Test 'Wer ist Melanie?': das lokale Qwen klammte zu + verwechselte den Frager
('frag Stefan direkt' — Stefan IST der User), weil der schlanke Lokal-Prompt kein
Memory hat. Claude dagegen antwortete diskret + korrekt (und haengte sogar selbst
<voice></voice> an → stumm, 'jemand koennte mithoeren').
Fix: Local-Prompt weist an, bei Fragen zu Stefans Leben/Personen/Beziehungen/
Vergangenheit/gespeichertem Wissen NICHT aus dem Nichts zu antworten, sondern
zu eskalieren (<<ESCALATE>> → Claude mit vollem Gedaechtnis). Die Diskretions-
Regel selbst bleibt (funktioniert auf Claude einwandfrei).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
EOF
)
Schwerwiegend: ARIA hat bei Selbstvorstellung / "was weisst du ueber mich"
intime Details (Beziehungen, Partnerinnen, Lebensweise) proaktiv rausgedumpt —
ein Vertrauensbruch, wenn jemand mithoert. ARIA DARF das wissen, aber niemals
ungefragt aussprechen.
Regel in IDENTITY_ANCHOR (steht als einziger garantiert in BEIDEN Tiers, lokal
+ Claude): private/intime Infos sind hochvertraulich; nie von sich aus, nicht in
Vorstellungen/Zusammenfassungen/Triggern; nur auf konkrete Nachfrage, knapp und
diskret. Auf "was weisst du ueber mich": allgemein + diskret antworten, kein
Aufzaehlen. "Jemand koennte mithoeren" als Leitplanke.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Stefans Idee: die QUELLE entscheidet ueber Vorlesen, nicht der Reply-Inhalt.
Fast-Path (reiner Steuerbefehl) = speak=False (stumm); ARIA-Antworten
(local/claude) = speak=True (vorlesen ok — eine Ansage ist sogar nett).
- agent.chat() gibt jetzt (reply, answered_by, speak) zurueck; main.py
ChatOut.speak; background.py-Aufrufer angepasst.
- bridge: liest speak aus /chat, reicht es an _process_core_response; bei
speak=False wird TTS uebersprungen — VOR jeder <voice>-Logik.
Robust: unabhaengig davon, ob die Skill-fast_pattern-Reply ein <voice></voice>
enthaelt (das verlor ARIA beim semantischen Skill-Rebuild — genau der Bug).
App braucht keinen Change: kein xtts_request -> kein Audio -> stumm.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Adapter meldet bei Modellwechsel/Erst-Load service_status (service=llm):
loading -> ready (mit loadSeconds; freshlyDownloaded 🎉 bei langem Erst-Load)
oder error. Laeuft ueber den vorhandenen Pfad: Adapter -> RVS -> Diagnostic
(RVS-Client) -> Browser -> updateServiceStatus (generisch; nur Label 'Lokales
LLM' ergaenzt). Kein Bridge-/server.js-Change noetig.
Download-% gibt llama-swap nicht her — daher Zustands-Status (laedt/bereit/
Fehler), im gemeinsamen Service-Banner wie whisper/flux.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Mehrere lokale Modelle, on-demand geladen/geswappt, in Diagnostic waehlbar.
Design: das Brain schickt den Modellnamen (aus local_llm.json) im llm_request
mit -> Adapter -> llama-swap laedt/swappt. Keine separate Gamebox-Config noetig.
- xtts: `llama`-Container -> `llama-swap` (unified-cuda), config.yaml mit
qwen3-8b (Standard) + qwen3-4b; Auto-Download via -hf, Cache /models geteilt
(qwen3-8b schon da). Adapter -> llama-swap:8080, Timeout 600s (Erst-Download).
- adapter: `model` aus dem Request an llama-swap durchreichen (Fallback env).
- brain: router.load_config liest localLlmModel; local_llm_chat(model=...);
agent gibt cfg-Modell mit; bridge reicht model durch (_local_llm + Route).
- diagnostic: /api/local-models-list (aus /shared/config/local_models.json,
seeded), local-llm-config um localLlmModel erweitert; Dropdown "Lokales
Modell" im Settings-Block + Erst-Download-Hinweis.
