Letzter Baustein vor Stefan's End-to-End-Test:
memory_attachments.attach_from_path(memory_id, src_path):
- Kopiert eine bestehende Datei aus /shared/uploads/ oder
/shared/memory-attachments/ in das Anhang-Verzeichnis der Memory
- Pfadschutz: nur ALLOWED_SOURCE_PREFIXES (/shared/uploads/,
/shared/memory-attachments/) — kein Zugriff auf Root-FS oder
SSH-Keys
- Groessen-Limit wie save_attachment (20 MB Default)
agent.py memory_save:
- Neuer optionaler Parameter `attach_paths: List[str]`
- Nach dem upsert: pro Pfad attach_from_path → Payload update mit
neuen Anhang-Metadaten
- Fehler beim Anhang sind nicht fatal (Memory bleibt gespeichert,
Hinweis in der Tool-Response)
- Tool-Description deutlich erweitert: expliziter Workflow-Hinweis
bei Bildern → erst `Read <pfad>` aufrufen (Claude Code Read ist
multi-modal), Texte/Kennungen/Marken in den content extrahieren,
dann erst memory_save mit attach_paths. Beispiel-Workflow als
Pseudocode mit Cessna 172 / Kennung D-EAAA.
End-to-End-Workflow ist jetzt einarmig moeglich:
User: "Ich hab eine Cessna 172" + Bild im Attachment
ARIA: Read /shared/uploads/aria_xy.jpg → sieht "Kennung D-EAAA"
ARIA: memory_save(content="Stefan besitzt eine Cessna 172,
Kennung D-EAAA, weiss/rot lackiert.",
attach_paths=["/shared/uploads/aria_xy.jpg"])
→ 🧠-Bubble mit Anhang in der App
→ Spaetere Frage "welche Kennung hat mein Flieger?" liefert via
Cold-Memory den Eintrag inkl. Kennung aus dem content
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Wir mussten den Proxy nicht patchen. Claude Code's eingebautes
Read-Tool ist multi-modal-faehig — uebergibt man eine Bilddatei,
geht die durch das gleiche Vision-Modell wie via Anthropic-Vision-API.
ARIA hat eh "Tool-Freigaben — Vollzugriff" pinned (inkl. Read), also
muss sie nur wissen dass sie das nutzen darf.
prompts._attachments_line erweitert: bei image/* im Anhang haengen
wir den Hinweis an "Bilder kannst du via `Read <pfad>` direkt ansehen".
ARIA ruft dann selbststaendig Read mit dem Memory-Anhang-Pfad, sieht
das Bild und kann antworten was drauf ist.
Heisst: Stefan sagt "schau dir mein Cessna-Foto an" → ARIA findet
Memory via Cold-Search → sieht die Read-Anweisung → ruft Read auf →
Vision-Modell beschreibt das Bild → ARIA antwortet im Chat.
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Stufe C — App:
- ChatMessage.memorySaved.attachments [{name, mime, size, path, localUri}]
- memory_saved-Listener uebernimmt payload.attachments
- renderMessage memorySaved-Bubble zeigt Anhaenge als Tap-Reihen
(Icon 🖼/📄 + Filename + Hint). Tap → file_request via Bridge,
beim ersten Mal "(tippen zum Laden)" → nach file_response cached
+ bei Bildern setFullscreenImage, bei anderen openFileWithIntent
- file_response-Handler updated zusaetzlich memorySaved.attachments
per serverPath-Match
- Styles fuer memoryAttachmentRow/Icon/Name/Meta
Stufe D — System-Prompt:
- prompts._attachments_line: pro Memory eine Zeile
"📎 Anhaenge: foo.jpg (image/jpeg, 109 KB) — Pfad: /shared/memory-attachments/<id>/"
- Wird in build_hot_memory_section + build_cold_memory_section
nach dem Content angehangen
- ARIA "weiss" damit dass Anhaenge da sind und kann via Bash darauf
zugreifen (file, head, base64 …). Echt sehen kann sie sie erst mit
Multi-Modal-Pipeline (Stufe E)
- memory_save Dispatcher: attachments-Liste auch im memory_saved-Event
(vermutlich [] beim Save, aber konsistent fuer spaeteres
Speichern-mit-Anhaengen-Pattern)
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Stefan's Test scheiterte: ein normales Handy-Foto als Base64 in der
curl-d-Argumentliste sprengt Bash's ARG_MAX (typisch 128KB-2MB). Plus:
Browser-FormData und curl -F sind eh der Standard fuer File-Uploads.
