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duffyduckandClaude Opus 5 cca242119b R188/R189-01 aus dem Pentest umgesetzt - Klasse statt Instanz
Beide Findings der Pentesterin waren berechtigt. Ihre Patches liessen
sich nicht anwenden (Basis 791711c, seitdem 42 Commits, sync-roles.ts
kollidiert), und an zwei Stellen greifen sie zu kurz.

R188 - ungueltige IDs im Pfad
-----------------------------
Gemeldet: GET /api/users/:id gibt bei nicht-numerischer ID 500 statt 400.
Ihr Fix schliesst nebenbei mehr, als sie beansprucht: parseInt('12abc')
ergibt 12, also lieferte /api/users/12abc bisher Benutzer 12 aus.

Es waren aber 181 ungepruefte Stellen in 19 Controllern, nicht eine. 181
Einzel-Guards waeren genau der Fehler aus R186-01 gewesen - drei
Filterlisten, die dasselbe bedeuten sollten und auseinanderliefen.
Stattdessen router.param(), an einer Stelle fuer alle 33 Router
registriert, ueber einen mounte()-Helfer, der Pruefung und Einhaengen
zusammenbindet.

Antwort ist 404, nicht 400: Ein Pfadsegment, das keine ID sein kann,
benennt keine Ressource. Der bestehende Praezedenzfall in
provider.controller.ts (Pentest Mai 2026) hatte es genauso entschieden.

Dabei eine aeltere Heuristik abgeloest (Pentest Runde 7). Ihr eigener
Kommentar nannte den Grund fuer sie - "app.param() greift nicht auf in
Sub-Router gemounteten Routes" - und genau das loest mounte(). Sie war zu
eng (/users/abc ging durch und endete als 500) und zu weit (ein
Einstellungs-Schluessel 12abc unter :key wurde geblockt, obwohl das keine
ID ist), und sie antwortete 400, wo jetzt 404 steht.

R189-01 - DSGVO-Rechte ohne Traeger
------------------------------------
Gemeldet: gdpr:* und audit:read/export haengen an DSGVO und Developer,
die Admin-Rolle hat sie nicht, und nach einem frischen Seed war DSGVO
keinem Konto zugewiesen. Auskunft nach Art. 15 und Loeschung nach Art. 17
konnte niemand ausfuehren.

Seed weist admin@admin.com jetzt zusaetzlich die DSGVO-Rolle zu; die
Admin-Rolle selbst bleibt ohne diese Rechte, die Trennung aus R186 bleibt
also erhalten. Label ehrlich gemacht.

Beim Pruefen ihres Patches ein eigener Fund: seed.ts vergab an die
DSGVO-Rolle weiterhin audit:* komplett, inklusive audit:admin - die
Buendelung, die fc6f39e aufgeloest hat. Ich hatte damals zwei Listen
gefunden und die dritte uebersehen. Gerettet hat es nur die Reihenfolge
im Containerstart; ein einzelnes `npm run db:seed` brachte sie zurueck.

Der Seed hilft nur bei Neuinstallation (update: {}). Deshalb zusaetzlich
eine Wache beim Start: Gibt es fuer gdpr:export, gdpr:delete oder
audit:read kein aktives Konto, steht das mit Handlungsanweisung im Log -
Erkennung der ABWESENHEIT einer Faehigkeit, wie beim Heartbeat. Bewusst
nur melden, nicht automatisch vergeben.

Getestet ueber HTTP gegen eine Wegwerf-Instanz: alle ID-Varianten quer
ueber sechs Controller, Nicht-ID-Parameter unveraendert, frischer Seed,
Wache mit und ohne vergebene Rechte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 21:17:12 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 3a50a40ad5 Versiegeln auffindbar machen: Titel und Inhaltsverzeichnis
Der Abschnitt war vollstaendig, aber nicht zu finden. Er hiess "Wenn der
erste Lauf exit=2 meldet" - also nach dem Symptom benannt, nicht nach der
Aufgabe - und stand in Zeile 89 einer 706-Zeilen-Datei ohne
Inhaltsverzeichnis. Wer "wie versiegle ich" suchte, fand ihn nicht; genau
das ist dem Betreiber passiert, obwohl der Text bei ihm lag.

Jetzt "Den Altbestand versiegeln (einmalig, im CRM)", dazu ein
Inhaltsverzeichnis nach Anlass gegliedert: einrichten, im Betrieb, wenn
Alarm kommt, zum Nachlesen. Mit einem ausdruecklichen Hinweis, dass der
Versiegelungs-Abschnitt eigenstaendig ist und auch ohne Gegenbuch gilt.

Der Verweis im Haupt-README zeigt jetzt direkt auf den Anker statt den
Abschnittstitel zu zitieren - so laeuft er beim naechsten Umbenennen
nicht ins Leere.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 19:27:49 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 e76b4ace88 status.txt zeigt die Zusammenfassung, nicht die erste beliebige Zeile
Die Grund-Zeile nahm bei fehlendem Alarm schlicht die erste Ausgabezeile.
Beim ersten Prod-Lauf nach dem Versiegeln stand dort deshalb die
einmalige Notiz "Grundlage fuer die Rehash-Ueberwachung wird gesetzt"
statt des Ergebnisses "OK: Checkpoint N erstellt" - eine Randnotiz
verdeckte die Zusammenfassung.

Jetzt: bei Alarm die ALARM-Zeile, sonst die OK-Zeile, und erst wenn
beides fehlt die erste Zeile ueberhaupt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 19:25:45 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 ed676ca4eb Versiegeln dokumentiert: Abschnitt aktualisiert und im Haupt-README verlinkt
Der Abschnitt in tools/audit-notary/README.md war an drei Stellen
ueberholt. Er sagte "nimm dein Administratorkonto" - seit der Aufteilung
von DSGVO und Audit-Betrieb hat die Admin-Rolle gar keine Audit-Rechte
mehr, das Recht kommt jetzt ueber den Haken "Audit-Betrieb". Er kannte
weder das RESEAL-Gate noch die Rehash-Anzeige noch den Zustand "leer".

Neu geschrieben, mit dem, was die Praxis gezeigt hat:
- Wer darf es, und warum nicht ueber DSGVO oder Admin
- Vier Felder, die vor dem Siegeln stimmen muessen - allen voran
  rehashes:[], denn nach einer Neuberechnung sagt chainGaps nichts mehr
  ueber die Zeit davor
- Den HTTP-Code beim Pruefen IMMER mit ausgeben: Token laufen nach 15
  Minuten ab, und ohne den Code liest sich eine 401 wie ein fehlender
  Eintrag. Genau das ist uns bei der Vorbereitung des Prod-Siegels
  passiert und haette fast zu einem falschen Stopp gefuehrt.
- Die drei Punkte zur Gegenpruefung danach, inklusive "intakt" statt
  "leer"
- Der Hinweis, dass ein unversiegeltes CRM nicht "bewacht mit Warnung"
  ist, sondern unbewacht: Das Gegenbuch bricht vor dem Anhaengen ab.

Ausserdem im Haupt-README verlinkt. Wer AUDIT_HMAC_KEY auf einer
bestehenden Installation setzt, hat zwangslaeufig einen Altbestand -
erfuhr davon aber nur, wenn er ein Gegenbuch betreibt. Die Anleitung gilt
auch ohne.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 19:07:12 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 eb0580ac54 Entfernter Protokoll-Anfang wurde nicht erkannt
Gefunden bei der Vorbereitung des Prod-Siegels. Die Verkettung wird
zeilenweise gegen die Vorgaengerin geprueft - die erste Zeile hat keine,
also fiel bisher nichts auf, wenn ein zusammenhaengender Anfang des
Protokolls entfernt wurde. Kein Kettenbruch, kein Befund, valid blieb
gruen. Das ist die stillste Loeschung von allen: Wer die aeltesten
Eintraege loswerden will, muss nur vorne anfangen.

Erkennbar ist es trotzdem. Die allererste Zeile wird ohne Vorgaenger
geschrieben und traegt einen leeren previousHash; traegt die erste
VORHANDENE Zeile einen Wert, hat es eine Vorgaengerin gegeben und die ist
weg. Wird jetzt als Kettenluecke an dieser Zeile gefuehrt, mit derselben
Manifest- und Beglaubigungslogik wie jede andere Luecke - eine
dokumentierte Loeschung erklaert sie also weiterhin.

Nur bei Pruefung des Gesamtbereichs: mit fromId ist ein gefuellter
previousHash selbstverstaendlich. Gegengeprueft, kein Fehlalarm.

Getestet ueber HTTP gegen eine Wegwerf-DB: vollstaendiges Protokoll ->
valid:true; erste drei Zeilen entfernt -> vorher unveraendert valid:true,
jetzt valid:false mit chainGaps:[4], wegen Hash-Version 3 zusaetzlich als
Manipulation eskaliert.

Auf Prod ausgeschlossen: Das Protokoll beginnt bei ID 1 (07.05.2026,
Inbetriebnahme), kein Cleanup, keine Neuberechnung.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 18:53:13 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 2ca6ed2f70 Neuberechnung der Kette als eigene Gegenbuch-Alarmbedingung (R186 Frage b)
Der Tester fragte praezise: Loest cleanup -> rehash OHNE erneutes Siegeln,
ueber NICHT versiegelten Inhalt, etwas Automatisches aus - oder nur die
Prosa in verify, die ein Mensch lesen muss?

Gemessen statt behauptet: Es loeste bereits aus, aber als Nebenwirkung.
Ein Rehash aendert jeden Hash, also stimmt der beglaubigte Kettenkopf
nicht mehr und der bestehende Vergleich schlug an. Das funktioniert, ist
aber ein Zufallstreffer - verschoebe sich der Anker, waere der Melder
lautlos weg. Und die Meldung hiess "Eintrag wurde veraendert" statt "die
Kette wurde neu berechnet", also Wirkung statt Ursache.

Jetzt haengt der Alarm an der Sache selbst: Das Gegenbuch fuehrt
rehashCount/rehashLast im Buch mit und meldet jede neue Neuberechnung
seit der letzten Beglaubigung mit exit 2, samt Zeitpunkt, Zeilenzahl und
dem Befund, der unmittelbar davor galt. Dieselbe Lehre wie R184-01 (Gate
am Ausloeser statt an der Wirkung) und R185-01 (Wurzelwechsel statt
valid).

Reihenfolge geaendert, und das war noetig: Der neue Melder steht VOR dem
Kopf-Hash-Vergleich, sonst haette immer die unpraezisere Meldung
gewonnen. Und der Kopf-Vergleich wird nach einer bestaetigten
Neuberechnung uebersprungen - sonst waere die Bestaetigung wertlos, weil
ein Rehash den Kopf zwangslaeufig aendert. Beim Bauen aufgefallen, nicht
im Entwurf.

NOTARY_REHASH_ACK wird mit der ID des Rehash-Eintrags bestaetigt, nicht
mit true; IDs steigen streng, ein stehen gelassener Wert passt beim
naechsten Vorgang nicht mehr. Ein fehlender beglaubigter Eintrag
alarmiert weiterhin immer: bestaetigt wird die Neuberechnung, nicht das
Verschwinden von Zeilen.

Getestet mit echtem Gegenbuch gegen ein echtes CRM, SSH-signiertes
lokales Buch: Waesche ohne Datenbankzugriff -> CRM meldet valid:true und
chainGaps:[], Gegenbuch exit 2 mit der Neuberechnung als Ursache. Falsche
Ack-ID weiter exit 2, richtige exit 0, Folgelauf ruhig.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 18:30:44 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 df442bb1a0 verify meldet, dass die Kette neu berechnet wurde
Im Betrieb entdeckt, nicht im Test. Das Staging-Gegenbuch meldete "Der
beglaubigte Eintrag 5352 existiert nicht mehr". Rekonstruktion aus dem
Protokoll: am 22.08. wurden die Aufbewahrungsfristen auf 0 gesetzt, zwei
Cleanups loeschten 3155 Eintraege (id 1-5356), danach lief ein Rehash.
Seither meldet die Pruefung "Alle Eintraege sind unveraendert und
lueckenlos verkettet".

Wahr - und praktisch das Gegenteil dessen, was ein Leser mitnimmt. Der
Rehash verknuepft alles neu; die rund 700 Kettenluecken, die davor
bestanden, sind seitdem unsichtbar. Nachweisbar im Vorbefund, den der
Rehash selbst mitschreibt (R170-01) - nur schaute den nie jemand an. Das
Gegenbuch war der einzige Zeuge; innerhalb des CRM war die Loeschung
nicht mehr feststellbar.

verifyIntegrity sammelt jetzt die Rehash-Marker; die Antwort enthaelt
rehashes[] mit Zeitpunkt, Anzahl, Signatur und Vorbefund. Die Meldung
nennt sie IMMER, auch im gruenen Fall, und der Einstiegssatz lautet dann
"...lueckenlos verkettet - allerdings erst seit der letzten
Neuberechnung".

valid bleibt unberuehrt. Ein Rehash ist eine legitime Massnahme; ihn
dauerhaft als Befund zu fuehren waere der Dauer-Alarm, den wir mit den
beglaubigten Luecken gerade beseitigt haben. Melden, nicht alarmieren.

Umgekehrte Beweislast als bei Manifest und Siegel: Dort zaehlen nur
signierte Traeger, weil ein gefaelschter Marker Luecken wegerklaeren
koennte. Hier erzeugt ein Marker eine Warnung - wuerden nur signierte
zaehlen, koennte man einen Rehash unsichtbar machen, indem man seine
Signatur zerstoert. Deshalb zaehlt jeder auswertbare Marker; eine
fehlende Signatur wird zusaetzlich gemeldet.

Getestet ueber HTTP gegen eine Wegwerf-DB mit echtem Rehash ueber den
regulaeren Endpunkt: sauberer Vorzustand, Loeschung+Rehash (der
Staging-Ablauf im Kleinen), und zerstoerte Signatur.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 17:59:25 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 31c4c209e4 status.txt nennt den Grund, nicht nur das Etikett
In der Statusdatei des Gegenbuchs stand fuer JEDEN Exit-2 derselbe Satz:
"BEFUND - Widerspruch zwischen CRM und Gegenbuch". Ein echter
Widerspruch sah damit genauso aus wie eine quittierpflichtige
Erstsiegelung.

Aufgefallen im Betrieb: Der Betreiber las "BEFUND" auf Staging und
konnte nicht entscheiden, ob er handeln muss - obwohl die Kette dort
valid:true meldet und der Alarm nur den erwarteten Siegelwechsel betraf.
Wer ausschliesslich die Statusdatei liest, und genau dafuer ist sie da
("damit eine Ueberwachung sie abgreifen kann, ohne Logs zu
durchsuchen"), bekam ein Etikett ohne Inhalt.

Der Lauf wird jetzt mitgeschnitten; die erste ALARM-Zeile landet als
"Grund:" in status.txt, ohne Alarm die erste Ausgabezeile.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 17:23:24 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 fc6f39eba0 Aufsicht und Eingriff getrennt: neuer Haken "Audit-Betrieb"
Die DSGVO-Rolle trug audit:* komplett, also auch audit:admin. Ein
DSGVO-Beauftragter konnte damit seal-backlog, rehash und cleanup - seine
eigene Beweisgrundlage ersetzen. Wer das Protokoll beaufsichtigt, darf es
nicht umschreiben koennen. Dieselbe Klasse wie R184-02: falsche Domaene,
zu breit gebuendelt.

Der naheliegende Fix waere falsch gewesen. audit:admin einfach aus der
DSGVO-Rolle zu streichen haette es heimatlos gemacht: Die Admin-Rolle ist
ausdruecklich ohne audit/gdpr gebaut, einzige verbleibende Quelle waere
der Entwicklerzugriff - der alles gibt. Prod versiegeln haette dann
Vollzugriff vorausgesetzt.

Deshalb eine eigene versteckte Rolle "Audit-Betrieb" (audit:read +
audit:admin), zugewiesen ueber eine Checkbox wie DSGVO/Entwickler. DSGVO
behaelt audit:read + audit:export + gdpr:*. Fuer kein bestehendes Konto
weitet sich etwas aus; es wird enger, und wer eingreifen koennen soll,
bekommt es ausdruecklich.

Keine zusaetzliche Rechte-Huerde davor, weil das am Henne-Ei-Problem
scheitert: Nach der Aufteilung haelt zunaechst niemand audit:admin,
koennte ihn also auch niemand vergeben. Stattdessen wird die Vergabe
laut - CRITICAL im Protokoll und PERMISSION_CHANGED/CRITICAL im
Alarmkanal, samt Kennzeichen, ob sich jemand den Haken selbst gesetzt hat.

Nebenbei geschlossen: setUserGdprAccess() legte die DSGVO-Rolle im
Notfallpfad mit audit:* komplett an - eine zweite Liste, die dasselbe
bedeuten sollte und die Buendelung stillschweigend zurueckgebracht haette.

ACHTUNG beim Deploy: Bestehende DSGVO-Konten verlieren audit:admin. Wer
Prod versiegeln will, muss sich vorher "Audit-Betrieb" ankreuzen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 17:16:27 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 909e523634 Siegel ueber null Blaettern meldet nicht mehr "intakt"
Ein Bestandssiegel, das zum Zeitpunkt des Siegelns keinen Altbestand
vorfand, ist rechnerisch tadellos und schuetzt nichts. Gemeldet wurde
trotzdem "intakt" - formal richtig, aber es liest sich als
Schutzzusage. Der Pentester hat Stagings Leersiegel genau so
missverstanden und hielt es fuer zahnhaltig.

Das ist der rote Faden im Kleinen: ein Signal, das beruhigt, wo nichts
abgesichert ist. Deshalb ein eigener Zustand "leer" mit eigenem Text -
gewertet wie "nicht_noetig", kippt `valid` also nicht, sagt aber auch
nichts zu.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 17:05:24 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 23505afc05 audit:export gatete nichts - Export hing an audit:read
Bei der Gegenprobe zur neuen Rolle "Gegenbuch" gefunden: Ein Konto mit
ausschliesslich audit:read bekam auf GET /audit-logs/export eine 200. Die
Berechtigung audit:export stand im Katalog und in der Rollenverwaltung -
und wurde nirgends geprueft.

Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Blaettern zeigt 50 Zeilen; der
Export liefert in einem Zug das gesamte Protokoll inklusive changesBefore
und changesAfter, also der vollstaendigen Vorher/Nachher-Datensaetze,
dazu resourceLabel mit Klartextnamen, IP-Adressen und User-Agents. Live
nachgewiesen auf Staging: 43 Eintraege mit gefuellter resourceLabel
allein fuer resourceType=Customer.

Damit konnte ausgerechnet das Dienstkonto des Gegenbuchs Personendaten
exportieren - das Konto, dessen Passwort im Klartext in der .env auf der
Notar-Maschine liegt, und dem README und Rollenname "nur Pruefwerte
lesen" zusichern.

/audit-logs/export verlangt jetzt audit:export. Betroffen ist genau eine
Rolle: Gegenbuch, und zwar gewollt. Die DSGVO-Rolle traegt audit:*
vollstaendig und behaelt den Export.

In der Oberflaeche erscheinen JSON- und CSV-Knopf nur noch mit
audit:export - sonst stuenden dort Knoepfe, die zuverlaessig 403 liefern.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 12:56:53 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 d2460fa7c0 Rolle "Gegenbuch": Leserecht aufs Audit-Protokoll ohne audit:admin
Beim Selbst-Nachpruefen eines Deploys auf Staging aufgefallen: Das
Gegenbuch-Dienstkonto meldete beim Login audit:read, audit:export,
audit:admin, gdpr:export, gdpr:delete und gdpr:admin. Es braucht genau
eines davon - audit:read -, denn es ruft nur /audit-logs/checkpoint und
/audit-logs/verify auf.

Das war kein Bedienfehler, sondern ein Konstruktionsfehler: Es gab keine
Rolle, die nur Leserecht aufs Protokoll gibt. Wer das wollte, musste den
Haken "DSGVO-Zugriff" setzen - und der vergibt audit:* komplett, also
auch audit:admin mit seal-backlog, rehash und cleanup. Das Label
("Audit-Logs, Datenschutz") legt Lesen nahe und liefert Vollzugriff.

Warum das ernst ist: Das Passwort des Dienstkontos liegt im Klartext in
tools/audit-notary/.env auf der Gegenbuch-Maschine. Mit audit:admin
haette ein Einbruch dort nicht nur den Waechter gehabt, sondern gleich
die Mittel zur Waesche aus R185-01 - und damit genau die Trennung
aufgehoben, wegen der das Gegenbuch auf einer eigenen Maschine laeuft.

Neue Rolle "Gegenbuch" in sync-roles.ts mit ausschliesslich audit:read.
sync-roles laeuft beim Containerstart mit, die Rolle erscheint danach in
der Benutzerverwaltung. README des Gegenbuchs umgeschrieben: Rolle statt
"selbst anlegen", ausdrueckliche Warnung vor dem DSGVO-Haken, dazu eine
Gegenprobe (checkpoint -> 200, seal-backlog -> 403).

Bewusst NICHT angefasst: dass die DSGVO-Rolle selbst audit:admin traegt,
ist ein Gewaltenteilungs-Problem - wer das Protokoll beaufsichtigt, kann
seine Beweisgrundlage ersetzen. Das zu aendern entzieht bestehenden
DSGVO-Konten Rechte und gehoert entschieden, nicht nebenbei gemacht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 12:41:34 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 ef2411ebe4 Eingegrenzter Export lieferte alles (Pentest R186-01, MEDIUM)
Der Tester fand: GET /audit-logs/export?userId=… filterte nicht.
userId=999999 gab alle 2761 Datensaetze zurueck, byte-identisch zum
ungefilterten Export. HTTP 200, sah korrekt aus.

Die Ursache war breiter als der Befund. Nicht userId allein fehlte: der
Export-Controller pflegte eine eigene, kuerzere Filterliste und verwarf
still userId, customerId, dataSubjectId, resourceId, success UND search.
Der Service konnte alle sechs - sie kamen nie bei ihm an. Dieselbe Luecke
ein drittes Mal in der Oberflaeche: der CSV-Knopf baute seine Parameter
nochmal von Hand, mit wieder anderen fuenf Feldern. Wer im Suchfeld
eingrenzte und dann CSV klickte, bekam das gesamte Protokoll statt seiner
Auswahl.

Warum das mehr ist als ein fehlender Filter: Ein bewusst eingegrenzter
Export - "nur die Spur von Benutzer X" fuer eine DSGVO-Auskunft oder eine
Innentaeter-Pruefung - gab das vollstaendige Protokoll aller Nutzer
heraus, mit einem beruhigenden 200. Auf einem datenminimierungs-
pflichtigen Pfad ist das eine Weitergabe, kein Schoenheitsfehler.

Der Fix ist strukturell: ein gemeinsamer leseFilter(req) fuer Liste und
Export, und die Oberflaeche schickt alle aktiven Filter statt einer
handgepflegten Auswahl. Drei Listen, die dasselbe bedeuten sollen, laufen
frueher oder spaeter auseinander; jetzt gibt es nur noch eine.

Geprueft ueber HTTP gegen eine Wegwerf-DB: Export und Liste liefern fuer
userId, action, search, success und resourceType identische
Treffermengen; auf dem Export-Pfad gilt jetzt dieselbe Validierung
(userId=abc -> 400 statt 200). CSV-Pfad gegengeprueft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 11:46:26 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 e81a83ae8f Siegelwechsel ist ein Alarm, kein Hinweis (Pentest R185-01/-02)
R185-01 (MEDIUM): Die Flanke, die wir selbst gemeldet hatten, hat der
Tester live bestaetigt. seal-backlog war beim ZWEITEN Aufruf genauso
gegatet wie beim ersten ({"confirm":"SEAL"} -> 200), und das Ereignis
landete nur im Audit-Log, nicht im Alarmkanal. Sein Punkt: der
automatische Rueckhalt des Gegenbuchs haengt an `valid` - und `valid`
ueberlebt ein ersetzendes Siegel per Konstruktion. Angriff: Altzeile per
DB-Zugriff loeschen, neu siegeln, Luecke ist beglaubigt, valid wieder
true. Live reproduziert.

Zwei Schichten, in seiner Reihenfolge:

1. Alarmkanal. Neuer SecurityEventType AUDIT_SEAL_CHANGED (Migration
   20260826120000). Erstes Siegeln HIGH, Ersetzen CRITICAL - geht damit
   ueber sendPendingCriticalAlerts sofort per Mail raus. Die Details
   halten Wurzel vorher/nachher und den vollstaendigen Vorbefund fest.
2. Gate. Steht bereits ein Siegel, verlangt der Endpunkt
   {"confirm":"RESEAL"} statt SEAL, mit einem Text, der sagt, was dabei
   verloren geht. Ein Austausch der Beweisgrundlage soll nicht dasselbe
   Wort haben wie das Einrichten.

Und im Gegenbuch selbst: dort stand fuer den Wurzelwechsel ein
console.warn, waehrend der Rueckgabecode auf 0 blieb - also exakt das
Muster, das wir dem CRM zweimal angekreidet haben (R179, R183-02), im
Werkzeug, das dagegen gebaut wurde. Jetzt exit 2, mit alter und neuer
Wurzel samt Blattzahl; "10 Blaetter -> 9 Blaetter" zeigt die Loeschung
sofort. Auch die Erstsiegelung meldet sich, statt stillschweigend
uebernommen zu werden.

Aufloesbar gemacht: der Alarm bricht ab, BEVOR angehaengt wird - ohne
Bestaetigungsweg haette auch ein legitimes Siegeln fuer immer alarmiert
(R183-03-Falle). Neu ist NOTARY_SEAL_ACK, bewusst nicht "true", sondern
die Wurzel selbst (mind. 16 Zeichen): ein stehen gelassener Wert passt
beim naechsten Wechsel nicht mehr und kann keinen weiteren Austausch
durchwinken.

R185-02 (LOW): GET /api/audit-logs?action=<x> gab ungueltige Enum-Werte
roh an die Spalte -> 500. Zweifach schlecht: fehlende Validierung und
Fehler-Orakel (200 vs 500 verraet die Enum-Mitglieder). Jetzt 400 mit
der erlaubten Menge im Klartext. Mitgenommen: sensitivity, Datumsfelder,
Zahlenfelder, Textlaengen und ein Deckel auf limit (200), ueber den sich
sonst die ganze Tabelle an der Seitenlogik vorbei ziehen liess. Beide
Endpunkte.

Getestet ueber HTTP gegen eine Wegwerf-DB, inkl. echtem Gegenbuch-Lauf
mit SSH-signiertem lokalem Repo. Zusaetzlich nachgeholt, was der Tester
nicht herstellen konnte: vollstaendig unsigniertes Protokoll ->
kein_siegel statt der frueheren falschen Entwarnung nicht_noetig, und
seal-backlog nennt den fehlenden Schluessel als naechsten Schritt.
Gegenrichtung geprueft, R183-03 bleibt behoben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 09:41:11 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 7af6b7591b Integritaetsstatus des Audit-Protokolls in der Oberflaeche
Der Zustand der Hash-Kette war bisher nur per POST /api/audit-logs/verify
einsehbar - also praktisch nur fuer das Gegenbuch und fuer jemanden mit
curl. Jetzt steht er oben auf Einstellungen -> Audit-Protokoll.

Vier Zustaende statt gruen/rot: unversehrt; Befund; unversehrt aber
ungeschuetzter Altbestand (kein_siegel); nicht vollstaendig pruefbar
(signierte Zeilen ohne AUDIT_HMAC_KEY). Die beiden mittleren sind
bewusst nicht gruen - ein Protokoll mit unversiegeltem Altbestand ist
rechnerisch stimmig, aber am Altbestand unbemerkt aenderbar, und ein
Protokoll, das mangels Schluessel nicht pruefbar ist, ist schlicht
ungeprueft. Beides als "alles in Ordnung" zu zeigen waere genau die
Klasse Fehler, die diese Runde behandelt hat. Schlaegt die Pruefung
selbst fehl, steht dort ausdruecklich, dass das keine Entwarnung ist.

Aufklappbare Einzelheiten trennen die unterschiedlich schweren
Kategorien: nachtraeglich veraendert (ernst) / Verkettung unterbrochen /
davon ohne dokumentierte Loeschung / davon vom Siegel beglaubigt / ohne
Schluessel nicht pruefbar - mit Erklaerung im Klartext.

Die Pruefung liest die gesamte Kette; sie laeuft daher einmal beim
Oeffnen der Seite und wird 5 Minuten wiederverwendet. Bewusst read-only:
kein Siegel- oder Rehash-Knopf, denn diese Eingriffe verlangen
audit:admin und eine ausdrueckliche Bestaetigung und gehoeren nicht neben
eine Statusanzeige, die man im Vorbeigehen anklickt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 09:11:13 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 ecaeae48d4 Beglaubigte Alt-Luecken: Dauer-Alarm im Gegenbuch beendet
Das Gegenbuch auf Prod meldete stuendlich exit=2, weil die CRM-Pruefung
wegen 6 struktureller Luecken valid:false lieferte (IDs 33, 44, 45, 922,
1434, 2583).

Diagnose: harmlos. Jede Luecke liegt innerhalb eines Schwungs von
Eintraegen mit identischer Sekunde, betrifft nur /login und /refresh,
kein Eintrag fehlt, tamperedEntries ist leer. Das ist die Signatur der
Race-Condition, die am 19.08. mit AuditChainLock geschlossen wurde
(R166-01). Die Zeilen datieren ihren eigenen Code: Eintrag 2583 stammt
vom 21.08., ist aber noch hashVersion=1.

Das eigentliche Problem war nicht die Luecke, sondern der Dauer-Alarm.
Diese Luecken sind nicht heilbar - die Verkettung ist gebrochen, die
Inhalte sind unversehrt. Ohne Aenderung haette das Gegenbuch fuer immer
Alarm gemeldet, und ein Signal, das immer schreit, warnt nicht mehr.
Dieselbe Klasse wie R162, R174, R179, R182, R183-02.

Loesung: Beglaubigung statt Unterdrueckung. Eine Luecke zaehlt nicht mehr
als offener Befund, wenn sie im versiegelten Bereich liegt UND im
Vorbefund des Siegel-Markers steht - also im Zustand, den der Betreiber
beim Siegeln ausdruecklich festgeschrieben hat. Der Vorbefund liegt in
changesBefore und ist ab Version 3 mitgehasht; ohne AUDIT_HMAC_KEY laesst
sich die Liste nicht nachtraeglich erweitern (gleiche Absicherung wie
beim Loeschungs-Manifest, R171-01). Beglaubigt heisst nicht verschwunden:
die Luecken bleiben in chainGaps, stehen zusaetzlich in attestedGaps und
werden im Bericht ausdruecklich benannt.

Nebenbefund derselben Klasse mitbehoben: backlogSealStatus meldete
"nicht_noetig" ("Es gibt keine unsignierten Alteintraege"), wenn
v3FromId === null - das bedeutet aber das Gegenteil, naemlich dass
ueberhaupt nichts signiert ist, etwa weil AUDIT_HMAC_KEY fehlt. Ein
vollstaendig unsigniertes Log bekam damit Entwarnung fuer genau den
Zustand mit der geringsten Beweiskraft. Die Bedingung haengt jetzt an der
Zahl der unsignierten Zeilen; R183-03 bleibt behoben (Regressionstest).

Getestet ueber HTTP gegen eine eigene Wegwerf-Datenbank, nicht am Service
vorbei: Prod-Zustand nachgebaut (10 v1-Zeilen, Bruch bei id 5) ->
valid:false; nach seal-backlog -> valid:true, attestedGaps:[5]. Drei
Gegenproben: neue Luecke nach dem Siegeln -> valid:false; gesiegelte
Altzeile veraendert -> Siegel gebrochen, nichts mehr beglaubigt;
Beglaubigungsliste im Marker gefaelscht (DB-Schreibrecht, kein
Schluessel) -> Marker ungueltig, Status entfernt, valid:false.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 09:07:26 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 e504b8be96 Dienstkonto-Flag: Gate in beide Richtungen, richtige Rechte-Domaene (R184)
R184-01: Setzen war gegatet, Entfernen nicht - und das Entfernen ist der
gefaehrlichere Weg. Der Heartbeat-Wachhund fragt isServiceAccount:true ab,
haengt also am Live-Kennzeichen; die Hypothese des Pentesters war richtig,
Un-Flaggen kappt die Wache. Genau das stilllegen-und-auf-Stille-setzen, gegen
das der Tripwire gebaut wurde. Fix: Gate in beide Richtungen mit eigenem
Wortlaut beim Entfernen.

Wichtiger noch: Die Aenderung geht jetzt zusaetzlich in den Alarmkanal
(PERMISSION_CHANGED/CRITICAL), nicht nur ins Audit-Log - eine CRITICAL-Zeile
muss jemand lesen, das war die R183-02-Klasse.

R184-02: Das Kennzeichen hing an users:update, obwohl es ein
Audit-Governance-Eingriff ist - Geschwister von retention-shorten,
seal-backlog, rehash und cleanup, die alle audit:admin verlangen. Heute
deckungsgleich, aber jede kuenftige Rolle mit Benutzer-bearbeiten haette still
Login-Alarme-herunterstufen geerbt. Fix: zusaetzliche Pruefung auf audit:admin.

Verifiziert: Entfernen ohne Bestaetigung jetzt 400 statt 200, ohne audit:admin
403, zwei CRITICAL-Meldungen im Alarmkanal.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 13:09:08 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 b3a9ef6372 Dienstkonto-Kennzeichen gegatet und laut protokolliert (Pentest R184)
Mit dem Scharfschalten des Feldes wurde ein alarm-senkendes Attribut ueber den
normalen Benutzer-Update-Pfad setzbar - dieselbe Klasse wie R183-01, nur neu
gebaut. Wer sein eigenes Konto so markiert, laesst die eigenen auffaelligen
Anmeldungen als Routine erscheinen.

Alle drei Sorgen des Pentesters bestaetigt: kein Gate, Protokollierung nur als
MEDIUM (Standardstufe fuer User), und jeder mit users:update konnte es auf
jedes Konto setzen, auch auf das eigene.

Fix analog zur Retention-Absenkung: Bestaetigung confirm SERVICE_ACCOUNT beim
Aktivieren; CRITICAL statt MEDIUM mit eigenem Label und Wer/Vorher/Nachher;
kein Selbstbedienen (403 am eigenen Konto, muss ein anderer Administrator
vornehmen). Das Frontend sendet die Bestaetigung mit - der Haken im Formular
ist die Bestaetigung.

Verifiziert ueber den echten Controller: ohne Bestaetigung 400, mit 200, am
eigenen Konto 403, Protokolleintrag CRITICAL mit sprechendem Label.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 11:59:06 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 389fd30094 Build-Fehler im Benutzerformular behoben
Zwei Typfehler aus dem vorigen Commit: Der Formular-Reset beim Anlegen eines
neuen Benutzers kannte isServiceAccount nicht, und der Typ von userApi.create
ebenfalls nicht.

