ARIA 11341c8521 Dashboard-Auth: Hermes verweigert 0.0.0.0-Bind ohne registrierten Auth-Provider
Hermes' eigenes Auth-Gate blockt den Container-Start hart, wenn --host 0.0.0.0
gesetzt ist aber keine Auth konfiguriert wurde. Basic-Auth-Block in
config.yaml.example ergaenzt, dashboard-Service bekommt HERMES_DASHBOARD_USER
+ HERMES_DASHBOARD_PASSWORD_HASH als Pflicht-Env, .env.example dokumentiert
die Hash-Erzeugung ueber Hermes' eingebautes plugins.dashboard_auth.basic.
2026-07-19 21:37:03 +00:00

Hermes Agent — Claude-Max-Proxy + Hermes selbst, alles auf einer Maschine

Repliziert den Proxy-Trick, den wir fuer ARIA nutzen: claude-max-api-proxy (npm) wrappt die Claude Code CLI — angemeldet mit deiner Claude-Max- Subscription — als OpenAI-kompatiblen /v1/chat/completions-Endpoint. Hermes Agent (Nous Research, CLI/Desktop-Agent) redet darueber mit Claude, ohne API-Kosten — laeuft ueber die Subscription, nicht ueber Anthropic-API-Billing.

Entscheidung (Stefan): Hermes Agent selbst laeuft auf DERSELBEN Maschine wie dieser Proxy-Stack — alles was zu Hermes gehoert auf eine Box, minimale Latenz, nur ein Rechner zum Pflegen. ARIA bleibt komplett unangetastet (eigenes Docker-Netz hermes-net, eigenes Claude-CLI-Login-Volume, kein gemeinsamer Container, laeuft ja ohnehin auf einer anderen Maschine als Hermes).

Architektur

hermes-agent (Nous Research, network_mode: host)
        |  HTTP, Authorization: Bearer <TOKEN>, http://localhost:8447/v1
        v
  hermes-gateway  (Port 8447, NUR auf 127.0.0.1 gebunden)
        |  prueft Bearer-Token, sonst 401
        v
  hermes-proxy    (Port 3456, NUR docker-intern im hermes-net erreichbar)
        |  claude-max-api-proxy -> Claude Code CLI (Claude-Max-Login)
        v
     Anthropic (ueber deine Claude-Max-Subscription)

hermes-agent-dashboard (127.0.0.1:9119, Hermes' eigenes Web-UI/Setup)

Warum das Gateway trotzdem noch da ist, obwohl alles auf einer Maschine laeuft: hermes-proxy selbst hat keine Authentifizierung (genau wie ARIAs Proxy) — jeder andere Container im selben Docker-Host koennte sonst unbemerkt Deine Claude-Max-Subscription mitbenutzen. Das Gateway (proxy-patches/gateway.js, pure Node, keine Extra-Deps) prueft den Authorization: Bearer <TOKEN>-Header gegen ein Shared Secret, bevor irgendwas an hermes-proxy weitergeleitet wird. Seit "alles auf einer Maschine" bindet das Gateway nur noch auf 127.0.0.1, nicht mehr nach aussen — kein anderer Rechner kommt mehr direkt ran.

Was uebernommen wurde (1:1 aus ARIAs Proxy-Setup)

  • Sed-Patches an der npm-CLI-Bridge (host-binding, --dangerously-skip-permissions, echter --system-prompt-Kanal, 24h-Timeout, Prompt via stdin) — generische Infra-Fixes, nicht ARIA-spezifisch.
  • Adapter-Patches (proxy-patches/openai-to-cli.js, cli-to-openai.js) — die OpenAI-tools <-> <tool_call>-Text-Bruecke. Generisch, 1:1 uebernommen.
  • NICHT uebernommen: ARIAs routes.js-Patch (Live-Tool-Stream/Not-Aus fuers Diagnostic-UI, ARIA-Bridge-spezifisch). Stattdessen gibt's hier das eigene gateway.js fuer die Auth, die ARIA in der Form nicht braucht.