Fix: zusaetzlicher Endpoint
POST /memory/{id}/attachments/upload (multipart/form-data, field: file)
Beispiel auf der VM:
curl -F file=@/pfad/zu/foto.jpg \
"$ARIA_BRAIN_URL/memory/<id>/attachments/upload" | jq
Base64-Endpoint (/memory/{id}/attachments) bleibt fuer kleine
Uploads + interne JSON-Tools. Beide rufen am Ende den gleichen
_commit_attachment_meta-Helper, der das Memory-Payload um den
neuen Anhang updated.
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Pro Memory koennen jetzt Dateien (Bilder, PDFs, Sound, ...) angehaengt
werden. Use-Case: Stefan sagt "ich hab eine Cessna 172" und pinnt
gleich ein Foto dran — ARIA sieht spaeter neben dem Memory auch die
visuelle Referenz (Stufe E = Multi-Modal-Pipeline).
Stufe A baut nur den Backend-Layer; UI kommt in Stufe B (Diagnostic)
und C (App). Anhaenge werden in Stufe A nur via HTTP-API gepflegt
(curl), ARIA selbst kann sie noch nicht hochladen — sinnvoll erst
wenn die Vision-Pipeline (Stufe E) steht.
Komponenten:
- memory_attachments.py: neuer Storage-Helper. Layout
/shared/memory-attachments/<memory-id>/<safe-filename>.
Filename-Sanitization (kein Path-Traversal), Limit 20 MB
konfigurierbar, save/list/delete/read_bytes + delete_all fuer
Cleanup beim Memory-Delete.
- vector_store.py: MemoryPoint.attachments (List[dict]) — Metadaten
{name, mime, size, path} im Qdrant-Payload damit Suche/Anzeige
sie ohne Filesystem-Lookup kennt.
- main.py:
- MemoryIn akzeptiert attachments-Liste (fuer Restore-Faelle)
- MemoryOut liefert attachments
- GET /memory/{id}/attachments → Liste vom FS
- POST /memory/{id}/attachments → Base64-Upload,
schreibt FS + updated Payload-Liste
- DELETE /memory/{id}/attachments/{filename} → FS + Payload-Eintrag weg
- GET /memory/{id}/attachments/{filename} → Bytes mit MIME serve
- /memory/delete cleanup: ruft attachments.delete_all damit kein
Verzeichnis verwaist
Smoke-Test nach Brain-Rebuild (Stefan auf VM):
# Memory-ID rauspicken
ID=$(curl -s "$ARIA_BRAIN_URL/memory/list?type=fact" | python3 -c "import sys,json;print(json.load(sys.stdin)[0]['id'])")
# Bild als Base64 hochladen
B64=$(base64 -w0 /pfad/zu/foto.jpg)
curl -s -X POST "$ARIA_BRAIN_URL/memory/$ID/attachments" \
-H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"name\":\"foto.jpg\",\"data_base64\":\"$B64\"}" | jq
# Liste anzeigen
curl -s "$ARIA_BRAIN_URL/memory/$ID/attachments" | jq
# Datei wieder laden
curl -s "$ARIA_BRAIN_URL/memory/$ID/attachments/foto.jpg" -o /tmp/back.jpg
Stufe B (Diagnostic-UI) folgt sobald A getestet ist.
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Bug: Agent.chat() rief store.search() OHNE score_threshold — die
Top-5 wurden ungefiltert in den 'Moeglicherweise relevant'-Block
des System-Prompts gepackt. Bei kleiner DB hatte das absurde Folgen:
Stefan fragte 'hab ich ein flugzeug?', Cold-Search lieferte Top-1
'Watcher-Latenzproblem' mit Score 0.138 + 'Firmenadresse' mit 0.094,
ARIA wob die Firmenadresse in die Antwort ein ('Die Adresse habe ich
aus meinem Gedaechtnis...') — obwohl der User gar nicht danach gefragt
hat.
Fix: Konstante COLD_SCORE_THRESHOLD=0.30 in Agent eingefuehrt und an
store.search() durchgereicht. Treffer unter 0.30 werden als Rauschen
verworfen, ARIA bekommt nur substantielle Memories ins Cold-Set.