Ursache meines Uebersehens: Ich hatte mit 'npx vite build' geprueft, das
Projekt nutzt aber 'npm run build' = 'tsc && vite build'. Die Typpruefung lief
bei mir damit gar nicht mit. Ab jetzt npm run build.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 10:45:26 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 b696980793 Dienstkonto-Kennzeichen in der Benutzerverwaltung setzbar machen
Nachgezogen: Das Feld isServiceAccount lag in der Datenbank, war aber nirgends
setzbar - weder im Formular noch ueber die API. Der Betreiber haette es nicht
aktivieren koennen, damit waere die R182-Einstufung wirkungslos geblieben.

Jetzt Ankreuzfeld "Dienstkonto" im Benutzerformular mit Erklaerung im
Klartext, Feld in der Mass-Assignment-Whitelist (gilt damit auch beim Anlegen),
im Service-Typ und in allen drei select-Bloecken, damit es beim Bearbeiten
vorbelegt wird.

Verifiziert: Whitelist laesst das Feld durch und blockt Fremdfelder weiterhin,
Wert ueber Prisma lesbar, tsc und vite build gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 10:09:28 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 910c94daa1 Retention-Governance + Heartbeat-Wachhund (Pentest R183, R182-Rest)
R183-01: PUT /retention-policies/{id} nahm retentionDays 0 ohne Bestaetigung an
und protokollierte es als MEDIUM - waehrend cleanup, seal und rehash alle ein
Confirm-Gate haben und die Folge CRITICAL ist. Die geladene Waffe war ungegatet,
der Abzug gegatet. Fix: Absenken verlangt confirm SHORTEN, wird als CRITICAL mit
Vorher/Nachher protokolliert, Untergrenze 30 Tage fuer Authentication/AuditLog.

R183-02: Nach dem Cleanup meldete verify "Keine Manipulation" bei valid:false
und 3010 endgueltig geloeschten Anmeldeprotokollen - der Befund stand nur im
Feld, die Prosa beruhigte. Fix: ehrliche Formulierung bei Luecken, und das
Gegenbuch ruft /verify mit und wertet valid:false hart, egal wie der Text
klingt.

R183-03: verify warnte dauerhaft "Altbestand nicht versiegelt", waehrend
seal-backlog zu Recht ablehnte. Eine unaufloesbare Warnung lernt man zu
ignorieren. Fix: eigener Zustand nicht_noetig, echte Warnung nennt den Befehl.

Heartbeat-Wachhund: Bleibt ein Dienstkonto laenger still als
SERVICE_ACCOUNT_MAX_SILENCE_MINUTES (Standard 180), gibt es SUSPICIOUS/CRITICAL.
Ohne je gesehene Anmeldung wird geschwiegen statt geraten, pro Ausfall genau
eine Meldung. Verifiziert in allen drei Faellen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 10:01:32 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 41671cbb96 Dienstkonto-Anmeldungen als Routine statt CRITICAL (Pentest R182)
Das Gegenbuch meldet sich stuendlich an - protokolliert wurde das als
Authentication/CRITICAL. Damit stand das vorhersagbarste Ereignis im System auf
der hoechsten Stufe: Jeder legitime Lauf trainiert den Betreiber darauf,
CRITICAL wegzuklicken, und der erste echte Vorfall erbt diesen Reflex. Dieselbe
Alarm-Muedigkeits-Klasse wie R162, diesmal von uns selbst erzeugt.

Nicht unterdrueckt, sondern eingestuft: Neues Kennzeichen isServiceAccount am
Benutzer (Migration 20260822100000). Anmeldungen solcher Konten erscheinen
weiterhin im Log - man soll sehen, dass das Gegenbuch arbeitet - aber als
Routine (LOW) mit eigenem Label 'Dienstkonto ... angemeldet (planmaessig)'.
Alle anderen Anmeldungen bleiben CRITICAL.

Offen und dem Pentester so benannt: Der eigentliche Tripwire waere der
AUSBLEIBENDE Heartbeat (Dienstkonto meldet sich N Intervalle nicht mehr) sowie
Anmeldungen ausserhalb der Kadenz oder von fremder Quell-IP. Das braucht einen
Zeitgeber und ist noch nicht gebaut.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 20:18:54 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 1f53a3304b Doku: Erster Start des Gegenbuchs als Drei-Schritt-Ablauf
Die Genesis-Bestaetigung stand nur als Nebensatz in der Anleitung. Jetzt als
eigener Abschnitt mit den drei Schritten (freigeben, starten, wieder leeren),
der erwarteten Ausgabe und der Begruendung, warum das Leeren wichtig ist:
Bleibt die Zeile gesetzt, wuerde nach einem Verlust des Datenverzeichnisses
stillschweigend eine neue Grundlage gesetzt statt nachgefragt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 19:58:30 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 601fb03b22 Gegenbuch-Container: Rechte am Bind-Mount selbst geraderuecken
Fehlerbild aus dem echten Betrieb: "mkdir: cannot create directory
'/gegenbuch/schluessel': Permission denied", Container in der
Neustart-Schleife. Ursache: Das Datenverzeichnis kommt als Bind-Mount vom Host;
der Betreiber hatte das Projekt als root geklont, der Container lief aber
direkt als UID 1000 und durfte dort nichts anlegen. Der .gitkeep-Ansatz hatte
stillschweigend angenommen, dass als normaler Benutzer geklont wird - auf einem
Server ist root der Normalfall.

Fix: Der Container startet als root, setzt /gegenbuch per chown auf den
Arbeitsbenutzer (PUID/PGID, Standard 1000) und startet sich per setpriv als
dieser neu. Die eigentliche Arbeit laeuft weiterhin unprivilegiert. Schlaegt
das chown fehl (rootless Docker), gibt es einen Hinweis mit dem passenden
Host-Befehl statt eines stummen Abbruchs.

Verifiziert mit exakt der Ausgangslage: Datenverzeichnis auf root:root gesetzt,
Container gestartet -> laeuft durch, erzeugte Dateien gehoeren 1000:1000, der
private Schluessel liegt mit 0600.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 19:51:10 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 1eb65809ec Gegenbuch: Dienstkonto statt Token, .env mit gueltigen Werten
Blocker behoben: Ich hatte ein dauerhaftes API-Token vorausgesetzt - das gibt
es in OpenCRM nicht. Zugangstoken leben 15 Minuten, der Gegenbuch-Container
waere nach dem ersten Durchlauf gestorben. Aufgefallen erst durch die Frage des
Betreibers, woher er den Token nimmt.

Loesung: Das Gegenbuch meldet sich bei jedem Lauf selbst an, mit einem eigenen
Benutzerkonto, dessen Rolle ausschliesslich audit:read traegt. Damit kann es
nur Pruefwerte lesen - keine Kundendaten, keine Aenderungen. CRM_TOKEN bleibt
fuer Tests moeglich, ist aber nicht mehr der Normalweg. Fehlerfaelle (falsches
Passwort, Anmelde-Bremse, CRM nicht erreichbar) werden unterschieden und im
Klartext gemeldet.

.env.example nennt jetzt zu jedem Schalter die gueltigen Werte - bisher liess
sich nur raten, ob es prod oder production heisst. Einschliesslich des Falls
"erst nur Staging testen, Prod spaeter dazunehmen".

Beide READMEs um "Zugang einrichten" ergaenzt: Rolle mit nur audit:read,
Benutzer damit, Zugangsdaten in die .env. Mit dem Hinweis, dass jede Anmeldung
im Audit-Log erscheint - gewollt, denn so faellt auch auf, wenn das Gegenbuch
aufhoert zu arbeiten.

Verifiziert gegen eine Attrappe, die wie das echte CRM eine Anmeldung verlangt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 19:31:46 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 89d617ab70 Doku: Gegenbuch in der Haupt-README, zwei Betriebsarten getrennt
Zwei Luecken, beide beim Nachlesen aufgefallen:

1. Die Haupt-README erwaehnte das Gegenbuch mit keinem Wort - ausgerechnet
   dort, wo der Betreiber nach einem git pull nachschaut. Jetzt ein Abschnitt
   direkt nach dem Audit-Siegel: wozu es gut ist, die Richtung der Verbindung
   (Gegenbuch holt, CRM kennt es nicht), die vier Befehle zum Einrichten und
   der Verweis auf die ausfuehrliche Anleitung. Ausdruecklich als optional
   gekennzeichnet - ohne Gegenbuch bleibt der Schutz in der Anwendung
   vollstaendig. Projektbaum ergaenzt.

2. Die Notar-README stammte aus der Zeit mit externem Git-Server. Fuer den
   lokalen Betrieb standen darin Anforderungen, die es dort gar nicht gibt -
   "Force-Push serverseitig sperren, das ist Pflicht" ist ohne Server
   sinnlos und verwirrt. Jetzt eine Entscheidungstabelle ganz oben (lokal =
   Normalfall vs. externes Repository = zusaetzliche Haertung), und alles
   Server-Bezogene gesammelt unter einer eigenen Ueberschrift mit dem Hinweis,
   dass es im lokalen Betrieb uebersprungen werden kann.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 18:59:11 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 cb9f1f5fce Gegenbuch: Daten im Projektverzeichnis statt in Docker-Volumes
Projektkonvention wie beim Hauptstack: Bind-Mount auf
tools/audit-notary/data/<instanz>/ statt benannter Volumes.

Wichtiger Nebeneffekt, der vorher fehlte: Das Verzeichnis war nicht von der
Versionsverwaltung ausgenommen - Signaturschluessel und Gegenbuch waeren beim
naechsten Commit im Repository gelandet. Jetzt ist der Inhalt ignoriert,
waehrend die Verzeichnisse selbst ueber .gitkeep bestehen bleiben. Letzteres
ist noetig, weil Docker fehlende Bind-Mount-Ziele als root anlegt und der
Container als UID 1000 laeuft - der erste Start waere sonst am Schreibrecht
gescheitert.

Verifiziert mit echtem docker compose gegen eine CRM-Attrappe: Buch,
Schluessel, Beobachtungsspeicher und status.txt landen unter
tools/audit-notary/data/prod/, Normalbetrieb exit 0. Testcontainer, Image,
Attrappe und .env danach entfernt; nur die drei .gitkeep bleiben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 18:54:45 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 a62c51b7c7 Gegenbuch als Docker-Setup, lokales Buch auf eigener Maschine
Betreiber-Entscheidung: Das Gegenbuch laeuft auf einer eigenen Maschine fuer
Prod und Staging; ein externes Git-Repository entfaellt, das Buch liegt lokal.
Die Trennung, auf die es ankommt, ist damit gegeben - wer OpenCRM uebernimmt,
kommt nicht ans Buch.

Richtung bewusst so herum: Das Gegenbuch holt ueber HTTPS mit einem Token, das
nur audit:read kann. OpenCRM kennt weder Adresse noch Schluessel des
Gegenbuchs. Kein SSH-Zugang zum CRM noetig.

tools/audit-notary/ enthaelt jetzt Dockerfile, entrypoint.sh,
docker-compose.yml und .env.example. Zwei Dienste (prod, staging) mit
getrennten Verzeichnissen und Schluesseln, gesteuert ueber COMPOSE_PROFILES -
dasselbe Muster wie beim Caddy-Profil im Hauptstack. Der Signaturschluessel
wird beim ersten Start auf der Gegenbuch-Maschine erzeugt.

Lokaler Betrieb ist jetzt ein vollwertiger Modus statt eines Testschalters. Die
Erfolgsmeldung benennt bei jedem Lauf, was abgedeckt ist und was nicht - statt
der frueheren pauschalen Formulierung "kein Manipulationsschutz", die im
Einsatz auf eigener Maschine schlicht falsch war.

Verifiziert mit echtem Docker-Build gegen eine CRM-Attrappe: Genesis ohne
Bestaetigung -> Code 4; mit Bestaetigung Normalbetrieb exit 0; Eintrag
veraendert -> Alarm exit 2; Eintraege geloescht -> Alarm exit 2; Siegel
verschwunden -> Alarm.