BLIND gebaut (Gamebox nicht testbar hier): llama-swap CLI/Config-Pfad beim
ersten Start via `docker logs aria-llama-swap` pruefen. Live-Lade-Status
(Adapter->Diagnostic) ist B0.5-2 (Folgeschritt).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Zeigt wie in Diagnostic, ob eine Antwort vom lokalen Modell / Claude / Fast-Path
kam — aber in der App als Opt-in, damit die App "Mama-tauglich" bleibt.
- ChatScreen: ChatMessage.answeredBy; aus dem chat-Payload UND der History-Sync
eingefangen; kleiner farbiger Badge im statusRow der ARIA-Bubble, nur wenn
showSource an. State aus AsyncStorage aria_show_source (default false, per
2s-Reload synchron mit den Settings).
- SettingsScreen: Toggle "Antwort-Quelle anzeigen" in der Chat-Bubbles-Card,
schreibt aria_show_source (pro Geraet — Stefan an, Mama aus).
- Bridge liefert answeredBy schon in chat_backup/History mit (kein Change noetig).
Server-Teil in 9cc1aec. APK-Rebuild noetig.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Zeigt pro Antwort, welcher Backend sie erzeugt hat — farbcodiert (lokal=gruen,
Claude=blau, Fast-Path=lila). Nur in Diagnostic (App bleibt Mama-tauglich).
- agent.chat() gibt jetzt (reply, answered_by) zurueck; an jedem Return-Punkt
gesetzt (fast-path/local/claude). Beide Aufrufer (main.py, background.py)
angepasst. main.py: ChatOut.answered_by.
- bridge: liest answered_by aus /chat, reicht es an _process_core_response,
broadcastet es im chat-Payload UND persistiert es in chat_backup (answeredBy)
→ bleibt nach Reload.
- diagnostic: srcBadgeHtml() rendert den Badge in Live-Chat + History;
server.js liefert answeredBy in der chat_history.
Erweiterbar: spaeter kann ein Bild-Backend (FLUX/Modellname) denselben Kanal
nutzen. Modellwechsel-fuer-Antworten (groessere Modelle bei mehr GPUs) bleibt
B0.5/Skalierungs-Thema im Plan.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Stefan-Punkt: der 'auf <Geraet>'-Router-Patch war ein per-Fall-Band-Aid, das
nicht skaliert (naechster Skill mit komplexer API → wieder patchen). Besser:
das LLM merkt es selbst.
- Router-Hardcoding zurueckgenommen (kein 'auf Geraet'→Claude mehr).
- GENERAL: im lokalen Tool-Loop → scheitert ein Tool-Call (Ergebnis beginnt mit
'FEHLER'), uebernimmt Claude. Gilt fuer JEDEN Skill, kein per-Fall-Wissen im
Router. Lokal probiert, bei Fehler eskaliert.
- skill_create-Anleitung: SEMANTISCH bauen — Skills bieten klare Operationen als
args (action/device_name), NICHT rohe {path,method,body}-Durchreichung. Das
args-Schema ist die 'Bedienungsanleitung', die das LLM sieht (die haben wir
also schon — sie muss nur semantisch sein). Was das LLM sonst raten muesste
(Endpunkte/IDs/Payload) gehoert INS Skill.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Log-Beweis: Qwen baute fuer 'auf android abspielen' einen erfundenen Endpoint
(/v1/me/player/start) mit Platzhalter-Device-ID -> 404. Device-Transfer ist ein
komplexer Mehrschritt-Flow (Geraete abfragen -> Name->echte ID -> richtiger
Endpoint); das 8B ist da unzuverlaessig. Router schliesst 'auf <Geraet>'-
Formulierungen jetzt aus dem lokalen Pfad aus -> Claude. Simple Steuerung
(pause/next/play, 'was laeuft') + 'auf deutsch' bleiben lokal (verifiziert).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
ARIA soll Patterns wortstellungs-tolerant + mit Synonymen/Fuellwoertern in EINEM
Regex schreiben (z.B. 'pause spotify' UND 'spotify pause' UND 'stopp mal'), statt
nur einer Formulierung. Plus der Schluessel-Hinweis: Fast-Paths nur fuer die
HAEUFIGSTEN Befehle — den Rest faengt das lokale LLM (hat das Tool) schnell ab,
also lieber wenige breite Patterns als viele enge. Damit kriegen kuenftige
Skills automatisch robuste Patterns (statt manuellem Nachpatchen).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Qwen imitierte aus dem Kontext den <voice>-TTS-Block, packte aber die GANZE
Antwort hinein -> Display strippt <voice> -> leere Bubble (nur TTS klang richtig).