Konsistent mit dem Threshold im /memory/search HTTP-Endpoint und dem
Diagnostic UI.
MiniLM-multilingual gibt fuer unverwandte deutsche Texte gerne 0.10-
0.25 Score — alles darunter ist Embedder-Noise, kein echter Bezug.
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ARIA hatte beim 'weisst du ob ich ein Flugzeug habe?'-Test richtig
geantwortet ('nein'), aber transparent erklaert dass sie das Wort
'Cessna' aus dem memory_save Tool-Description kennt — wo es als
Beispiel fuer den fact-Type stand. Ein Beispiel-Text der jedes
Chat-Turn im System-Prompt landet ist suboptimal, auch wenn ARIA
ihn korrekt einordnet.
Fix: das konkrete Beispiel durch eine generische Aufzaehlung
ersetzt (Vorlieben/Besitz/Orte/Termine/Personen). Ohne Stefan-
spezifisches Phantom-Wissen. Selber Spirit in der search-text
Docstring im main.py (geht zwar nicht in den Prompt, aber lieber
konsistent).
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ARIA hatte bisher KEIN Tool um eigene Notizen sauber zu persistieren —
sie ist deshalb aufs Claude-Code-File-Memory ausgewichen (das wir mit
dem letzten Commit per tmpfs abgeklemmt haben). Jetzt schliesst sich
der Loop: ein echtes memory_save-Tool gegen die Qdrant-DB.
Brain:
- agent.py: memory_save als Meta-Tool mit Schema (title, content,
type, optional category/tags/pinned). Tool-Description erklaert
die Type-Wahl (identity/rule/preference/tool/skill = pinned,
fact/conversation/reminder = cold) und sagt explizit: "Du hast
KEIN File-Memory mehr, schreibe nicht in ~/.claude/projects/..."
- Dispatcher: validiert type-enum, ruft self.embedder.embed +
self.store.upsert, pushed memory_saved als _pending_events damit
Bridge eine Bubble broadcasten kann.
Side-Channel-Pipeline (gleich wie skill_created/trigger_created):
- Bridge send_to_core + _handle_trigger_fired: forwarden
memory_saved als RVS-Event
- rvs/server.js: ALLOWED_TYPES += memory_saved
- diagnostic/server.js: relayed memory_saved von RVS an Browser
- diagnostic UI: addMemorySavedBubble (gelber Border) + Auto-Refresh
des Gehirn-Tabs wenn aktiv
- android: ChatMessage.memorySaved-Feld, Listener fuer memory_saved,
renderMessage-Spezialbubble, History-Replace-Schutz (lokal-only)
Damit ist die Architektur konsistent:
"merk dir X" → ARIA ruft memory_save → Eintrag in Qdrant →
Diagnostic-Gehirn-Tab zeigt's sofort → bei naechstem Turn liefert
Cold Memory (Semantic Search) das Wissen wieder rein.
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Stefan wollte ne richtige Suche statt nur "klingt aehnlich". Beide
Modi sind jetzt verfuegbar, Default ist Volltext:
- 📝 Wortlich (Substring, case-insensitive ueber Title + Content +
Category + Tags) — neuer Endpoint /memory/search-text. Full-Scan
via Qdrant scroll, k=50. Findet "cessna" exakt im Content. Bei
kleiner DB (<1000 Eintraege) unkritisch performant.
- 🧠 Semantisch (Embedder + score_threshold 0.30) — bestehender
/memory/search Endpoint. Findet konzeptuell verwandte Eintraege.
Diagnostic UI: Dropdown neben dem Suchfeld zum Modus-Wechsel.
Info-Banner zeigt klar welcher Modus aktiv ist.
Warum Wortlich Default: bei kleiner DB liefert Semantic gern False
Positives mit Score 0.30-0.45 fuer komplett unverwandte Begriffe
(z.B. "cessna" matched "Tageslog fuehren" mit 0.43). Wortlich ist
deterministisch und vermeidet das Rauschen.
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Stefan kann jetzt einzelne Chat-Bubbles loeschen (mit Rueckfrage).
Die Bubble verschwindet aus chat_backup.jsonl (Bridge), Brain-
Conversation (rolling window + jsonl) und allen Clients (App +
Diagnostic). Genauso wichtig fuer ARIA: der gloeschte Turn ist im
naechsten Chat-Prompt nicht mehr im Window.