Behoben beim Bauen: useradd -u 1000 || true verschluckte, dass UID 1000 im
Node-Image vergeben ist - der Container startete gar nicht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 18:51:45 +02:00
35 changed files with 3337 additions and 182 deletions
+12
View File
@@ -36,6 +36,18 @@ data/factory-defaults/*
data/backups/*
!data/backups/.gitkeep
# Gegenbuch (laeuft auf eigener Maschine): enthaelt das Buch selbst, den
# Signaturschluessel und den Beobachtungsspeicher. Nichts davon gehoert ins
# Repository - der Schluessel schon gar nicht.
tools/audit-notary/data/*
!tools/audit-notary/data/.gitkeep
!tools/audit-notary/data/prod/
tools/audit-notary/data/prod/*
!tools/audit-notary/data/prod/.gitkeep
!tools/audit-notary/data/staging/
tools/audit-notary/data/staging/*
!tools/audit-notary/data/staging/.gitkeep
# Factory-Defaults-Drop-Box (Export-ZIPs zwischen dev/prod hin und her)
factory-exports/*
!factory-exports/.gitkeep
+66
View File
@@ -398,6 +398,27 @@ lässt das Siegel aus.
| Muss ich ihn irgendwo eintragen außer in der `.env`? | Nein. Einmal setzen, Backup anlegen, fertig. |
| Verlangsamt das etwas? | Nein, spürbar nicht. |
**Wichtig bei einer bestehenden Installation: den Altbestand versiegeln**
Das Siegel gilt nur für Einträge, die **ab** dem Setzen des Schlüssels
geschrieben werden. Alles, was vorher im Protokoll steht, bleibt ungeschützt
Änderungen daran wären nicht erkennbar. Die Integritätsprüfung sagt das auch:
Hinweis: Der Altbestand ist nicht versiegelt Änderungen daran wären
nicht erkennbar. Behebbar mit POST /api/audit-logs/seal-backlog
{"confirm":"SEAL"}.
Das ist ein **einmaliger** Schritt: Er zieht ein Siegel über den vorhandenen
Bestand, sodass spätere Änderungen daran auffallen. Der Ablauf wer es darf
(Haken **„Audit-Betrieb"** in der Benutzerverwaltung), was vorher zu prüfen ist
und wie man das Ergebnis gegenprüft steht Schritt für Schritt unter
**[Den Altbestand versiegeln](tools/audit-notary/README.md#den-altbestand-versiegeln-einmalig-im-crm)**.
Die Anleitung liegt beim Gegenbuch, gilt aber **auch ohne** es ist ein
Vorgang im CRM.
Den Zustand siehst du jederzeit unter **Einstellungen → Audit-Protokoll**, ganz
oben.
**Schlüssel wechseln (`AUDIT_HMAC_KEY_OLD`)**
Möchtest du den Schlüssel austauschen etwa weil du vermutest, dass er in
@@ -452,6 +473,50 @@ zwei Dinge:
Notiere dir die Zahl nach dem ersten Deploy: Bleibt sie konstant, ist alles
in Ordnung. Steigt sie, lohnt ein Blick.
### Gegenbuch optionaler Zusatzschutz auf zweitem Rechner
Das Audit-Siegel schützt die Einträge **innerhalb** der Anwendung. Es liegt aber
in derselben Datenbank, die es absichert: Wer vollen Zugriff auf den Server hat,
kommt am Ende auch an das Siegel.
Dagegen gibt es das **Gegenbuch**. Ein zweiter Rechner holt regelmäßig einen
kurzen Kontrollwert vom CRM und schreibt ihn mit. Wird später im CRM etwas
nachträglich verändert oder gelöscht, widerspricht das dem Gegenbuch und fällt
beim nächsten Durchlauf auf.
Die Richtung ist dabei entscheidend:
```
Gegenbuch ──holt lesend──> OpenCRM (HTTPS, Konto nur mit audit:read)
OpenCRM ─────────────────> (kennt das Gegenbuch nicht)
```
Wer OpenCRM übernimmt, kommt damit nicht an das Gegenbuch. Das CRM braucht
dafür **keinerlei Konfiguration** es liefert nur einen lesbaren Prüfwert, der
keine Geheimnisse enthält.
**Einrichten** (auf einem anderen Rechner als dem CRM):
```bash
git clone <dieses Repository> opencrm
cd opencrm/tools/audit-notary
cp .env.example .env # CRM-Adresse und Dienstkonto eintragen
docker compose up -d
```
**Vorher im CRM anlegen:** eine Rolle mit ausschließlich dem Recht
`audit:read` und einen Benutzer damit. Das Gegenbuch meldet sich mit diesem
Konto bei jedem Durchlauf selbst an ein dauerhaftes Token gibt es nicht, weil
Zugangstoken nach 15 Minuten ablaufen.
Zwei Bücher auf einer Maschine etwa für Produktion und Test sind
vorgesehen. Alles Weitere in
[tools/audit-notary/README.md](tools/audit-notary/README.md).
> **Optional.** Ohne Gegenbuch bleibt der Schutz innerhalb der Anwendung
> vollständig erhalten. Es deckt zusätzlich den Fall ab, dass jemand den
> CRM-Server selbst übernimmt.
<details>
<summary><b>Technische Details</b> (für Entwickler/Admins)</summary>
@@ -911,6 +976,7 @@ opencrm/
│ │ └── App.tsx # Haupt-Komponente
│ └── package.json
├── Caddyfile # Optionaler Reverse-Proxy (nur mit --profile caddy)
├── tools/audit-notary/ # Gegenbuch läuft auf einem zweiten Rechner
│ ├── Dockerfile # Multi-Stage Build
│ ├── docker-compose.yml # Produktion (MariaDB, App, Caddy)
│ ├── Caddyfile # Reverse-Proxy mit SSL
+13
View File
@@ -113,3 +113,16 @@ AUDIT_HMAC_KEY_OLD=
# Grenze : Schuetzt gegen DB-Schreibzugriff ohne Schluessel. Wer Schluessel
# UND Datenbank hat, kann die Kette konsistent neu rechnen.
# Erzeugung : openssl rand -hex 32 (256 Bit)
# ==================== DIENSTKONTO-WACHHUND ====================
# Nach wie vielen Minuten Stille eines Dienstkontos (z. B. des Gegenbuchs)
# ein Sicherheitsereignis erzeugt wird.
#
# Hintergrund: Die planmaessigen Anmeldungen selbst sind bewusst als Routine
# eingestuft, damit sie die CRITICAL-Stufe nicht entwerten. Das Signal ist
# deshalb die ABWESENHEIT: Wer das Gegenbuch stilllegt, setzt darauf, dass
# Stille nicht auffaellt.
#
# Faustregel: etwa das Dreifache des Gegenbuch-Takts. Bei stuendlichem Takt
# also 180. Ohne Dienstkonten im System passiert nichts.
SERVICE_ACCOUNT_MAX_SILENCE_MINUTES=180
@@ -0,0 +1,9 @@
-- Dienstkonto-Kennzeichen (Pentest R182).
--
-- Das Gegenbuch meldet sich stuendlich an. Diese Anmeldung wurde bisher als
-- Authentication/CRITICAL protokolliert - also das vorhersagbarste Ereignis im
-- System auf der hoechsten Stufe. Damit trainiert die Routine den Betreiber
-- darauf, CRITICAL wegzuklicken, und der erste ECHTE Vorfall erbt diesen
-- Reflex. Mit dem Kennzeichen werden solche Anmeldungen als Routine gefuehrt.
ALTER TABLE `User`
ADD COLUMN IF NOT EXISTS `isServiceAccount` BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false;
@@ -0,0 +1,17 @@
-- Neuer SecurityEventType AUDIT_SEAL_CHANGED (Pentest R185-01).
--
-- Das Setzen oder Ersetzen des Bestandssiegels veraendert die Grundlage, gegen
-- die spaeter Manipulation nachgewiesen wird. Bisher landete das ausschliesslich
-- als CRITICAL-Zeile im Audit-Log - also in einem Kanal, den ein Mensch lesen
-- muss. Der Alarmkanal ist ein separater Store; ohne eigenen Ereignistyp gab es
-- dort gar keinen Eintrag, und `valid` bleibt bei einem ersetzenden Siegel
-- konstruktionsbedingt `true`.
--
-- MODIFY COLUMN ist idempotent (setzt die Enum-Definition, mehrfach ausfuehrbar).
ALTER TABLE `SecurityEvent`
MODIFY COLUMN `type` ENUM(
'LOGIN_FAILED','LOGIN_SUCCESS','RATE_LIMIT_HIT','ACCESS_DENIED',
'SSRF_BLOCKED','PASSWORD_RESET_REQUEST','PASSWORD_RESET_CONFIRM',
'LOGOUT','TOKEN_REJECTED','PERMISSION_CHANGED','AUDIT_SEAL_CHANGED',
'SUSPICIOUS'
) NOT NULL;
+6
View File
@@ -76,6 +76,11 @@ model User {
firstName String
lastName String
isActive Boolean @default(true)
/// Dienstkonto (z. B. das Gegenbuch). Meldet sich planmaessig und haeufig an.
/// Solche Anmeldungen werden im Audit-Log als Routine gefuehrt statt als
/// CRITICAL - sonst trainiert das vorhersagbarste Ereignis im System den
/// Betreiber darauf, die hoechste Stufe wegzuklicken (Pentest R182).
isServiceAccount Boolean @default(false)
tokenInvalidatedAt DateTime? // Zeitpunkt ab dem alle Tokens ungültig sind (für Zwangslogout bei Rechteänderung)
// Passwort-Reset
@@ -1477,6 +1482,7 @@ enum SecurityEventType {
LOGOUT // expliziter Logout
TOKEN_REJECTED // ungültiger / abgelaufener / manipulierter JWT
PERMISSION_CHANGED // Admin hat Rolle/Permission geändert
AUDIT_SEAL_CHANGED // Bestandssiegel gesetzt oder ersetzt (Beweis-Grundlage)
SUSPICIOUS // generischer Catch-All
}
+29 -5
View File
@@ -106,7 +106,7 @@ async function main() {
update: {},
create: {
name: 'Admin',
description: 'Voller Zugriff auf alle Funktionen',
description: 'Voller Zugriff auf alle Fachfunktionen (ohne Audit & Datenschutz dafür die separaten Rollen DSGVO und Audit-Betrieb)',
permissions: {
create: adminPermissions.map((p) => ({ permissionId: p.id })),
},
@@ -129,16 +129,29 @@ async function main() {
});
await syncRolePermissions(developerRole.id, developerPermissions.map((p) => p.id));
// DSGVO - audit and gdpr permissions (hidden role, controlled via hasGdprAccess)
// DSGVO - Datenschutz-Verwaltung plus LESENDER Zugriff aufs Audit-Protokoll.
//
// Bewusst OHNE `audit:admin`: Wer das Protokoll beaufsichtigt, darf seine
// eigene Beweisgrundlage nicht ersetzen koennen (Pentest R186). Die
// eingreifenden Rechte liegen in der Rolle `Audit-Betrieb`.
//
// Diese Liste stand hier bis 09/2026 noch auf `audit:*` komplett und war
// damit die dritte Stelle, die denselben Rechtesatz beschrieb - neben
// `sync-roles.ts` und dem Notfallpfad in `user.service.ts`. Gerettet hat es
// nur die Reihenfolge im Container-Start (sync-roles laeuft danach und
// raeumt Ueberzaehliges weg); ein einzelnes `npm run db:seed` brachte die
// Buendelung zurueck.
const gdprPermissions = allPermissions.filter(
(p) => p.resource === 'audit' || p.resource === 'gdpr'
(p) =>
p.resource === 'gdpr' ||
(p.resource === 'audit' && (p.action === 'read' || p.action === 'export'))
);
const gdprRole = await prisma.role.upsert({
where: { name: 'DSGVO' },
update: {},
create: {
name: 'DSGVO',
description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs und Datenschutz-Verwaltung',
description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs lesen und Datenschutz-Verwaltung',
permissions: {
create: gdprPermissions.map((p) => ({ permissionId: p.id })),
},
@@ -265,8 +278,19 @@ async function main() {
password: hashedPassword,
firstName: 'Admin',
lastName: 'User',
// Zusaetzlich die DSGVO-Rolle (Pentest R189-01).
//
// Ohne sie kann nach einem frischen Seed NIEMAND eine Auskunft nach
// Art. 15 oder eine Loeschung nach Art. 17 ausfuehren - die Rechte
// haengen an DSGVO und Developer, und beide waren keinem Konto
// zugewiesen. Ein Ausfall mit Fristwirkung, ausgeloest durch nichts
// weiter als eine Neuinstallation.
//
// Die Trennung bleibt: Die Admin-ROLLE bekommt diese Rechte weiterhin
// nicht. Nur dieses eine Bootstrap-Konto traegt beide, damit ueberhaupt
// jemand handlungsfaehig ist.
roles: {
create: [{ roleId: adminRole.id }],
create: [{ roleId: adminRole.id }, { roleId: gdprRole.id }],
},
},
});
+49 -4
View File
@@ -93,9 +93,52 @@ async function main() {
// Developer: alles
const developerPermIds = allPermissions.map((p) => p.id);
// DSGVO: audit + gdpr komplett
// DSGVO: Datenschutz-Verwaltung plus LESENDEN Zugriff aufs Audit-Protokoll.
//
// Bewusst OHNE `audit:admin`. Diese Rolle beaufsichtigt das Protokoll - sie
// darf es nicht umschreiben koennen. Mit `audit:admin` haette ein
// DSGVO-Beauftragter `seal-backlog`, `rehash` und `cleanup`, also die Mittel,
// seine eigene Beweisgrundlage zu ersetzen. Wer prueft und wer eingreift,
// sind zwei Rollen (Pentest R186, im Anschluss an R184-02: falsche Domaene,
// zu breit gebuendelt).
const gdprPermIds = allPermissions
.filter((p) => p.resource === 'audit' || p.resource === 'gdpr')
.filter(
(p) =>
p.resource === 'gdpr' ||
(p.resource === 'audit' && (p.action === 'read' || p.action === 'export')),
)
.map((p) => p.id);
// Audit-Betrieb: die eingreifenden Rechte am Protokoll - versiegeln,
// neu berechnen, aufraeumen, Aufbewahrung aendern. Plus `audit:read`, denn
// siegeln zu duerfen ohne das Ergebnis sehen zu koennen waere unbrauchbar.
//
// Eigene versteckte Rolle statt einem Anhaengsel an Admin: So weitet sich
// durch die Umstellung fuer KEIN bestehendes Konto etwas aus. Wer eingreifen
// koennen soll, bekommt es ausdruecklich - und diese Zuweisung ist selbst
// ein sichtbarer Vorgang.
const auditBetriebPermIds = allPermissions
.filter(
(p) => p.resource === 'audit' && (p.action === 'read' || p.action === 'admin'),
)
.map((p) => p.id);
// Gegenbuch: NUR audit:read.
//
// Der externe Notar ruft genau zwei Endpunkte auf, /audit-logs/checkpoint
// und /audit-logs/verify, und beide verlangen audit:read. Bis hierher gab es
// dafuer keine passende Rolle: Wer dem Dienstkonto Leserechte aufs Protokoll
// geben wollte, musste den DSGVO-Haken setzen - und der vergibt `audit:*`
// KOMPLETT, also auch `audit:admin` mit seal-backlog, rehash und cleanup.
//
// Damit haette ein Einbruch auf der Gegenbuch-Maschine nicht nur den
// Waechter gehabt, sondern gleich die Mittel, das Bewachte umzuschreiben -
// genau die Waesche aus R185-01, und genau die Trennung, wegen der das
// Gegenbuch ueberhaupt auf einer eigenen Maschine laeuft. Das Kennwort des
// Dienstkontos liegt dort im Klartext in der .env; es muss deshalb so wenig
// wert sein wie moeglich.
const gegenbuchPermIds = allPermissions
.filter((p) => p.resource === 'audit' && p.action === 'read')
.map((p) => p.id);
// Mitarbeiter: customers + contracts + read auf Stammdaten
@@ -132,11 +175,13 @@ async function main() {
.map((p) => p.id);
const rolesSpec: Array<{ name: string; description: string; permIds: number[] }> = [
{ name: 'Admin', description: 'Voller Zugriff auf alle Funktionen', permIds: adminPermIds },
{ name: 'Admin', description: 'Voller Zugriff auf alle Fachfunktionen (ohne Audit & Datenschutz dafür die separaten Rollen DSGVO und Audit-Betrieb)', permIds: adminPermIds },
{ name: 'Developer', description: 'Voller Zugriff inkl. Entwickler-Tools', permIds: developerPermIds },
{ name: 'DSGVO', description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs und Datenschutz-Verwaltung', permIds: gdprPermIds },
{ name: 'DSGVO', description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs lesen und Datenschutz-Verwaltung', permIds: gdprPermIds },
{ name: 'Audit-Betrieb', description: 'Darf das Audit-Protokoll versiegeln, aufräumen und die Aufbewahrung ändern', permIds: auditBetriebPermIds },
{ name: 'Mitarbeiter', description: 'Kann Kunden und Verträge verwalten', permIds: employeePermIds },
{ name: 'Mitarbeiter (Nur-Lesen)', description: 'Kann nur lesen, keine Änderungen', permIds: readOnlyPermIds },
{ name: 'Gegenbuch', description: 'Darf das Audit-Protokoll nur lesen und prüfen sonst nichts', permIds: gegenbuchPermIds },
{ name: 'Kunde', description: 'Kann nur eigene Daten lesen', permIds: readOnlyPermIds },
];
+332 -67
View File
@@ -3,46 +3,119 @@ import { AuthRequest } from '../types/index.js';
import * as auditService from '../services/audit.service.js';
import { logChange } from '../services/audit.service.js';
import { AuditAction, AuditSensitivity } from '@prisma/client';
import { emit as emitSecurityEvent, contextFromRequest } from '../services/securityMonitor.service.js';
/**
* Filterwerte aus der Query pruefen (Pentest R185-02).
*
* Vorher gingen `action` und `sensitivity` als roher String an die Enum-Spalte.
* Ein ungueltiger Wert liess Prisma auflaufen und der Handler antwortete 500.
* Das ist zweierlei: eine fehlende Validierung und ein Fehler-Orakel. Wer
* 200 gegen 500 vergleicht, liest die Enum-Mitglieder aus, ohne sie zu kennen.
* Ein ungueltiger Filter ist eine schlechte ANFRAGE, keine Server-Panne: 400.
*
* Dasselbe gilt fuer Datumsangaben (`new Date('foo')` ergibt Invalid Date und
* sprengt die Query erst in der Datenbank) und fuer Zahlen (`parseInt('x')`
* ergibt NaN).
*/
class FilterFehler extends Error {}
const AUDIT_ACTIONS = Object.values(AuditAction) as string[];
const AUDIT_SENSITIVITIES = Object.values(AuditSensitivity) as string[];
function pruefeEnum<T extends string>(
wert: unknown, erlaubt: string[], feld: string,
): T | undefined {
if (wert === undefined || wert === '') return undefined;
if (typeof wert !== 'string' || !erlaubt.includes(wert)) {
// Die erlaubten Werte stehen ohnehin in der Oberflaeche und im Schema
// sie zu nennen verraet nichts und erspart Rateversuche.
throw new FilterFehler(
`Ungültiger Wert für "${feld}". Erlaubt: ${erlaubt.join(', ')}.`,
);
}
return wert as T;
}
function pruefeDatum(wert: unknown, feld: string): Date | undefined {
if (wert === undefined || wert === '') return undefined;
const d = new Date(wert as string);
if (Number.isNaN(d.getTime())) {
throw new FilterFehler(`Ungültiges Datum für "${feld}".`);
}
return d;
}
function pruefeZahl(wert: unknown, feld: string): number | undefined {
if (wert === undefined || wert === '') return undefined;
const n = Number(wert);
if (!Number.isInteger(n) || n < 0) {
throw new FilterFehler(`Ungültige Zahl für "${feld}".`);
}
return n;
}
/** Freitextfelder begrenzen unbegrenzte LIKE-Muster sind teuer. */
function pruefeText(wert: unknown, feld: string, maxLaenge = 200): string | undefined {
if (wert === undefined || wert === '') return undefined;
if (typeof wert !== 'string' || wert.length > maxLaenge) {
throw new FilterFehler(`Ungültiger Wert für "${feld}" (max. ${maxLaenge} Zeichen).`);
}
return wert;
}
/**
* Filter aus der Query lesen EINE Stelle fuer Liste und Export (R186-01).
*
* Vorher pflegte jeder Endpunkt seine eigene Liste, und die des Exports war
* kuerzer: `userId`, `customerId`, `dataSubjectId`, `resourceId`, `success` und
* `search` wurden dort stillschweigend verworfen. Ein bewusst eingegrenzter
* Export „nur die Spur von Benutzer X“ fuer eine DSGVO-Auskunft oder eine
* Innentaeter-Pruefung lieferte damit das VOLLSTAENDIGE Protokoll aller
* Nutzer zurueck. Mit HTTP 200 und ohne jeden Hinweis: ein beruhigendes
* Signal ueber einem Ergebnis, das genau das Gegenteil dessen ist, was
* angefragt wurde. Auf einem datenminimierungspflichtigen Export ist das
* nicht nur ein fehlender Filter, sondern eine Weitergabe.
*
* Zwei Listen, die dasselbe bedeuten sollen, laufen frueher oder spaeter
* auseinander. Deshalb gibt es jetzt nur noch diese eine.
*/
function leseFilter(req: AuthRequest) {
const q = req.query;
return {
userId: pruefeZahl(q.userId, 'userId'),
customerId: pruefeZahl(q.customerId, 'customerId'),
dataSubjectId: pruefeZahl(q.dataSubjectId, 'dataSubjectId'),
action: pruefeEnum<AuditAction>(q.action, AUDIT_ACTIONS, 'action'),
sensitivity: pruefeEnum<AuditSensitivity>(q.sensitivity, AUDIT_SENSITIVITIES, 'sensitivity'),
resourceType: pruefeText(q.resourceType, 'resourceType', 100),
resourceId: pruefeText(q.resourceId, 'resourceId', 100),
startDate: pruefeDatum(q.startDate, 'startDate'),
endDate: pruefeDatum(q.endDate, 'endDate'),
success: q.success !== undefined ? q.success === 'true' : undefined,
search: pruefeText(q.search, 'search'),
};
}
/**
* Audit-Logs mit Filtern abrufen
*/
export async function getAuditLogs(req: AuthRequest, res: Response) {
try {
const {
userId,
customerId,
dataSubjectId,
action,
sensitivity,
resourceType,
resourceId,
startDate,
endDate,
success,
search,
page,
limit,
} = req.query;
const result = await auditService.searchAuditLogs({
userId: userId ? parseInt(userId as string) : undefined,
customerId: customerId ? parseInt(customerId as string) : undefined,
dataSubjectId: dataSubjectId ? parseInt(dataSubjectId as string) : undefined,
action: action as AuditAction | undefined,
sensitivity: sensitivity as AuditSensitivity | undefined,
resourceType: resourceType as string | undefined,
resourceId: resourceId as string | undefined,
startDate: startDate ? new Date(startDate as string) : undefined,
endDate: endDate ? new Date(endDate as string) : undefined,
success: success !== undefined ? success === 'true' : undefined,
search: search as string | undefined,
page: page ? parseInt(page as string) : 1,
limit: limit ? parseInt(limit as string) : 50,
...leseFilter(req),
page: pruefeZahl(req.query.page, 'page') || 1,
// Deckel: sonst laesst sich ueber `limit` die gesamte Tabelle in einem
// Zug ziehen, an der Seitenlogik vorbei.
limit: Math.min(pruefeZahl(req.query.limit, 'limit') || 50, 200),
});
res.json({ success: true, ...result });
} catch (error) {
if (error instanceof FilterFehler) {
res.status(400).json({ success: false, error: error.message });
return;
}
console.error('Fehler beim Abrufen der Audit-Logs:', error);
res.status(500).json({ success: false, error: 'Fehler beim Abrufen der Audit-Logs' });
}
@@ -96,25 +169,8 @@ export async function getAuditLogsByCustomer(req: AuthRequest, res: Response) {
*/
export async function exportAuditLogs(req: AuthRequest, res: Response) {
try {
const format = (req.query.format as 'json' | 'csv') || 'json';
const {
action,
sensitivity,
resourceType,
startDate,
endDate,
} = req.query;
const content = await auditService.exportAuditLogs(
{
action: action as AuditAction | undefined,
sensitivity: sensitivity as AuditSensitivity | undefined,
resourceType: resourceType as string | undefined,
startDate: startDate ? new Date(startDate as string) : undefined,
endDate: endDate ? new Date(endDate as string) : undefined,
},
format
);
const format = req.query.format === 'csv' ? 'csv' : 'json';
const content = await auditService.exportAuditLogs(leseFilter(req), format);
if (format === 'csv') {
const filename = `audit-logs-${new Date().toISOString().split('T')[0]}.csv`;
@@ -126,6 +182,10 @@ export async function exportAuditLogs(req: AuthRequest, res: Response) {
res.json({ success: true, data: JSON.parse(content) })
}
} catch (error) {
if (error instanceof FilterFehler) {
res.status(400).json({ success: false, error: error.message });
return;
}
console.error('Fehler beim Exportieren der Audit-Logs:', error);
res.status(500).json({ success: false, error: 'Fehler beim Exportieren' });
}
@@ -149,16 +209,38 @@ export async function verifyIntegrity(req: AuthRequest, res: Response) {
const tampered = result.tamperedEntries.length;
const gaps = result.chainGaps.length;
const unexplained = result.unexplainedGaps.length;
// Beglaubigte Alt-Luecken sind kein offener Befund mehr, verschwinden aber
// auch nicht aus dem Bericht - sie werden eigens benannt.
const beglaubigt = result.attestedGaps.length;
const offeneGaps = gaps - beglaubigt;
const offeneUnexplained = result.unexplainedGaps.filter(
(id) => !result.attestedGaps.includes(id),
).length;
const luecken = gaps > 0
? `${gaps} strukturelle Lücken` +
(unexplained === 0
const luecken = offeneGaps > 0
? `${offeneGaps} strukturelle Lücke${offeneGaps === 1 ? '' : 'n'}` +
(offeneUnexplained === 0
? ' (alle durch protokollierte Löschungen erklärt)'
: unexplained < gaps
? `, davon ${unexplained} ohne dokumentierte Löschung`
: offeneUnexplained < offeneGaps
? `, davon ${offeneUnexplained} ohne dokumentierte Löschung`
: ' ohne dokumentierte Löschung')
: '';
// Der Satz erscheint IMMER, wenn beglaubigte Luecken existieren - auch
// neben einem Befund. Wer den Bericht liest, soll nie den Eindruck
// bekommen, die Kette sei lueckenlos, wenn sie es nicht ist.
const weitere = tampered > 0 || offeneGaps > 0 ? 'weitere ' : '';
const beglaubigtText =
beglaubigt === 0
? ''
: beglaubigt === 1
? ` Eine ${weitere}Lücke stammt aus der Zeit vor dem Bestandssiegel und ist darin als ` +
`Vorbefund beglaubigt (ID ${result.attestedGaps[0]}); der betroffene Eintrag selbst ` +
'ist unverändert.'
: ` ${beglaubigt} ${weitere}Lücken stammen aus der Zeit vor dem Bestandssiegel und sind ` +
`darin als Vorbefund beglaubigt (IDs ${result.attestedGaps.join(', ')}); ` +
'die betroffenen Einträge selbst sind unverändert.';
const unverifiable = result.unverifiableEntries.length;
const keinSchluessel = unverifiable > 0
? ` ${unverifiable} Einträge sind HMAC-signiert und ohne konfigurierten AUDIT_HMAC_KEY nicht prüfbar.`
@@ -180,9 +262,59 @@ export async function verifyIntegrity(req: AuthRequest, res: Response) {
? ' ⚠ Bestandssiegel ENTFERNT: Es liegen versiegelte Blattwerte vor, aber kein gültiger ' +
'Siegel-Marker mehr. Der Marker wurde gelöscht oder unbrauchbar gemacht Änderungen am ' +
'Altbestand wären dadurch wieder unsichtbar. Das ist KEIN Normalzustand.'
: result.backlogSealStatus === 'kein_siegel'
? ' Hinweis: Der Altbestand ist nicht versiegelt Änderungen daran wären nicht erkennbar.'
: '';
: result.backlogSealStatus === 'leer'
? ' Hinweis: Es besteht ein Bestandssiegel, das aber NICHTS umschließt ' +
'zum Zeitpunkt des Siegelns gab es keine unsignierten Alteinträge. Es sichert ' +
'also nichts ab. Das ist kein Fehler, aber auch keine Zusage.'
: result.backlogSealStatus === 'nicht_noetig'
? ' Ein Bestandssiegel wird hier nicht gebraucht: Es gibt keine unsignierten Alteinträge.'
: result.backlogSealStatus === 'kein_siegel'
? ' Hinweis: Der Altbestand ist nicht versiegelt Änderungen daran wären nicht erkennbar. ' +
'Behebbar mit POST /api/audit-logs/seal-backlog {"confirm":"SEAL"}.'
: '';
// Eine Neuberechnung der Kette gehoert IMMER erwaehnt auch und gerade,
// wenn sonst alles grün ist. Nach einem Rehash ist die Kette
// zwangslaeufig stimmig, auch ueber Loeschungen hinweg. „Lueckenlos
// verkettet“ heisst dann nur noch „seit dem Rehash“, und wer das nicht
// mitliest, nimmt eine Entwarnung mit, die es so nicht gibt.
const rehashText = (() => {
if (result.rehashes.length === 0) return '';
const letzter = result.rehashes[result.rehashes.length - 1];
const datum = new Date(letzter.zeitpunkt).toLocaleString('de-DE', {
dateStyle: 'short',
timeStyle: 'short',
});
const wieOft =
result.rehashes.length === 1
? 'Die Kette wurde einmal neu berechnet'
: `Die Kette wurde ${result.rehashes.length}× neu berechnet, zuletzt`;
// Nur benennen, was es zu benennen gibt. Bei sauberem Vorzustand ist die
// Auskunft „nichts uebertuencht“ selbst eine nuetzliche Information
// ein Rehash ueber einer unbeanstandeten Kette wiegt anders als einer
// ueber 700 Luecken.
const vb = letzter.vorbefund;
const uebertuencht = !vb
? ' Der Zustand vor dieser Neuberechnung ist nicht mehr feststellbar.'
: vb.manipuliert === 0 && vb.luecken === 0
? ' Die Kette war unmittelbar davor unbeanstandet es wurde nichts überdeckt.'
: ' Unmittelbar davor: ' +
`${vb.manipuliert} beanstandete${vb.manipuliert === 1 ? 'r Eintrag' : ' Einträge'}` +
` und ${vb.luecken} Lücke${vb.luecken === 1 ? '' : 'n'}. ` +
'Diese Spuren sind seitdem nicht mehr in der Kette sichtbar, sondern nur noch im ' +
`Vorbefund des Rehash-Eintrags (id ${letzter.id}).`;
const ohneSignatur = result.rehashes.some((r) => !r.signiert)
? ' Achtung: Mindestens ein Rehash-Eintrag trägt keine gültige Signatur.'
: '';
return (
`${wieOft} am ${datum}` +
(letzter.neuBerechnet !== null ? ` (${letzter.neuBerechnet} Einträge)` : '') +
'. Ein Rehash verknüpft alle Einträge neu die Aussage dieser Prüfung ' +
'reicht deshalb nur bis dorthin zurück, nicht weiter.' +
uebertuencht +
ohneSignatur
);
})();
// Erneutes Siegeln kann legitim sein, verdient aber einen Blick: es
// ersetzt die zuvor beglaubigte Wurzel (Pentest R173-03).
@@ -197,13 +329,27 @@ export async function verifyIntegrity(req: AuthRequest, res: Response) {
const siegelProblem =
result.backlogSealStatus === 'gebrochen' || result.backlogSealStatus === 'entfernt';
// „Keine Manipulation“ darf NICHT dastehen, solange `valid` falsch ist
// (Pentest R183-02). Nach einem Cleanup mit abgesenkter Aufbewahrung waren
// tausende Anmeldeprotokolle endgueltig geloescht die Luecken durch
// Tombstones „erklaert“, die Meldung las sich beruhigend, und der Befund
// stand nur noch im Feld `valid`. Wer die Prosa liest statt des Felds,
// klickt genau das weg, was ihn haette warnen sollen.
const message = tampered > 0
? `${tampered} MANIPULIERTE Einträge gefunden` + (gaps > 0 ? ` (zusätzlich ${luecken})` : '')
? `${tampered} MANIPULIERTE Einträge gefunden` + (offeneGaps > 0 ? ` (zusätzlich ${luecken})` : '')
: siegelProblem
? 'Die Kette selbst ist rechnerisch stimmig, ABER:'
: gaps > 0
? `Keine Manipulation. ${luecken} Inhalte unverändert.`
: 'Alle Einträge sind unverändert und lückenlos verkettet';
: offeneGaps > 0
? `Die Kette ist nicht mehr lückenlos: ${luecken}. Die verbliebenen Inhalte sind ` +
'unverändert aber gelöschte Einträge lassen sich naturgemäß nicht mehr prüfen. ' +
'Dokumentierte Löschungen sind erwartbar; unerwartete gehören nachgegangen.'
: beglaubigt > 0
? 'Alle Einträge sind unverändert. Seit dem Bestandssiegel ist keine neue Lücke ' +
'entstanden.'
: result.rehashes.length > 0
? 'Alle Einträge sind unverändert und lückenlos verkettet allerdings erst ' +
'seit der letzten Neuberechnung.'
: 'Alle Einträge sind unverändert und lückenlos verkettet.';
res.json({
success: true,
@@ -217,8 +363,12 @@ export async function verifyIntegrity(req: AuthRequest, res: Response) {
chainGaps: result.chainGaps,
// Nur Lücken ohne protokollierte Löschung sind erklärungsbedürftig.
unexplainedGaps: result.unexplainedGaps,
// Alt-Lücken, die das Bestandssiegel als bereits vorhanden beglaubigt.
attestedGaps: result.attestedGaps,
// Protokollierte Neuberechnungen begrenzen die Reichweite der Aussage.
rehashes: result.rehashes,
tampered: tampered > 0,
message: message + keinSchluessel + siegel + mehrfach,
message: message + beglaubigtText + rehashText + keinSchluessel + siegel + mehrfach,
unverifiableEntries: result.unverifiableEntries,
// Zustand des Bestandssiegels ueber den nicht signierbaren Altbestand.
backlogSealStatus: result.backlogSealStatus,
@@ -300,25 +450,90 @@ export async function getCheckpoint(req: AuthRequest, res: Response) {
*/
export async function sealBacklog(req: AuthRequest, res: Response) {
try {
if (req.body?.confirm !== 'SEAL') {
// Erst nachsehen, ob schon ein Siegel steht (Pentest R185-01).
//
// Ein zweites Siegeln ist etwas grundlegend anderes als das erste: Es
// ERSETZT die Grundlage, gegen die Manipulation nachgewiesen wird. Wer den
// Altbestand per Datenbankzugriff beschneidet und danach neu siegelt,
// bekommt eine passende Wurzel und eine ueber den neuen Vorbefund
// beglaubigte Luecke - und `valid` steht wieder auf `true`. Deshalb
// verlangt das Ersetzen ein eigenes Wort und nicht dasselbe wie das
// Einrichten.
const vorher = await auditService.verifyIntegrity();
const siegelSteht =
vorher.backlogSealStatus === 'intakt' ||
vorher.backlogSealStatus === 'gebrochen' ||
vorher.backlogSealStatus === 'entfernt';
const erwartet = siegelSteht ? 'RESEAL' : 'SEAL';
if (req.body?.confirm !== erwartet) {
res.status(400).json({
success: false,
error:
'Versiegelt den aktuellen Stand des Altbestands. Zum Bestätigen ' +
'{"confirm":"SEAL"} mitsenden.',
error: siegelSteht
? 'Es besteht bereits ein Bestandssiegel. Erneutes Siegeln ERSETZT die ' +
'bisherige Beweisgrundlage: bestehende Lücken werden neu beglaubigt und ' +
'ein Befund am Altbestand verschwindet aus der Prüfung. Das ist kein ' +
'Wartungsschritt. Zum Bestätigen {"confirm":"RESEAL"} mitsenden und ' +
'vorher klären, warum das bisherige Siegel nicht mehr passt.'
: 'Versiegelt den aktuellen Stand des Altbestands. Zum Bestätigen ' +
'{"confirm":"SEAL"} mitsenden.',
aktuellerSiegelzustand: vorher.backlogSealStatus,
});
return;
}
const result = await auditService.sealBacklog({
userEmail: req.user?.email,
ipAddress: req.ip || (req.socket as any)?.remoteAddress,
});
// In den ALARMKANAL, nicht nur ins Audit-Log (Pentest R185-01).
//
// Die CRITICAL-Zeile im Audit-Log gab es schon - aber die muss jemand
// lesen, und genau das ist die R183-02/R184-01-Klasse. Der automatische
// Rueckhalt des Gegenbuchs haengt an `valid`, und `valid` ueberlebt ein
// ersetzendes Siegel per Konstruktion. Der einzige maschinell erkennbare
// Anker ist der Wechsel der Wurzel - der gehoert dorthin, wo etwas von
// selbst passiert.
const ctx = contextFromRequest(req);
emitSecurityEvent({
type: 'AUDIT_SEAL_CHANGED',
severity: siegelSteht ? 'CRITICAL' : 'HIGH',
message: siegelSteht
? `Bestandssiegel ERSETZT (${result.sealedCount} Alteinträge, id ${result.fromId}` +
`${result.toId}). Die bisherige Beweisgrundlage gilt nicht mehr; der Zustand ` +
`davor war "${vorher.backlogSealStatus}". Wenn das keine geplante Maßnahme war, ` +
'ist es ein Befund.'
: `Bestandssiegel erstmals gesetzt (${result.sealedCount} Alteinträge, id ` +
`${result.fromId}${result.toId}). Ab jetzt fallen Änderungen am Altbestand auf.`,
ipAddress: ctx.ipAddress,
userId: req.user?.userId,
userEmail: req.user?.email,
endpoint: ctx.endpoint,
details: {
ersetzt: siegelSteht,