Fix: (1) Local-Prompt verbietet <voice>/[FILE:]/<tool_call>/Markup explizit —
nur Plain-Text (wird angezeigt UND vorgelesen). (2) Sicherheitsnetz: Voice-Tags
aus lokalen Antworten strippen, falls das 8B es doch tut.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
web_search war versehentlich in META_TOOLS -> Claude bekam es zusaetzlich zu
seinen nativen WebSearch/WebFetch/Bash (redundant/verwirrend). Jetzt als
WEB_SEARCH_TOOL nur im lokalen Tool-Set (_build_local_tools). Claude nutzt
weiter seine eigene Suche + Voll-Seiten-WebFetch (wichtig fuer Pentest/Research);
SearXNG ist fuer das lokale Tier, das sonst keinen Netzzugriff haette.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Pro Schalter ein kurzer Hilfetext (AN/AUS-Bedeutung, Testmodus-Warnung),
deutlichere Labels, Status-Zeile mit Ampel (⚪/🟡/🟢) + Hinweis auf aktuellen
B1a-Stand (lokal plaudert nur, Tools folgen in B1b).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Wiederkehrender Identity-Bug: --system-prompt liefert die Persona korrekt (Proxy-
Test = "ICH BIN ARIA"), ABER ein einziger in der History gespeicherter Break
("ich bin nach wie vor Claude / die Persona ist erfunden") zieht bei schwachen
Folgeturns eine Kaskade nach sich — das Modell setzt seine eigene Ablehnung fort.
Das erste Cleanup verlangte "claude code" und liess deutsche Breaks durch.
Fix zweifach:
- prompts.py: looks_like_identity_break() — STARKE selbstreferenzielle Marker
(ich-bin-Claude / erfundene Persona / diese-Session-injiziert / nicht-real-in-
dieser). Bewusst NICHT das blosse "injizier"/"prompt injection" — das nutzt
ARIA in Pentest-Antworten legitim (verifiziert: 0 False Positives).
- agent.py: nach dem Claude-Loop Break-Check; bei Break Retry (Nondeterminismus
holt meist ARIA), sonst sichere ARIA-Fallback-Antwort — Break wird NIE
persistiert. Auch die lokale Fast-Lane eskaliert bei Break auf Claude.
- clean_poisoned_turns.py: auf denselben starken Matcher umgestellt (der breite
produzierte False Positives auf echte Security-Doku, im Dry-Run gesehen).
VM bereits bereinigt (je 2 Rest-Breaks aus conversation.jsonl + chat_backup).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Gemessen: lokaler Call mit 12-Turn-Fenster ~2,6s statt ~0,8s. Im Hauptchat (bis
50 Turns) wuerde volles Fenster das Prefill aufblaehen und den Speed-Vorteil
auffressen. Lokales Tier ist fuer kurze Plauder-Turns — letzte 8 Turns reichen.