Pipeline:
UI 🗑 + confirm
→ RVS delete_message_request {ts}
→ Bridge._delete_chat_message:
- chat_backup.jsonl Zeile mit ts entfernen (atomar via tmp+rename)
- Brain POST /conversation/delete-turn (role+content match)
- RVS broadcast chat_message_deleted {ts}
→ App + Diagnostic entfernen Bubble lokal per ts-Match
Backend-Aenderungen:
- aria-brain/conversation.py: remove_by_match(role, content, ts_hint)
+ _rewrite_file (atomar). Match nahester Turn bei mehrfach gleichem
content.
- aria-brain/main.py: POST /conversation/delete-turn (POST statt DELETE
weil FastAPI keine Bodys auf DELETE erlaubt)
- bridge/aria_bridge.py: HTTP-Listener /internal/delete-chat-message
+ RVS-Handler delete_message_request. _append_chat_backup gibt jetzt
ts zurueck, _process_core_response packt backupTs ins chat-Event.
- rvs/server.js: ALLOWED_TYPES um delete_message_request +
chat_message_deleted erweitert.
- diagnostic/server.js: delete_chat_message-Action + chat_message_deleted
Relay zum Browser.
Frontend-Aenderungen:
- diagnostic/index.html: 🗑 erscheint on-hover in Bubbles mit data-ts,
confirm()-Dialog, addChat + chat_history setzen data-ts. WS-Listener
fuer chat_message_deleted entfernt Bubble per data-ts.
- android/ChatScreen.tsx: backupTs in ChatMessage, Muelltonne-Button
unten rechts in jeder Bubble, Alert-confirm, RVS-Listener fuer
chat_message_deleted entfernt aus messages-State.
Live-User-Bubbles (sofort gerendert vom eigenen Send) haben noch
keinen backupTs bis der Bridge-Roundtrip durch ist — die Muelltonne
erscheint dort erst nach kurzer Verzoegerung / Reload. Folgekommit
kann das polieren wenn noetig.
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Bug: bei kleiner DB (31 Eintraege) lieferte die Suche fuer JEDES Wort
fast alles als Treffer zurueck — k=20 Top-N ohne Threshold sorgte
dafuer dass auch "banane" zehn vermeintliche Treffer mit Scores
0.09-0.22 (= Rauschen) zurueckgab.
Fix:
- vector_store.search() bekommt optional score_threshold (an Qdrant
durchgereicht, das nimmt's nativ)
- /memory/search endpoint hat score_threshold-Query-Param (default 0.30)
- Diagnostic schickt k=10 + score_threshold=0.30 statt k=20 ohne Threshold
- "Keine Treffer"-Info-Box wenn alle Treffer < Threshold
MiniLM-multilingual liefert typischerweise:
>0.50 → starker Treffer
0.30-0.50 → relevant
0.20-0.30 → grenzwertig
<0.20 → Rauschen
Mit score_threshold=0 (oder None) bleibt die alte Top-N-Semantik
fuer Aufrufer die Rauschen explizit wollen.
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Bug: Wenn der Brain-Background-Loop einen Timer/Watcher feuert, ruft
er agent.chat() direkt im eigenen Prozess. Die Antwort wurde nur ins
Trigger-Log geschrieben — kein RVS-Broadcast, kein TTS, nichts in
App/Diagnostic sichtbar.
Fix: Bridge ↔ Brain bekommen einen internen HTTP-Push-Kanal.
Bridge (Port 8090, nicht exposed, nur aria-net intern):
asyncio.start_server-basierter HTTP-Listener.
POST /internal/trigger-fired
body: {reply, trigger_name, type, events}
→ _handle_trigger_fired feuert Side-Channel-Events
(trigger_created/skill_created/location_tracking) erst,
dann _process_core_response(reply) — exakt der gleiche Pfad
wie normale Chat-Antworten (Chat-Bubble + TTS + chat_backup).
Brain background.py:
Nach agent.chat() in _fire wird agent.pop_events() ausgelesen
und zusammen mit dem Reply via urllib an aria-bridge:8090
gepostet (run_in_executor damit es den asyncio-Loop nicht
blockiert). Failures werden geloggt, der Trigger selbst bleibt
trotzdem als 'fired' markiert.