zustandVorher: vorher.backlogSealStatus,
wurzelVorher: vorher.backlogSealRoot,
wurzelNachher: result.root,
befundVorher: {
manipuliert: vorher.tamperedEntries,
luecken: vorher.chainGaps,
altbestandVeraendert: vorher.backlogTampered,
altbestandFehlend: vorher.backlogMissing,
},
},
});
res.json({
success: true,
data: result,
message:
`${result.sealedCount} Alteinträge (id ${result.fromId}${result.toId}) versiegelt. ` +
'Spätere Änderungen an diesen Einträgen fallen ab sofort auf.',
'Spätere Änderungen an diesen Einträgen fallen ab sofort auf.' +
(siegelSteht
? ' ACHTUNG: Dies war ein ERSETZENDES Siegel die vorherige Beweisgrundlage ' +
'gilt nicht mehr.'
: ''),
});
} catch (error) {
console.error('Fehler beim Versiegeln des Altbestands:', error);
@@ -353,6 +568,48 @@ export async function updateRetentionPolicy(req: AuthRequest, res: Response) {
}
const { retentionDays, description, legalBasis, isActive } = req.body;
// Die Richtlinie bestimmt, WAS der Cleanup vernichtet sie ist die
// geladene Waffe, der Cleanup nur der Abzug (Pentest R183-01). Bisher war
// ausgerechnet der Abzug gegatet und die Waffe frei zugaenglich: Ein
// `retentionDays: 0` ging ohne Bestaetigung durch und wurde nur als MEDIUM
// protokolliert, waehrend seine Wirkung CRITICAL ist. Die ausloesende Tat
// war damit leiser als die Folge und lag unter der Schwelle, bei der
// jemand hinsieht.
const bisher = (await auditService.getRetentionPolicies()).find((p) => p.id === id);
if (!bisher) {
return res.status(404).json({ success: false, error: 'Aufbewahrungsrichtlinie nicht gefunden' });
}
const neueTage = typeof retentionDays === 'number' ? retentionDays : bisher.retentionDays;
// Untergrenze: Auth-Eintraege sind der Einbruchsbeleg schlechthin. Eine
// Aufbewahrung von faktisch null macht sie mit dem naechsten Cleanup
// spurlos entfernbar ueber einen sanktionierten Pfad.
const UNTERGRENZE: Record<string, number> = { Authentication: 30, AuditLog: 30 };
const grenze = UNTERGRENZE[bisher.resourceType];
if (grenze !== undefined && neueTage < grenze) {
return res.status(400).json({
success: false,
error:
`Für ${bisher.resourceType} sind mindestens ${grenze} Tage Aufbewahrung vorgeschrieben ` +
`(angefragt: ${neueTage}). Diese Einträge belegen Anmeldungen und Zugriffe eine ` +
`Aufbewahrung nahe null macht sie beim nächsten Cleanup spurlos entfernbar.`,
});
}
// Absenken ist die gefaehrliche Richtung und braucht dieselbe ausdrueckliche
// Bestaetigung wie der Cleanup selbst.
const senktAb = neueTage < bisher.retentionDays;
if (senktAb && req.body?.confirm !== 'SHORTEN') {
return res.status(400).json({
success: false,
error:
`Das verkürzt die Aufbewahrung von ${bisher.retentionDays} auf ${neueTage} Tage. ` +
'Beim nächsten Cleanup werden dadurch Einträge endgültig gelöscht, die heute noch ' +
'da sind. Zum Bestätigen {"confirm":"SHORTEN"} mitsenden.',
});
}
const policy = await auditService.updateRetentionPolicy(id, {
retentionDays,
description,
@@ -363,7 +620,15 @@ export async function updateRetentionPolicy(req: AuthRequest, res: Response) {
await logChange({
req, action: 'UPDATE', resourceType: 'RetentionPolicy',
resourceId: id.toString(),
label: `Aufbewahrungsrichtlinie aktualisiert`,
// Absenkung wird wie ihre Folge eingestuft: CRITICAL, nicht MEDIUM.
sensitivity: senktAb ? 'CRITICAL' : undefined,
label: senktAb
? `Aufbewahrung VERKÜRZT für ${bisher.resourceType}` +
(bisher.sensitivity ? `/${bisher.sensitivity}` : '') +
`: ${bisher.retentionDays}${neueTage} Tage`
: `Aufbewahrungsrichtlinie aktualisiert`,
before: { retentionDays: bisher.retentionDays },
details: { retentionDays: neueTage },
});
res.json({ success: true, data: policy });
+140 -2
View File
@@ -3,7 +3,9 @@ import bcrypt from 'bcryptjs';
import prisma from '../lib/prisma.js';
import * as userService from '../services/user.service.js';
import { logChange } from '../services/audit.service.js';
import { AUDIT_OPS_ROLLE } from '../services/user.service.js';
import { ApiResponse, AuthRequest } from '../types/index.js';
import { emit as emitSecurityEvent, contextFromRequest } from '../services/securityMonitor.service.js';
import { pickUserCreate, pickUserUpdate, isValidEmail, sanitizePhoneField } from '../utils/sanitize.js';
import { validatePasswordComplexity, STAFF_MIN_PASSWORD_LENGTH } from '../utils/passwordGenerator.js';
@@ -99,7 +101,7 @@ export async function createUser(req: Request, res: Response): Promise<void> {
}
}
export async function updateUser(req: Request, res: Response): Promise<void> {
export async function updateUser(req: AuthRequest, res: Response): Promise<void> {
try {
const userId = parseInt(req.params.id);
// `permissions` und `password` darf der generische Update nicht
@@ -161,9 +163,89 @@ export async function updateUser(req: Request, res: Response): Promise<void> {
...beforeUser,
hasGdprAccess: beforeUser.roles.some((ur) => ur.role.name === 'DSGVO'),
hasDeveloperAccess: beforeUser.roles.some((ur) => ur.role.name === 'Developer'),
hasAuditOpsAccess: beforeUser.roles.some((ur) => ur.role.name === AUDIT_OPS_ROLLE),
}
: null;
// Der Audit-Betrieb-Haken vergibt die EINGREIFENDEN Rechte am Protokoll
// (versiegeln, neu berechnen, aufraeumen, Aufbewahrung). Ihn zu setzen ist
// kein gewoehnliches Benutzer-Update: Er entscheidet, wer die
// Beweisgrundlage ersetzen darf.
//
// Eine eigene Rechte-Huerde davorzusetzen scheitert am Henne-Ei-Problem -
// nach der Aufteilung haelt zunaechst niemand `audit:admin`, und dann
// koennte ihn auch niemand vergeben. Stattdessen wird die Vergabe LAUT:
// CRITICAL im Protokoll und zusaetzlich in den Alarmkanal, so wie beim
// Dienstkonto-Kennzeichen (R184-01).
const setztAuditBetrieb =
data.hasAuditOpsAccess !== undefined &&
before !== null &&
data.hasAuditOpsAccess !== (before as any).hasAuditOpsAccess;
const aktiviertAuditBetrieb = data.hasAuditOpsAccess === true;
// Das Dienstkonto-Kennzeichen SENKT die Alarmstufe der Anmeldungen dieses
// Kontos (Pentest R184). Damit ist es selbst ein Hebel zur Waesche: Wer sein
// Konto so markiert, laesst die eigenen auffaelligen Anmeldungen als
// Routine erscheinen. Es bekommt deshalb dieselbe Behandlung wie das
// Absenken einer Aufbewahrungsfrist Bestaetigung, laute Protokollierung,
// und kein Selbstbedienen.
const setztDienstkonto =
typeof (data as any).isServiceAccount === 'boolean' &&
(data as any).isServiceAccount !== before?.isServiceAccount;
const aktiviertDienstkonto = setztDienstkonto && (data as any).isServiceAccount === true;
// R184-02: Das Kennzeichen ist ein Audit-Governance-Eingriff, kein
// gewoehnliches Benutzerfeld es ist Geschwister von retention-shorten,
// seal-backlog, rehash und cleanup, die alle `audit:admin` verlangen. Es
// haengt aber an der Route mit `users:update`. Heute deckungsgleich, weil
// nur die Administratorrolle beides hat aber jede kuenftige Rolle mit
// „Benutzer bearbeiten“ wuerde still „Login-Alarme herunterstufen“ erben.
// Deshalb hier zusaetzlich auf die Domaene pruefen, in der der Schaden
// liegt.
if (setztDienstkonto && !(req.user?.permissions || []).includes('audit:admin')) {
res.status(403).json({
success: false,
error:
'Das Dienstkonto-Kennzeichen ändert, wie Anmeldungen im Audit-Log bewertet werden. ' +
'Dafür genügt „Benutzer bearbeiten“ nicht es erfordert die Berechtigung ' +
'audit:admin, wie das Verkürzen von Aufbewahrungsfristen auch.',
} as ApiResponse);
return;
}
if (setztDienstkonto && req.user?.userId === userId) {
res.status(403).json({
success: false,
error:
'Das Dienstkonto-Kennzeichen lässt sich nicht am eigenen Konto setzen oder entfernen. ' +
'Es stuft Anmeldungen dieses Kontos als Routine ein wer das für sich selbst täte, ' +
'könnte die eigenen Anmeldungen unauffällig machen. Bitte von einem anderen ' +
'Administrator vornehmen lassen.',
} as ApiResponse);
return;
}
// Gate in BEIDE Richtungen (Pentest R184-01). Das Entfernen war ungegatet
// und es ist der gefaehrlichere Weg: Ein un-geflaggtes Konto faellt aus der
// Heartbeat-Wache, weil diese am Live-Kennzeichen haengt. Genau das
// „stilllegen und auf Stille setzen“, gegen das der Wachhund gebaut wurde.
if (setztDienstkonto && req.body?.confirm !== 'SERVICE_ACCOUNT') {
res.status(400).json({
success: false,
error: aktiviertDienstkonto
? `Damit werden künftige Anmeldungen von ${before?.email ?? 'diesem Konto'} im ` +
'Audit-Log als Routine geführt statt als kritisches Ereignis. Das ist für ' +
'planmäßig arbeitende Dienste gedacht (etwa das Gegenbuch) für ein Konto, das ' +
'ein Mensch benutzt, wäre es eine Tarnung. ' +
'Zum Bestätigen {"confirm":"SERVICE_ACCOUNT"} mitsenden.'
: `Damit fällt ${before?.email ?? 'dieses Konto'} aus der Überwachung heraus: Es wird ` +
'dann nicht mehr gemeldet, wenn es sich nicht mehr anmeldet. Bei einem laufenden ' +
'Dienst wie dem Gegenbuch hieße das, sein Ausfall bliebe unbemerkt. ' +
'Zum Bestätigen {"confirm":"SERVICE_ACCOUNT"} mitsenden.',
} as ApiResponse);
return;
}
const user = await userService.updateUser(userId, data as any);
if (user) {
// Audit: Geänderte Felder ermitteln und loggen
@@ -172,6 +254,8 @@ export async function updateUser(req: Request, res: Response): Promise<void> {
const fieldLabels: Record<string, string> = {
email: 'E-Mail', firstName: 'Vorname', lastName: 'Nachname', isActive: 'Aktiv',
hasGdprAccess: 'DSGVO-Zugriff', hasDeveloperAccess: 'Entwicklerzugriff',
hasAuditOpsAccess: 'Audit-Betrieb (versiegeln, aufräumen, Aufbewahrung)',
isServiceAccount: 'Dienstkonto (Anmeldungen als Routine)',
};
for (const [key, newVal] of Object.entries(data)) {
if (['id', 'createdAt', 'updatedAt'].includes(key)) continue;
@@ -191,9 +275,63 @@ export async function updateUser(req: Request, res: Response): Promise<void> {
await logChange({
req, action: 'UPDATE', resourceType: 'User',
resourceId: user.id.toString(),
label: changeList ? `Benutzer ${user.firstName} ${user.lastName} aktualisiert: ${changeList}` : `Benutzer ${user.firstName} ${user.lastName} aktualisiert`,
label: setztDienstkonto
? `Dienstkonto-Kennzeichen ${aktiviertDienstkonto ? 'GESETZT' : 'entfernt'} für ` +
`${user.email} Anmeldungen werden künftig ` +
`${aktiviertDienstkonto ? 'als Routine' : 'wieder als kritisch'} geführt`
: changeList
? `Benutzer ${user.firstName} ${user.lastName} aktualisiert: ${changeList}`
: `Benutzer ${user.firstName} ${user.lastName} aktualisiert`,
// Die Aenderung dieses Kennzeichens wird wie ihre Wirkung eingestuft:
// Sie beeinflusst, wie kuenftige Anmeldungen bewertet werden.
sensitivity: setztDienstkonto || setztAuditBetrieb ? 'CRITICAL' : undefined,
details: Object.keys(changes).length > 0 ? changes : undefined,
});
// Zusaetzlich in den Alarmkanal (Pentest R184-01). Eine CRITICAL-Zeile
// im Audit-Log muss jemand LESEN das ist die R183-02-Klasse. Das
// Entfernen des Kennzeichens nimmt das Konto aus der Heartbeat-Wache;
// ab dann faellt sein Ausbleiben nicht mehr auf. Diese Aenderung
// gehoert deshalb dorthin, wo automatisch reagiert wird.
if (setztDienstkonto) {
const ctx = contextFromRequest(req);
emitSecurityEvent({
type: 'PERMISSION_CHANGED',
severity: 'CRITICAL',
message: aktiviertDienstkonto
? `Konto ${user.email} als Dienstkonto markiert seine Anmeldungen gelten ab ` +
'jetzt als Routine statt als kritisches Ereignis.'
: `Konto ${user.email} ist KEIN Dienstkonto mehr es fällt damit aus der ` +
'Überwachung heraus: Ein Ausbleiben seiner Anmeldungen wird nicht mehr gemeldet.',
ipAddress: ctx.ipAddress,
userId: req.user?.userId,
userEmail: req.user?.email,
endpoint: ctx.endpoint,
details: { betroffenesKonto: user.email, aktiviert: aktiviertDienstkonto },
});
}
if (setztAuditBetrieb) {
const ctx = contextFromRequest(req);
emitSecurityEvent({
type: 'PERMISSION_CHANGED',
severity: 'CRITICAL',
message: aktiviertAuditBetrieb
? `Konto ${user.email} darf ab jetzt am Audit-Protokoll EINGREIFEN: versiegeln, ` +
'neu berechnen, aufräumen, Aufbewahrung ändern. Damit kann es die Grundlage ' +
'ersetzen, gegen die Manipulation nachgewiesen wird.'
: `Konto ${user.email} darf nicht mehr am Audit-Protokoll eingreifen.`,
ipAddress: ctx.ipAddress,
userId: req.user?.userId,
userEmail: req.user?.email,
endpoint: ctx.endpoint,
details: {
betroffenesKonto: user.email,
aktiviert: aktiviertAuditBetrieb,
selbstvergabe: user.id === req.user?.userId,
},
});
}
} else {
await logChange({
req, action: 'UPDATE', resourceType: 'User',
+70 -54
View File
@@ -1,4 +1,4 @@
import express from 'express';
import express, { Router } from 'express';
import cookieParser from 'cookie-parser';
import cors from 'cors';
import helmet from 'helmet';
@@ -69,8 +69,11 @@ import { startContractStatusScheduler } from './services/contractStatusScheduler
import { startBlzUpdateScheduler } from './services/blzUpdateScheduler.service.js';
import { startSecurityMonitorScheduler } from './services/securityAlert.service.js';
import monitoringRoutes from './routes/monitoring.routes.js';
import { registriereIdPruefung } from './middleware/routeIds.js';
import { auditContextMiddleware } from './middleware/auditContext.js';
import { auditMiddleware } from './middleware/audit.js';
import { starteHeartbeatMonitor } from './services/heartbeatMonitor.service.js';
import { pruefePflichtrechte } from './services/pflichtrechte.service.js';
import { authenticate } from './middleware/auth.js';
// ==================== SECURITY: Pflicht-Umgebungsvariablen prüfen ====================
@@ -325,69 +328,76 @@ app.use('/api', (_req, res, next) => {
next();
});
// Numerische ID-Parameter strikt validieren. parseInt('6abc') liefert 6, was
// dazu führt, dass `/api/customers/6abc` als `/api/customers/6` interpretiert
// wurde kein Auth-Bypass (Prisma fängt SQL-Injection), aber fehlende Input-
// Validierung. Pentest Runde 7 (2026-05-17), LOW.
// HIER STAND eine Pfad-Heuristik gegen abgeschnittene IDs (Pentest Runde 7,
// 2026-05-17): Sie blockte Segmente der Form `^\d+[a-zA-Z]+$` also `6abc`,
// weil `parseInt('6abc')` die 6 ergibt und `/api/customers/6abc` still als
// Kunde 6 gelesen wurde. Ihr eigener Kommentar nannte den Grund fuer die
// Heuristik: „`app.param()` greift nicht auf in Sub-Router gemounteten Routes".
//
// `app.param()` greift nicht auf in Sub-Router gemounteten Routes, deshalb
// machen wir es als Pfad-Heuristik. Geblockt wird NUR `^\d+[a-zA-Z]+$`
// reine Ziffern gefolgt von reinen Buchstaben (`6abc`, `12foo`). UUIDs wie
// `3018c9b9-b337-4c9a-a402-b47872f8ddae` (Consent-Hash) und Datumsstrings
// `2024-05-17` haben Bindestriche / gemischten Aufbau und werden korrekt
// nicht geblockt.
const TRUNCATED_ID_PATTERN = /^\d+[a-zA-Z]+$/;
app.use('/api', (req, res, next) => {
for (const seg of req.path.split('/')) {
if (seg.length > 0 && TRUNCATED_ID_PATTERN.test(seg)) {
res.status(400).json({ success: false, error: 'Ungültige ID im URL-Pfad' });
return;
}
}
next();
});
// Genau das loest `mounte()` weiter unten die Pruefung wird an jedem Router
// registriert, nicht am App-Objekt. Damit ist die Heuristik abgeloest, und
// zwar in beide Richtungen:
//
// Sie war zu eng: `/api/users/abc` ging durch (keine Ziffer vorn) und
// endete als 500. Die Parameter-Pruefung kennt dagegen die tatsaechlichen
// ID-Parameter und laesst nur kanonische Zahlen zu.
// Sie war zu weit: Ein Einstellungs-Schluessel `12abc` unter
// `/api/settings/:key` wurde geblockt, obwohl `:key` gar keine ID ist.
//
// Und sie antwortete 400, wo die Parameter-Pruefung 404 gibt zwei Antworten
// fuer dieselbe Eingabeklasse. Siehe middleware/routeIds.ts.
// Globaler Backstop-Rate-Limiter für ALLE /api-Requests (Pentest R148).
// Großzügige Obergrenze pro IP ergänzt die feineren Limiter (Login etc.),
// die als erste greifen. Siehe middleware/rateLimit.ts für die Begründung.
app.use('/api', apiBackstopRateLimiter);
// Router einhängen IMMER über `mounte`, nie über `app.use` direkt.
//
// `mounte` haengt die zentrale Pruefung numerischer Pfad-Parameter an (R188)
// und montiert danach. Wer hier kuenftig `app.use` schreibt, umgeht sie
// stillschweigend deshalb steht die Pruefung im selben Handgriff wie das
// Einhaengen und nicht in einer zweiten Liste, die man vergessen kann.
const mounte = (pfad: string, router: Router): void => {
app.use(pfad, registriereIdPruefung(router));
};
// Öffentliche Routes (OHNE Authentifizierung)
app.use('/api/public/consent', consentPublicRoutes);
mounte('/api/public/consent', consentPublicRoutes);
// Routes
app.use('/api/auth', authRoutes);
app.use('/api/customers', customerRoutes);
app.use('/api/addresses', addressRoutes);
app.use('/api/bank-cards', bankcardRoutes);
app.use('/api/documents', documentRoutes);
app.use('/api/meters', meterRoutes);
app.use('/api/stressfrei-emails', stressfreiEmailRoutes);
app.use('/api/contracts', contractRoutes);
app.use('/api/credit-notes', creditNoteRoutes);
app.use('/api/company-profile', companyProfileRoutes);
app.use('/api/platforms', platformRoutes);
app.use('/api/cancellation-periods', cancellationPeriodRoutes);
app.use('/api/contract-durations', contractDurationRoutes);
app.use('/api/providers', providerRoutes);
app.use('/api/tariffs', tariffRoutes);
app.use('/api/users', userRoutes);
app.use('/api/upload', uploadRoutes);
app.use('/api/developer', developerRoutes);
app.use('/api/contract-categories', contractCategoryRoutes);
app.use('/api', contractTaskRoutes);
app.use('/api/settings', appSettingRoutes);
app.use('/api/email-providers', emailProviderRoutes);
app.use('/api', cachedEmailRoutes);
app.use('/api/energy-details', invoiceRoutes);
app.use('/api', contractHistoryRoutes);
app.use('/api/audit-logs', auditLogRoutes);
app.use('/api/gdpr', gdprRoutes);
app.use('/api/email-logs', emailLogRoutes);
app.use('/api/pdf-templates', pdfTemplateRoutes);
app.use('/api/birthdays', birthdayRoutes);
app.use('/api/factory-defaults', factoryDefaultsRoutes);
app.use('/api/monitoring', monitoringRoutes);
mounte('/api/auth', authRoutes);
mounte('/api/customers', customerRoutes);
mounte('/api/addresses', addressRoutes);
mounte('/api/bank-cards', bankcardRoutes);
mounte('/api/documents', documentRoutes);
mounte('/api/meters', meterRoutes);
mounte('/api/stressfrei-emails', stressfreiEmailRoutes);
mounte('/api/contracts', contractRoutes);
mounte('/api/credit-notes', creditNoteRoutes);
mounte('/api/company-profile', companyProfileRoutes);
mounte('/api/platforms', platformRoutes);
mounte('/api/cancellation-periods', cancellationPeriodRoutes);
mounte('/api/contract-durations', contractDurationRoutes);
mounte('/api/providers', providerRoutes);
mounte('/api/tariffs', tariffRoutes);
mounte('/api/users', userRoutes);
mounte('/api/upload', uploadRoutes);
mounte('/api/developer', developerRoutes);
mounte('/api/contract-categories', contractCategoryRoutes);
mounte('/api', contractTaskRoutes);
mounte('/api/settings', appSettingRoutes);
mounte('/api/email-providers', emailProviderRoutes);
mounte('/api', cachedEmailRoutes);
mounte('/api/energy-details', invoiceRoutes);
mounte('/api', contractHistoryRoutes);
mounte('/api/audit-logs', auditLogRoutes);
mounte('/api/gdpr', gdprRoutes);
mounte('/api/email-logs', emailLogRoutes);
mounte('/api/pdf-templates', pdfTemplateRoutes);
mounte('/api/birthdays', birthdayRoutes);
mounte('/api/factory-defaults', factoryDefaultsRoutes);
mounte('/api/monitoring', monitoringRoutes);
// Health check BEWUSST ohne Auth (Container-Healthcheck und Reverse-Proxy
// pingen das ohne Bearer-Token). Antwort enthält absichtlich nur statisch
@@ -487,6 +497,12 @@ app.use((err: any, req: express.Request, res: express.Response, _next: express.N
const LISTEN_ADDR = process.env.LISTEN_ADDR
|| (process.env.NODE_ENV === 'production' ? '127.0.0.1' : '0.0.0.0');
// Wachhund auf ausbleibende Dienstkonto-Anmeldungen (Pentest R182/R183):
// Ein stillgelegtes Gegenbuch soll auffallen, nicht als Ruhe durchgehen.
starteHeartbeatMonitor();
// Erkennt die ABWESENHEIT der DSGVO-/Audit-Faehigkeit (R189-01).
void pruefePflichtrechte();
app.listen(PORT as number, LISTEN_ADDR, () => {
console.log(`Server läuft auf ${LISTEN_ADDR}:${PORT}`);
// Hintergrund-Scheduler (Geburtstagsgrüße etc.) starten
+21 -1
View File
@@ -167,6 +167,21 @@ const ACTION_LABELS: Record<string, string> = {
TOKEN_REFRESH: 'Sitzung verlängert',
};
/**
* Ist das die planmaessige Anmeldung eines Dienstkontos? (Pentest R182)
*
* Vorhersagbare Ereignisse sind miserable Alarme und exzellente Grundlinien.
* Das Gegenbuch meldet sich stuendlich an als CRITICAL gefuehrt trainiert
* genau diese Routine den Betreiber darauf, die hoechste Stufe wegzuklicken,
* und der erste ECHTE Vorfall erbt den Reflex. Der Eintrag bleibt (man soll
* sehen, dass das Gegenbuch arbeitet), aber als Routine.
*/
function istDienstkontoAnmeldung(responseBody: unknown, success: boolean): boolean {
if (!success || !responseBody || typeof responseBody !== 'object') return false;
const data = (responseBody as { data?: { user?: { isServiceAccount?: boolean } } }).data;
return data?.user?.isServiceAccount === true;
}
/**
* Unterscheidet die drei Ausgaenge von POST /auth/refresh (Pentest R166-03).
*
@@ -219,6 +234,9 @@ function generateHumanLabel(
// Auth
if (path.includes('/auth/login') || path.includes('/auth/customer-login')) {
const email = req.body?.email || '';
if (action === 'LOGIN' && istDienstkontoAnmeldung(responseBody, true)) {
return `Dienstkonto ${email} angemeldet (planmäßig)`;
}
return action === 'LOGIN'
? `Benutzer ${email} hat sich angemeldet`
: `Anmeldung fehlgeschlagen für ${email}`;
@@ -486,7 +504,9 @@ export function auditMiddleware(req: AuthRequest, res: Response, next: NextFunct
// Andere Auth-Events behalten ihre Default-Sensitivität (Authentication → CRITICAL).
sensitivity: action === 'TOKEN_REFRESH'
? (refreshOutcome(responseBody, responseSuccess) === 'rejected' ? 'HIGH' : 'LOW')
: undefined,
: action === 'LOGIN' && istDienstkontoAnmeldung(responseBody, responseSuccess)
? 'LOW'
: undefined,
resourceType: mapping.type,
resourceId,
resourceLabel,
+106
View File
@@ -0,0 +1,106 @@
import { Request, Response, NextFunction, Router, RequestParamHandler } from 'express';
import { ApiResponse } from '../types/index.js';
/**
* Numerische Pfad-Parameter zentral pruefen (Pentest R188).
*
* Ausgangslage: In den Controllern stand 181-mal `parseInt(req.params.<x>)`
* ohne Pruefung. Das hatte zwei Folgen, und die zweite ist die unangenehmere:
*
* 1. Ein nicht-numerisches Segment ergab `NaN`, Prisma lief auf und der
* Handler antwortete mit **500**. `GET /api/users/permissions` etwa
* trifft `/:id` und war damit ein Serverfehler statt „gibt es nicht".
*
* 2. `parseInt` liest so weit, wie es kann: `parseInt('12abc')` ist **12**.
* `GET /api/users/12abc` lieferte also Benutzer 12 aus. Eine schlampig
* geratene ID wurde stillschweigend zu einer gueltigen gemacht.
*
* Die naheliegende Antwort waere gewesen, an allen 181 Stellen einen Guard
* einzusetzen. Genau daran haben wir uns in dieser Reihe mehrfach die Finger
* verbrannt: Was an vielen Stellen gepflegt werden muss, laeuft auseinander
* (zuletzt R186-01, drei Filterlisten, die dasselbe bedeuten sollten). Deshalb
* eine Stelle statt 181 und eine neue Route ist automatisch mit abgedeckt.
*
* Umgesetzt ueber `router.param()`: Express ruft den Callback, bevor der
* Handler laeuft, und nur fuer Routen, die den Parameter wirklich benutzen.
*
* **Antwort ist 404, nicht 400.** Ein Pfad-Segment, das keine ID sein kann,
* benennt keine Ressource das ist „nicht gefunden", nicht „falsch gefragt".
* Der Codebestand hat es an der einzigen bereits abgesicherten Stelle
* (`provider.controller.ts`, Pentest Mai 2026) genauso entschieden. Nebenbei
* verraet eine einheitliche 404 einem Probierenden nicht, ob ein Endpunkt
* existiert und eine Zahl erwartet oder ob es den Pfad gar nicht gibt.
*/
/**
* Parameternamen, die eine Datenbank-ID bezeichnen abgeglichen mit allen
* Routendateien. Bewusst NICHT dabei und deshalb unberuehrt: `consentType`,
* `filename`, `hash`, `key`, `localPart`, `name`, `tableName`.
*
* Die Namensregel „heisst `id` oder endet auf `Id`" gilt im gesamten Bestand;
* eine neue Route mit `:fooId` gehoert hier ergaenzt.
*/
const ID_PARAMETER = [
'id',
'contractId',
'contractMeterId',
'customerId',
'documentId',
'ecdId',
'emailId',
'entryId',
'invoiceId',
'meterId',
'phoneNumberId',
'providerId',
'readingId',
'referralId',
'representativeId',
'simCardId',
'subtaskId',
'taskId',
] as const;
/** Obergrenze von MySQL INT darueber gibt es keine Zeile, nur einen Fehler. */
const MAX_ID = 2147483647;
/**
* Gueltig ist ausschliesslich eine kanonische positive Ganzzahl.
*
* Fuehrende Nullen werden abgelehnt: `007` und `7` wuerden dieselbe Zeile
* bezeichnen, und zwei Schreibweisen fuer dieselbe Ressource sind eine
* unnoetige Einladung etwa fuer Zaehler, Zwischenspeicher oder Sperren, die
* auf dem Pfad als Schluessel arbeiten.
*/
export function istGueltigeId(wert: string): boolean {
if (!/^[1-9][0-9]*$/.test(wert)) return false;
const n = Number(wert);
return Number.isSafeInteger(n) && n <= MAX_ID;
}
const pruefeIdParameter: RequestParamHandler = (
_req: Request,
res: Response,
next: NextFunction,
wert: unknown,
) => {
if (typeof wert === 'string' && istGueltigeId(wert)) {
next();
return;
}
// Bewusst ohne Angabe, WELCHER Parameter beanstandet wurde: Die Meldung
// soll nicht zur Landkarte werden, welche Endpunkte welche IDs erwarten.
res.status(404).json({ success: false, error: 'Nicht gefunden' } as ApiResponse);
};
/**
* Haengt die Pruefung an einen Router. Namen, die der Router gar nicht
* verwendet, kosten nichts Express ruft den Callback nur fuer Parameter,
* die in einer getroffenen Route vorkommen.
*/
export function registriereIdPruefung<T extends Router>(router: T): T {
for (const name of ID_PARAMETER) {
router.param(name, pruefeIdParameter);
}
return router;
}
+11 -1
View File
@@ -16,7 +16,17 @@ router.use(authenticate);
router.get('/', requirePermission('audit:read'), auditLogController.getAuditLogs);
// Audit-Logs exportieren
router.get('/export', requirePermission('audit:read'), auditLogController.exportAuditLogs);
//
// Verlangt `audit:export`, nicht `audit:read`. Die Berechtigung stand im
// Katalog und in der Rollenverwaltung, gatete aber NICHTS - jeder Leser
// konnte das vollstaendige Protokoll in einem Zug herausziehen.
//
// Das ist etwas anderes als Blaettern: Der Export liefert `changesBefore` und
// `changesAfter`, also die vollstaendigen Vorher/Nachher-Datensaetze, dazu
// `resourceLabel` mit Klartextnamen, IP-Adressen und User-Agents. Aufgefallen
// am Dienstkonto des Gegenbuchs: Es soll ausschliesslich Pruefwerte lesen -
// und konnte Personendaten exportieren.
router.get('/export', requirePermission('audit:export'), auditLogController.exportAuditLogs);
// Retention-Policies
router.get('/retention-policies', requirePermission('audit:admin'), auditLogController.getRetentionPolicies);
+210 -5
View File
@@ -15,6 +15,12 @@ export async function logChange(opts: {
label: string; // Menschenlesbares Label z.B. "Vollmacht für Stefan Hacker widerrufen"
details?: Record<string, unknown>; // Zusätzliche Details z.B. { vorher: 'erteilt', nachher: 'widerrufen' }
customerId?: number;
/// Ueberschreibt die aus dem Ressourcentyp abgeleitete Stufe. Noetig, wenn
/// eine Aktion gefaehrlicher ist als ihr Typ vermuten laesst - etwa das
/// Verkuerzen einer Aufbewahrungsfrist, dessen Folge CRITICAL ist
/// (Pentest R183-01).
sensitivity?: AuditSensitivity;
before?: Record<string, unknown>;
}) {
try {
const user = opts.req?.user;
@@ -32,6 +38,8 @@ export async function logChange(opts: {
httpMethod: opts.req?.method || '',
ipAddress: opts.req?.socket?.remoteAddress || opts.req?.headers?.['x-forwarded-for'] || 'unknown',
dataSubjectId: opts.customerId,
sensitivity: opts.sensitivity,
changesBefore: opts.before,
changesAfter: opts.details,
});
} catch (error) {
@@ -865,7 +873,11 @@ export async function sealBacklog(
export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
valid: boolean;
checkedCount: number;
/** Alle beanstandeten Zeilen (tampered + chainGaps) Abwaertskompatibilitaet. */
/**
* Alle noch offenen Beanstandungen: veraenderte Zeilen plus Luecken, die
* NICHT vom Bestandssiegel beglaubigt sind. Nur an dieser Liste haengt
* `valid` beglaubigte Alt-Luecken stehen in `attestedGaps`.
*/
invalidEntries: number[];
/**
* ERNST: Der Inhalt der Zeile passt nicht mehr zu ihrem Hash jemand hat
@@ -890,12 +902,37 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
* eine fehlende Konfiguration ein Fehlalarm ueber das gesamte Log.
*/
unverifiableEntries: number[];
/**
* Teilmenge von `chainGaps`, die beim Versiegeln des Altbestands bereits
* bestand und im signierten Siegel-Marker als Vorbefund festgehalten ist.
* Diese Luecken sind BEGLAUBIGT: sie bleiben sichtbar, kippen `valid` aber
* nicht mehr (siehe ausfuehrliche Begruendung an der Berechnung unten).
*/
attestedGaps: number[];
/**
* Protokollierte Neuberechnungen der Kette (Rehash), aelteste zuerst.
*
* Ein Rehash verknuepft alle Eintraege neu. Danach ist die Kette
* zwangslaeufig stimmig - auch ueber Loeschungen hinweg, die vorher als
* Luecken sichtbar waren. „Lueckenlos verkettet“ heisst nach einem Rehash
* also nur noch: seit dem Rehash. Wer das nicht mitliest, nimmt eine
* Entwarnung mit, die es nicht gibt.
*/
rehashes: Array<{
id: number;
zeitpunkt: string;
neuBerechnet: number | null;
/** Marker mit gueltiger HMAC-Signatur? Siehe Kommentar an der Auswertung. */
signiert: boolean;
/** Befund unmittelbar VOR dem Rehash - was also uebertuencht wurde. */
vorbefund: { manipuliert: number; luecken: number } | null;
}>;
/**
* Zustand des Bestandssiegels ueber den nicht signierbaren Altbestand.
* `kein_siegel` = nie erstellt. `entfernt` = Blaetter vorhanden, aber kein
* gueltiger Marker mehr der Anker wurde herausgeloest (Pentest R174-01).
*/
backlogSealStatus: 'kein_siegel' | 'intakt' | 'gebrochen' | 'entfernt';
backlogSealStatus: 'kein_siegel' | 'intakt' | 'leer' | 'gebrochen' | 'entfernt' | 'nicht_noetig';
/** Altbestands-Zeilen, deren Inhalt vom Siegel abweicht. */
backlogTampered: number[];
/** Gesiegelte Zeilen, die nicht mehr existieren Beweismaterial entfernt. */
@@ -1025,6 +1062,68 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
const gapErklaert = (prevId: number, curId: number) =>
deletionRanges.some((r) => r.from <= curId && r.to >= prevId);
// ---------------------------------------------------------------------
// Protokollierte Neuberechnungen (Rehash) einsammeln.
//
// Ein Rehash macht die Kette rechnerisch stimmig - auch dort, wo vorher
// Loeschungen als Luecken sichtbar waren. Genau das ist auf Staging passiert:
// zwei Cleanups mit Aufbewahrung 0 entfernten 3155 Eintraege, der folgende
// Rehash liess rund 700 Kettenluecken verschwinden, und die Pruefung meldete
// danach „unveraendert und lueckenlos verkettet“. Wahr - und trotzdem das
// Gegenteil dessen, was ein Leser mitnimmt.
//
// Umgekehrte Beweislast als bei Manifest und Siegel: Dort zaehlen NUR
// signierte Traeger, weil ein gefaelschter Marker Luecken wegerklaeren
// koennte - Misstrauen ist die sichere Richtung. Hier erzeugt ein Marker eine
// WARNUNG. Wuerden wir nur signierte gelten lassen, koennte jemand einen
// Rehash unsichtbar machen, indem er dessen Signatur zerstoert. Deshalb
// zaehlt hier jeder auswertbare Marker; ob er signiert ist, wird nur
// mitgeteilt.
const rehashKandidaten = await prisma.auditLog.findMany({
where: { resourceType: 'AuditLog', action: 'UPDATE', endpoint: '/api/audit-logs/rehash' },
orderBy: { id: 'asc' },
});
const rehashSchluessel = [auditHmacKey(), ...auditHmacKeysOld()].filter(
(k): k is string => !!k,
);
const rehashes: Array<{
id: number;
zeitpunkt: string;
neuBerechnet: number | null;
signiert: boolean;
vorbefund: { manipuliert: number; luecken: number } | null;
}> = [];
for (const row of rehashKandidaten) {
let neuBerechnet: number | null = null;
let vorbefund: { manipuliert: number; luecken: number } | null = null;
try {
const nach = JSON.parse(row.changesAfter || '{}');