B1a end-to-end verifiziert: plaudern→lokal (~0,8s warm), Tool/hart→Claude,
localOnly erzwingt lokal; Config live gelesen, Default aus.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Button = remote start/stop = braucht Agent pro Host, aber dumme Variante:
gpu_placement.json als Single Source of Truth, Agent reconciled nur (Mensch =
Scheduler). Loest die Reboot-Falle (Laufzeit-Move vs statische Config). Deploy:
Code ueberall via git, Config entscheidet Platzierung. Nach B0/B1; Fallback =
COMPOSE_PROFILES manuell.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Semi-Auto-Controller verworfen (Host wechselt selten). Pin via Compose-Profiles
pro Host (.env COMPOSE_PROFILES), Verschiebe-Regel up-neu + rm-alt gegen
Reboot-Wiederauferstehung, GPU-Dashboard aus Heartbeats (read-only). Skaliert
auf Gamebox3/4x3060 ohne Orchestrator.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Idee Container-start/stop auf RVS-Hosts: billiger Teil (Registrierung/Heartbeat
-> Flotten-Sichtbarkeit + Router-Erreichbarkeit) lohnt bald; teurer Teil
(Agent+Controller+Placement = Mini-Nomad) erst bei groesserer Flotte, dann eher
Swarm/Nomad statt Eigenbau. Fuer 2 Gameboxen: statische Platzierung + llama-swap.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Roher VRAM ist nicht ueber RVS teilbar (Relay, nicht GPU-Bus). Echte Pfade:
mehr Karten/Box = VRAM-Pool (volles Arsenal), mehr GPU-Hosts = Modell-Server
ueber RVS (Cluster), llama-swap = geteilter Server im Host. Plus geplantes
Diagnostic-Info-Icon mit VRAM-Bedarf pro Ausbaustufe.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Klargestellt: lokales Modell ist ueber ALLES im Bilde (kurze Awareness-Liste im
System-Prompt -> gezieltes Escalieren), darf aber nur den sicheren Satz
ausfuehren. Harte Grenze ist Kontext/VRAM (volles Schema ~15-20K Tokens passt
nicht in 8K, 32K-Kontext sprengt die geteilte 12GB-3060), nicht Misstrauen.
Claude im RZ mit 200K-1M Kontext kann sich das ganze Arsenal leisten.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Brain → HTTP /internal/local-llm → Bridge → RVS → llm-adapter → llama.cpp,
1:1 nach dem FLUX-Roundtrip-Muster gebaut:
- Bridge: _pending_llm (requestId→Future), llm_response-Handler (setzt Future),
_local_llm() (sendet llm_request, wartet mit 30s-Timeout), HTTP-Route
POST /internal/local-llm ({messages, max_tokens?, temperature?, stop?}).
- Brain: local_llm.py mit local_llm_chat() — POSTet an die Bridge, gibt
{ok, content, model?, elapsedMs?} zurueck, wirft nie (Aufrufer eskaliert
bei ok=false auf Claude).
Provider-Kette bereits verifiziert (718ms). Als naechstes: Test brain→bridge→
gamebox end-to-end, dann B1 (Router-Heuristik + Escalation) und der
Diagnostic-Testchat/Status (B0.5).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Qwen3 hat Thinking default AN -> verbraet Tokens im <think>-Block, liefert bei
kleinem max_tokens leeren content und ist ~3x langsamer (2,2s statt 0,7s im
Test). ARIAs lokales Tier soll fixe Antworten geben, nicht grübeln (grübeln =
harter Turn = Claude). Adapter setzt daher chat_template_kwargs
{enable_thinking:false}; abschaltbar via LLM_DISABLE_THINKING=false.
Verifiziert end-to-end (RVS->Adapter->llama->Qwen3): "Hallo! Ich bin bereit."
in 718ms Round-trip RZ<->Gamebox@home.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Statt einer manuell abgelegten Datei zieht llama.cpp das Modell beim ersten
Start selbst von Hugging Face (-hf Qwen/Qwen3-8B-GGUF:Q4_K_M, offizielles
Repo verifiziert) und cached es unter xtts/models (persistent). Modell/Quant
via LLM_HF_REPO/LLM_HF_QUANT in der .env wechselbar, kein Code.
Diagnostic-Modellauswahl (on-demand laden/aktivieren mehrerer Modelle) als
Folge-Baustein B0.5 via llama-swap ins Plan-Doc aufgenommen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Plan B, Phase B0 (Provider): lokales Qwen3-8B auf der Gamebox, angebunden
per RVS wie f5tts/whisper (kein IP-Pflegen, nur URL+Token).
- xtts/llm-adapter/: RVS-Client (spiegelt whisper-bridge: TLS+ws-Fallback,
Reconnect-Backoff), nimmt llm_request, ruft llama.cpp /v1/chat/completions
lokal, antwortet llm_response (korreliert per requestId). Nicht-streamend
in B0; llm_partial fuer B2 reserviert.
- xtts/docker-compose.yml: neue Services `llama` (llama.cpp server-cuda,
GGUF via ./models, OpenAI-API auf :8081) + `llm-adapter`.