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Diagnose-Log um Trigger-Hang zu klaeren: warum legt ARIA keinen Timer
an, obwohl trigger_timer als Tool definiert ist? Wir loggen jetzt nach
jedem Proxy-Call:
- finish_reason
- alle Keys aus der message
- tool_calls-Anzahl + content-Laenge
- die rohe message (truncated 1500 chars)
So sehen wir ob der Proxy tool_calls leer liefert (Proxy schluckt
tools-Feld?), ob Claude ignoriert (Anthropic-Native-Format statt
OpenAI?), oder ob unser Dispatch falsch parsed.
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ARIA wusste nicht wieviel Uhr es ist (kein Bash, kein Time-Tool, kein
Timestamp im System-Prompt) und konnte fires_at als ISO-UTC schlicht
nicht ausrechnen. Zwei Fixes:
1. prompts.py: build_time_section() injiziert UTC + lokale Zeit
(Europa/Berlin Sommer/Winter-Heuristik) als '## Aktuelle Zeit'-Block
oben in den System-Prompt. Hilft auch beim Einordnen von
Watcher-Conditions wie hour_of_day == 8.
2. agent.py trigger_timer-Tool: neuer Parameter `in_seconds` als
Alternative zu fires_at. Bei relativen Angaben ('in 2 Minuten')
rechnet jetzt der Server den absoluten Timestamp aus — keine
Rechnerei in der LLM noetig. fires_at bleibt fuer feste Termine.
required nur noch name + message.
Diagnostic-API (/triggers/timer) bleibt absolute-only, da der Browser
selbst datetime hat.
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ARIA kann jetzt GPS-Watcher mit near() effektiv nutzen: die App liefert
kontinuierliche Position, Brain wertet sie in den Background-Triggers aus.
rvs/server.js
ALLOWED_TYPES: location_update (App→Bridge) + location_tracking (Brain→App).
bridge/aria_bridge.py
location_update Handler: persistiert {lat, lon} via _persist_location in
/shared/state/location.json — selber Pfad wie chat/audio-events, aber als
eigenes Event ohne Chat-Overhead.
aria-brain/agent.py
Neues Meta-Tool request_location_tracking(on, reason). Dispatcher fuegt
{type: "location_tracking", on, reason} zu _pending_events hinzu →
Bridge forwarded als RVS-Message zur App.
aria-brain/prompts.py
Trigger-Section bekam neuen Block "GPS-Watcher mit near()": ARIA wird
angewiesen request_location_tracking(on=true) zu rufen wenn sie einen
near()-Watcher anlegt, und wieder false beim Loeschen des letzten.
android/src/services/gpsTracking.ts (NEU)
Singleton-Service. start(reason) → Geolocation.watchPosition mit
distanceFilter 30m + interval 15s, sendet location_update an RVS.
stop(reason) → clearWatch. Persistiert Status in 'aria_gps_tracking',
restoreFromStorage() beim Settings-Mount. Permission-Request fuer
ACCESS_FINE_LOCATION + Toast-Benachrichtigung bei An/Aus.
android/src/screens/SettingsScreen.tsx
Neuer Switch im "Standort"-Block: "GPS-Tracking (kontinuierlich)" mit
Hinweis-Text. Subscribe auf gpsTrackingService.onChange damit Toggle
reflektiert wenn ARIA das per Tool umschaltet.
RVS-Handler: location_tracking → gpsTrackingService.start/stop mit
Reason aus Brain-Tool.
Ablauf Stefan→ARIA→Blitzer:
1. Stefan: "Warn mich vor Blitzern auf Route nach Rhauderfehn"
2. ARIA: skill_create("blitzer-warner") falls noch nicht da
3. ARIA: run_blitzer-warner → Liste {lat,lon,name}
4. ARIA: pro Eintrag trigger_watcher mit near(lat,lon,500)
5. ARIA: request_location_tracking(on=true, reason="Blitzer-Warner aktiv")
6. App: GPS-Tracking startet, sendet alle 15s location_update
7. Bridge: /shared/state/location.json wird aktuell gehalten
8. Brain-Background-Loop: alle 30s near()-Check pro Trigger
9. Bei Erfolg: ARIA spricht "Blitzer A31 km 12 in 500m"
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
ARIA kann jetzt GPS-basierte Watcher-Trigger anlegen (Blitzer-Warner-Use-Case),
plus erweiterte Time-, System- und Activity-Variablen.
bridge/aria_bridge.py
_persist_state() schreibt atomar nach /shared/state/<key>.json.