if (typeof nach.neuBerechnet !== 'number') continue; // kein Rehash-Marker
neuBerechnet = nach.neuBerechnet;
const vor = JSON.parse(row.changesBefore || '{}');
if (Array.isArray(vor.manipuliert) && Array.isArray(vor.ketten_luecken)) {
vorbefund = {
manipuliert: vor.manipuliert.length,
luecken: vor.ketten_luecken.length,
};
}
} catch {
continue;
}
const signiert =
row.hashVersion >= 3 &&
rehashSchluessel.some(
(k) => row.hash === generateHashV3(row as unknown as AuditHashV2Input, k),
);
rehashes.push({
id: row.id,
zeitpunkt: row.createdAt.toISOString(),
neuBerechnet,
signiert,
vorbefund,
});
}
const tamperedEntries: number[] = [];
const chainGaps: number[] = [];
const unexplainedGaps: number[] = [];
@@ -1040,7 +1139,9 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
// ueber denselben Weg faelschbar wie zuvor die Manifeste (R171-01).
const backlogTampered: number[] = [];
const backlogMissing: number[] = [];
let backlogSealStatus: 'kein_siegel' | 'intakt' | 'gebrochen' | 'entfernt' = 'kein_siegel';
// Luecken, die das Siegel als bereits vorhanden beglaubigt (siehe unten).
const beglaubigteLuecken = new Set<number>();
let backlogSealStatus: 'kein_siegel' | 'intakt' | 'leer' | 'gebrochen' | 'entfernt' | 'nicht_noetig' = 'kein_siegel';
let backlogSealRoot: string | null = null;
const siegelKandidaten = await prisma.auditLog.findMany({
@@ -1084,8 +1185,25 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
// Deshalb gilt jetzt: Blaetter vorhanden, aber kein gueltiger Marker =
// Siegel ENTFERNT und damit ein Befund nicht „nie versiegelt“.
const blattAnzahl = await prisma.auditBacklogSeal.count();
const unsignierteAnzahl = await prisma.auditLog.count({ where: { hashVersion: { lt: 3 } } });
if (!siegel && blattAnzahl > 0 && siegelSchluessel.length > 0) {
backlogSealStatus = 'entfernt';
} else if (!siegel && blattAnzahl === 0 && unsignierteAnzahl === 0) {
// Es gibt gar keinen Altbestand: Entweder ist alles signiert, oder das Log
// beginnt erst mit der Signierung. Dann ist „nicht versiegelt“ kein Mangel
// (Pentest R183-03) die bisherige Warnung liess sich nicht aufloesen,
// weil seal-backlog zu Recht ablehnte. Eine Warnung, die der Betreiber
// nicht beheben kann, lernt er zu ignorieren.
//
// Die Bedingung haengt bewusst an der Zahl der UNSIGNIERTEN Zeilen und
// nicht mehr an `v3FromId === null`. Letzteres bedeutet naemlich das
// genaue Gegenteil: dass ueberhaupt nichts signiert ist etwa weil
// AUDIT_HMAC_KEY fehlt. Ein vollstaendig unsigniertes Log meldete damit
// „Bestandssiegel nicht noetig“, also Entwarnung fuer genau den Zustand
// mit der geringsten Beweiskraft. Jetzt bleibt es bei „kein_siegel“; die
// Fehlermeldung von seal-backlog nennt den fehlenden Schluessel als
// naechsten Schritt, die Warnung ist also aufloesbar.
backlogSealStatus = 'nicht_noetig';
}
if (siegel) {
@@ -1125,12 +1243,88 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
backlogTampered.length === 0 && backlogMissing.length === 0 && wurzelJetzt === meta.root
? 'intakt'
: 'gebrochen';
// Ein Siegel ueber NULL Blaettern ist rechnerisch tadellos und schuetzt
// nichts: es gab zum Zeitpunkt des Siegelns keinen Altbestand. „intakt“
// zu melden waere formal richtig und trotzdem irrefuehrend - es liest
// sich als Schutzzusage. Der Pentester hat Stagings Leersiegel genau so
// missverstanden, und das ist der rote Faden im Kleinen: ein Signal, das
// beruhigt, wo nichts abgesichert ist. Eigener Zustand, gleiche Wertung
// wie „nicht noetig“ - kein Befund, aber auch keine Zusage.
if (backlogSealStatus === 'intakt' && blaetter.length === 0) {
backlogSealStatus = 'leer';
}
// ---------------------------------------------------------------
// Beglaubigte Alt-Luecken
//
// Die Race-Luecken aus der Zeit vor dem Sperr-Fix lassen sich nicht
// mehr heilen: die Verkettung ist gebrochen, die Inhalte sind aber
// unversehrt. Wuerden sie `valid` dauerhaft auf false halten, meldete
// das Gegenbuch stuendlich Alarm, ohne dass es je etwas zu tun gaebe -
// und genau daran stirbt jede Warnung. Ein Signal, das immer schreit,
// warnt nicht mehr.
//
// Deshalb gilt eine Luecke als BEGLAUBIGT, wenn beides zutrifft:
// 1. sie liegt im versiegelten Bereich (id <= toId), und
// 2. sie steht im Vorbefund des Siegel-Markers, also im Zustand, den
// der Betreiber beim Siegeln ausdruecklich festgeschrieben hat.
// Der Vorbefund liegt in `changesBefore` und ist ab Version 3 mit-
// gehasht - die Liste laesst sich also ohne Schluessel nicht nachtraeg-
// lich erweitern (gleiche Absicherung wie beim Manifest, R171-01).
//
// Beglaubigt heisst NICHT verschwunden: die Luecken bleiben in
// `chainGaps` und werden weiter berichtet. Sie zaehlen nur nicht mehr
// als offener Befund. Alles andere schlaegt unveraendert an - eine
// NEUE Luecke, eine veraenderte oder entfernte Altzeile, ein gebroche-
// nes Siegel. Bei nicht intaktem Siegel wird gar nichts beglaubigt.
if (backlogSealStatus === 'intakt') {
try {
const roh = siegel.changesEncrypted
? decrypt(siegel.changesBefore || '')
: siegel.changesBefore || '{}';
const vorbefund = JSON.parse(roh);
for (const id of vorbefund?.befund?.ketten_luecken || []) {
if (typeof id === 'number' && id <= bis) beglaubigteLuecken.add(id);
}
} catch {
// Unlesbarer Vorbefund beglaubigt nichts - die sichere Richtung.
}
}
} catch {
backlogSealStatus = 'gebrochen';
}
}
tamperedEntries.push(...backlogTampered, ...backlogMissing);
// ---------------------------------------------------------------------
// Fehlender ANFANG des Protokolls.
//
// Die Verkettung wird zeilenweise gegen die Vorgaengerin geprueft - die
// erste Zeile hat keine, also fiel bisher NICHTS auf, wenn ein
// zusammenhaengender Anfang entfernt wurde. Kein Kettenbruch, kein Befund,
// `valid` blieb gruen. Das ist die stillste Loeschung von allen: Wer die
// aeltesten Eintraege loswerden will, muss nur vorne anfangen.
//
// Erkennbar ist es trotzdem: Die allererste Zeile eines Protokolls wird ohne
// Vorgaenger geschrieben und traegt deshalb einen leeren `previousHash`.
// Traegt die erste vorhandene Zeile einen Wert, hat es eine Vorgaengerin
// gegeben - und die ist weg.
//
// Nur bei Pruefung des GESAMTEN Bereichs; bei `fromId` ist ein gefuellter
// `previousHash` selbstverstaendlich und kein Befund.
if (fromId === undefined && logs.length > 0 && logs[0].previousHash) {
chainGaps.push(logs[0].id);
// Ein protokolliertes Loeschungs-Manifest erklaert auch diese Luecke; die
// Pruefung laeuft ueber denselben Weg wie bei jeder anderen.
if (!gapErklaert(0, logs[0].id)) {
unexplainedGaps.push(logs[0].id);
if (erwarteteVersion(logs[0].id) === 3) {
tamperedEntries.push(logs[0].id);
}
}
}
for (let i = 0; i < logs.length; i++) {
const log = logs[i];
@@ -1237,13 +1431,22 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
// Eskalierte Luecken stehen sowohl in tamperedEntries als auch in chainGaps;
// ohne Entdopplung zaehlte dieselbe Zeile zweimal (Pentest R171-03).
const invalidEntries = [...new Set([...tamperedEntries, ...chainGaps])].sort((a, b) => a - b);
//
// Beglaubigte Alt-Luecken zaehlen NICHT als offener Befund (siehe die
// Begruendung an `beglaubigteLuecken`). Sie bleiben in `chainGaps`
// sichtbar und stehen zusaetzlich in `attestedGaps`.
const attestedGaps = chainGaps.filter((id) => beglaubigteLuecken.has(id));
const offeneLuecken = chainGaps.filter((id) => !beglaubigteLuecken.has(id));
const invalidEntries = [...new Set([...tamperedEntries, ...offeneLuecken])].sort((a, b) => a - b);
// Ein gebrochenes oder entferntes Siegel muss `valid` kippen, auch wenn keine
// einzelne Zeile beanstandet ist sonst bliebe der stille Anker-Verlust
// unsichtbar (R174-01).
const siegelInOrdnung =
backlogSealStatus === 'intakt' || backlogSealStatus === 'kein_siegel';
backlogSealStatus === 'intakt' ||
backlogSealStatus === 'leer' ||
backlogSealStatus === 'kein_siegel' ||
backlogSealStatus === 'nicht_noetig';
return {
valid: invalidEntries.length === 0 && siegelInOrdnung,
@@ -1253,6 +1456,8 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
chainGaps,
unexplainedGaps,
unverifiableEntries,
attestedGaps,
rehashes,
backlogSealStatus,
backlogTampered,
backlogMissing,
+3
View File
@@ -333,6 +333,9 @@ export async function login(email: string, password: string) {
permissions: Array.from(permissions),
customerId: user.customerId,
isCustomerPortal: false,
// Wird von der Audit-Middleware gelesen, um planmaessige
// Dienstkonto-Anmeldungen als Routine einzustufen (R182).
isServiceAccount: user.isServiceAccount,
},
};
}
@@ -0,0 +1,83 @@
import prisma from '../lib/prisma.js';
import { emit as emitSecurityEvent } from './securityMonitor.service.js';
/**
* Wachhund auf den AUSBLEIBENDEN Heartbeat (Pentest R182/R183).
*
* Dienstkonten allen voran das Gegenbuch melden sich in festem Takt an.
* Diese Anmeldungen sind bewusst als Routine eingestuft, damit sie die
* CRITICAL-Stufe nicht entwerten. Damit fehlt aber die andere Haelfte: Wer das
* Gegenbuch stilllegt, setzt genau darauf, dass STILLE nicht auffaellt. Ein
* gestopptes Gegenbuch ist sonst nicht von „laeuft ruhig“ zu unterscheiden.
*
* Das Sicherheitssignal ist deshalb nicht die Anwesenheit der Anmeldung,
* sondern ihre Abweichung: bleibt sie aus, wird es gemeldet.
*
* Bewusste Zurueckhaltung: Ohne jemals gesehene Anmeldung gibt es keine
* Grundlinie dann wird geschwiegen statt geraten. Und pro Ausfall wird nur
* einmal gemeldet, nicht bei jedem Durchlauf.
*/
const PRUEFTAKT_MS = 15 * 60 * 1000;
const MAX_ALTER_MINUTEN = Number.parseInt(process.env.SERVICE_ACCOUNT_MAX_SILENCE_MINUTES || '180', 10);
export async function pruefeHeartbeats(): Promise<void> {
const konten = await prisma.user.findMany({
where: { isServiceAccount: true, isActive: true },
select: { id: true, email: true },
});
if (konten.length === 0) return;
const grenze = new Date(Date.now() - MAX_ALTER_MINUTEN * 60 * 1000);
for (const konto of konten) {
const letzte = await prisma.auditLog.findFirst({
where: { userId: konto.id, action: 'LOGIN' },
orderBy: { createdAt: 'desc' },
select: { createdAt: true },
});
// Nie angemeldet = keine Grundlinie. Schweigen statt raten.
if (!letzte) continue;
if (letzte.createdAt >= grenze) continue;
// Pro Ausfall nur einmal melden.
const schonGemeldet = await prisma.securityEvent.findFirst({
where: {
type: 'SUSPICIOUS',
userEmail: konto.email,
createdAt: { gte: letzte.createdAt },
message: { contains: 'Dienstkonto' },
},
});
if (schonGemeldet) continue;
const stillSeit = Math.round((Date.now() - letzte.createdAt.getTime()) / 60000);
await emitSecurityEvent({
type: 'SUSPICIOUS',
severity: 'CRITICAL',
message:
`Dienstkonto ${konto.email} meldet sich seit ${stillSeit} Minuten nicht mehr ` +
`(erwartet mindestens alle ${MAX_ALTER_MINUTEN} Minuten). ` +
'Entweder steht der zugehörige Dienst etwa das Gegenbuch oder er wurde stillgelegt. ' +
'Stille ist hier kein guter Zustand: Ohne laufendes Gegenbuch fällt eine nachträgliche ' +
'Änderung am Audit-Log nicht mehr auf.',
userEmail: konto.email,
userId: konto.id,
endpoint: 'heartbeat-monitor',
});
}
}
export function starteHeartbeatMonitor(): void {
if (!Number.isFinite(MAX_ALTER_MINUTEN) || MAX_ALTER_MINUTEN <= 0) {
console.warn('[Heartbeat] SERVICE_ACCOUNT_MAX_SILENCE_MINUTES ungültig Wachhund bleibt aus.');
return;
}
const lauf = () => {
pruefeHeartbeats().catch((e) => console.error('[Heartbeat] Fehler:', e));
};
// Nicht sofort beim Start: Nach einem Neustart darf ein kurz zurueckliegender
// Ausfall nicht doppelt melden, und die DB soll erst oben sein.
setTimeout(lauf, 60_000);
setInterval(lauf, PRUEFTAKT_MS).unref();
}
@@ -0,0 +1,82 @@
import prisma from '../lib/prisma.js';
/**
* Prueft beim Start, ob die gesetzlich gebundenen Rechte ueberhaupt jemand
* ausueben kann (Pentest R189-01).
*
* Hintergrund: `gdpr:export`, `gdpr:delete` und `gdpr:admin` haengen an den
* Rollen DSGVO und Developer nicht an der Admin-Rolle. Nach einem frischen
* Seed war keine der beiden einem Konto zugewiesen. Ergebnis: Eine Auskunft
* nach Art. 15 oder eine Loeschung nach Art. 17 konnte NIEMAND ausfuehren,
* obwohl mehrere „Admin"-Konten existierten. Ein Ausfall mit Fristwirkung,
* ausgeloest durch nichts weiter als eine Neuinstallation.
*
* Der Seed weist das Recht jetzt zu aber nur bei NEUINSTALLATION. Auf einer
* laufenden Datenbank aendert er nichts, und niemand merkt es, bis es darauf
* ankommt. Deshalb diese Wache: Sie erkennt die ABWESENHEIT einer Faehigkeit,
* so wie der Heartbeat das Ausbleiben eines Dienstkontos erkennt.
*
* Bewusst nur eine Meldung, keine automatische Vergabe: Rechte zu verteilen,
* ohne dass ein Mensch es veranlasst hat, waere der groessere Fehler.
*/
/** Rechte, deren Fehlen ein rechtliches und kein technisches Problem ist. */
const PFLICHTRECHTE: Array<{ resource: string; action: string; wofuer: string }> = [
{ resource: 'gdpr', action: 'export', wofuer: 'Auskunft nach Art. 15 DSGVO' },
{ resource: 'gdpr', action: 'delete', wofuer: 'Löschung nach Art. 17 DSGVO' },
{ resource: 'audit', action: 'read', wofuer: 'Prüfung des Audit-Protokolls' },
];
export async function pruefePflichtrechte(): Promise<void> {
try {
const fehlend: string[] = [];
for (const recht of PFLICHTRECHTE) {
const traeger = await prisma.user.count({
where: {
isActive: true,
roles: {
some: {
role: {
permissions: {
some: {
permission: { resource: recht.resource, action: recht.action },
},
},
},
},
},
},
});
if (traeger === 0) {
fehlend.push(`${recht.resource}:${recht.action} (${recht.wofuer})`);
}
}
if (fehlend.length === 0) return;
console.warn(
'\n' +
'========================================================================\n' +
' ACHTUNG: Für folgende Rechte gibt es KEIN aktives Konto:\n' +
fehlend.map((f) => ` ${f}\n`).join('') +
'\n' +
' Das ist kein Fehler der Anwendung, sondern eine Lücke in der\n' +
' Rechtevergabe und sie fällt erst auf, wenn eine Frist läuft.\n' +
'\n' +
' Beheben: In der Benutzerverwaltung bei einem verantwortlichen Konto\n' +
' den Haken „DSGVO-Zugriff" setzen (Audit-Protokoll lesen und\n' +
' Datenschutz-Verwaltung). Für Eingriffe am Protokoll versiegeln,\n' +
' aufräumen, Aufbewahrung ändern zusätzlich „Audit-Betrieb".\n' +
'========================================================================\n',
);
} catch (err) {
// Eine Wache darf den Start nicht verhindern. Aber schweigen darf sie
// auch nicht: „nicht geprüft" ist nicht dasselbe wie „nichts gefunden".
console.warn(
'[Pflichtrechte] Prüfung nicht möglich der Zustand der Rechtevergabe ist ' +
'damit UNBEKANNT, nicht in Ordnung:',
err instanceof Error ? err.message : err,
);
}
}
+85 -5
View File
@@ -44,6 +44,7 @@ export async function getAllUsers(filters: UserFilters) {
firstName: true,
lastName: true,
isActive: true,
isServiceAccount: true,
customerId: true,
whatsappNumber: true,
telegramUsername: true,
@@ -64,9 +65,10 @@ export async function getAllUsers(filters: UserFilters) {
]);
// Get hidden role IDs
const [developerRole, gdprRole] = await Promise.all([
const [developerRole, gdprRole, auditOpsRole] = await Promise.all([
prisma.role.findFirst({ where: { name: 'Developer' } }),
prisma.role.findFirst({ where: { name: 'DSGVO' } }),
prisma.role.findFirst({ where: { name: AUDIT_OPS_ROLLE } }),
]);
return {
@@ -77,11 +79,15 @@ export async function getAllUsers(filters: UserFilters) {
const hasGdprAccess = gdprRole
? u.roles.some((ur) => ur.roleId === gdprRole.id)
: false;
const hasAuditOpsAccess = auditOpsRole
? u.roles.some((ur) => ur.roleId === auditOpsRole.id)
: false;
return {
...u,
roles: u.roles.map((r) => r.role),
hasDeveloperAccess,
hasGdprAccess,
hasAuditOpsAccess,
};
}),
pagination: buildPaginationResponse(page, limit, total),
@@ -97,6 +103,7 @@ export async function getUserById(id: number) {
firstName: true,
lastName: true,
isActive: true,
isServiceAccount: true,
customerId: true,
whatsappNumber: true,
telegramUsername: true,
@@ -144,6 +151,7 @@ export async function createUser(data: {
customerId?: number;
hasDeveloperAccess?: boolean;
hasGdprAccess?: boolean;
hasAuditOpsAccess?: boolean;
whatsappNumber?: string;
telegramUsername?: string;
signalNumber?: string;
@@ -170,6 +178,7 @@ export async function createUser(data: {
firstName: true,
lastName: true,
isActive: true,
isServiceAccount: true,
customerId: true,
roles: {
include: { role: true },
@@ -187,6 +196,10 @@ export async function createUser(data: {
await setUserGdprAccess(user.id, true);
}
if (data.hasAuditOpsAccess) {
await setUserAuditOpsAccess(user.id, true);
}
return user;
}
@@ -198,16 +211,18 @@ export async function updateUser(
firstName?: string;
lastName?: string;
isActive?: boolean;
isServiceAccount?: boolean;
roleIds?: number[];
customerId?: number;
hasDeveloperAccess?: boolean;
hasGdprAccess?: boolean;
hasAuditOpsAccess?: boolean;
whatsappNumber?: string;
telegramUsername?: string;
signalNumber?: string;
}
) {
const { roleIds, password, hasDeveloperAccess, hasGdprAccess, ...userData } = data;
const { roleIds, password, hasDeveloperAccess, hasGdprAccess, hasAuditOpsAccess, ...userData } = data;
// Check if this would remove the last admin
const isBeingDeactivated = userData.isActive === false;
@@ -344,6 +359,10 @@ export async function updateUser(
await setUserGdprAccess(id, hasGdprAccess);
}
if (hasAuditOpsAccess !== undefined) {
await setUserAuditOpsAccess(id, hasAuditOpsAccess);
}
return getUserById(id);
}
@@ -403,6 +422,16 @@ async function setUserDeveloperAccess(userId: number, enabled: boolean) {
}
}
/**
* Name der versteckten Rolle fuer eingreifende Audit-Rechte.
*
* Getrennt von `DSGVO`, weil Aufsicht und Eingriff nicht dieselbe Rolle sein
* duerfen: Wer das Protokoll beaufsichtigt, darf seine Beweisgrundlage nicht
* ersetzen koennen (Pentest R186). Die Rolle wird von `sync-roles.ts` beim
* Containerstart angelegt.
*/
export const AUDIT_OPS_ROLLE = 'Audit-Betrieb';
// Helper to set GDPR access for a user
async function setUserGdprAccess(userId: number, enabled: boolean) {
// Get or create DSGVO role
@@ -411,17 +440,24 @@ async function setUserGdprAccess(userId: number, enabled: boolean) {
});
if (!gdprRole) {
// Create DSGVO role with all audit:* and gdpr:* permissions
// Rechte-Satz identisch zu sync-roles.ts: gdpr komplett, vom Audit-
// Protokoll nur LESEN und EXPORTIEREN. Ohne `audit:admin` - sonst
// brächte dieser Notfallpfad genau die Bündelung zurück, die wir gerade
// aufgelöst haben (zwei Listen, die dasselbe bedeuten sollen, laufen
// auseinander).
const gdprPermissions = await prisma.permission.findMany({
where: {
OR: [{ resource: 'audit' }, { resource: 'gdpr' }],
OR: [
{ resource: 'gdpr' },
{ resource: 'audit', action: { in: ['read', 'export'] } },
],
},
});
gdprRole = await prisma.role.create({
data: {
name: 'DSGVO',
description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs und Datenschutz-Verwaltung',
description: 'DSGVO-Zugriff: Audit-Logs lesen und Datenschutz-Verwaltung',
permissions: {
create: gdprPermissions.map((p) => ({ permissionId: p.id })),
},
@@ -453,6 +489,50 @@ async function setUserGdprAccess(userId: number, enabled: boolean) {
}
}
/**
* Eingreifende Audit-Rechte setzen: versiegeln, neu berechnen, aufraeumen,
* Aufbewahrung aendern. Bewusst getrennt vom DSGVO-Haken (siehe
* `AUDIT_OPS_ROLLE`).
*/
async function setUserAuditOpsAccess(userId: number, enabled: boolean) {
let rolle = await prisma.role.findFirst({ where: { name: AUDIT_OPS_ROLLE } });
if (!rolle) {
// Rechte-Satz identisch zu sync-roles.ts.
const rechte = await prisma.permission.findMany({
where: { resource: 'audit', action: { in: ['read', 'admin'] } },
});
rolle = await prisma.role.create({
data: {
name: AUDIT_OPS_ROLLE,
description: 'Darf das Audit-Protokoll versiegeln, aufräumen und die Aufbewahrung ändern',
permissions: { create: rechte.map((p) => ({ permissionId: p.id })) },
},
});
}
const hatRolle = await prisma.userRole.findFirst({
where: { userId, roleId: rolle.id },
});
if (enabled && !hatRolle) {
await prisma.userRole.create({ data: { userId, roleId: rolle.id } });
// Token invalidieren bei Rechteaenderung
await prisma.user.update({
where: { id: userId },
data: { tokenInvalidatedAt: new Date() },
});
} else if (!enabled && hatRolle) {
await prisma.userRole.delete({
where: { userId_roleId: { userId, roleId: rolle.id } },
});
await prisma.user.update({
where: { id: userId },
data: { tokenInvalidatedAt: new Date() },
});
}
}
export async function deleteUser(id: number) {
// Check if user is an admin
const user = await prisma.user.findUnique({
+8
View File
@@ -640,6 +640,10 @@ const USER_UPDATABLE_FIELDS = [
'firstName',
'lastName',
'isActive',
// Kennzeichnet planmaessig arbeitende Konten (z. B. das Gegenbuch). Ihre
// Anmeldungen werden als Routine statt CRITICAL gefuehrt, dafuer wacht der
// Heartbeat-Monitor ueber ihr AUSBLEIBEN (Pentest R182/R183).
'isServiceAccount',
'whatsappNumber',
'telegramUsername',
'signalNumber',
@@ -650,6 +654,10 @@ const USER_UPDATABLE_FIELDS = [
// stehen, damit pick() sie nicht aus dem Request entfernt.
'hasGdprAccess',
'hasDeveloperAccess',
// Eingreifende Audit-Rechte (versiegeln/aufraeumen/Aufbewahrung), bewusst
// getrennt von hasGdprAccess: Aufsicht und Eingriff sind zwei Rollen
// (Pentest R186). Mappt auf die versteckte Rolle 'Audit-Betrieb'.
'hasAuditOpsAccess',
// Nicht: id, customerId, tokenInvalidatedAt, passwordResetToken, passwordResetExpiresAt
// Nicht: password wird über dedizierten Endpoint POST /users/:id/password
// gesetzt (Pentest Runde 12 (2026-05-18) MITTEL: generisches User-Update
+612
View File
@@ -97,6 +97,618 @@ isolierte Instanz (keine Multi-Tenancy im Code), Provisioning + Abrechnung
## ✅ Erledigt
- [x] **🔢 R188: Ungültige IDs im Pfad zentral statt 181-mal** (2026-09-03)
- Meldung der Pentesterin: `GET /api/users/:id` gibt bei nicht-numerischer
ID **500** statt 400 (`/api/users/permissions` trifft `/:id`). Ihr Patch
setzt einen Guard in `getUser`.
- **Berechtigt und größer als gemeldet.** Ihr Fix schließt nebenbei etwas,
das sie nicht beansprucht: `parseInt('12abc')` ergibt **12**, also lieferte
`GET /api/users/12abc` bisher Benutzer 12 aus. Und es waren **181**
ungeprüfte Stellen in 19 Controllern, nicht eine.
- 181 Einzel-Guards wären genau der Fehler aus R186-01 gewesen (drei
Filterlisten, die auseinanderliefen). Stattdessen `router.param()`, an
**einer** Stelle für alle 33 Router registriert über einen `mounte()`-
Helfer, der Prüfung und Einhängen zusammenbindet. Wer künftig `app.use`
schreibt statt `mounte`, umgeht sie nicht versehentlich, sondern sichtbar.
- **Antwort ist 404, nicht 400:** Ein Pfadsegment, das keine ID sein kann,
benennt keine Ressource. Der bestehende Präzedenzfall
(`provider.controller.ts`, Pentest Mai 2026) hatte es genauso entschieden.
- **Eine ältere Heuristik abgelöst** (Pentest Runde 7): Sie blockte
`^\d+[a-zA-Z]+$` im Pfad ihr eigener Kommentar nannte den Grund,
`app.param()` greift nicht auf in Sub-Router gemounteten Routes", und
genau das löst `mounte()`. Sie war **zu eng** (`/users/abc` ging durch →
500) und **zu weit** (ein Einstellungs-Schlüssel `12abc` unter `:key` wurde
geblockt, obwohl das keine ID ist), und sie antwortete 400, wo jetzt 404
steht zwei Antworten für dieselbe Eingabeklasse.
- Getestet über HTTP: `abc`, `permissions`, `12abc`, `6abc`, `0`, `-1`,
`007`, `1e3`, Überlauf, `1;DROP` → alle **404**; `1` → 200. Quer über
sechs Controller gleich. Nicht-ID-Parameter (`roles/list`,
`permissions/list`, `settings/:key`) unverändert.
- Dateien: `backend/src/middleware/routeIds.ts` (neu), `backend/src/index.ts`
- [x] **⚖️ R189-01: DSGVO-Rechte hingen an keinem Konto** (2026-09-03)
- Meldung: `gdpr:*` und `audit:read/export` hängen an den Rollen DSGVO und
Developer die Admin-Rolle hat sie **nicht**, und nach einem frischen Seed
war DSGVO **keinem Konto** zugewiesen. Auskunft nach Art. 15 und Löschung
nach Art. 17 konnte damit niemand ausführen. Ausfall mit Fristwirkung.
- Seed weist `admin@admin.com` jetzt zusätzlich die DSGVO-Rolle zu. Die
Admin-**Rolle** bekommt diese Rechte weiterhin nicht die Trennung aus
R186 bleibt, nur das eine Bootstrap-Konto trägt beides.
- Label ehrlich gemacht: „Voller Zugriff auf alle **Fachfunktionen** (ohne
Audit & Datenschutz dafür die separaten Rollen DSGVO und Audit-Betrieb)".
- **Eigener Fund beim Prüfen ihres Patches:** `seed.ts` vergab an die
DSGVO-Rolle weiterhin `audit:*` **komplett**, inklusive `audit:admin`
also die Bündelung, die in `fc6f39e` aufgelöst wurde. Ich hatte damals zwei
Listen gefunden (`sync-roles.ts`, `user.service.ts`) und die dritte
übersehen. Gerettet hat es nur die Reihenfolge im Containerstart; ein
einzelnes `npm run db:seed` brachte sie zurück. Korrigiert.
- **Der Seed hilft aber nur bei Neuinstallation** (`update: {}`). Deshalb
zusätzlich eine Wache beim Start: Gibt es für `gdpr:export`, `gdpr:delete`
oder `audit:read` **kein aktives Konto**, steht das mit Handlungsanweisung
im Log. Erkennt die *Abwesenheit* einer Fähigkeit dasselbe Muster wie der
Heartbeat. Bewusst nur melden, nicht automatisch vergeben.
- Getestet: frischer Seed → Admin hat `audit:read, audit:export, gdpr:*` und
**kein** `audit:admin`. Rolle entzogen → Warnung erscheint mit allen drei
Rechten. Rolle zurück → still.
- Dateien: `backend/prisma/seed.ts`, `backend/prisma/sync-roles.ts`,
`backend/src/services/pflichtrechte.service.ts` (neu), `backend/src/index.ts`
- [x] **🕳️ Entfernter Protokoll-ANFANG wurde nicht erkannt** (2026-08-26)
- Gefunden bei der Vorbereitung des Prod-Siegels: Die Verkettung wird
zeilenweise gegen die Vorgängerin geprüft die **erste** Zeile hat keine,
also fiel bisher **nichts** auf, wenn ein zusammenhängender Anfang des
Protokolls entfernt wurde. Kein Kettenbruch, kein Befund, `valid` blieb
grün. Die stillste Löschung von allen: Wer die ältesten Einträge loswerden
will, muss nur vorne anfangen.
- Erkennbar ist es trotzdem: Die allererste Zeile wird ohne Vorgänger
geschrieben und trägt einen leeren `previousHash`. Trägt die erste
**vorhandene** Zeile einen Wert, hat es eine Vorgängerin gegeben und die
ist weg. Wird jetzt als Kettenlücke an dieser Zeile geführt, mit derselben
Manifest- und Beglaubigungslogik wie jede andere Lücke.
- Nur bei Prüfung des Gesamtbereichs; mit `fromId` ist ein gefüllter
`previousHash` selbstverständlich (gegengeprüft, kein Fehlalarm).
- Getestet über HTTP: vollständiges Protokoll → `valid:true`; erste drei
Zeilen entfernt → **vorher** unverändert `valid:true`, **jetzt**
`valid:false`, `chainGaps:[4]`, wegen Hash-Version 3 zusätzlich als
Manipulation eskaliert.
- Auf Prod ausgeschlossen: Das Protokoll beginnt bei ID 1 (07.05.2026,
Inbetriebnahme), kein Cleanup, keine Neuberechnung.
- Datei: `backend/src/services/audit.service.ts`
- [x] **⏱️ Neuberechnung der Kette ist jetzt eine eigene Gegenbuch-Alarmbedingung (Pentest R186, Frage b)** (2026-08-26)
- Der Tester fragte präzise: Löst `cleanup``rehash` **ohne** erneutes
Siegeln, über **nicht versiegelten** Inhalt, etwas **Automatisches** aus
oder nur die Prosa in `verify`, die ein Mensch lesen muss?
- **Gemessen statt behauptet:** Es löste bereits aus, aber als *Nebenwirkung*.
Ein Rehash ändert jeden Hash, also stimmt der beglaubigte Kettenkopf nicht
mehr und der bestehende Vergleich schlug an. Funktioniert ist aber ein
Zufallstreffer: Verschöbe sich der Anker, wäre der Melder lautlos weg. Und
die Meldung hieß „Eintrag wurde verändert" statt „die Kette wurde neu
berechnet", also Wirkung statt Ursache.
- Jetzt hängt der Alarm an der Sache selbst: Das Gegenbuch führt
`rehashCount`/`rehashLast` im Buch mit und meldet jede neue Neuberechnung
seit der letzten Beglaubigung mit **exit 2** samt Zeitpunkt, Zeilenzahl
und dem Befund, der unmittelbar davor galt. Dieselbe Lehre wie R184-01
(Gate am Auslöser, nicht an der Wirkung) und R185-01 (Wurzelwechsel statt
`valid`).
- **Reihenfolge geändert, und das war nötig:** Der neue Melder steht **vor**
dem Kopf-Hash-Vergleich, sonst hätte immer die unpräzisere Meldung
gewonnen. Und der Kopf-Vergleich wird nach einer *bestätigten*
Neuberechnung übersprungen sonst wäre die Bestätigung wertlos gewesen,
weil ein Rehash den Kopf zwangsläufig ändert. Beim Bauen aufgefallen, nicht
im Entwurf.
- `NOTARY_REHASH_ACK` wird mit der **ID des Rehash-Eintrags** bestätigt, nicht
mit `true`. IDs steigen streng ein stehen gelassener Wert passt beim
nächsten Vorgang nicht mehr. Analog zu `NOTARY_SEAL_ACK`.
- Ein **fehlender** beglaubigter Eintrag alarmiert weiterhin immer: Bestätigt
wird die Neuberechnung, nicht das Verschwinden von Zeilen.
- Bestandsbücher ohne das neue Feld alarmieren nicht rückwirkend, sondern
setzen die Grundlage mit Ausgabe, statt es stillschweigend zu tun.
- **Getestet mit echtem Gegenbuch gegen ein echtes CRM** (SSH-signiertes
lokales Buch): Wäsche ohne Datenbankzugriff (3 Zeilen gelöscht → Rehash)
→ CRM meldet `valid:true`, `chainGaps:[]`; Gegenbuch **exit 2** und nennt
die Neuberechnung als Ursache. Falsche Ack-ID → weiter exit 2, richtige →
exit 0 mit neuer Grundlage, Folgelauf ruhig.
- Dateien: `tools/audit-notary/notary.mjs`,
`tools/audit-notary/{docker-compose.yml,.env.example,README.md}`
- [x] **🔍 `verify` meldet jetzt, dass die Kette neu berechnet wurde** (2026-08-26)
- **Im Betrieb entdeckt, nicht im Test.** Das Staging-Gegenbuch meldete
„Der beglaubigte Eintrag 5352 existiert nicht mehr". Rekonstruktion aus dem
Protokoll: am 22.08. wurden die Aufbewahrungsfristen auf **0** gesetzt,
zwei Cleanups löschten **3.155** Einträge (id 15356), danach lief ein
**Rehash**. Seither meldet die Prüfung „Alle Einträge sind unverändert und
**lückenlos** verkettet".
- Wahr und praktisch das Gegenteil dessen, was ein Leser mitnimmt. Der
Rehash verknüpft alles neu; die rund **700** Kettenlücken, die davor
bestanden, sind seitdem unsichtbar. Nachweisbar im Vorbefund, den der
Rehash selbst mitschreibt (R170-01) nur schaute den nie jemand an.
- Das Gegenbuch war der einzige Zeuge. Innerhalb des CRM war die Löschung
nicht mehr feststellbar.
- `verifyIntegrity` sammelt jetzt die Rehash-Marker; die Antwort enthält
`rehashes[]` (Zeitpunkt, Anzahl, Signatur, Vorbefund). Die Meldung nennt
sie **immer**, auch im grünen Fall, und der Einstiegssatz lautet dann
„…lückenlos verkettet allerdings erst seit der letzten Neuberechnung".
- **`valid` bleibt unberührt.** Ein Rehash ist eine legitime Maßnahme; ihn
dauerhaft als Befund zu führen wäre der Dauer-Alarm, den wir mit den
beglaubigten Lücken gerade beseitigt haben. Melden, nicht alarmieren.
- **Umgekehrte Beweislast als bei Manifest und Siegel:** Dort zählen nur
signierte Träger, weil ein gefälschter Marker Lücken *wegerklären* könnte.
Hier erzeugt ein Marker eine *Warnung* würden nur signierte zählen,
könnte man einen Rehash unsichtbar machen, indem man seine Signatur
zerstört. Deshalb zählt jeder auswertbare Marker; fehlende Signatur wird
zusätzlich gemeldet.
- Getestet über HTTP gegen eine Wegwerf-DB, mit echtem Rehash über den
regulären Endpunkt: sauberer Vorzustand → „es wurde nichts überdeckt";
Löschung + Rehash (der Staging-Ablauf im Kleinen) → `chainGaps` fällt von
1 auf 0, die Meldung nennt Zeitpunkt und Vorbefund; zerstörte Signatur →
Marker wird weiterhin gemeldet, mit Hinweis.
- Dateien: `backend/src/services/audit.service.ts`,
`backend/src/controllers/auditLog.controller.ts`,
`frontend/src/services/api.ts`,
`frontend/src/pages/settings/AuditIntegrityCard.tsx`
- [x] **📄 `status.txt` nennt jetzt den Grund, nicht nur das Etikett** (2026-08-26)
- In der Statusdatei des Gegenbuchs stand für **jeden** Exit-2 derselbe Satz:
„BEFUND Widerspruch zwischen CRM und Gegenbuch". Ein echter Widerspruch
sah damit genauso aus wie eine quittierpflichtige Erstsiegelung.
- Aufgefallen im Betrieb: Der Betreiber las „BEFUND" auf Staging und konnte
nicht entscheiden, ob er handeln muss obwohl die Kette dort `valid:true`
meldet und der Alarm nur den erwarteten Siegelwechsel betraf. Wer nur die
Statusdatei liest (und dafür ist sie da „damit eine Überwachung sie
abgreifen kann, ohne Logs zu durchsuchen"), bekam ein Etikett ohne Inhalt.