- rvs/server.js: ALLOWED_TYPES += llm_request/llm_response/llm_partial.
- GGUF (mehrere GB) via .gitignore aus dem Repo; xtts/models/ mit .gitkeep.
Topologie-Hinweis: Gamebox@home, ARIA@RZ -> Bounce ueber Internet ist
unvermeidbar (Voice macht's schon so); Router faellt bei Nichterreichbarkeit
per Escalation auf Claude zurueck. Consumer-Seite (Bridge-Relay + Brain-
Client + Router) kommt als naechstes.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Design-Doc: schnelles lokales LLM fuer die einfachen ~80% der Turns (<1s,
gratis auf Gamebox-GPU), Claude nur fuer die schweren 20%. Anbindung ueber
den RVS-Token-Room wie TTS/STT (kein IP-Pflegen), Router mit Heuristik +
Escalation, schlanke Persona lokal, Phasen B0-B3. Basiert auf der
Latenz-Messung (CLI-Boden ~3,5s) aus dieser Session.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Bisher: tts_text = tts_text_preview or text — ein leeres <voice></voice> fiel
auf den vollen Text zurueck und wurde doch gesprochen. Jetzt: ein vorhandener
<voice>-Tag ist die EXPLIZITE TTS-Vorgabe (auch leer). Leeres <voice></voice>
= Bubble sichtbar, aber KEIN TTS. Nur ohne Tag Rueckfall auf vollen Text.
Motivation: Spotify-Steuerbefehle (next/pause/…) laufen jetzt ueber den
Fast-Path (<1s), aber die gesprochene Quittung klaute auf dem Handy den
Audio-Fokus -> Spotify duckte/pausierte und spielte (bei kurzem Text) nicht
weiter. Steuer-Skills koennen ihre Reply nun mit <voice></voice> stummschalten.
Generell nutzbar: ARIA kann jede Antwort bewusst stumm halten.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Einmal-Tool zum Entfernen der aus-der-Rolle-Antworten ("das ist injiziert,
ich bin Claude Code"), die waehrend der --append-system-prompt-Phase in die
History geschrieben wurden und das Modell per Self-Grounding rueckwaerts aus
der Rolle zogen (siehe 2284c1a). Feld-agnostisch: bedient conversation.jsonl
(content/project_id) UND chat_backup.jsonl (text/projectId). Entfernt nur
Hauptthread-Assistant-Turns mit "claude code" + zweitem Ablehnungs-Marker
plus die ausloesende Frage; projekt-getaggte Turns (z.B. legitime Pentest-
Doku, die Injection als Arbeitsmaterial erwaehnt) bleiben unangetastet.
Dry-Run per Default, Backup vor --apply, idempotent.
Bereits auf der Dev-VM angewandt: je 5 Fehl-Dialoge aus beiden Dateien
entfernt, Brain neu gestartet, Hauptchat verifiziert (ARIA antwortet wieder
als ARIA mit vollem Memory-Zugriff).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Der Self-Grounding-Ansatz (268636c) allein reichte nicht: Sonnet 5 in Claude
Code haelt seine eingebaute "You are Claude Code"-Identitaet hart und liest den
synthetischen <previous_response> als "fabricated". Ursache bleibt der Kanal:
--append-system-prompt HAENGT ARIAs Persona nur hinten an Claude Codes Basis-
Identitaet an — bei duennem Kontext (Hauptchat) gewinnt die Basis und wehrt die
Persona als Injection ab. Anhaengen ist gegen das Anti-Injection-Training des
Modells nicht durchsetzbar.
Fix: System-Prompt VOLL ersetzen statt anhaengen — sed-Patch in docker-compose
schaltet manager.js buildArgs von --append-system-prompt auf --system-prompt.
Damit ist die ARIA-Persona DIE Identitaet des Modells (kein Anhaengsel), und
Claude Codes dynamische Sektionen (cwd '/', git, platform) — die "ich bin ein
Coding-Agent"-Signale — fallen weg. Bestaetigt per claude-code-guide: die CLI
isoliert bei --system-prompt vollstaendig, die eingebaute Identitaet leakt nicht.
extractSystemPrompt liefert weiterhin einen selbsttragenden Prompt (Persona +
Anker + Memory + Skills + Tool-Block); er darf bei --system-prompt nie leer sein
(Brain schickt immer System-Message + Tools -> real nie leer). Der IDENTITY_SEED
aus 268636c bleibt als Defense-in-Depth drin. Kommentare in openai-to-cli.js,
routes.js, agent.py, prompts.py entsprechend nachgezogen.