Bei jedem chat- und audio-Event:
- location → /shared/state/location.json {lat, lon, ts_unix}
- last_user_ts → /shared/state/activity.json
Brain-Watcher lesen das fuer die GPS- und Activity-Variablen.
aria-brain/watcher.py — komplett ueberarbeitet
Neue Variablen-Sets:
GPS: current_lat, current_lon, location_age_sec (-1 = nie gesehen)
Zeit (+): minute_of_hour, day_of_month, month, year, is_weekend, unix_timestamp
System: ram_free_mb (MemAvailable), cpu_load_1min (loadavg)
Activity: last_user_message_ago_sec
Memory: pinned_count (zusaetzlich zu memory_count)
Neue Funktion fuer Conditions:
near(lat, lon, radius_m) Haversine-Distanz von current_lat/lon
zum Punkt. False wenn keine Position bekannt.
Parser-Erweiterung:
ast.Call jetzt erlaubt, ABER nur fuer direkte Funktionsnamen aus der
Whitelist (_ALLOWED_FUNCTIONS = {"near"}). Keine Attribute-Access,
keine Keywords, Args nur Constants/Names/UnaryOp.
Selbsttest blockt korrekt:
__import__("os")... → "Funktionsaufruf nur ueber direkten Namen"
memory_count.__class__ → "Verbotener Ausdruck: Attribute"
(lambda: 1)() → "Funktionsaufruf nur ueber direkten Namen"
aria-brain/main.py
/triggers/conditions liefert jetzt zusaetzlich {functions:[...]} mit
Signaturen + Beschreibungen. current-Snapshot filtert callable() raus
damit JSON serialisierbar bleibt.
aria-brain/prompts.py + agent.py
build_triggers_section bekommt condition_funcs als 4tes Argument und
listet die im System-Prompt unter "Verfuegbare Funktionen". Operatoren-
Hinweis ergaenzt mit Beispielen + Regeln (keine Variablen in Funktions-
Args, keine Schachtelung).
diagnostic/index.html
Trigger-Create-Modal: Variablen-Info-Block zeigt jetzt sowohl Variablen
(mit aktuellen Werten) als auch Funktionen (Signatur + Beschreibung).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
ARIA hatte bisher nur ein "User fragt → Brain antwortet"-Modell. Neu:
Trigger laufen passiv im Hintergrund (kein LLM-Call) und wecken ARIA
nur dann auf wenn ein Event tatsaechlich passiert.
Drei Typen, zwei aktuell implementiert:
timer — einmalig zu festem ISO-Timestamp ("erinner mich in 10min")
watcher — Polling alle N Sek einer Condition, feuert bei True mit Throttle
(z.B. "disk_free_gb < 5", max 1x/h)
cron — Platzhalter fuer spaeter
aria-brain/triggers.py
CRUD auf /data/triggers/<name>.json + /data/triggers/logs/<name>.jsonl.
create_timer, create_watcher, mark_fired, list_logs, etc.
aria-brain/watcher.py
Built-in Condition-Variablen: disk_free_gb, disk_free_pct, uptime_sec,
hour_of_day, day_of_week, rvs_connected, memory_count.
Sicherer Condition-Parser via ast — Whitelist auf Vergleich + BoolOp +
Name + Const. Kein eval, kein exec, keine Builtins.
aria-brain/background.py
Async Loop laeuft alle 30s, sammelt einmalig Variables, geht durch
Trigger-Liste, _should_fire-Check (Timer: fires_at vergangen / Watcher:
check_interval + throttle respektiert + condition true). Fire ruft
agent.chat(prompt, source="trigger") — ARIA bekommt das wie eine
Push-Nachricht und antwortet via Bridge → RVS → App.
aria-brain/main.py
/triggers/list, /{name}, /{name}/logs, /timer, /watcher, PATCH, DELETE,
/triggers/conditions (Variablen + aktuelle Werte). Lifespan-Handler
startet den Background-Loop beim Container-Start, stoppt beim Shutdown.
aria-brain/agent.py
Meta-Tools fuer ARIA: trigger_timer, trigger_watcher, trigger_cancel,
trigger_list. ARIA legt Trigger via Tool-Call selbst an wenn Stefan das
wuenscht. Side-Channel-Event 'trigger_created' wird in chat-Response
mitgeschickt damit App + Diagnostic eine Bubble zeigen.
aria-brain/prompts.py
Neue System-Prompt-Section: Liste aktiver Triggers + verfuegbare
Condition-Variablen mit aktuellen Werten + Operatoren-Erklaerung.