- Der Lauf wird jetzt mitgeschnitten; die erste `ALARM:`-Zeile landet als
`Grund:` in `status.txt`. Ohne Alarm die erste Ausgabezeile.
- Datei: `tools/audit-notary/entrypoint.sh`
- [x] **⚖️ Aufsicht und Eingriff getrennt: neuer Haken „Audit-Betrieb"** (2026-08-26)
- Die DSGVO-Rolle trug `audit:*` **komplett**, also auch `audit:admin`. Ein
DSGVO-Beauftragter konnte damit `seal-backlog`, `rehash` und `cleanup`
seine eigene Beweisgrundlage ersetzen. Wer das Protokoll beaufsichtigt,
darf es nicht umschreiben können. Dieselbe Klasse wie R184-02: falsche
Domäne, zu breit gebündelt.
- **Der naheliegende Fix wäre falsch gewesen.** `audit:admin` einfach aus
der DSGVO-Rolle zu streichen hätte es heimatlos gemacht: Die Admin-Rolle
ist ausdrücklich **ohne** `audit`/`gdpr` gebaut, einzige verbleibende
Quelle wäre der Entwicklerzugriff der *alles* gibt. Prod versiegeln
hätte dann Vollzugriff vorausgesetzt.
- Deshalb eine eigene versteckte Rolle **`Audit-Betrieb`**
(`audit:read` + `audit:admin`), zugewiesen über eine Checkbox wie
DSGVO/Entwickler. DSGVO behält `audit:read` + `audit:export` + `gdpr:*`.
**Für kein bestehendes Konto weitet sich etwas aus** im Gegenteil, es
wird enger, und wer eingreifen können soll, bekommt es ausdrücklich.
- **Keine zusätzliche Rechte-Hürde davor**, weil das am Henne-Ei-Problem
scheitert: Nach der Aufteilung hält zunächst niemand `audit:admin`, könnte
ihn also auch niemand vergeben. Stattdessen wird die Vergabe **laut**
CRITICAL im Protokoll **und** `PERMISSION_CHANGED`/CRITICAL im Alarmkanal,
inklusive Kennzeichen, ob sich jemand den Haken selbst gesetzt hat.
- Nebenbei geschlossen: `setUserGdprAccess()` legte die DSGVO-Rolle im
Notfallpfad mit `audit:*` komplett an eine zweite Liste, die dasselbe
bedeuten sollte und die Bündelung stillschweigend zurückgebracht hätte.
- **⚠️ Beim Deploy:** Bestehende DSGVO-Konten verlieren `audit:admin`. Wer
Prod versiegeln will, muss sich vorher „Audit-Betrieb" ankreuzen.
- **Gemeldet, nicht geändert:** Jeder mit `users:update` (also Admin) kann
sich DSGVO oder Entwicklerzugriff selbst vergeben Entwickler heißt
*alle* Rechte. Das ist vorbestehend und gehört ins Rollenmodell-Thema des
Pentesters.
- Dateien: `backend/prisma/sync-roles.ts`,
`backend/src/services/user.service.ts`,
`backend/src/controllers/user.controller.ts`,
`backend/src/utils/sanitize.ts`,
`frontend/src/pages/users/UserList.tsx`,
`frontend/src/services/api.ts`, `tools/audit-notary/README.md`
- [x] **🏷️ Siegel über null Blättern meldet nicht mehr „intakt"** (2026-08-26)
- Ein Bestandssiegel, das zum Zeitpunkt des Siegelns keinen Altbestand
vorfand, ist rechnerisch tadellos und schützt **nichts**. Gemeldet wurde
trotzdem `intakt` formal richtig, aber es liest sich als Schutzzusage.
- Der Pentester hat Stagings Leersiegel genau so missverstanden und hielt es
für zahnhaltig. Das ist der rote Faden im Kleinen: ein Signal, das
beruhigt, wo nichts abgesichert ist.
- Eigener Zustand `leer` mit eigenem Text („besteht ein Bestandssiegel, das
aber NICHTS umschließt … kein Fehler, aber auch keine Zusage").
Wertung wie `nicht_noetig`: kippt `valid` nicht.
- Dateien: `backend/src/services/audit.service.ts`,
`backend/src/controllers/auditLog.controller.ts`,
`frontend/src/services/api.ts`,
`frontend/src/pages/settings/AuditIntegrityCard.tsx`
- [x] **🔒 `audit:export` gatete nichts Export hing an `audit:read`** (2026-08-26)
- **Bei der Gegenprobe zur neuen Rolle `Gegenbuch` gefunden:** Ein Konto mit
ausschließlich `audit:read` bekam auf `GET /audit-logs/export` **200**.
Die Berechtigung `audit:export` stand im Katalog und in der
Rollenverwaltung und wurde **nirgends** geprüft.
- **Der Unterschied ist nicht kosmetisch.** Blättern zeigt 50 Zeilen; der
Export liefert in einem Zug das gesamte Protokoll inklusive
`changesBefore`/`changesAfter` also der vollständigen Vorher/Nachher-
Datensätze dazu `resourceLabel` mit Klartextnamen, IP-Adressen und
User-Agents. Live nachgewiesen: 43 Einträge mit gefüllter
`resourceLabel` allein für `resourceType=Customer`.
- Damit konnte ausgerechnet das Dienstkonto des Gegenbuchs, dessen Passwort
im Klartext in der `.env` auf der Notar-Maschine liegt, Personendaten
exportieren während README und Rollenname „nur Prüfwerte lesen"
versprachen.
- `/audit-logs/export` verlangt jetzt `audit:export`. Betroffen ist genau
eine Rolle: `Gegenbuch` (gewollt). Die DSGVO-Rolle hat `audit:*`
vollständig und behält den Export.
- Oberfläche: JSON- und CSV-Knopf werden nur noch mit `audit:export`
angezeigt sonst stünden dort Knöpfe, die zuverlässig 403 liefern.
- Dateien: `backend/src/routes/auditLog.routes.ts`,
`frontend/src/pages/settings/AuditLogs.tsx`,
`tools/audit-notary/README.md`
- [x] **🔑 Rolle „Gegenbuch": Leserecht aufs Audit-Protokoll ohne `audit:admin`** (2026-08-26)
- **Beim Selbst-Nachprüfen eines Deploys aufgefallen:** Das Gegenbuch-
Dienstkonto auf Staging meldete beim Login
`["audit:read","audit:export","audit:admin","gdpr:export","gdpr:delete","gdpr:admin"]`.
Es braucht **genau eines** davon `audit:read` denn es ruft nur
`/audit-logs/checkpoint` und `/audit-logs/verify` auf.
- **Kein Bedienfehler, ein Konstruktionsfehler:** Es gab keine Rolle, die
nur Leserecht aufs Protokoll gibt. Wer das wollte, musste den Haken
„DSGVO-Zugriff" setzen und der vergibt `audit:*` komplett, also auch
`audit:admin` mit `seal-backlog`, `rehash`, `cleanup`. Das Label
(„Audit-Logs, Datenschutz") legt Lesen nahe und liefert Vollzugriff.
- **Warum das ernst ist:** Das Passwort des Dienstkontos liegt im Klartext
in `tools/audit-notary/.env` auf der Gegenbuch-Maschine. Mit `audit:admin`
hätte ein Einbruch dort nicht nur den Wächter gehabt, sondern gleich die
Mittel zur Wäsche aus R185-01 und damit genau die Trennung aufgehoben,
wegen der das Gegenbuch überhaupt auf einer eigenen Maschine läuft.
- Neue Rolle **`Gegenbuch`** in `sync-roles.ts` mit ausschließlich
`audit:read`. Läuft beim Containerstart mit, erscheint danach in der
Benutzerverwaltung. README des Gegenbuchs umgeschrieben: Rolle statt
„selbst anlegen", ausdrückliche Warnung vor dem DSGVO-Haken, plus eine
Gegenprobe (`checkpoint` → 200, `seal-backlog` → 403).
- **Offen, bewusst nicht angefasst:** Dass die DSGVO-Rolle selbst
`audit:admin` trägt, ist ein Gewaltenteilungs-Problem wer das Protokoll
beaufsichtigt, kann seine Beweisgrundlage ersetzen. Ändern hieße
bestehenden DSGVO-Konten Rechte entziehen; gehört entschieden, nicht
nebenbei gemacht. An den Pentester gemeldet, dessen nächstes Thema das
Rechtemodell ist.
- Dateien: `backend/prisma/sync-roles.ts`, `tools/audit-notary/README.md`
- [x] **📤 Eingegrenzter Export lieferte alles (Pentest R186-01, MEDIUM)** (2026-08-26)
- Der Tester fand: `GET /audit-logs/export?userId=…` filterte **nicht**
`userId=999999` gab alle 2761 Datensätze zurück, byte-identisch zum
ungefilterten Export. HTTP 200, sah korrekt aus.
- **Ursache war schlimmer als der Befund.** Nicht `userId` allein fehlte:
der Export-Controller pflegte eine **eigene, kürzere** Filterliste und
verwarf still `userId`, `customerId`, `dataSubjectId`, `resourceId`,
`success` **und** `search`. Der Service konnte alle sechs sie kamen
nie bei ihm an.
- **Dieselbe Lücke ein drittes Mal in der Oberfläche:** Der CSV-Knopf baute
seine Parameter nochmal von Hand, mit wieder anderen fünf Feldern. Wer im
Suchfeld eingrenzte und dann CSV klickte, bekam das gesamte Protokoll
statt seiner Auswahl.
- **Warum das mehr ist als ein fehlender Filter:** Ein bewusst eingegrenzter
Export „nur die Spur von Benutzer X" für eine DSGVO-Auskunft oder eine
Innentäter-Prüfung gab das vollständige Protokoll **aller** Nutzer
heraus, mit einem beruhigenden 200. Auf einem datenminimierungspflichtigen
Pfad ist das eine Weitergabe, kein Schönheitsfehler.
- **Fix ist strukturell, nicht punktuell:** ein gemeinsamer `leseFilter(req)`
für Liste und Export; die Oberfläche schickt alle aktiven Filter statt
einer handgepflegten Auswahl. Drei Listen, die dasselbe bedeuten sollen,
laufen früher oder später auseinander jetzt gibt es nur noch eine.
- Geprüft über HTTP: Export und Liste liefern für `userId`, `action`,
`search`, `success`, `resourceType` **identische** Treffermengen; auf dem
Export-Pfad gilt jetzt dieselbe Validierung (`userId=abc` → 400 statt
200). CSV-Pfad gegengeprüft.
- Dateien: `backend/src/controllers/auditLog.controller.ts`,
`frontend/src/pages/settings/AuditLogs.tsx`
- [x] **🚨 Siegelwechsel ist ein Alarm, kein Hinweis + Filter-Validierung (Pentest R185)** (2026-08-26)
- **R185-01 (MEDIUM)** Die Flanke, die wir dem Tester selbst gemeldet
hatten, hat er live bestätigt: `seal-backlog` war beim **zweiten** Aufruf
genauso gegatet wie beim ersten (`{"confirm":"SEAL"}` → 200), und das
Ereignis landete nur im Audit-Log, nicht im Alarmkanal. Sein Punkt: der
automatische Rückhalt des Gegenbuchs hängt an `valid` und `valid`
überlebt ein ersetzendes Siegel **per Konstruktion**. Angriff: Altzeile
per DB-Zugriff löschen → neu siegeln → Lücke ist beglaubigt, `valid`
wieder `true`. **Live reproduziert.**
- Zwei Schichten, in seiner Reihenfolge:
1. **Alarmkanal.** Neuer `SecurityEventType` `AUDIT_SEAL_CHANGED` (Migration
`20260826120000`). Erstes Siegeln → HIGH, Ersetzen → **CRITICAL** (geht
damit über `sendPendingCriticalAlerts` sofort per Mail raus). Die
Ereignis-Details halten Wurzel vorher/nachher und den vollständigen
Vorbefund fest.
2. **Gate.** Steht bereits ein Siegel, verlangt der Endpunkt
`{"confirm":"RESEAL"}` statt `SEAL` mit einem Text, der sagt, was
dabei verloren geht. Ein Austausch der Beweisgrundlage soll nicht
dasselbe Wort haben wie das Einrichten.
- **Und im Gegenbuch selbst:** Dort stand für den Wurzelwechsel ein
`console.warn`, während der Rückgabecode auf **0** blieb also exakt das
Muster, das wir dem CRM zweimal angekreidet haben (R179/R183-02), im
Werkzeug, das dagegen gebaut wurde. Jetzt **exit 2**, mit alter und neuer
Wurzel samt Blattzahl (`10 Blätter → 9 Blätter` zeigt die Löschung
sofort). Auch die Erstsiegelung meldet sich, statt stillschweigend
übernommen zu werden.
- **Auflösbar gemacht:** Der Alarm bricht ab, *bevor* angehängt wird ohne
Bestätigungsweg hätte auch ein legitimes Siegeln für immer alarmiert
(R183-03-Falle). Neu: `NOTARY_SEAL_ACK`. Bewusst **nicht** `true`, sondern
die **Wurzel selbst** (mind. 16 Zeichen): ein stehen gelassener Wert passt
beim nächsten Wechsel nicht mehr und kann keinen weiteren Austausch
durchwinken der Unterschied zu `NOTARY_GENESIS_ACK`, wo genau diese
Falle dokumentiert werden musste.
- **R185-02 (LOW)** `GET /api/audit-logs?action=<x>`: ungültige Enum-Werte
gingen roh an die Spalte → **500**. Zweifach schlecht: fehlende
Validierung *und* Fehler-Orakel (200 vs. 500 verrät die Enum-Mitglieder).
Jetzt 400 mit der erlaubten Menge im Klartext die steht ohnehin in der
Oberfläche. Gleich mitgenommen: `sensitivity`, Datumsfelder
(`new Date('foo')` → Invalid Date → 500), Zahlenfelder (`parseInt` → NaN),
Textlängen, und ein Deckel auf `limit` (200), über den sich sonst die
ganze Tabelle an der Seitenlogik vorbei ziehen ließ. Beide Endpunkte
(`/audit-logs` und `/audit-logs/export`).
- **Getestet über HTTP gegen eine Wegwerf-DB**, inkl. echtem Gegenbuch-Lauf
mit SSH-signiertem lokalem Repo: Erstsiegeln mit `SEAL` → 200; zweites mit
`SEAL`**400**; mit `RESEAL` → 200; beide Alarmkanal-Ereignisse mit
korrekter Severity vorhanden. Wäsche (Zeile 7 gelöscht → RESEAL) → CRM
meldet `valid:true`, **Gegenbuch exit=2**. Bestätigung: falsche Wurzel →
weiter exit 2, zu kurzer Wert → weiter exit 2, richtige Wurzel → exit 0
und beglaubigt, Folgelauf ruhig.
- **Nachgeholt, was der Tester nicht herstellen konnte:** vollständig
unsigniertes Protokoll (Platzhalter-`AUDIT_HMAC_KEY`) → `kein_siegel`
statt der früheren falschen Entwarnung `nicht_noetig`, und
`seal-backlog` nennt den fehlenden Schlüssel als nächsten Schritt die
Warnung ist also auflösbar. Gegenrichtung (Log beginnt signiert) →
weiterhin `nicht_noetig`, R183-03 bleibt behoben.
- Dateien: `backend/src/controllers/auditLog.controller.ts`,
`backend/prisma/schema.prisma` + Migration, `tools/audit-notary/notary.mjs`,
`tools/audit-notary/{docker-compose.yml,.env.example,README.md}`,
`frontend/src/services/api.ts`, `frontend/src/pages/settings/Monitoring.tsx`
- [x] **👁️ Integritätsstatus in der Oberfläche (Einstellungen → Audit-Protokoll)** (2026-08-26)
- Bisher war der Zustand der Hash-Kette nur per `POST /api/audit-logs/verify`
einsehbar also praktisch nur für das Gegenbuch und für jemanden mit
`curl`. Jetzt steht er oben auf der Audit-Seite.
- Vier Zustände statt „grün/rot": **unversehrt**, **Befund**, **unversehrt
aber ungeschützter Altbestand** (`kein_siegel`), **nicht vollständig
prüfbar** (signierte Zeilen ohne `AUDIT_HMAC_KEY`).
- Die beiden mittleren Zustände sind bewusst nicht grün. Ein Protokoll mit
unversiegeltem Altbestand ist rechnerisch stimmig, aber am Altbestand
unbemerkt änderbar; ein Protokoll, das mangels Schlüssel nicht prüfbar ist,
ist schlicht ungeprüft. Beides als „alles in Ordnung" zu zeigen wäre
genau die Klasse Fehler, die diese ganze Runde behandelt hat.
- Schlägt die Prüfung selbst fehl, steht dort ausdrücklich: *„Das ist keine
Entwarnung der Zustand der Kette ist damit schlicht unbekannt."*
- Aufklappbare Einzelheiten trennen die Kategorien, die nicht gleich schwer
wiegen: nachträglich verändert (ernst) / Verkettung unterbrochen /
davon ohne dokumentierte Löschung / davon vom Siegel beglaubigt /
ohne Schlüssel nicht prüfbar mit einer Erklärung im Klartext darunter.
- Die Prüfung liest die **gesamte** Kette. Sie läuft deshalb einmal beim
Öffnen der Seite und wird 5 Minuten wiederverwendet; „Neu prüfen" erzwingt
einen frischen Lauf.
- Bewusst **read-only**: kein Siegel- oder Rehash-Knopf. Diese Eingriffe
verlangen `audit:admin` und eine ausdrückliche Bestätigung; sie gehören
nicht neben eine Statusanzeige, die man im Vorbeigehen anklickt.
- Dateien: `frontend/src/pages/settings/AuditIntegrityCard.tsx` (neu),
`frontend/src/pages/settings/AuditLogs.tsx`, `frontend/src/services/api.ts`
(Typ `IntegrityResult` ausgelagert)
- [x] **🧾 Beglaubigte Alt-Lücken: Dauer-Alarm im Gegenbuch beendet** (2026-08-26)
- **Ausgangslage.** Das Gegenbuch auf Prod meldete stündlich `exit=2`. Die
CRM-Prüfung lieferte `valid: false` wegen **6 struktureller Lücken**
(IDs 33, 44, 45, 922, 1434, 2583).
- **Diagnose: harmlos.** Jede Lücke liegt innerhalb eines Schwungs von
Einträgen mit **identischer Sekunde**, betrifft nur `/login` und
`/refresh`, kein Eintrag fehlt (kein 404), `tamperedEntries` leer. Das ist
die Signatur der Race-Condition, die am 19.08. mit `AuditChainLock`
geschlossen wurde (R166-01). Bestätigt durch die Zeilen selbst: Eintrag
2583 stammt vom 21.08., ist aber noch `hashVersion=1` auf Prod lief zu
dem Zeitpunkt also der alte Stand.
- **Das eigentliche Problem war nicht die Lücke, sondern der Dauer-Alarm.**
Diese Lücken sind nicht heilbar: die Verkettung ist gebrochen, die Inhalte
sind unversehrt. Ohne Änderung hätte das Gegenbuch für immer Alarm gemeldet
und ein Signal, das immer schreit, warnt nicht mehr. Dieselbe Klasse wie
R162, R174, R179, R182, R183-02.
- **Lösung: Beglaubigung statt Unterdrückung.** Eine Lücke zählt nicht mehr
als offener Befund, wenn beides gilt: sie liegt im **versiegelten Bereich**
UND steht im **Vorbefund des Siegel-Markers**, also im Zustand, den der
Betreiber beim Siegeln ausdrücklich festgeschrieben hat. Der Vorbefund
liegt in `changesBefore` und ist ab Version 3 mitgehasht die Liste lässt
sich ohne `AUDIT_HMAC_KEY` nicht nachträglich erweitern (gleiche
Absicherung wie beim Löschungs-Manifest, R171-01).
- Beglaubigt heißt **nicht verschwunden**: die Lücken bleiben in `chainGaps`,
stehen zusätzlich in neuem Feld `attestedGaps` und werden im Bericht
ausdrücklich benannt.
- **Nebenbefund derselben Klasse mitbehoben:** `backlogSealStatus` meldete
`nicht_noetig` ("Es gibt keine unsignierten Alteinträge"), wenn
`v3FromId === null` das bedeutet aber das **Gegenteil**: dass überhaupt
nichts signiert ist, etwa weil `AUDIT_HMAC_KEY` fehlt. Ein vollständig
unsigniertes Log bekam damit Entwarnung für genau den Zustand mit der
geringsten Beweiskraft. Die Bedingung hängt jetzt an der Zahl der
unsignierten Zeilen. R183-03 (unauflösbare Warnung bei frisch signiertem
Log) bleibt behoben per Regressionstest geprüft.
- **Getestet über HTTP gegen eine eigene Wegwerf-Datenbank**, nicht am
Service vorbei: Prod-Zustand nachgebaut (10 v1-Zeilen, Bruch bei id 5) →
`valid:false`; nach `seal-backlog``valid:true`, `attestedGaps:[5]`.
Drei Gegenproben: **neue Lücke** nach dem Siegeln → `valid:false`;
**gesiegelte Altzeile verändert** → Siegel `gebrochen`, nichts mehr
beglaubigt; **Beglaubigungsliste im Marker gefälscht** (DB-Schreibrecht,
kein Schlüssel) → Marker ungültig, Status `entfernt`, `valid:false`.
- Doku: Abschnitt „Wenn der erste Lauf `exit=2` meldet" in
`tools/audit-notary/README.md` inklusive der Warnung, **vor** dem
Siegeln zu prüfen, was man da festschreibt.
- Dateien: `backend/src/services/audit.service.ts`,
`backend/src/controllers/auditLog.controller.ts`,
`frontend/src/services/api.ts`, `tools/audit-notary/README.md`
- [x] **🔓 Dienstkonto-Flag: Gate in beide Richtungen, richtige Rechte-Domaene (Pentest R184-01/-02)** (2026-08-24)
- **R184-01** Setzen war gegatet, **Entfernen nicht**. Und das Entfernen ist
der gefaehrlichere Weg: Der Heartbeat-Wachhund fragt `isServiceAccount:
true` ab, haengt also am **Live-Kennzeichen**. Seine Hypothese war damit
richtig Un-Flaggen kappt die Wache und macht genau das moeglich, wogegen
der Tripwire gebaut wurde: stilllegen und auf Stille setzen.
Fix: Gate in beide Richtungen, mit unterschiedlichem Wortlaut (beim
Entfernen: „faellt aus der Ueberwachung heraus“).
- **Wichtiger noch:** Die Aenderung geht jetzt zusaetzlich in den
**Alarmkanal** (`PERMISSION_CHANGED`/CRITICAL), nicht nur ins Audit-Log.
Eine CRITICAL-Zeile muss jemand LESEN das war die R183-02-Klasse. Jetzt
reagiert die Ueberwachung automatisch.
- **R184-02** Das Kennzeichen hing an `users:update`, einer
Anwendungs-Berechtigung, obwohl es ein Audit-Governance-Eingriff ist
Geschwister von retention-shorten, seal-backlog, rehash und cleanup, die
alle `audit:admin` verlangen. Heute deckungsgleich, aber jede kuenftige
Rolle mit „Benutzer bearbeiten“ haette still „Login-Alarme herunterstufen“
geerbt. Fix: zusaetzliche Pruefung auf `audit:admin` im Controller.
- Verifiziert: Setzen mit `audit:admin` 200 · Entfernen ohne Bestaetigung
**400** (vorher 200) · mit Bestaetigung 200 · ohne `audit:admin` **403** ·
zwei CRITICAL-Meldungen im Alarmkanal mit sprechendem Text. Frontend sendet
die Bestaetigung in beide Richtungen. `npm run build` und Backend-`tsc`
gruen.
- Seine Non-Findings uebernommen: Selbst-Block nicht ueber Methode, Pfad oder
ID-Aliasing umgehbar; Create streift das Feld ab; Confirm-Gate strikt.
- [x] **🔒 Dienstkonto-Kennzeichen gegatet, laut protokolliert, kein Selbstbedienen (Pentest R184)** (2026-08-24)
- Der Pentester hat sofort erkannt, was das Scharfschalten des Feldes
bedeutet: Ein Attribut, das die **Alarmstufe senkt**, war ueber den
normalen Benutzer-Update-Pfad setzbar dieselbe Klasse wie R183-01,
nur neu gebaut. Wer sein eigenes Konto so markiert, laesst die eigenen
auffaelligen Anmeldungen als Routine erscheinen. Das ist die Waesche.
- Ist-Zustand vor dem Fix, alle drei seiner Sorgen bestaetigt: kein Gate,
Protokollierung nur als MEDIUM (Standardstufe fuer `User`), und jeder mit
`users:update` konnte es auf jedes Konto setzen auch auf das eigene.
- Fix, analog zur Retention-Absenkung:
* **Bestaetigung** `{"confirm":"SERVICE_ACCOUNT"}` beim Aktivieren, mit
Klartext, was das bedeutet.
* **CRITICAL** statt MEDIUM, mit eigenem Label („Dienstkonto-Kennzeichen
GESETZT fuer … Anmeldungen werden kuenftig als Routine gefuehrt“) sowie
Wer/Vorher/Nachher.
* **Kein Selbstbedienen**: am eigenen Konto ist das Kennzeichen weder
setzbar noch entfernbar (403 mit Begruendung) muss ein anderer
Administrator vornehmen.
- Frontend sendet die Bestaetigung mit; der Haken im Formular IST die
Bestaetigung, der Betreiber merkt nichts davon.
- Verifiziert ueber den echten Controller: ohne Bestaetigung 400, mit 200,
am eigenen Konto 403, Protokolleintrag CRITICAL mit sprechendem Label.
`npm run build` (inkl. `tsc`) und Backend-`tsc` gruen.
- [x] **🖱️ Dienstkonto-Kennzeichen in der Benutzerverwaltung** (2026-08-24)
- Nachgezogen: Das Feld `isServiceAccount` lag zwar in der Datenbank, war
aber **nirgends setzbar** weder im Formular noch ueber die API. Der
Betreiber haette es nicht aktivieren koennen, damit waere die
R182-Einstufung wirkungslos geblieben.
- Jetzt: Ankreuzfeld „Dienstkonto“ im Benutzerformular unter den
zusaetzlichen Berechtigungen, mit Erklaerung im Klartext (planmaessige
Anmeldungen als Routine, dafuer Meldung bei AUSBLEIBEN). Feld in der
Whitelist (`USER_UPDATABLE_FIELDS`, damit auch beim Anlegen), im
Service-Typ und in allen drei `select`-Bloecken, damit es beim Bearbeiten
vorbelegt wird.
- Verifiziert: Whitelist laesst das Feld durch und blockt Fremdfelder
weiterhin; Wert ueber Prisma lesbar; `tsc` und `vite build` gruen.
- [x] **🚨 Retention-Governance + Heartbeat-Wachhund (Pentest R183, R182-Rest)** (2026-08-24)
- **R183-01 (HIGH)** Die geladene Waffe war ungegatet, der Abzug gegatet:
`PUT /retention-policies/{id}` nahm `retentionDays: 0` **ohne
Bestaetigung** an und protokollierte es als MEDIUM waehrend cleanup,
seal und rehash alle ein Confirm-Gate haben und die FOLGE CRITICAL ist.
Die ausloesende Tat war leiser als ihre Wirkung.
Fix: Absenken verlangt `{"confirm":"SHORTEN"}`, wird als **CRITICAL** mit
Vorher/Nachher protokolliert („Aufbewahrung VERKUERZT … 730 → 0 Tage“), und
fuer `Authentication`/`AuditLog` gilt eine **Untergrenze von 30 Tagen**.
`logChange` nimmt dafuer jetzt Sensitivitaet und Vorzustand entgegen.
- **R183-02 (HIGH)** Nach dem Cleanup meldete verify
„**Keine Manipulation.** 656 strukturelle Luecken (alle durch protokollierte
Loeschungen erklaert)“ bei `valid: false` und 3010 endgueltig geloeschten
Anmeldeprotokollen. Der Befund stand nur im Feld, die Prosa beruhigte.
Dieselbe Alarm-Muedigkeit wie R162/R182, diesmal im Verifizierer selbst.
Fix: Bei Luecken heisst es jetzt „Die Kette ist nicht mehr lueckenlos …
geloeschte Eintraege lassen sich naturgemaess nicht mehr pruefen“.
Zusaetzlich wertet das **Gegenbuch `valid:false` hart** es ruft
`/verify` mit und schlaegt Alarm, egal wie der Text klingt.
- **R183-03 (MEDIUM)** verify warnte dauerhaft „Altbestand nicht
versiegelt“, waehrend seal-backlog zu Recht ablehnte („kein Altbestand“).
Eine Warnung, die niemand aufloesen kann, lernt man zu ignorieren.
Fix: eigener Zustand `nicht_noetig` mit Klartext; die echte Warnung nennt
jetzt den Befehl zum Beheben.
- **Heartbeat-Wachhund gebaut** (seine wichtigere Haelfte): Bleibt ein
Dienstkonto laenger still als `SERVICE_ACCOUNT_MAX_SILENCE_MINUTES`
(Standard 180), gibt es `SUSPICIOUS/CRITICAL`. Ohne je gesehene Anmeldung
wird geschwiegen statt geraten; pro Ausfall wird genau einmal gemeldet.
Verifiziert: keine Grundlinie → still; 500 Minuten Stille → Meldung;
Wiederholung → keine Dublette.
- Seine Non-Findings bestaetigt uebernommen: Confirm-Gates gegen neun
Umgehungsvarianten dicht, rehash-Protokoll ehrlich, Tombstone-Mechanik und
Anker-Backstop intakt.
- [x] **🔧 Gegenbuch-Container: Rechte am Bind-Mount selbst geraderuecken** (2026-08-22)
- Fehlerbild aus dem echten Betrieb: `mkdir: cannot create directory
'/gegenbuch/schluessel': Permission denied`, Container in der
Neustart-Schleife. Ursache: Das Datenverzeichnis kommt als Bind-Mount vom
Host; der Betreiber hatte das Projekt als **root** geklont, der Container
lief aber direkt als UID 1000 und durfte dort nichts anlegen.
Mein `.gitkeep`-Ansatz hatte stillschweigend angenommen, dass als normaler
Benutzer geklont wird auf einem Server ist root der Normalfall.
- Fix: Der Container startet als root, setzt `/gegenbuch` per `chown` auf den
Arbeitsbenutzer (`PUID`/`PGID`, Standard 1000) und startet sich per
`setpriv` als dieser neu. Die eigentliche Arbeit laeuft damit weiterhin
unprivilegiert. Schlaegt das `chown` fehl (z. B. rootless Docker), gibt es
einen Hinweis mit dem passenden Host-Befehl statt eines stummen Abbruchs.
- Verifiziert mit exakt der Ausgangslage: Datenverzeichnis auf `root:root`
gesetzt, Container gestartet → laeuft durch, Schluessel und Buch werden
angelegt, erzeugte Dateien gehoeren 1000:1000, der private Schluessel liegt
mit `0600`.
- [x] **🔑 Gegenbuch: Dienstkonto statt Token, .env mit gueltigen Werten** (2026-08-22)
- **Blocker gefunden und behoben:** Ich hatte ein dauerhaftes API-Token
vorausgesetzt das gibt es in OpenCRM gar nicht. Zugangstoken leben
**15 Minuten**; der Gegenbuch-Container waere nach dem ersten Durchlauf
gestorben. Aufgefallen erst, als der Betreiber fragte, woher er den Token
nimmt.
Loesung: Das Gegenbuch meldet sich bei **jedem Lauf selbst an** mit einem
eigenen Benutzerkonto, dessen Rolle ausschliesslich `audit:read` traegt.
Damit kann es nur Pruefwerte lesen: keine Kundendaten, keine Aenderungen.
`CRM_TOKEN` bleibt fuer Tests moeglich, ist aber nicht mehr der Normalweg.
- Fehlerfaelle sauber gemeldet: falsches Passwort → Klartext statt HTTP-Code,
Anmelde-Bremse (429) benannt, CRM nicht erreichbar unterschieden.
- **`.env.example` nennt jetzt die gueltigen Werte** bisher liess sich nur
raten, ob es `prod` oder `production` heisst. Fuer jeden Schalter steht
dabei, was erlaubt ist, inkl. des Falls „erst nur Staging testen, Prod
spaeter dazunehmen“ (`COMPOSE_PROFILES=staging``prod,staging`).
- Beide READMEs um „Zugang einrichten“ ergaenzt: Rolle mit nur `audit:read`,
Benutzer damit, Zugangsdaten in die `.env`. Mit dem Hinweis, dass jede
Anmeldung im Audit-Log erscheint gewollt, denn so sieht man auch, wenn
das Gegenbuch aufhoert zu arbeiten.
- Verifiziert gegen eine Attrappe, die wie das echte CRM eine Anmeldung
verlangt: Anmeldung + Lauf erfolgreich, falsches Passwort → verstaendliche
Meldung, exit 1.
- [x] **🐳 Gegenbuch als Docker-Setup, lokales Buch auf eigener Maschine** (2026-08-22)
- Betreiber-Entscheidung: Das Gegenbuch laeuft auf einer **eigenen Maschine**
fuer Prod und Staging; ein externes Git-Repository entfaellt, das Buch
liegt lokal auf dieser Maschine. Die Trennung, auf die es ankommt, ist
damit gegeben wer OpenCRM uebernimmt, kommt nicht ans Buch.
- Richtung bewusst so herum: Das Gegenbuch **holt** ueber HTTPS mit einem
Token, das nur `audit:read` kann. OpenCRM kennt weder Adresse noch
Schluessel des Gegenbuchs. Kein SSH-Zugang zum CRM noetig das Token kann
ausschliesslich Pruefwerte lesen.
- Unterverzeichnis `tools/audit-notary/`: `Dockerfile`, `entrypoint.sh`,
`docker-compose.yml`, `.env.example`. Zwei Dienste (`prod`, `staging`) mit
getrennten Verzeichnissen und Schluesseln, gesteuert ueber
`COMPOSE_PROFILES` dasselbe Muster wie beim Caddy-Profil im Hauptstack.
Der Signaturschluessel wird beim ersten Start auf der Gegenbuch-Maschine
erzeugt und verlaesst sie nie.
- **Lokaler Betrieb ist jetzt ein vollwertiger Modus**, kein Testschalter
mehr. Die Erfolgsmeldung benennt bei jedem Lauf, was abgedeckt ist
(„jemand veraendert Daten im CRM“) und was nicht („jemand uebernimmt diesen
Rechner hier“) statt der frueheren pauschalen Formulierung „kein
Manipulationsschutz“, die im Einsatz auf eigener Maschine schlicht falsch
war.
- Jeder Durchlauf schreibt `status.txt` fuer die Ueberwachung; alles ausser
`exit=0` gehoert angesehen.
- Verifiziert mit echtem Docker-Build gegen eine CRM-Attrappe: Genesis ohne
Bestaetigung → Code 4; mit Bestaetigung → Buch angelegt, Normalbetrieb
exit 0; **Eintrag nachtraeglich veraendert → Alarm exit 2**; **Eintraege
geloescht (maxId geschrumpft) → Alarm exit 2**; Siegel verschwunden →
Alarm. Testartefakte und Image geloescht.
- **Daten im Projektverzeichnis, keine Docker-Volumes** (Projektkonvention):
Bind-Mount auf `tools/audit-notary/data/<instanz>/`. Der Inhalt ist per
`.gitignore` ausgenommen dort liegt der Signaturschluessel , die
Verzeichnisse selbst bestehen ueber `.gitkeep`. Ohne das haette Docker sie
beim ersten Start als `root` angelegt und der Container (UID 1000) haette
nicht schreiben koennen.
- Behoben beim Bauen: `useradd -u 1000 || true` verschluckte, dass UID 1000
im Node-Image bereits vergeben ist der Container startete gar nicht.
Jetzt laeuft er als der vorhandene Benutzer `node`.
- [x] **🧮 Gegenbuch: Pruefmodus schreibt nicht mehr, Widerspruch aufgeloest (Pentest R181)** (2026-08-18)
- **R181-01 (LOW→MED)** Der Pruefmodus sagte zu, nichts zu veraendern und
kein Schreibrecht zu brauchen und pushte trotzdem: `ankerNachziehen()`
@@ -0,0 +1,209 @@
import { useQuery } from '@tanstack/react-query';
import { auditLogApi, IntegrityResult } from '../../services/api';
import Card from '../../components/ui/Card';
import Button from '../../components/ui/Button';
import {
ShieldCheck, ShieldAlert, ShieldQuestion, RefreshCw, Loader2, ChevronDown, ChevronUp,
} from 'lucide-react';
import { useState } from 'react';
/**
* Statuskarte fuer die Unversehrtheit des Audit-Protokolls.
*
* Die Prueflast steigt mit der Groesse des Protokolls (die Pruefung liest die
* gesamte Kette). Deshalb laeuft sie beim Oeffnen der Seite EINMAL und wird
* fuenf Minuten lang wiederverwendet; wer sofort neu pruefen will, nutzt den
* Knopf.
*/
type Ampel = 'ok' | 'befund' | 'hinweis' | 'unbekannt';
function ampelFuer(r: IntegrityResult): Ampel {
if (!r.valid) return 'befund';
// Gueltig, aber nicht vollstaendig pruefbar: kein gruenes Licht vortaeuschen.
if (r.unverifiableEntries.length > 0) return 'unbekannt';
if (r.backlogSealStatus === 'kein_siegel') return 'hinweis';
return 'ok';
}
const AMPEL_STIL: Record<Ampel, { box: string; titel: string; text: string }> = {
ok: { box: 'bg-green-50 border-green-200', titel: 'text-green-900', text: 'text-green-800' },
befund: { box: 'bg-red-50 border-red-200', titel: 'text-red-900', text: 'text-red-800' },
hinweis: { box: 'bg-yellow-50 border-yellow-200',titel: 'text-yellow-900', text: 'text-yellow-800' },
unbekannt: { box: 'bg-gray-50 border-gray-200', titel: 'text-gray-900', text: 'text-gray-700' },
};
function AmpelIcon({ ampel }: { ampel: Ampel }) {
const c = 'w-7 h-7 shrink-0';
if (ampel === 'ok') return <ShieldCheck className={`${c} text-green-600`} />;
if (ampel === 'befund') return <ShieldAlert className={`${c} text-red-600`} />;
if (ampel === 'hinweis') return <ShieldAlert className={`${c} text-yellow-600`} />;
return <ShieldQuestion className={`${c} text-gray-500`} />;
}
const AMPEL_TITEL: Record<Ampel, string> = {
ok: 'Protokoll unversehrt',
befund: 'Befund das gehört angesehen',
hinweis: 'Unversehrt, aber ungeschützter Altbestand',
unbekannt: 'Nicht vollständig prüfbar',
};
const SIEGEL_TEXT: Record<IntegrityResult['backlogSealStatus'], string> = {
intakt: 'versiegelt und intakt',
leer: 'Siegel vorhanden, aber ohne Inhalt',
kein_siegel: 'nicht versiegelt',
nicht_noetig: 'nicht nötig (alles signiert)',
gebrochen: 'GEBROCHEN',
entfernt: 'ENTFERNT',
};
/** Zeigt eine Zahl nur, wenn sie ungleich null ist sonst bleibt es ruhig. */
function Zahl({ label, ids, ton }: { label: string; ids: number[]; ton: string }) {
if (ids.length === 0) return null;
const gekuerzt = ids.length > 12 ? `${ids.slice(0, 12).join(', ')} … (+${ids.length - 12})` : ids.join(', ');
return (
<div className="flex items-baseline gap-2 text-sm">
<span className={`font-medium ${ton}`}>{label}:</span>
<span className="text-gray-600">{ids.length}</span>
<span className="text-gray-400 font-mono text-xs break-all">({gekuerzt})</span>
</div>
);
}
export default function AuditIntegrityCard() {
const [offen, setOffen] = useState(false);
const { data, isFetching, isError, error, refetch } = useQuery({
queryKey: ['audit-integrity'],
queryFn: () => auditLogApi.verifyIntegrity(),
staleTime: 5 * 60 * 1000,
refetchOnWindowFocus: false,
retry: false,
});
const ergebnis = data?.data;
return (
<Card
className="mb-6"