Setup

  1. Hermes-Agent-Sourcecode daneben klonen (das offizielle Docker-Image liegt nicht auf Docker Hub, sondern wird per build: aus dem Repo gebaut):

    cd /pfad/zum/deploy-ziel
    git clone https://github.com/NousResearch/hermes-agent.git hermes-agent-src
    

    (dieser Clone ist in .gitignore — bleibt lokal, wandert nicht in unser Repo)

  2. .env anlegen:

    cp .env.example .env
    openssl rand -hex 32   # Ausgabe in .env bei HERMES_GATEWAY_TOKEN eintragen
    
  3. Model-Config fuer Hermes seeden (einmalig, VOR dem ersten Start — danach fasst Hermes die Datei nicht mehr an):

    mkdir -p hermes-data/agent-home
    cp hermes-agent-config/config.yaml.example hermes-data/agent-home/config.yaml
    

    Die Datei zeigt Hermes per provider: custom auf unseren hermes-gateway (http://localhost:${HERMES_GATEWAY_PORT}/v1) — ${HERMES_GATEWAY_PORT}/${HERMES_GATEWAY_TOKEN} werden von Hermes selbst beim Config-Laden aus den Container-Env-Vars expandiert, die kommen aus Deiner .env. Kein manuelles Ausfuellen noetig.

  4. Stack starten:

    docker compose up -d
    

    Baut beim ersten Mal das Hermes-Image aus hermes-agent-src (dauert ein paar Minuten), startet dann hermes-proxy, hermes-gateway, hermes-agent (Gateway/Messaging-Prozess) und hermes-agent-dashboard.

  5. Einmalig Claude-CLI-Login (oeffnet Browser-OAuth mit deiner Claude-Max-Subscription):

    docker exec -it hermes-proxy claude
    

    Danach liegen die Credentials persistent in hermes-data/claude-config/ — ueberlebt Container-Restarts.

  6. Testen, dass der Proxy laeuft:

    curl -s http://127.0.0.1:${HERMES_GATEWAY_PORT:-8447}/v1/chat/completions \
      -H "Content-Type: application/json" \
      -H "Authorization: Bearer <HERMES_GATEWAY_TOKEN aus .env>" \
      -d '{"model":"sonnet","messages":[{"role":"user","content":"Sag Hallo"}]}'
    

    Ohne oder mit falschem Bearer-Token gibt's 401 unauthorized.

  7. Mit Hermes chatten:

    docker exec -it hermes-agent hermes chat
    

    oder das Dashboard per SSH-Tunnel oeffnen:

    ssh -L 9119:localhost:9119 <diese-maschine>
    

    dann im Browser http://localhost:9119.

Mobiler Client (Android)?

Zwei GRUNDVERSCHIEDENE Richtungen, nicht verwechseln:

  • Unser Proxy oben (hermes-gateway -> hermes-proxy): Claude ALS Backend FUER Hermes. Kein Client redet direkt damit ausser Hermes selbst.
  • Hermes' EIGENER OpenAI-kompatibler API-Server (API_SERVER_HOST / API_SERVER_KEY, auskommentiert im hermes-agent-Service): Hermes ALS Server FUER einen Chat-Client. Aktivieren + API_SERVER_KEY in .env setzen, dann kann ein Client wie gpt_mobile oder Maid (Open Source, Android, freier base_url+Key, kein Messenger — siehe Chat-Verlauf) sich direkt gegen Hermes verbinden. Fuer sowas wie die ARIA-App (Wake-Word, Sprachsteuerung, TTS) braeuchte man dagegen einen eigenen App-Build — kein fertiges Produkt zum Runterladen.

Sicherheitshinweis

hermes-gateway bindet jetzt nur noch auf 127.0.0.1 — von aussen kommt niemand mehr ran, solange Du nicht selbst was aendertst (z.B. fuer den mobilen API-Server oben, oder falls Hermes doch mal auf eine zweite Maschine zieht). Wenn Du HERMES_GATEWAY_PORT oder API_SERVER_HOST doch mal nach aussen exposest: der Traffic ist unverschluesseltes HTTP, kein TLS. Nicht direkt ins offene Internet haengen — SSH-Tunnel, WireGuard/Tailscale oder einen TLS-Reverse-Proxy davorschalten.

Verzeichnisse (nicht committet, siehe .gitignore)

  • hermes-agent-src/ — geklonter Hermes-Agent-Sourcecode (Docker-Build-Context)
  • hermes-data/claude-config/ — Claude-CLI-Login (Browser-OAuth-Session)
  • hermes-data/agent-home/ — Hermes' ~/.hermes-Aequivalent: Config (config.yaml, aus hermes-agent-config/config.yaml.example geseedet), Sessions, Memory, Skills, .env
  • .env — Secrets (Token, ggf. API_SERVER_KEY)

Wo deployen?

Diese Compose-Datei ist ortsunabhaengig. Stefan deployt sie selbst auf der Ziel-Maschine (nicht aria-wohnung — komplett getrennt von ARIA). Repo klonen, die drei Setup-Schritte oben (Hermes-Source klonen, .env, Config seeden), dann docker compose up -d.

S
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