ARIA weiss damit immer was es schon gibt und welche Vars sie nutzen kann.
bridge/aria_bridge.py + rvs/server.js
trigger_created als neuer RVS-Message-Type, Bridge forwarded das aus
data.events analog zu skill_created.
diagnostic/index.html
Neuer Top-Tab "Trigger". Liste mit Type-Badges (⏱ TIMER / 👁 WATCHER),
Status, Fire-Count, last_fired. Aktivieren/Deaktivieren + Löschen pro
Trigger. "+ Neu"-Modal mit Type-Dropdown, Timer-Minuten oder
Watcher-Condition + Vars-Anzeige + Throttle. Info-Modal-Eintrag mit
Erklaerung. Live-Bubble im Chat wenn ARIA selbst einen anlegt.
android/src/screens/ChatScreen.tsx
trigger_created RVS-Handler → eigene Bubble (gelber Border, "⏰ ARIA
hat einen Trigger angelegt", Type/Detail/Message/Zeit). ChatMessage
bekam triggerCreated-Feld. Lokal-only-Schutz beim Server-Sync analog
zu skill_created.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Stefan hat den Max 5x Plan (~\$90-100/Monat), ungefaehres Limit 225 Calls pro
5h-Fenster fuer Sonnet. Damit nicht in eine Tool-Loop-Schleife laufen ohne
es zu merken: kleine Metrics-Pipeline, sichtbar in der Diagnostic.
aria-brain/metrics.py
Append-only JSONL Logger unter /data/metrics.jsonl. Pro Claude-Call eine
Zeile {ts, model, in, out} mit Token-Schaetzung (chars/4, Anthropic-
Heuristik). aggregate(window) zaehlt die letzten N Sekunden.
Auto-Rotate bei 50k Zeilen → 25k behalten (~70 KB/Monat bei 1k Calls/Tag,
Cap also weit oben).
aria-brain/proxy_client.py
chat_full() ruft am Ende metrics.log_call(model, messages_in, reply).
Failed/exception-Pfade loggen nicht (sonst false positives).
aria-brain/main.py
GET /metrics/calls → {h1, h5, h24, d30}, jedes Window mit calls,
tokens_in, tokens_out, by_model.
diagnostic/index.html
Neue Card "Token / Calls" im Gehirn-Tab. Plan-Dropdown
(Pro / Max 5x / Max 20x / Custom), localStorage-persistiert. 4 Metric-
Zellen fuer 1h/5h/24h/30d mit Calls + Tokens. Progress-Bar oben zeigt
5h-Counter gegen Plan-Limit. Warn-Klassen: gelb bei 80%, rot bei 90%.
Auto-Refresh alle 30s wenn Gehirn-Tab offen, plus bei Tab-Wechsel.
Info-Modal erklaert die Limits + dass HTTP-Call != User-Frage (Tool-Use
kann pro Frage bis zu 8 Calls verursachen).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
War kaputt nach OpenClaw-Abriss: handleGetModel/handleSetModel haben gegen
aria-core (dockerExec + node-script in den Container) gearbeitet, der gibt's
nicht mehr.
diagnostic/server.js
- handleGetModel/handleSetModel lesen/schreiben jetzt brainModel in
/shared/config/runtime.json
- RUNTIME_CONFIG_FIELDS um "brainModel" erweitert
- Tote Variante (findSettingsFile + base64-node-script) komplett raus
aria-brain/proxy_client.py
- Liest brainModel aus runtime.json beim Container-Start
- Fallback: BRAIN_MODEL env → "claude-sonnet-4" Default
- Bei Aenderung in Diagnostic: aria-brain restarten damit's greift
(Hinweis steht in der UI)
diagnostic/index.html
- Section "Model" → "Sprachmodell (Brain)"
- Hinweis-Block mit Default-Erklaerung und Restart-Hinweis
- Modelle: claude-sonnet-4 (default), claude-opus-4, claude-haiku-4-5
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>