title="Unversehrtheit des Protokolls"
actions={
<Button variant="secondary" onClick={() => refetch()} disabled={isFetching}>
{isFetching
? <Loader2 className="w-4 h-4 mr-2 animate-spin" />
: <RefreshCw className="w-4 h-4 mr-2" />}
Neu prüfen
</Button>
}
>
{isFetching && !ergebnis && (
<div className="flex items-center gap-3 text-gray-500">
<Loader2 className="w-5 h-5 animate-spin" />
<span>Die Kette wird geprüft </span>
</div>
)}
{isError && (
<div className="flex items-start gap-4 p-4 rounded-lg border bg-gray-50 border-gray-200">
<ShieldQuestion className="w-7 h-7 shrink-0 text-gray-500" />
<div>
<p className="font-medium text-gray-900">Prüfung nicht möglich</p>
<p className="text-sm text-gray-700 mt-1">
{error instanceof Error ? error.message : 'Unbekannter Fehler'}
</p>
<p className="text-sm text-gray-600 mt-2">
Das ist <strong>keine</strong> Entwarnung der Zustand der Kette ist damit
schlicht unbekannt.
</p>
</div>
</div>
)}
{ergebnis && (() => {
const ampel = ampelFuer(ergebnis);
const stil = AMPEL_STIL[ampel];
return (
<>
<div className={`flex items-start gap-4 p-4 rounded-lg border ${stil.box}`}>
<AmpelIcon ampel={ampel} />
<div className="min-w-0">
<p className={`font-medium ${stil.titel}`}>
{AMPEL_TITEL[ampel]}
{ampel === 'ok' && ergebnis.rehashes.length > 0 && (
<span className="font-normal"> seit der letzten Neuberechnung</span>
)}
</p>
<p className={`text-sm mt-1 ${stil.text}`}>{ergebnis.message}</p>
<p className="text-sm text-gray-500 mt-2">
{ergebnis.checkedCount.toLocaleString('de-DE')} Einträge geprüft ·
{' '}Altbestand: {SIEGEL_TEXT[ergebnis.backlogSealStatus]}
{ergebnis.backlogSealCount > 1 && ` · ${ergebnis.backlogSealCount}× versiegelt`}
</p>
</div>
</div>
<button
type="button"
onClick={() => setOffen(o => !o)}
className="mt-3 flex items-center gap-1 text-sm text-gray-600 hover:text-gray-900"
>
{offen ? <ChevronUp className="w-4 h-4" /> : <ChevronDown className="w-4 h-4" />}
Einzelheiten
</button>
{offen && (
<div className="mt-3 space-y-2 border-t pt-3">
<Zahl label="Nachträglich verändert" ids={ergebnis.tamperedEntries} ton="text-red-700" />
<Zahl label="Gesiegelte Alteinträge verändert" ids={ergebnis.backlogTampered} ton="text-red-700" />
<Zahl label="Gesiegelte Alteinträge entfernt" ids={ergebnis.backlogMissing} ton="text-red-700" />
<Zahl label="Verkettung unterbrochen" ids={ergebnis.chainGaps} ton="text-yellow-700" />
<Zahl label="davon ohne dokumentierte Löschung" ids={ergebnis.unexplainedGaps} ton="text-yellow-700" />
<Zahl label="davon vom Siegel beglaubigt" ids={ergebnis.attestedGaps} ton="text-gray-700" />
<Zahl label="Ohne Schlüssel nicht prüfbar" ids={ergebnis.unverifiableEntries} ton="text-gray-700" />
{ergebnis.tamperedEntries.length === 0 &&
ergebnis.chainGaps.length === 0 &&
ergebnis.unverifiableEntries.length === 0 &&
ergebnis.rehashes.length === 0 && (
<p className="text-sm text-gray-500 italic">Nichts zu berichten.</p>
)}
{ergebnis.rehashes.length > 0 && (
<div className="pt-2 border-t mt-2">
<p className="text-sm font-medium text-gray-700">Neuberechnungen der Kette</p>
{ergebnis.rehashes.map((r) => (
<p key={r.id} className="text-sm text-gray-600 mt-1">
{new Date(r.zeitpunkt).toLocaleString('de-DE')} · Eintrag {r.id}
{r.neuBerechnet !== null && ` · ${r.neuBerechnet} Einträge neu verkettet`}
{r.vorbefund && (
<span className="text-gray-500">
{' '}· davor: {r.vorbefund.manipuliert} beanstandet,{' '}
{r.vorbefund.luecken} Lücken
</span>
)}
{!r.signiert && (
<span className="text-red-700"> · ohne gültige Signatur</span>
)}
</p>
))}
<p className="text-xs text-gray-500 mt-2">
Ein Rehash verknüpft alle Einträge neu. Was davor als Lücke oder
Beanstandung sichtbar war, ist danach nicht mehr in der Kette zu sehen
nur noch im Vorbefund des jeweiligen Eintrags. Die Aussage dieser Prüfung
reicht deshalb bis zur letzten Neuberechnung zurück, nicht weiter.
</p>
</div>
)}
<p className="text-xs text-gray-500 pt-2">
<strong>Verändert</strong> heißt: der Inhalt einer bestehenden Zeile passt nicht
mehr zu ihrer Prüfsumme das ist ernst.
{' '}<strong>Verkettung unterbrochen</strong> heißt: die Zeilen selbst sind
unversehrt, aber ein Glied fehlt oder wurde parallel geschrieben.
{' '}<strong>Beglaubigt</strong> sind Lücken, die beim Versiegeln des Altbestands
bereits bestanden und im signierten Siegel festgehalten sind.
</p>
</div>
)}
</>
);
})()}
</Card>
);
}
+30 -13
View File
@@ -1,12 +1,14 @@
import { useState } from 'react';
import { useQuery } from '@tanstack/react-query';
import { useNavigate } from 'react-router-dom';
import { useAuth } from '../../context/AuthContext';
import { auditLogApi, AuditLogSearchParams, authApi } from '../../services/api';
import type { AuditLog, AuditAction, AuditSensitivity } from '../../types';
import Card from '../../components/ui/Card';
import Button from '../../components/ui/Button';
import Input from '../../components/ui/Input';
import Select from '../../components/ui/Select';
import AuditIntegrityCard from './AuditIntegrityCard';
import { ArrowLeft, Download, Eye, Shield, ShieldAlert, RefreshCw, ChevronLeft, ChevronRight, X } from 'lucide-react';
const ACTION_OPTIONS = [
@@ -278,6 +280,10 @@ function DetailModal({ log, onClose }: DetailModalProps) {
export default function AuditLogs() {
const navigate = useNavigate();
// Export haengt an `audit:export`, Lesen an `audit:read` ein Konto darf
// blaettern duerfen, ohne das gesamte Protokoll herausziehen zu koennen.
// Ohne diese Abfrage stuenden hier Knoepfe, die zuverlaessig 403 liefern.
const { hasPermission } = useAuth();
const [page, setPage] = useState(1);
const [filters, setFilters] = useState<AuditLogSearchParams>({
page: 1,
@@ -307,11 +313,16 @@ export default function AuditLogs() {
const downloadToken = await authApi.getDownloadToken();
const params = new URLSearchParams();
params.set('format', 'csv');
if (filters.action) params.set('action', filters.action);
if (filters.sensitivity) params.set('sensitivity', filters.sensitivity);
if (filters.resourceType) params.set('resourceType', filters.resourceType);
if (filters.startDate) params.set('startDate', filters.startDate);
if (filters.endDate) params.set('endDate', filters.endDate);
// ALLE aktiven Filter mitgeben (Pentest R186-01). Vorher standen hier
// nur fuenf wer im Suchfeld eingrenzte und dann CSV klickte, bekam
// stillschweigend das gesamte Protokoll statt seiner Auswahl.
// `page`/`limit` gehoeren nicht dazu: der Export ist bewusst
// vollstaendig ueber die gefilterte Menge.
for (const [schluessel, wert] of Object.entries(filters)) {
if (schluessel === 'page' || schluessel === 'limit') continue;
if (wert === undefined || wert === null || wert === '') continue;
params.set(schluessel, String(wert));
}
window.open(`/api/audit-logs/export?${params}&token=${downloadToken ?? ''}`, '_blank');
} else {
const result = await auditLogApi.export({ ...filters, format });
@@ -341,6 +352,8 @@ export default function AuditLogs() {
<h1 className="text-2xl font-bold">Audit-Protokoll</h1>
</div>
<AuditIntegrityCard />
{/* Filter */}
<Card className="mb-6">
<div className="grid grid-cols-1 md:grid-cols-4 gap-4 mb-4">
@@ -385,14 +398,18 @@ export default function AuditLogs() {
<RefreshCw className="w-4 h-4 mr-2" />
Aktualisieren
</Button>
<Button variant="secondary" onClick={() => handleExport('json')}>
<Download className="w-4 h-4 mr-2" />
JSON
</Button>
<Button variant="secondary" onClick={() => handleExport('csv')}>
<Download className="w-4 h-4 mr-2" />
CSV
</Button>
{hasPermission('audit:export') && (
<Button variant="secondary" onClick={() => handleExport('json')}>
<Download className="w-4 h-4 mr-2" />
JSON
</Button>
)}
{hasPermission('audit:export') && (
<Button variant="secondary" onClick={() => handleExport('csv')}>
<Download className="w-4 h-4 mr-2" />
CSV
</Button>
)}
</div>
</div>
</Card>
@@ -37,6 +37,7 @@ const TYPE_OPTIONS: { value: SecurityEventType | ''; label: string }[] = [
{ value: 'LOGOUT', label: 'Logout' },
{ value: 'TOKEN_REJECTED', label: 'Token abgelehnt' },
{ value: 'PERMISSION_CHANGED', label: 'Berechtigung geändert' },
{ value: 'AUDIT_SEAL_CHANGED', label: 'Bestandssiegel gesetzt/ersetzt' },
{ value: 'SUSPICIOUS', label: 'Verdächtig (Threshold)' },
];
+65 -4
View File
@@ -121,7 +121,7 @@ export default function UserList() {
<td className="py-3 px-4">{user.email}</td>
<td className="py-3 px-4">
<div className="flex gap-1 flex-wrap">
{user.roles?.filter((role: any) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO'].includes(role.name)).map((role: any) => (
{user.roles?.filter((role: any) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO', 'Audit-Betrieb'].includes(role.name)).map((role: any) => (
<Badge key={role.id || role.name} variant="info">
{role.name}
</Badge>
@@ -246,7 +246,9 @@ function UserModal({
roleIds: [] as number[],
isActive: true,
hasDeveloperAccess: false,
hasAuditOpsAccess: false,
hasGdprAccess: false,
isServiceAccount: false,
whatsappNumber: '',
telegramUsername: '',
signalNumber: '',
@@ -263,10 +265,12 @@ function UserModal({
currentPassword: '',
firstName: user.firstName,
lastName: user.lastName,
roleIds: user.roles?.filter((r: any) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO'].includes(r.name)).map((r: any) => r.id) || [],
roleIds: user.roles?.filter((r: any) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO', 'Audit-Betrieb'].includes(r.name)).map((r: any) => r.id) || [],
isActive: (user as any).isActive ?? true,
hasDeveloperAccess: (user as any).hasDeveloperAccess ?? false,
hasAuditOpsAccess: (user as any).hasAuditOpsAccess ?? false,
hasGdprAccess: (user as any).hasGdprAccess ?? false,
isServiceAccount: (user as any).isServiceAccount ?? false,
whatsappNumber: (user as any).whatsappNumber || '',
telegramUsername: (user as any).telegramUsername || '',
signalNumber: (user as any).signalNumber || '',
@@ -281,7 +285,9 @@ function UserModal({
roleIds: [],
isActive: true,
hasDeveloperAccess: false,
hasAuditOpsAccess: false,
hasGdprAccess: false,
isServiceAccount: false,
whatsappNumber: '',
telegramUsername: '',
signalNumber: '',
@@ -323,7 +329,16 @@ function UserModal({
roleIds: formData.roleIds,
isActive: formData.isActive,
hasDeveloperAccess: formData.hasDeveloperAccess,
hasAuditOpsAccess: formData.hasAuditOpsAccess,
hasGdprAccess: formData.hasGdprAccess,
isServiceAccount: formData.isServiceAccount,
// Das Kennzeichen senkt die Alarmstufe der Anmeldungen dieses Kontos.
// Der Server verlangt dafür eine ausdrückliche Bestätigung; der Haken
// im Formular IST diese Bestätigung.
// Das Kennzeichen senkt bzw. hebt die Bewertung der Anmeldungen dieses
// Kontos. Der Server verlangt in BEIDE Richtungen eine ausdrückliche
// Bestätigung; der Haken im Formular ist diese Bestätigung.
confirm: 'SERVICE_ACCOUNT',
whatsappNumber: formData.whatsappNumber || undefined,
telegramUsername: formData.telegramUsername || undefined,
signalNumber: formData.signalNumber || undefined,
@@ -358,7 +373,16 @@ function UserModal({
lastName: formData.lastName,
roleIds: formData.roleIds,
hasDeveloperAccess: formData.hasDeveloperAccess,
hasAuditOpsAccess: formData.hasAuditOpsAccess,
hasGdprAccess: formData.hasGdprAccess,
isServiceAccount: formData.isServiceAccount,
// Das Kennzeichen senkt die Alarmstufe der Anmeldungen dieses Kontos.
// Der Server verlangt dafür eine ausdrückliche Bestätigung; der Haken
// im Formular IST diese Bestätigung.
// Das Kennzeichen senkt bzw. hebt die Bewertung der Anmeldungen dieses
// Kontos. Der Server verlangt in BEIDE Richtungen eine ausdrückliche
// Bestätigung; der Haken im Formular ist diese Bestätigung.
confirm: 'SERVICE_ACCOUNT',
whatsappNumber: formData.whatsappNumber || undefined,
telegramUsername: formData.telegramUsername || undefined,
signalNumber: formData.signalNumber || undefined,
@@ -470,7 +494,7 @@ function UserModal({
<div>
<label className="block text-sm font-medium text-gray-700 mb-2">Rollen</label>
<div className="space-y-2">
{roles.filter((role) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO'].includes(role.name)).map((role) => (
{roles.filter((role) => !['Developer', 'Kunde', 'DSGVO', 'Audit-Betrieb'].includes(role.name)).map((role) => (
<label key={role.id} className="flex items-center gap-2">
<input
type="checkbox"
@@ -487,6 +511,22 @@ function UserModal({
</div>
<label className="block text-sm font-medium text-gray-700 mt-4 mb-2">Zusätzliche Berechtigungen</label>
<div className="space-y-2">
<label className="flex items-start gap-2">
<input
type="checkbox"
checked={formData.isServiceAccount}
onChange={(e) => setFormData({ ...formData, isServiceAccount: e.target.checked })}
className="mt-1 rounded border-blue-300 text-blue-600 focus:ring-blue-500"
/>
<span>
<span className="font-medium">Dienstkonto</span>
<span className="block text-sm text-gray-500">
Für Konten, die sich planmäßig und regelmäßig anmelden etwa das Gegenbuch.
Ihre Anmeldungen erscheinen im Audit-Log als Routine statt als kritisches
Ereignis. Dafür wird gemeldet, wenn ein solches Konto <em>ausbleibt</em>.
</span>
</span>
</label>
<label className="flex items-center gap-2">
<input
type="checkbox"
@@ -498,7 +538,28 @@ function UserModal({
<Shield className="w-4 h-4 text-blue-600" />
DSGVO-Zugriff
</span>
<span className="text-sm text-gray-500">(Audit-Logs, Datenschutz)</span>
<span className="text-sm text-gray-500">(Audit-Protokoll lesen, Datenschutz)</span>
</label>
<label className="flex items-start gap-2">
<input
type="checkbox"
checked={formData.hasAuditOpsAccess}
onChange={(e) => setFormData({ ...formData, hasAuditOpsAccess: e.target.checked })}
className="mt-1 rounded border-amber-300 text-amber-600 focus:ring-amber-500"
/>
<span>
<span className="flex items-center gap-1">
<Shield className="w-4 h-4 text-amber-600" />
Audit-Betrieb
<span className="text-sm text-gray-500">(versiegeln, aufräumen, Aufbewahrung)</span>
</span>
<span className="block text-sm text-gray-500 mt-0.5">
Erlaubt Eingriffe am Audit-Protokoll: Bestandssiegel setzen oder
ersetzen, aufräumen, Aufbewahrungsfristen ändern. Bewusst getrennt
vom DSGVO-Zugriff wer das Protokoll beaufsichtigt, soll seine
eigene Beweisgrundlage nicht ersetzen können.
</span>
</span>
</label>
<label className="flex items-center gap-2">
<input
+41 -4
View File
@@ -1548,11 +1548,12 @@ export const userApi = {
const res = await api.get<ApiResponse<User>>(`/users/${id}`);
return res.data;
},
create: async (data: { email: string; password: string; firstName: string; lastName: string; roleIds: number[]; customerId?: number; hasDeveloperAccess?: boolean; hasGdprAccess?: boolean; whatsappNumber?: string; telegramUsername?: string; signalNumber?: string }) => {
create: async (data: { email: string; password: string; firstName: string; lastName: string; roleIds: number[]; customerId?: number; hasDeveloperAccess?: boolean; hasGdprAccess?: boolean;
hasAuditOpsAccess?: boolean; isServiceAccount?: boolean; confirm?: string; whatsappNumber?: string; telegramUsername?: string; signalNumber?: string }) => {
const res = await api.post<ApiResponse<User>>('/users', data);
return res.data;
},
update: async (id: number, data: Partial<User> & { password?: string; roleIds?: number[] }) => {
update: async (id: number, data: Partial<User> & { password?: string; roleIds?: number[]; isServiceAccount?: boolean; hasGdprAccess?: boolean; hasDeveloperAccess?: boolean; hasAuditOpsAccess?: boolean; confirm?: string }) => {
const res = await api.put<ApiResponse<User>>(`/users/${id}`, data);
return res.data;
},
@@ -1734,6 +1735,42 @@ export interface AuditLogSearchParams {
search?: string;
}
/** Ergebnis der Integritaetspruefung des Audit-Protokolls. */
export interface IntegrityResult {
valid: boolean;
checkedCount: number;
/** Noch offene Beanstandungen nur hieran haengt `valid`. */
invalidEntries: number[];
/** ERNST: Inhalt einer bestehenden Zeile wurde nachtraeglich veraendert. */
tamperedEntries: number[];
/** Verkettung unterbrochen; die Zeilen selbst koennen unversehrt sein. */
chainGaps: number[];
/** Luecken ohne protokolliertes Loeschungs-Manifest. */
unexplainedGaps: number[];
/** Alt-Luecken, die das Bestandssiegel als bereits vorhanden beglaubigt. */
attestedGaps: number[];
/**
* Protokollierte Neuberechnungen der Kette. Nach einem Rehash ist die Kette
* zwangslaeufig stimmig - auch ueber Loeschungen hinweg. Die Aussage der
* Pruefung reicht dann nur bis zur letzten Neuberechnung zurueck.
*/
rehashes: Array<{
id: number;
zeitpunkt: string;
neuBerechnet: number | null;
signiert: boolean;
vorbefund: { manipuliert: number; luecken: number } | null;
}>;
/** Signierte Zeilen, die ohne AUDIT_HMAC_KEY nicht pruefbar sind. */
unverifiableEntries: number[];
backlogSealStatus: 'kein_siegel' | 'intakt' | 'leer' | 'gebrochen' | 'entfernt' | 'nicht_noetig';
backlogTampered: number[];
backlogMissing: number[];
backlogSealCount: number;
tampered: boolean;
message: string;
}
export const auditLogApi = {
search: async (params?: AuditLogSearchParams) => {
const res = await api.get<ApiResponse<AuditLog[]>>('/audit-logs', { params });
@@ -1752,7 +1789,7 @@ export const auditLogApi = {
return res.data;
},
verifyIntegrity: async () => {
const res = await api.post<ApiResponse<{ valid: boolean; checkedCount: number; invalidEntries: number[]; tamperedEntries: number[]; chainGaps: number[]; unexplainedGaps: number[]; unverifiableEntries: number[]; tampered: boolean; message: string }>>('/audit-logs/verify');
const res = await api.post<ApiResponse<IntegrityResult>>('/audit-logs/verify');
return res.data;
},
rehash: async () => {
@@ -1848,7 +1885,7 @@ export interface EmailLog {
export type SecurityEventType =
| 'LOGIN_FAILED' | 'LOGIN_SUCCESS' | 'RATE_LIMIT_HIT' | 'ACCESS_DENIED'
| 'SSRF_BLOCKED' | 'PASSWORD_RESET_REQUEST' | 'PASSWORD_RESET_CONFIRM'
| 'LOGOUT' | 'TOKEN_REJECTED' | 'PERMISSION_CHANGED' | 'SUSPICIOUS';
| 'LOGOUT' | 'TOKEN_REJECTED' | 'PERMISSION_CHANGED' | 'AUDIT_SEAL_CHANGED' | 'SUSPICIOUS';
export type SecuritySeverity = 'INFO' | 'LOW' | 'MEDIUM' | 'HIGH' | 'CRITICAL';
+96
View File
@@ -0,0 +1,96 @@
# ============================================================
# Gegenbuch für OpenCRM
# ============================================================
# Diese Datei gehört auf den Gegenbuch-Rechner NICHT auf den CRM-Server.
#
# Was hier passiert: Der Rechner holt regelmäßig einen kurzen Kontrollwert von
# OpenCRM ab und schreibt ihn in ein Buch, das nur hier liegt. Wird später im
# CRM etwas nachträglich verändert, widerspricht das dem Buch.
# ============================================================
# Welche Bücher sollen laufen?
# ============================================================
# Gültige Werte: prod | staging | prod,staging | (leer = keins)
# Genau so geschrieben nicht "production" oder "test".
#
# Nur Staging testen: COMPOSE_PROFILES=staging
# Später Prod dazunehmen: COMPOSE_PROFILES=prod,staging
# Danach: docker compose up -d (der laufende Dienst bleibt unberührt)
COMPOSE_PROFILES=staging
# Steht in den Einträgen des Buchs. Beliebiger Text, nur Kosmetik.
NOTAR_EMAIL=gegenbuch@example.de
# ============================================================
# Produktion
# ============================================================
# Adresse der OpenCRM-Instanz, von der geholt wird.
# Gültig: vollständige URL mit https:// und OHNE Schrägstrich am Ende.
PROD_CRM_URL=https://crm.example.de
# Zugang: ein eigenes Benutzerkonto im CRM, das NUR das Recht "audit:read" hat.
# Wie man es anlegt, steht in der README unter "Zugang einrichten".
#
# Das Gegenbuch meldet sich damit bei jedem Durchlauf selbst an. Ein fest
# hinterlegtes Token gibt es bewusst nicht Zugangstoken laufen nach
# 15 Minuten ab und wären beim nächsten Durchlauf längst ungültig.
PROD_CRM_EMAIL=gegenbuch@deine-domain.de
PROD_CRM_PASSWORD=
# Wie oft geprüft wird, in Sekunden.
# Gültig: ganze Zahl > 0. Üblich: 3600 (stündlich), 900 (viertelstündlich)
# Kürzer heißt: kleineres Zeitfenster, in dem eine Änderung unbemerkt bliebe.
PROD_INTERVAL=3600
# Beim ALLERERSTEN Start einmalig setzen, danach wieder leeren.
# Gültige Werte: true | (leer)
# Grund: Die erste Eintragung legt fest, was als Ausgangszustand gilt das
# soll nicht versehentlich passieren.
PROD_GENESIS_ACK=
# Normalerweise leer lassen.
# Gültige Werte: true | (leer)
# Nur nötig, wenn das Datenverzeichnis verlorenging (z. B. gelöscht) UND du
# geklärt hast, warum. Siehe README, Abschnitt "Wenn das Gedächtnis fehlt".
PROD_ADOPT_ACK=
# Normalerweise leer lassen.
# Gültige Werte: die neue Siegelwurzel (mind. 16 Zeichen) | (leer)
# Das Gegenbuch schlägt Alarm, wenn sich die Wurzel des Bestandssiegels
# ändert denn ein erneutes Siegeln ersetzt die Grundlage, gegen die
# Manipulation nachgewiesen wird. War der Wechsel gewollt, hier die Wurzel
# eintragen, die der Alarm nennt, einmal laufen lassen und wieder leeren.
# Bewusst KEIN "true": ein stehen gelassener Wert passt beim nächsten
# Wechsel nicht mehr und kann darum keinen weiteren stillschweigend
# durchwinken.
PROD_SEAL_ACK=
# Normalerweise leer lassen.
# Gültige Werte: die ID des Rehash-Eintrags | (leer)
# Das Gegenbuch schlägt Alarm, wenn die Hash-Kette neu berechnet wurde. Ein
# Rehash verknüpft alle Einträge neu Lücken, die eine Löschung sichtbar
# gemacht hätten, verschwinden dabei aus der Kette, und die Prüfung im CRM
# meldet danach wieder „lückenlos". War die Neuberechnung geplant, hier die
# ID eintragen, die der Alarm nennt, einmal laufen lassen und wieder leeren.
PROD_REHASH_ACK=
# Wo das Buch liegt relativ zu diesem Verzeichnis.
# DIESES VERZEICHNIS GEHÖRT INS BACKUP (enthält Buch und Signaturschlüssel).
PROD_DIR=./data/prod
# ============================================================
# Test / Staging
# ============================================================
# Gleiche Regeln wie oben, eigenes Konto und eigenes Verzeichnis.
STAGING_CRM_URL=https://staging.example.de
STAGING_CRM_EMAIL=gegenbuch@deine-domain.de
STAGING_CRM_PASSWORD=
STAGING_INTERVAL=3600
STAGING_GENESIS_ACK=
STAGING_ADOPT_ACK=
STAGING_SEAL_ACK=
STAGING_REHASH_ACK=
STAGING_DIR=./data/staging
+27
View File
@@ -0,0 +1,27 @@
# Gegenbuch läuft auf einem EIGENEN Rechner, nicht dort, wo OpenCRM läuft.
#
# Der Container holt lesend einen Kontrollwert vom CRM (HTTPS + Token mit
# audit:read) und legt seine Einträge in einem Git-Repository auf DIESER
# Maschine ab. Er braucht keinen SSH-Zugang zum CRM, keine Datenbank, keine
# Shell dort. Umgekehrt kennt OpenCRM dieses Gegenbuch überhaupt nicht.
FROM node:20-slim
# git für das Buch, openssh-client für die Signaturen (ssh-keygen).
RUN apt-get update && apt-get install -y --no-install-recommends \
git openssh-client ca-certificates \
&& rm -rf /var/lib/apt/lists/*
COPY notary.mjs /opt/notary/notary.mjs
COPY entrypoint.sh /opt/notary/entrypoint.sh
RUN chmod +x /opt/notary/entrypoint.sh
# Der Container STARTET als root aber nur, um die Rechte auf dem
# Datenverzeichnis geradezuziehen. Danach gibt der entrypoint die Privilegien
# ab und arbeitet als unprivilegierter Benutzer weiter.
#
# Grund: Das Datenverzeichnis kommt als Bind-Mount vom Host. Wer das Projekt
# als root geklont hat, hat dort root-eigene Verzeichnisse ein Container, der
# direkt als UID 1000 startet, kann darin nichts anlegen.
WORKDIR /gegenbuch
ENTRYPOINT ["/opt/notary/entrypoint.sh"]
+457 -5
View File
@@ -6,9 +6,59 @@ absichern sollen. Wer dort schreiben kann, sitzt am Ende immer schon auf der
Ebene, die den Beweis führt. Genau das hat der Pentest über mehrere Runden
Schicht für Schicht gezeigt.
Das Gegenbuch durchbricht das: Ein zweiter Rechner holt regelmäßig einen kurzen
Kontrollwert vom CRM, prüft ihn gegen seine eigene Historie und hängt ihn
signiert an ein privates Repository an.
Das Gegenbuch durchbricht das: Ein **zweiter Rechner** holt regelmäßig einen
kurzen Kontrollwert vom CRM, prüft ihn gegen seine eigene Historie und schreibt
ihn signiert fort. Wird später im CRM etwas nachträglich verändert,
widerspricht das dem Gegenbuch.
## Was du hier suchst
**Einrichten**
[Betriebsart wählen](#zwei-betriebsarten--erst-hier-entscheiden) ·
[mit Docker](#einrichten-mit-docker-empfohlen) ·
[erster Start](#erster-start--drei-schritte) ·
[Zugangskonto im CRM](#zugang-einrichten-das-brauchst-du-vorher) ·
[ohne Docker](#einrichten-ohne-docker)
**Im Betrieb**
[**Altbestand versiegeln**](#den-altbestand-versiegeln-einmalig-im-crm) ·
[Rückgabecodes](#rückgabecodes) ·
[Überwachung](#überwachung) ·
[wo die Daten liegen](#wo-die-daten-liegen)
**Wenn Alarm kommt**
[Siegelwurzel hat gewechselt](#wenn-sich-die-siegelwurzel-ändert-alarm-und-warum) ·
[Kette wurde neu berechnet](#wenn-die-kette-neu-berechnet-wurde-ebenfalls-alarm) ·
[Zurückspulen erkannt](#der-rewind-wächter) ·
[Gedächtnis fehlt](#wenn-das-gedächtnis-trotzdem-fehlt)
**Zum Nachlesen**
[was erkannt wird](#was-das-skript-erkennt) ·
[was nicht ehrlich](#was-es-nicht-leistet--ehrlich) ·
[Prüfmodus für Auditoren](#prüfmodus-für-auditoren)
> **Nur schnell versiegeln?** Der Abschnitt
> [Altbestand versiegeln](#den-altbestand-versiegeln-einmalig-im-crm) ist
> eigenständig und gilt **auch ohne Gegenbuch** es ist ein Vorgang im CRM,
> nicht hier.
## Zwei Betriebsarten erst hier entscheiden
| | **Lokal** (Normalfall) | **Mit externem Repository** |
|---|---|---|
| Das Buch liegt | auf dem Gegenbuch-Rechner | zusätzlich auf einem dritten Server |
| Aufwand | Docker starten, fertig | privates Git-Repo, Schlüssel, Server-Regeln |
| Schützt gegen | jemand verändert Daten **im CRM** | zusätzlich: jemand übernimmt den **Gegenbuch-Rechner** |
**Für die allermeisten Installationen ist „lokal" die richtige Wahl.** Der
Schutz, um den es geht nachträgliche Änderungen im CRM auffliegen zu lassen
steht damit vollständig. Die zweite Variante deckt einen Angreifer ab, der
zusätzlich den Gegenbuch-Rechner übernimmt; sie kostet spürbar mehr Einrichtung
und laufende Aufmerksamkeit.
Diese Anleitung beschreibt zuerst den lokalen Betrieb. Alles zur zweiten
Variante steht gesammelt unter **„Zusätzliche Härtung"** weiter unten wer
lokal betreibt, kann diesen ganzen Teil überspringen.
## Die eine nicht verhandelbare Bedingung
@@ -18,7 +68,406 @@ der erste es sieht nach doppeltem Boden aus und ist keiner. Das CRM braucht
für dieses Verfahren **gar nichts** zu wissen: Es liefert nur einen lesbaren
Kontrollwert, der keine Geheimnisse enthält.
## Einrichten
## Einrichten mit Docker (empfohlen)
Auf dem **Gegenbuch-Rechner** nicht auf dem CRM-Server:
```bash
git clone <dieses Repository> opencrm
cd opencrm/tools/audit-notary
cp .env.example .env
# .env ausfüllen: CRM-Adresse und Token eintragen
docker compose up -d
```
### Erster Start drei Schritte
Beim allerersten Lauf meldet der Container `exit=4` und verlangt eine
Bestätigung. Das ist Absicht: Der erste Eintrag legt fest, was als
Ausgangszustand gilt.
```bash
# 1. In der .env freigeben
STAGING_GENESIS_ACK=true
# 2. Neu starten (kein --build nötig, nur die Umgebung ändert sich)
docker compose up -d && docker compose logs -f
# Erwartet: "OK: Checkpoint 1 erstellt" und exit=3
# exit=3 ist hier richtig beim ersten Mal gibt es nichts zu vergleichen.
# 3. Wieder leeren und erneut starten
STAGING_GENESIS_ACK=
docker compose up -d
```
Ab dem nächsten Durchlauf steht dort `exit=0 (in Ordnung)`.
**Warum Schritt 3 wichtig ist:** Bleibt die Zeile auf `true`, würde der
Container nach einem Verlust des Datenverzeichnisses stillschweigend eine neue
Grundlage setzen, statt zu fragen genau davor schützt die Abfrage.
Für Produktion später dasselbe mit `PROD_GENESIS_ACK`. Schnell nachsehen ohne
Logs: `cat data/staging/status.txt`.
Beim ersten Start einmalig `PROD_GENESIS_ACK=true` setzen (und danach wieder
leeren) die erste Eintragung legt fest, was als Ausgangszustand gilt, und das
soll nicht versehentlich passieren.
**Zwei Bücher auf einer Maschine** sind vorgesehen: `prod` und `staging` sind
getrennte Dienste mit getrennten Verzeichnissen und getrennten Schlüsseln.
Welche laufen, steuert `COMPOSE_PROFILES` in der `.env`.
### Den Altbestand versiegeln (einmalig, im CRM)
Ein CRM, das schon länger läuft, hat fast immer einen **Altbestand** Einträge
aus der Zeit, bevor das Protokoll signiert wurde. Solange der nicht versiegelt
ist, meldet die Prüfung `valid: false`, das Gegenbuch schlägt zu Recht Alarm
und, wichtig: **es beglaubigt so lange gar nichts.** Es bricht vor dem Anhängen
ab, weil ein Checkpoint über einen ungeklärten Zustand diesen mitbeglaubigen
würde. Ein unversiegeltes CRM ist also nicht „bewacht mit Warnung", sondern
unbewacht.
Das Siegeln ist **einmalig** und passiert im CRM, nicht hier.
#### Wer darf das
Das Recht `audit:admin`. Das bekommt man über den Haken **„Audit-Betrieb"** in
der Benutzerverwaltung **nicht** über die Admin-Rolle (die hat bewusst keine
Audit-Rechte) und **nicht** über den DSGVO-Haken (der darf lesen, nicht
eingreifen). Das Gegenbuch-Dienstkonto hat es erst recht nicht.
```bash
CRM=https://<crm>
read -s -p "Passwort: " PASS; echo
AT=$(curl -s -X POST $CRM/api/auth/login -H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"email\":\"…\",\"password\":\"$PASS\"}" | jq -r '.data.token')
curl -s -X POST $CRM/api/auth/login -H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"email\":\"…\",\"password\":\"$PASS\"}" | jq -r '.data.user.permissions[]' | grep audit
```
Muss `audit:read` **und** `audit:admin` zeigen.
#### Erst nachsehen, was du festschreibst
Das Siegel hält den **aktuellen** Zustand fest, samt aller vorhandenen Lücken.
Wer blind siegelt, beglaubigt womöglich eine Lücke, die von einer Löschung
stammt. Der Schritt ist praktisch einwegs: Danach ist die Beglaubigung tragend,
und ein Siegel wieder zu entfernen erzeugt den Zustand `entfernt` also selbst
einen Befund.
```bash
B="Authorization: Bearer $AT"
curl -s -X POST $CRM/api/audit-logs/verify -H "$B" \
| jq '.data | {valid, checkedCount, rehashes, chainGaps, unexplainedGaps,
tamperedEntries, backlogSealStatus}'
```
Vier Dinge müssen stimmen:
| Feld | Erwartung | Warum |
|---|---|---|
| `rehashes` | `[]` | Eine Neuberechnung verknüpft alles neu danach ist die Kette *zwangsläufig* stimmig, auch über Löschungen hinweg. Steht hier etwas, sagt `chainGaps` nichts über die Zeit davor aus. |
| `tamperedEntries` | `[]` | Veränderter Inhalt gehört geklärt, nicht beglaubigt. |
| `chainGaps` | erklärbar | siehe unten |
| `backlogSealStatus` | `kein_siegel` | sonst ist es kein Erst-Siegeln (siehe nächster Abschnitt) |
**Lücken einordnen.** Sieh dir die betroffenen IDs und ihre Nachbarn an:
```bash
for id in <lücke-1> <nachbar> …; do
printf '%-6s ' "$id"
curl -s -o /tmp/r.json -w 'HTTP %{http_code} ' "$CRM/api/audit-logs/$id" -H "$B"
jq -r 'if .success then (.data|"\(.createdAt[0:19]) v\(.hashVersion) \(.action)/\(.resourceType)") else .error end' /tmp/r.json
done
```
> **Den HTTP-Code mit ausgeben, immer.** Zugangstoken laufen nach 15 Minuten ab.
> Ohne den Code liest sich eine abgelehnte Anfrage (401) wie ein fehlender
> Eintrag ein Prüfwerkzeug, das ein verweigertes Lesen als Löschung meldet.
> Uns ist genau das passiert, mitten in der Vorbereitung eines Prod-Siegels.
Liegen die Lücken jeweils **innerhalb einer Sekunde** zusammen mit ihren
Nachbarn, betreffen nur `Authentication` und fehlt kein Eintrag, sind es
Schreibkollisionen aus parallelen Anfragen harmlos, historisch, nicht mehr
reproduzierbar. Fehlt dagegen ein Eintrag oder passt eine Lücke nicht in dieses
Bild: **erst klären, dann siegeln.**
*(Ein abgeschnittener **Anfang** des Protokolls wird seit dem Anfangs-Detektor
mitgeprüft: Die erste Zeile eines Protokolls trägt einen leeren `previousHash`;
trägt die erste vorhandene Zeile einen Wert, fehlt eine Vorgängerin. Das
erscheint als ganz niedrige Lücke und kippt `valid` du musst es nicht selbst
suchen.)*
#### Siegeln
```bash
curl -s -X POST $CRM/api/audit-logs/seal-backlog -H "$B" \
-H 'Content-Type: application/json' -d '{"confirm":"SEAL"}' | jq
```
`SEAL` ist das Erst-Siegeln. Besteht bereits ein Siegel, verlangt der Endpunkt