Deploy: Proxy UND Brain neu (--force-recreate; routes.js/openai-to-cli.js werden
frisch in den Proxy-Container ge-cp't). Verifikation am Container:
docker exec aria-proxy sh -c 'grep -o "\-\-system-prompt" /usr/local/lib/*/claude-max-api-proxy/dist/subprocess/manager.js'
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Symptom: Im Hauptchat antwortete statt ARIA der Basis-Proxy-Claude ("I'm
Claude Code (Sonnet 5), I'm not adopting that persona") und flaggte GPS +
Tool-XML als Prompt-Injection. Im Projekt lief alles normal.
Ursache: Die Persona geht ueber --append-system-prompt zu — das HAENGT sie
nur hinten an Claude Codes eigene "You are Claude Code"-Basis-Identitaet an,
ersetzt sie nicht. Ob ARIA in der Rolle bleibt, entscheidet dann der
Konversations-Strom (stdin): reiche Projekt-Historie voller ARIA-
<previous_response>-Turns haelt die Rolle; der duenne Hauptchat-Verlauf
(bzw. der erste Turn eines neuen Projekts) nicht -> Basis-Identitaet gewinnt.
Der IDENTITY_ANCHOR (a0e8c23) ist inert, weil er im *angehaengten* Teil steht.
Fix: synthetischen ersten ARIA-Turn (IDENTITY_SEED) in ihrer eigenen Stimme
an den Anfang des Konversations-Stroms setzen. Das Modell setzt seine EIGENE
etablierte Stimme fort (Self-Grounding) — und weil es ein <previous_response>
ist und kein <system>-Tag, ist es kein Injection-Trigger. Rein ephemer, wird
nie in die Conversation persistiert. Gilt fuer alle Turns, deckt damit auch
die erste Frage eines frischen Projekts ab.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
handleModels liest die kuratierte Tier-Liste jetzt pro Request aus
/shared/config/models.json statt sie hart zu codieren. Neue Tier-Namen oder
angepasste Beschreibungen sind damit eine reine Datei-Aenderung — kein
Code-Edit, kein Proxy-Neubau, kein Neustart (Datei bearbeiten → im Diagnostic
„↻ Aktualisieren").
- Fehlt/kaputt die Datei: eingebaute Defaults greifen und werden einmalig als
models.json angelegt, damit es was zu editieren gibt.
- ids bleiben MODEL_MAP-kompatibel (extractModel), Validierung: nicht-leeres
Array mit String-id, sonst Fallback auf Defaults.
- UI-Hinweis auf den Dateipfad ergaenzt.
- Load/Seed-Logik simuliert verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
ARIA laeuft ueber das Claude-Max-Abo via CLI — waehlbar ist der Tier, nicht
eine feste Modellversion (die CLI nimmt automatisch das aktuelle Modell des
Tiers). Kein API-Key → keine echte Anthropic-Models-API; daher kuratierte Liste.
- proxy routes.js handleModels: kuratierte /v1/models mit tier/display_name/
description (ids bleiben MODEL_MAP-kompatibel: claude-sonnet-4/opus-4/haiku-4).
- diagnostic server.js: neuer GET /api/models-list — holt die Liste vom Proxy
(Frontend erreicht den Proxy nicht direkt).
- Frontend: Dropdown statt Freitext + „↻ Aktualisieren"-Button; markiert das
aktive brainModel (get_model), zeigt Beschreibung, „Setzen" schreibt brainModel
und weist auf Brain-Neustart hin. Freitext-Override bleibt unter „Erweitert".
Liste wird bei WS-Connect automatisch geladen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der Changelog hing bei 0.0.0.5 (2026-03), Projekt lief bis 0.2.0.2 (2026-07).
Nachgetragen: [Unreleased] (Identitaets-Anker, Proxy-System-Prompt, kontext-
getaggte Activity + kontext-scoped Cancel, Diagnostic Datei-Zuordnung) und der
zusammenhaengende Projekte-/Multi-Threading-Epos (0.1.9.7–0.2.0.2). Luecke
0.0.0.6–0.1.9.6 bewusst nicht rueckwirkend nacherfasst (Hinweis im Header).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Beide Restpunkte teilen eine Verkabelung: die projectId fliesst jetzt bis zum
Proxy und zurueck in die agent_activity-Events.
Restpunkt 1 — per-Kontext Activity-Indikator:
- Brain: proxy_client.chat_full(project_id) → payload.aria_project_id;
agent.py gibt active_project_id mit.
- Proxy routes.js: liest aria_project_id, taggt Tool-/Stream-Hooks damit,
trackt Subprozesse pro Kontext.
- Bridge: _emit_activity(project_id) + payload.projectId; /internal/agent-activity
reicht projectId durch; send_to_core/_process_core_response taggen thinking/idle
mit dem Turn-Kontext.
- App: agentActivityByCtx-Map; „ARIA denkt"-Indikator zeigt nur den
fokussierten Kontext statt global zu flackern.
Restpunkt 2 — kontext-scoped Cancel (Barge-In):
- Proxy: neuer /cancel {projectId} killt NUR die Subprozesse eines Kontexts
(_cancelByProject); /cancel-all bleibt fuers NOT-AUS.
- Bridge: soft cancel_request → _cancel_proxy_for_project(projectId) statt des
toten Diagnostic /api/cancel. Hard bleibt /cancel-all.
- App: cancel_request + Abbrechen-Button tragen die fokussierte projectId.
Damit laufen Kontexte in der App echt parallel: Arbeit in Projekt A wird durch
Senden/Abbrechen in Hauptchat oder Projekt B nicht mehr abgewuergt, und der
Indikator gehoert zum sichtbaren Chat.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Statt System/Persona als <system>-getaggten User-Content in den Prompt zu
falten (was das Modell als Prompt-Injection fehldeutete und ARIA aus der Rolle
warf), geht sie jetzt ueber den ECHTEN System-Prompt-Kanal der Claude-CLI.
- openai-to-cli.js: openaiToCli liefert prompt = NUR Verlauf (conversationToPrompt),
systemPrompt = Persona + Tool-Block (extractSystemPrompt, ohne <system>-Tags).
- docker-compose: neue sed-Zeile schleust "--append-system-prompt",options.systemPrompt
ins buildArgs-Array von manager.js (gleicher Stil wie die bestehenden
Patches; options ist dort in scope). routes.js reicht systemPrompt bereits
an subprocess.start durch (b9150f2).
systemPrompt ist immer ein String (extractSystemPrompt → "" statt undefined),
also kein spawn-Crash bei leerem System. sed-Transformation gegen echten
buildArgs simuliert → valides JS-Array verifiziert.
Rollback falls die CLI-Version --append-system-prompt nicht kennt: die eine
sed-Zeile aus docker-compose entfernen + openaiToCli.prompt zurueck auf
messagesToPrompt.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Bug: waehrend ARIA in einem Projekt arbeitet, im Hauptchat eine Frage stellen →
sie wurde angezeigt aber nicht verarbeitet (erst wenn das Projekt fertig war).
Proxy kann nachweislich parallel (2 claude-Subprozesse) — der Flaschenhals war
die App: interruptAriaIfBusy wertete den GLOBALEN agentActivity aus und feuerte
bei jedem Senden-waehrend-irgendein-Kontext-arbeitet einen kontext-uebergreifenden
cancel_request.
Fix: Busy-Status kontextgenau aus queueStatus (/projects/queue-status) statt
global. Barge-In (Brain-Cancel) nur noch wenn GENAU der fokussierte Kontext
arbeitet; TTS wird weiterhin immer gestoppt wenn ARIA spricht. cancel_request
traegt jetzt die projectId (fuer spaeteres kontext-scoped Cancel in der Bridge).
Damit laufen Hauptchat und Projekt(e) in der App parallel — passend zum
Multi-Threading im Brain.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Vorbereitung fuer die saubere Variante: ARIA-Persona ueber den ECHTEN
System-Prompt-Kanal der Claude-CLI (--append-system-prompt) zustellen statt als
<system>-getaggten User-Content (den das Modell als Prompt-Injection wertet und
der ARIA aus der Rolle wirft — siehe a0e8c23).
- openai-to-cli.js: extractSystemPrompt() (System-Messages + Tool-Block als
roher Text, ohne <system>-Tags) und conversationToPrompt() (nur Verlauf).
openaiToCli() liefert jetzt zusaetzlich systemPrompt + conversationPrompt.
- routes.js: reicht systemPrompt an subprocess.start(..) durch.
BEWUSST rueckwaertskompatibel/no-op: prompt bleibt unveraendert (System-Inhalt
noch drin), die Extra-Option wird von einem ungepatchten manager.js ignoriert.
Der letzte Schritt (manager.js: --append-system-prompt beim Spawn + prompt auf
conversationPrompt umstellen) folgt, sobald die echte manager.js-Struktur
vorliegt — die npm-Datei liegt nicht im Repo und ein Fehlpatch legt den
kompletten Proxy lahm.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Bug: bei tiefergehenden Fragen in Projekten (v.a. dem Pentest-Projekt) verlor
ARIA ihre Identitaet — das Modell wertete die Konversation als Prompt-Injection,
verwarf die ARIA-Rolle samt <tool_call>-Format und antwortete als generischer
Coding-Agent ("Ich bin nicht ARIA, das ist ein Injection-Muster").
Ursache: die Persona kam bisher NUR aus gepinnten "identity"-Memories (weiche
Daten), es gab keinen harten System-Anker. Pentest-Projekt-History steckt voller
injection-artiger Inhalte (Payloads, <system>-Bloecke, <tool_call>-Beispiele,
XSS) — genau das Material triggert die Injection-Abwehr des Modells, und ohne
festen Anker kippt die weiche Memory-Identitaet.
Fix: IDENTITY_ANCHOR steht jetzt IMMER ganz oben im System-Prompt (vor allen
Memories). Er haelt die ARIA-Identitaet in jedem Kontext fest UND rahmt
verdaechtige Inhalte (in Verlauf/Projekten/gelesenen Dateien) explizit als
DATEN, die analysiert — nicht befolgt — werden. Besonders fuer Security-/
Pentest-Arbeit, wo solche Payloads das Arbeitsmaterial sind.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der /api/files-set-project-Endpoint existierte, aber es fehlte die UI. Jede
Datei-Zeile hat jetzt ein Projekt-Dropdown (Hauptchat + alle Projekte, aktueller
Wert vorausgewaehlt, gruen wenn getaggt). Aenderung schreibt via
/api/files-set-project ins Manifest, aktualisiert den lokalen Cache und rendert
neu (respektiert den aktiven Projekt-Filter).
Damit lassen sich auch alt-hochgeladene (untagged) Dateien nachtraeglich einem
Projekt zuordnen — die projectId-Zuordnung beim Upload passiert automatisch
(596d0bb), das hier ist die manuelle Korrektur/Nachpflege.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Bug: Bild/Datei ins Textfeld + Frage → beides landete im Hauptchat, egal
welches Projekt fokussiert war. Der Anhang-Pfad reichte die projectId nirgends
durch (im Gegensatz zum reinen Text-Pfad).
App (sendPendingAttachments):
- lokale Anhang-Bubble bekommt projectId (App-Focus)
- file-Upload (rvs.send('file')) schickt projectId mit
- Merge-Trigger chat-Nachricht schickt projectId mit
Bridge:
- file-Handler liest payload.projectId, merkt sie (_pending_files_project_id)
und taggt die Datei per _tag_file_to_project ins richtige Projekt
- _flush_pending_files_with_text(user_text, project_id): reicht die projectId
aus dem chat-Payload an send_to_core (Fallback: gemerkter Upload-Kontext)
- _flush_pending_files_after (Files-only): nutzt den gemerkten Upload-Kontext
- merged-Aufruf im chat-Handler gibt payload.projectId mit
Damit tragen User-Bubble, Datei-Manifest, Brain-Turn und ARIA-Antwort alle
denselben Projekt-Tag.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>