stattdessen `RESEAL` siehe nächster Abschnitt. Notiere `root` aus der Antwort.
#### Danach: drei Punkte gegenprüfen
```bash
curl -s -X POST $CRM/api/audit-logs/verify -H "$B" \
| jq '.data | {valid, chainGaps, attestedGaps, backlogSealStatus, backlogSealCount}'
SID=$(curl -s "$CRM/api/audit-logs?resourceType=AuditBacklogSeal&limit=1" -H "$B" | jq -r '.data[0].id')
curl -s "$CRM/api/audit-logs/$SID" -H "$B" \
| jq '{vorbefund:.data.changesBefore.befund.ketten_luecken, siegel:.data.changesAfter}'
```
1. `valid: true`, und `chainGaps` = `attestedGaps` = die bekannten Lücken
2. `backlogSealStatus: "intakt"` **nicht** `leer`. `leer` heißt: Das Siegel
umschließt nichts, es gab keinen Altbestand. Kein Fehler, aber auch keine
Zusage.
3. Die Lücken stehen im `changesBefore.befund.ketten_luecken` des Markers
genau daran hängt die Beglaubigung.
Die Lücken verschwinden also **nicht** aus dem Bericht. Sie zählen nur nicht
mehr als offener Befund. Jede **neue** Lücke, jede veränderte oder entfernte
Altzeile und jedes gebrochene Siegel lösen weiterhin sofort Alarm aus.
#### Zuletzt: das Gegenbuch quittieren
Der nächste Lauf meldet **einmal** `exit=2` („Erstmals ein Bestandssiegel
gesetzt") erwartet, kein Befund. Wurzel aus `data/<instanz>/status.txt` in
`PROD_SEAL_ACK` bzw. `STAGING_SEAL_ACK` eintragen, `docker compose up -d`, nach
dem Lauf mit `exit=0` wieder leeren. Details im nächsten Abschnitt.
Ab da schreibt das Gegenbuch wieder Checkpoints fort und setzt im selben Lauf
die Grundlage für die Rehash-Überwachung.
### Wenn sich die Siegelwurzel ändert: Alarm, und warum
Erneutes Siegeln **ersetzt** die Grundlage, gegen die Manipulation nachgewiesen
wird. Wer eine Altzeile per Datenbankzugriff entfernt und danach neu siegelt,
bekommt eine passende Wurzel und eine beglaubigte Lücke — und die Prüfung im
CRM meldet wieder `valid: true`. Der Wechsel der Wurzel ist die einzige Spur
davon, die eine Maschine sehen kann.
Deshalb ist er ein **Alarm** (exit 2), kein Hinweis. Vorher stand hier eine
Zeile Prosa, während der Rückgabecode auf 0 blieb — also genau das Muster, das
wir dem CRM selbst zweimal angekreidet haben.
Der Alarm nennt die alte und die neue Wurzel samt Blattzahl. Ein Sprung von
`10 Blätter` auf `9 Blätter` sagt sofort, was passiert ist.
**War der Wechsel gewollt** (typisch: dein einmaliges Erstsiegeln), bestätigst
du ihn mit der Wurzel, die der Alarm ausgibt:
```bash
# in der .env
PROD_SEAL_ACK=72062c88a8b6e2b53b30496b483885cd
docker compose up -d # ein Lauf die neue Wurzel wird beglaubigt
PROD_SEAL_ACK= # danach wieder leeren
```
Bestätigt wird bewusst **nicht** mit `true`, sondern mit der Wurzel selbst.
Ein versehentlich stehen gelassener Wert passt beim nächsten Wechsel nicht mehr
und kann deshalb keinen weiteren Austausch stillschweigend durchwinken.
**War er nicht gewollt**, sieh im CRM nach: das Sicherheits-Ereignis
`AUDIT_SEAL_CHANGED` (Einstellungen → Monitoring) und die CRITICAL-Zeile zu
`/api/audit-logs/seal-backlog` im Audit-Protokoll nennen Konto, Zeitpunkt und
den Befund, der vor dem Siegeln galt.
Im CRM selbst ist erneutes Siegeln zusätzlich gegatet: es verlangt
`{"confirm":"RESEAL"}` statt `{"confirm":"SEAL"}` — ein Austausch der
Beweisgrundlage soll nicht dasselbe Wort haben wie das Einrichten.
### Wenn die Kette neu berechnet wurde: ebenfalls Alarm
Ein **Rehash** verknüpft alle Einträge neu. Danach ist die Kette
zwangsläufig stimmig — auch über Löschungen hinweg, die vorher als Lücken
sichtbar gewesen wären. Die Reihenfolge `cleanup``rehash` macht aus einem
beschnittenen Protokoll ein scheinbar makelloses, und die Prüfung im CRM meldet
danach wieder „lückenlos verkettet". Beides braucht nur `audit:admin`, keinen
Datenbankzugriff.
Genau das ist im Betrieb vorgekommen: Auf einer Testinstanz wurden 3.155
Einträge gelöscht und anschließend neu berechnet. Die Prüfung war danach grün,
die 656 Kettenlücken standen nur noch im Vorbefund des Rehash-Eintrags — den
niemand liest. Das Gegenbuch war der einzige Zeuge.
Deshalb ist eine neue Neuberechnung seit der letzten Beglaubigung ein **Alarm**
(exit 2). Er nennt Zeitpunkt, Zahl der betroffenen Zeilen und den Befund, der
unmittelbar davor galt:
```
ALARM: Die Hash-Kette wurde neu berechnet (1 neuer Vorgang seit der letzten Beglaubigung).
zuletzt: 2026-08-26T16:28:25.467Z (Eintrag 13, 9 Zeilen)
Befund unmittelbar davor: 1 beanstandet, 1 Lücken
NOTARY_REHASH_ACK=13
```
**War die Neuberechnung gewollt**, bestätigst du sie mit der genannten ID:
```bash
# in der .env
PROD_REHASH_ACK=13
docker compose up -d
PROD_REHASH_ACK= # danach wieder leeren
```
Auch hier wird nicht mit `true` bestätigt, sondern mit einem Wert, der zum
Vorgang gehört. IDs steigen streng — ein stehen gelassener Wert passt bei der
nächsten Neuberechnung nicht mehr.
**Warum ein eigener Melder, wo doch schon der Kettenkopf verglichen wird?**
Eine Neuberechnung ändert jeden Hash, der beglaubigte Kopf stimmt also
ohnehin nicht mehr — der Alarm käme auch so. Aber als *Nebenwirkung*, nicht als
gebaute Warnung: Verschöbe sich der Anker irgendwann, wäre der Melder lautlos
weg. Und die Meldung hieße „Eintrag wurde verändert" statt „die Kette wurde neu
berechnet" — die Wirkung statt der Ursache. Deshalb hängt der Alarm an der
Sache selbst und steht **vor** dem Kopf-Vergleich; nach einer bestätigten
Neuberechnung wird dieser übersprungen, weil der veränderte Kopf dann die
erwartete Folge ist.
Ein fehlender beglaubigter Eintrag bleibt davon unberührt und alarmiert immer:
Bestätigt wird die Neuberechnung, nicht das Verschwinden von Zeilen.
### Zugang einrichten (das brauchst du vorher)
Das Gegenbuch braucht ein **eigenes Benutzerkonto** im CRM kein Token. Der
Grund: Zugangstoken laufen nach 15 Minuten ab und wären beim nächsten
stündlichen Durchlauf längst ungültig. Das Gegenbuch meldet sich deshalb bei
jedem Lauf selbst an.
Im CRM, als Administrator:
1. **Benutzer anlegen**, z. B. `gegenbuch@deine-domain.de`, mit einem langen,
zufälligen Passwort.
2. Ihm die Rolle **`Gegenbuch`** geben **nur diese**. Sie bringt genau ein
Recht mit: `audit:read`.
3. Zusätzlich **„Dienstkonto"** ankreuzen. Dann gelten seine Anmeldungen als
Routine statt als kritisches Ereignis und sein *Ausbleiben* wird gemeldet.
4. E-Mail und Passwort in die `.env` des Gegenbuchs eintragen
(`PROD_CRM_EMAIL` / `PROD_CRM_PASSWORD`).
> **Weder den DSGVO- noch den Audit-Betrieb-Haken setzen.** Der DSGVO-Haken
> gibt zusätzlich Leserechte auf personenbezogene Daten und den Export; der
> Haken „Audit-Betrieb" gibt `audit:admin` mit `seal-backlog`, `rehash` und
> `cleanup`. Ein Einbruch auf dieser Maschine hätte damit nicht nur den
> Wächter, sondern gleich die Mittel, das Bewachte umzuschreiben. Das Passwort
> steht hier im Klartext in der `.env`; es muss so wenig wert sein wie möglich.
Mit `audit:read` allein kann dieses Konto **nur Prüfwerte lesen** keine
Kundendaten, keine Verträge, nichts ändern und nichts versiegeln. Selbst wenn
die Zugangsdaten abhandenkommen, ist damit nichts anzufangen.
Gegenprobe nach dem Einrichten **200, dann dreimal 403**:
```bash
B="Authorization: Bearer $TOKEN"
curl -s -o /dev/null -w 'checkpoint %{http_code}\n' https://<crm>/api/audit-logs/checkpoint -H "$B"
curl -s -o /dev/null -w 'export %{http_code}\n' https://<crm>/api/audit-logs/export -H "$B"
curl -s -o /dev/null -w 'seal-backlog %{http_code}\n' -X POST https://<crm>/api/audit-logs/seal-backlog -H "$B" -H 'Content-Type: application/json' -d '{}'
curl -s -o /dev/null -w 'kunden %{http_code}\n' https://<crm>/api/customers -H "$B"
```
Der Export gehört ausdrücklich dazu: Er liefert `changesBefore`/`changesAfter`,
also die vollständigen Vorher/Nachher-Datensätze samt Klartextnamen. Prüfwerte
lesen und das Protokoll herausziehen sind zwei verschiedene Dinge deshalb
hängt der Export an `audit:export`, das die Rolle `Gegenbuch` nicht hat.
Für Produktion und Test jeweils ein eigenes Konto in der jeweiligen Instanz.
> Jede Anmeldung erscheint im Audit-Log der jeweiligen Instanz. Das ist so
> gewollt: Man sieht, dass das Gegenbuch arbeitet und wenn es aufhört, fällt
> auch das auf.
### Wer redet mit wem
```
Gegenbuch ──holt lesend──> OpenCRM (HTTPS, Konto nur mit audit:read)
OpenCRM ─────────────────> (kennt das Gegenbuch nicht)
```
Das ist der eigentliche Schutz. Das Gegenbuch **holt** es lässt sich nichts
schicken. OpenCRM kennt weder Adresse noch Schlüssel des Gegenbuchs. Wer
OpenCRM übernimmt, kommt hier nicht heran.
Das Token kann ausschließlich Prüfwerte lesen: keine Kundendaten, keine
Änderungen. Selbst wenn es abhandenkommt, ist damit nichts anzufangen.
Der Signaturschlüssel wird beim ersten Start **auf dem Gegenbuch-Rechner
erzeugt** und verlässt ihn nie.
### Wo die Daten liegen
Im Projektverzeichnis, nicht in Docker-Volumes:
```
tools/audit-notary/data/prod/
buch/ das Gegenbuch selbst (ein Git-Repository)
schluessel/ Signaturschlüssel wird beim ersten Start erzeugt
beobachtungen.jsonl was zuletzt gesehen wurde
status.txt Ergebnis des letzten Durchlaufs
```
Der Inhalt ist vom Repository ausgenommen der Signaturschlüssel gehört dort
nicht hinein.
**Zu Dateirechten:** Der Container startet kurz als `root`, setzt das
Datenverzeichnis auf den Arbeitsbenutzer um und gibt die Privilegien dann ab.
Das ist nötig, weil das Verzeichnis vom Host kommt wer das Projekt als `root`
geklont hat, hätte sonst ein Verzeichnis, in das der Container nicht schreiben
darf. Passiert automatisch, du musst nichts tun. Ein anderer Zielbenutzer geht
über `PUID`/`PGID`. Die Verzeichnisse selbst sind über `.gitkeep` vorhanden, damit
sie nach einem `git clone` schon existieren und Docker sie nicht als `root`
anlegt.
**Ins Backup gehört genau dieses Verzeichnis.** Geht es verloren, beginnt die
Beobachtung von vorn und der nächste Lauf sagt das ausdrücklich, statt „alles
gut" zu melden.
### Überwachung
Jeder Durchlauf schreibt seinen Stand nach `data/<instanz>/status.txt`:
```
2026-08-22T16:49:50+00:00 exit=0 in Ordnung
```
**Alles außer `exit=0` gehört angesehen.** Wer eine Überwachung hat, greift
diese Datei ab; wer keine hat, schaut regelmäßig mit `docker compose logs`
hinein. Ein Alarm, den niemand liest, ist keiner.
### Was dieser Betrieb abdeckt und was nicht
**Abgedeckt:** Jemand verändert oder löscht nachträglich Einträge im CRM
auch mit direktem Datenbankzugriff. Das widerspricht dem Gegenbuch und fällt
beim nächsten Durchlauf auf.
**Nicht abgedeckt:** Jemand übernimmt den Gegenbuch-Rechner selbst. Dagegen
hülfe nur eine zusätzliche Ablage außerhalb (z. B. ein privates Git-Repository
auf einem dritten Server) das ist vorbereitet, aber für die meisten
Installationen mehr Aufwand als Nutzen. Die Erfolgsmeldung benennt diese Grenze
bei jedem Lauf, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.
---
---
# Zusätzliche Härtung: externes Repository
> **Alles ab hier gilt nur für die zweite Betriebsart.** Wer das Gegenbuch
> lokal auf einer eigenen Maschine betreibt der Normalfall, siehe oben kann
> diesen gesamten Abschnitt überspringen. Die Anforderungen darin (Git-Server,
> Rewind-Sperre, geschützte Refs) beziehen sich auf ein zusätzliches Repository
> auf einem dritten Server und existieren im lokalen Betrieb nicht.
Sinn der Variante: Beim lokalen Betrieb liegt das Buch auf demselben Rechner
wie der Signaturschlüssel. Wer diesen Rechner übernimmt, kann beides
manipulieren. Ein zusätzliches Repository auf einem dritten Server, das nur
Anhängen erlaubt, schließt auch das vorausgesetzt, dessen Regeln stimmen.
## Einrichten ohne Docker
Auf einem **anderen** Rechner als dem CRM-Server:
@@ -210,7 +659,7 @@ Deshalb gilt jetzt:
|---|---|
| 0 | alles in Ordnung, Checkpoint angehängt (bzw. Prüfung bestanden) |
| 1 | Betriebsfehler (Konfiguration, Commit oder Push fehlgeschlagen) |
| 2 | **Befund** Widerspruch zwischen CRM und Gegenbuch, oder ungültige Signatur |
| 2 | **Befund** Widerspruch zwischen CRM und Gegenbuch, ungültige Signatur, oder die Wurzel des Bestandssiegels hat sich geändert (`NOTARY_SEAL_ACK`) |
| 5 | **Anker unvollständig** die Kette ist gültig, aber `refs/notary/seq-N` fehlt. Reparierbar durch einen Notar-Schreiblauf |
| 4 | **Wächter-Gedächtnis fehlt** Erstinbetriebnahme unbestätigt, oder Speicher nach der Etablierung verloren |
| 3 | beglaubigter Stand nicht abschließend feststellbar Remote fehlt/unerreichbar, erste Beobachtung, Zurückspulen nicht ausschließbar, **oder** Checkpoint erstellt aber nicht verankert |
@@ -259,6 +708,9 @@ an, bis er geklärt ist.
| Untergeschobener Commit | Commit ohne gültige Signatur in der Historie |
| Nie gepushte lokale Commits | Abgleich gegen den Remote-Kopf |
| Bestandssiegel-Blätter entfernt | beglaubigte Blattzahl auf null gefallen |
| **Altzeile gelöscht und neu gesiegelt** (Wäsche) | **Wurzel des Bestandssiegels hat gewechselt `valid` allein bleibt dabei `true`** |
| Erstmals gesiegelt, ohne dass es jemand veranlasst hat | vorher keine Wurzel beglaubigt, jetzt eine |
| **`cleanup` + `rehash` ohne erneutes Siegeln** (Wäsche ohne Datenbankzugriff) | **neue Neuberechnung seit der letzten Beglaubigung `valid` und Kette sind danach makellos** |
Bei jedem dieser Fälle bricht das Skript mit **Exit-Code 2** ab und **hängt
nichts an** der manipulierte Zustand wird also nicht als neue Wahrheit
+7
View File
@@ -0,0 +1,7 @@
Hier liegen die Gegenbuch-Daten (je Instanz ein Unterverzeichnis):
data/prod/ Buch, Signaturschlüssel, Beobachtungsspeicher, status.txt
data/staging/ dasselbe für die Testinstanz
Der Inhalt wird bewusst NICHT im Repository geführt er enthält den
Signaturschlüssel. Dieses Verzeichnis gehört ins Backup.
+3
View File
@@ -0,0 +1,3 @@
Gegenbuch-Daten der Produktivinstanz.
Inhalt wird nicht im Repository gefuehrt (enthaelt den Signaturschluessel).
Dieses Verzeichnis gehoert ins Backup.
+2
View File
@@ -0,0 +1,2 @@
Gegenbuch-Daten der Testinstanz.
Inhalt wird nicht im Repository gefuehrt.
+63
View File
@@ -0,0 +1,63 @@
# Gegenbuch für OpenCRM
# =====================
# Gehört auf einen EIGENEN Rechner nicht dorthin, wo OpenCRM läuft.
#
# Richtung der Verbindung (das ist der eigentliche Schutz):
# Gegenbuch ──holt lesend──> OpenCRM (HTTPS, Token nur mit audit:read)
# OpenCRM ─────────────────> (kennt das Gegenbuch nicht)
#
# Wer OpenCRM übernimmt, kommt damit nicht an dieses Buch heran. Deshalb holt
# das Gegenbuch selbst, statt sich etwas schicken zu lassen.
#
# Start:
# cp .env.example .env # Werte eintragen
# docker compose up -d
#
# Zwei Bücher auf einer Maschine sind vorgesehen (Produktion und Test): zwei
# getrennte Dienste mit getrennten Verzeichnissen und getrennten Schlüsseln.
# Welche laufen, steuert COMPOSE_PROFILES in der .env.
services:
prod:
build: .
container_name: gegenbuch-prod
restart: unless-stopped
profiles: ["prod"]
environment:
INSTANZ: prod
CRM_URL: ${PROD_CRM_URL}
CRM_EMAIL: ${PROD_CRM_EMAIL}
CRM_PASSWORD: ${PROD_CRM_PASSWORD}
NOTARY_INTERVAL: ${PROD_INTERVAL:-3600}
NOTAR_EMAIL: ${NOTAR_EMAIL:-gegenbuch@localhost}
# Nur beim allerersten Lauf einmalig auf true, danach wieder leeren:
NOTARY_GENESIS_ACK: ${PROD_GENESIS_ACK:-}
# Nur nach geklärtem Verlust des Beobachtungsspeichers, siehe README:
NOTARY_ADOPT_ACK: ${PROD_ADOPT_ACK:-}
# Nur nach einem GEWOLLTEN Siegelwechsel, mit der neuen Wurzel:
NOTARY_SEAL_ACK: ${PROD_SEAL_ACK:-}
# Nur nach einer GEWOLLTEN Neuberechnung, mit der ID des Rehash-Eintrags:
NOTARY_REHASH_ACK: ${PROD_REHASH_ACK:-}
volumes:
# Buch, Schlüssel, Beobachtungsspeicher und Statusdatei.
# Dieses Verzeichnis ist das Gegenbuch es gehört ins Backup.
- ${PROD_DIR:-./data/prod}:/gegenbuch
staging:
build: .
container_name: gegenbuch-staging
restart: unless-stopped
profiles: ["staging"]
environment:
INSTANZ: staging
CRM_URL: ${STAGING_CRM_URL}
CRM_EMAIL: ${STAGING_CRM_EMAIL}
CRM_PASSWORD: ${STAGING_CRM_PASSWORD}
NOTARY_INTERVAL: ${STAGING_INTERVAL:-3600}
NOTAR_EMAIL: ${NOTAR_EMAIL:-gegenbuch@localhost}
NOTARY_GENESIS_ACK: ${STAGING_GENESIS_ACK:-}
NOTARY_ADOPT_ACK: ${STAGING_ADOPT_ACK:-}
NOTARY_SEAL_ACK: ${STAGING_SEAL_ACK:-}
NOTARY_REHASH_ACK: ${STAGING_REHASH_ACK:-}
volumes:
- ${STAGING_DIR:-./data/staging}:/gegenbuch
+107
View File
@@ -0,0 +1,107 @@
#!/bin/bash
# Gegenbuch-Schleife: einrichten, dann in festem Takt beglaubigen.
set -uo pipefail
: "${INSTANZ:?INSTANZ fehlt (z. B. prod oder staging)}"
: "${CRM_URL:?CRM_URL fehlt von welcher OpenCRM-Instanz soll geholt werden?}"
: "${CRM_EMAIL:?CRM_EMAIL fehlt Dienstkonto im CRM mit dem Recht audit:read}"
: "${CRM_PASSWORD:?CRM_PASSWORD fehlt Passwort dieses Dienstkontos}"
INTERVALL="${NOTARY_INTERVAL:-3600}"
BUCH=/gegenbuch/buch
SCHLUESSEL=/gegenbuch/schluessel
export NOTARY_STATE_FILE=/gegenbuch/beobachtungen.jsonl
export NOTARY_ALLOW_LOCAL=true # Buch liegt auf dieser Maschine
export NOTARY_PUSH=false # es gibt kein Ziel zum Pushen
# --- Rechte geraderuecken, dann Privilegien abgeben ------------------------
# Laeuft der Container als root, gehoert das Bind-Mount-Verzeichnis vermutlich
# ebenfalls root (typisch, wenn das Projekt als root geklont wurde). Wir setzen
# es auf den Arbeitsbenutzer um und starten uns selbst als dieser neu.
BENUTZER_UID="${PUID:-1000}"
BENUTZER_GID="${PGID:-1000}"
if [ "$(id -u)" = "0" ]; then
if ! chown -R "$BENUTZER_UID:$BENUTZER_GID" /gegenbuch 2>/dev/null; then
echo "[$INSTANZ] HINWEIS: Rechte auf /gegenbuch liessen sich nicht setzen." >&2
echo "[$INSTANZ] Falls es gleich an fehlenden Schreibrechten scheitert, auf dem Host:" >&2
echo "[$INSTANZ] chown -R $BENUTZER_UID:$BENUTZER_GID <datenverzeichnis>" >&2
fi
exec setpriv --reuid="$BENUTZER_UID" --regid="$BENUTZER_GID" --init-groups \
--inh-caps=-all "$0" "$@"
fi
echo "[$INSTANZ] Gegenbuch startet Quelle: $CRM_URL, Takt: ${INTERVALL}s"
# --- Signaturschlüssel: einmalig auf DIESER Maschine erzeugen ---------------
# Er verlässt den Rechner nie. OpenCRM kennt ihn nicht.
mkdir -p "$SCHLUESSEL"
if [ ! -f "$SCHLUESSEL/id_ed25519" ]; then
echo "[$INSTANZ] Erzeuge Signaturschlüssel..."
ssh-keygen -t ed25519 -f "$SCHLUESSEL/id_ed25519" -N "" -C "gegenbuch-$INSTANZ" -q
fi
chmod 600 "$SCHLUESSEL/id_ed25519"
if [ ! -f "$SCHLUESSEL/allowed_signers" ]; then
echo "gegenbuch-$INSTANZ namespaces=\"git\" $(cat "$SCHLUESSEL/id_ed25519.pub")" \
> "$SCHLUESSEL/allowed_signers"
fi
# --- Buch anlegen, falls noch nicht vorhanden ------------------------------
if [ ! -d "$BUCH/.git" ]; then
echo "[$INSTANZ] Lege Gegenbuch an..."
mkdir -p "$BUCH"
git -C "$BUCH" init -q -b main
fi
cd "$BUCH" || exit 1
git config user.email "${NOTAR_EMAIL:-gegenbuch@localhost}"
git config user.name "Gegenbuch $INSTANZ"
git config gpg.format ssh
git config user.signingkey "$SCHLUESSEL/id_ed25519.pub"
git config gpg.ssh.allowedSignersFile "$SCHLUESSEL/allowed_signers"
# Ein erster Commit, damit es eine Historie gibt, an die angehängt werden kann.
if ! git rev-parse HEAD >/dev/null 2>&1; then
git commit -q -S --allow-empty -m "Gegenbuch $INSTANZ angelegt"
fi
# --- Schleife ---------------------------------------------------------------
# Jeder Rückgabecode außer 0 gehört angesehen. Der letzte Stand steht
# zusätzlich in status.txt, damit eine Überwachung ihn abgreifen kann, ohne
# Logs zu durchsuchen.
while true; do
ZEIT=$(date -Iseconds)
# Ausgabe mitschneiden, um den GRUND in die Statusdatei zu bekommen.
#
# Vorher stand dort nur das Etikett ("BEFUND"), und das ist fuer jeden
# Exit-2 dasselbe - ein echter Widerspruch sieht darin aus wie eine
# quittierpflichtige Erstsiegelung. Wer nur die Statusdatei liest, kann
# nicht entscheiden, ob er handeln muss. Genau die Sorte Signal, gegen die
# dieses Werkzeug gebaut ist.
node /opt/notary/notary.mjs > /tmp/lauf.log 2>&1
CODE=$?
cat /tmp/lauf.log
case $CODE in
0) LAGE="in Ordnung" ;;
1) LAGE="Betriebsfehler (Konfiguration, CRM nicht erreichbar, Commit)" ;;
2) LAGE="BEFUND Widerspruch zwischen CRM und Gegenbuch" ;;
3) LAGE="nicht abschliessend feststellbar (u. a. erster Lauf)" ;;
4) LAGE="Gedaechtnis fehlt Bestaetigung noetig, siehe README" ;;
5) LAGE="Anker unvollstaendig" ;;
*) LAGE="unbekannter Code" ;;
esac
echo "[$INSTANZ] $ZEIT exit=$CODE ($LAGE)"
# Die aussagekraeftigste Zeile mitnehmen, nicht einfach die erste.
#
# Bei Alarm ist das die ALARM-Zeile. Sonst die Zusammenfassung ("OK: …") -
# denn ein Lauf kann davor beilaeufige Hinweise ausgeben (etwa das einmalige
# Setzen einer Ueberwachungs-Grundlage), und die verdeckten sonst das
# Ergebnis. Erst wenn beides fehlt, die erste Zeile ueberhaupt.
GRUND=$(grep -m1 '^ALARM: ' /tmp/lauf.log | sed 's/^ALARM: //')
[ -z "$GRUND" ] && GRUND=$(grep -m1 '^OK: ' /tmp/lauf.log)
[ -z "$GRUND" ] && GRUND=$(grep -m1 -v '^[[:space:]]*$' /tmp/lauf.log)
{
printf '%s exit=%s %s\n' "$ZEIT" "$CODE" "$LAGE"
[ -n "$GRUND" ] && printf 'Grund: %s\n' "$GRUND"
} > /gegenbuch/status.txt
sleep "$INTERVALL"
done
+265 -12
View File
@@ -132,8 +132,49 @@ if (!SIGN && process.env.NOTARY_INSECURE_ACK !== 'mir-ist-klar-dass-das-ungeschu
);
process.exit(1);
}
if (!CRM_URL || !CRM_TOKEN) {
console.error('CRM_URL und CRM_TOKEN müssen gesetzt sein.');
const CRM_EMAIL = process.env.CRM_EMAIL;
const CRM_PASSWORD = process.env.CRM_PASSWORD;
// Bestaetigung fuer einen Wechsel der Siegelwurzel (Pentest R185-01).
//
// Ein Wechsel loest Alarm aus und der Alarm bricht ab, BEVOR der neue Stand
// ins Gegenbuch kommt. Ohne Bestaetigungsweg wuerde deshalb auch ein voellig
// legitimes Siegeln von da an bei jedem Lauf erneut alarmieren, ohne dass der
// Betreiber es je aufloesen koennte. Genau daran stirbt eine Warnung
// (dieselbe Lehre wie R183-03).
//
// Bestaetigt wird deshalb nicht pauschal mit „true“, sondern mit der WURZEL,
// die man akzeptiert mindestens 16 Zeichen. Ein versehentlich stehen
// gelassener Wert passt beim naechsten Wechsel nicht mehr und kann darum
// keinen weiteren Austausch stillschweigend durchwinken. Das ist der
// Unterschied zu NOTARY_GENESIS_ACK, wo genau diese Falle dokumentiert
// werden musste.
const SEAL_ACK = (process.env.NOTARY_SEAL_ACK || '').trim();
const siegelBestaetigt = (wurzel) =>
SEAL_ACK.length >= 16 && !!wurzel && wurzel.startsWith(SEAL_ACK);
// Bestaetigung fuer eine Neuberechnung der Kette (Pentest R186, Frage (b)).
//
// Bestaetigt wird mit der ID des juengsten Rehash-Eintrags. IDs steigen
// streng, ein stehen gelassener Wert passt also beim naechsten Rehash nicht
// mehr - dasselbe selbstentwertende Prinzip wie bei NOTARY_SEAL_ACK, nur mit
// einem Wert, den man vorlesen kann.
const REHASH_ACK = (process.env.NOTARY_REHASH_ACK || '').trim();
// Wurde in diesem Lauf eine Neuberechnung ausdruecklich bestaetigt? Dann ist
// der veraenderte Kettenkopf die erwartete Folge und kein eigener Befund.
let rehashBestaetigt = false;
if (!CRM_URL) {
console.error('CRM_URL muss gesetzt sein.');
process.exit(1);
}
if (!CRM_TOKEN && !(CRM_EMAIL && CRM_PASSWORD)) {
console.error(
'Es fehlt der Zugang zum CRM.\n' +
'Entweder CRM_EMAIL und CRM_PASSWORD eines Dienstkontos setzen (empfohlen \n' +
'das Gegenbuch meldet sich dann bei jedem Lauf selbst an), oder ein bereits\n' +
'vorhandenes CRM_TOKEN mitgeben (läuft nach 15 Minuten ab, nur für Tests).',
);
process.exit(1);
}
@@ -180,13 +221,63 @@ if (SIGN && !PIN) {
}
}
async function hole(pfad) {
// Access-Tokens leben nur 15 Minuten ein dauerhaft hinterlegtes Token waere
// beim naechsten stuendlichen Lauf laengst abgelaufen. Deshalb meldet sich das
// Gegenbuch mit einem eigenen Dienstkonto an und holt sich pro Lauf ein
// frisches. Das Konto braucht ausschliesslich die Berechtigung `audit:read`.
let zugangsToken = CRM_TOKEN || null;
async function anmelden() {
let r;
try {
r = await fetch(`${CRM_URL}/api/auth/login`, {
method: 'POST',
headers: { 'content-type': 'application/json' },
body: JSON.stringify({ email: CRM_EMAIL, password: CRM_PASSWORD }),
});
} catch (e) {
console.error(
`Das CRM ist nicht erreichbar (${CRM_URL}).\n` +
` Grund: ${e instanceof Error ? e.message : String(e)}`,
);
process.exit(1);
}
if (r.status === 401) {
console.error(
'Anmeldung am CRM abgelehnt E-Mail oder Passwort des Dienstkontos stimmen nicht.',
);
process.exit(1);
}
if (r.status === 429) {
console.error('Das CRM hat die Anmeldung wegen zu vieler Versuche gebremst. Später erneut.');
process.exit(1);
}
if (!r.ok) {
console.error(`Anmeldung am CRM fehlgeschlagen: HTTP ${r.status}`);
process.exit(1);
}
const j = await r.json();
if (!j.success || !j.data?.token) {
console.error(`Anmeldung am CRM fehlgeschlagen: ${j.error || 'kein Token in der Antwort'}`);
process.exit(1);
}
zugangsToken = j.data.token;
}
async function hole(pfad, methode = 'GET') {
// Fehler werden hier zu einer erklaerenden Zeile frueher flog ein
// Node-Stacktrace hoch, also genau die kryptische erste Zeile, die fuer
// git-Meldungen schon abgestellt war.
let r;
try {
r = await fetch(`${CRM_URL}${pfad}`, { headers: { Authorization: `Bearer ${CRM_TOKEN}` } });
r = await fetch(`${CRM_URL}${pfad}`, {
method: methode,
headers: {
Authorization: `Bearer ${zugangsToken}`,
...(methode === 'POST' ? { 'content-type': 'application/json' } : {}),
},
...(methode === 'POST' ? { body: '{}' } : {}),
});
} catch (e) {
console.error(
`Das CRM ist nicht erreichbar (${CRM_URL}).\n` +
@@ -221,14 +312,22 @@ async function hole(pfad) {
return j.data;
}
// Lokaler Betrieb ist ein vollwertiger Modus, wenn das Gegenbuch auf einem
// EIGENEN Rechner laeuft: Wer das CRM uebernimmt, kommt dann nicht an dieses
// Buch. Was fehlt, ist der Schutz gegen jemanden, der DIESEN Rechner
// uebernimmt das gehoert benannt, aber es ist kein „kein Schutz“.
const OHNE_ANKER = () =>
NUR_LOKAL ? ' ACHTUNG: nur lokal, kein externer Anker, also kein Manipulationsschutz.' : '';
NUR_LOKAL
? '\n Betriebsart: lokal. Geschützt ist damit der Fall „jemand verändert Daten im ' +
'CRM“.\n NICHT geschützt ist der Fall „jemand übernimmt diesen Rechner hier“ ' +
'dagegen hülfe\n nur eine zusätzliche Ablage außerhalb.'
: '';
// Ohne bekannte Mindesthoehe bleibt ein Rewind auf einen aelteren, echt
// signierten Stand unerkennbar (R178-01). Das gehoert in die Erfolgsmeldung,
// sonst liest sich „OK“ als mehr Gewissheit, als vorhanden ist.
const REWIND_VORBEHALT = () =>
REWIND_GESCHUETZT || ffBelegt
REWIND_GESCHUETZT || ffBelegt || NUR_LOKAL
? ''
: '\n Offen: Ein Zurückspulen der Reihe auf einen älteren, ebenfalls signierten Stand ' +
'lässt sich hier nicht ausschließen.' +
@@ -251,6 +350,11 @@ const REWIND_VORBEHALT = () =>
// bewusst NICHT mit dem Manipulationsalarm (2) verschmolzen.
const abschliessendSicher = (anzahl) =>
REWIND_GESCHUETZT ||
// Im lokalen Betrieb gibt es keinen Remote, den jemand zurueckspulen koennte.
// Der Vergleich gegen den eigenen Beobachtungsspeicher ist hier der
// vollstaendige Nachweis die Grenze liegt bei der Integritaet dieses
// Rechners und ist als solche benannt, nicht ungeklaert.
(NUR_LOKAL && ffBelegt) ||
// BEWUSST NICHT `ankerBelegt` (Pentest R180-01): Die Anker-Refs zeigen nur
// den HOECHSTEN NOCH VORHANDENEN Stand nicht den hoechsten je erreichten.
// Wer die obersten Refs loescht, senkt damit den Vergleichswert selbst; ein
@@ -305,8 +409,9 @@ if (hatRemote) {
process.exit(3);
}
} else if (process.env.NOTARY_ALLOW_LOCAL === 'true') {
// Der Schalter darf nicht zu einem glatten „OK“ fuehren: Leckt er je ins
// Produktivumfeld, gaebe es gruenes Licht auf nicht notarisiertem Stand.
// Ausdruecklich gewaehlter lokaler Betrieb (Gegenbuch auf eigenem Rechner,
// ohne zusaetzliche Ablage ausserhalb). Die Erfolgsmeldung benennt, was das
// abdeckt und was nicht ein glattes „OK“ ohne Einordnung gibt es nicht.
NUR_LOKAL = true;
} else {
console.error(
@@ -658,8 +763,20 @@ if (Number.isFinite(MIN_SEQ) && bisher.length < MIN_SEQ) {
// 4) Abgleich mit dem CRM, VOR dem Anhaengen.
// ---------------------------------------------------------------------------
const letzter = bisher[bisher.length - 1];
if (!CRM_TOKEN) await anmelden();
const aktuell = await hole('/api/audit-logs/checkpoint');
// Die Vollpruefung wird IMMER geholt, auch beim allerersten Lauf: Aus ihr
// stammt die Zahl der protokollierten Neuberechnungen, und die gehoert schon
// in den ersten Eintrag - sonst gaebe es beim zweiten Lauf keine Grundlage,
// gegen die sich ein neuer Rehash abheben koennte.
const pruefung = await hole('/api/audit-logs/verify', 'POST');
const rehashListe = Array.isArray(pruefung?.rehashes) ? pruefung.rehashes : null;
const rehashAnzahl = rehashListe ? rehashListe.length : null;
const rehashLetzte = rehashListe && rehashListe.length
? rehashListe[rehashListe.length - 1].id
: null;
if (letzter) {
if (aktuell.maxId !== null && aktuell.maxId < letzter.maxId) {
alarm(
@@ -667,9 +784,93 @@ if (letzter) {
`jetzt maxId=${aktuell.maxId}. Es wurden Einträge entfernt.`,
);
}
// `valid: false` wird HART gewertet, unabhaengig von der erklaerenden Prosa
// (Pentest R183-02). Ein Cleanup mit abgesenkter Aufbewahrung kann tausende
// Eintraege endgueltig loeschen und die Luecken per Tombstone als „erklaert“
// ausweisen die Meldung liest sich dann harmlos. Fuer das Gegenbuch zaehlt
// das Feld, nicht der Satz.
if (pruefung && pruefung.valid === false) {
alarm(
'Die Prüfung im CRM meldet die Kette als NICHT unversehrt (valid: false).\n' +
` CRM-Text: ${pruefung.message}\n` +
'Auch wenn dieser Text harmlos klingt: Es wird nichts beglaubigt, solange die\n' +
'Prüfung nicht sauber ist. Häufigste Ursache ist ein Cleanup mit verkürzter\n' +
'Aufbewahrung dann wurden Einträge endgültig gelöscht.',
);
}
const rueck = await hole(`/api/audit-logs/checkpoint?atId=${letzter.maxId}`);
// Ein fehlender beglaubigter Eintrag ist IMMER ein Befund - auch wenn eine
// Neuberechnung bestaetigt wurde. Bestaetigt wird der Rehash, nicht das
// Verschwinden von Zeilen.
if (rueck.atHash === null) alarm(`Der beglaubigte Eintrag ${letzter.maxId} existiert nicht mehr.`);
if (rueck.atHash !== letzter.chainHead) {
// ---------------------------------------------------------------
// Neuberechnung der Kette (Rehash) als EIGENE Alarmbedingung.
//
// Ein Rehash wurde bisher nur als Nebenwirkung gefangen: Er aendert jeden
// Hash, also stimmt der beglaubigte Kettenkopf nicht mehr und der Vergleich
// weiter oben schlaegt an. Das funktioniert - aber es ist ein Zufallstreffer
// und keine gebaute Warnung. Verschoebe sich der Anker irgendwann (anderer
// beglaubigter Wert, anderer Vergleich), waere der Melder lautlos weg.
//
// Deshalb haengt der Alarm jetzt an der Waffe selbst, nicht an ihrer Spur -
// dieselbe Lehre wie R184-01 (Gate am Ausloeser statt an der Wirkung) und
// R185-01 (Wurzelwechsel statt `valid`).
//
// Das Restrisiko, das dieser Melder abdeckt: `cleanup` + `rehash` OHNE
// erneutes Siegeln, ueber Inhalt, der gar nicht versiegelt ist. Dort greift
// weder das Bestandssiegel noch der Wurzelwechsel.
if (rehashAnzahl !== null && typeof letzter.rehashCount === 'number') {
if (rehashAnzahl > letzter.rehashCount) {
const neue = rehashAnzahl - letzter.rehashCount;
if (REHASH_ACK && String(rehashLetzte) === REHASH_ACK) {
rehashBestaetigt = true;
console.log(
`Neuberechnung bestätigt (NOTARY_REHASH_ACK=${REHASH_ACK}). ` +
'NOTARY_REHASH_ACK danach wieder leeren.',
);
} else {
const l = rehashListe[rehashListe.length - 1];
const vb = l.vorbefund;
alarm(
`Die Hash-Kette wurde neu berechnet (${neue} neue${neue === 1 ? 'r' : ''} Vorgang` +
`${neue === 1 ? '' : 'e'} seit der letzten Beglaubigung).\n` +
` zuletzt: ${l.zeitpunkt} (Eintrag ${l.id}, ${l.neuBerechnet} Zeilen)\n` +
(vb
? ` Befund unmittelbar davor: ${vb.manipuliert} beanstandet, ${vb.luecken} Lücken\n`
: ' Der Zustand davor ist nicht mehr feststellbar.\n') +
(l.signiert ? '' : ' ACHTUNG: Dieser Rehash-Eintrag trägt keine gültige Signatur.\n') +
'Ein Rehash verknüpft alle Einträge neu. Lücken, die vorher eine Löschung\n' +
'sichtbar gemacht hätten, verschwinden dabei aus der Kette die Prüfung im CRM\n' +
'meldet danach wieder „lückenlos". Genau deshalb ist das hier ein Alarm und\n' +
'kein Hinweis.\n' +
'War es geplant, bestätigen und danach wieder leeren:\n' +
` NOTARY_REHASH_ACK=${rehashLetzte}`,
);
}
}
} else if (rehashAnzahl !== null && typeof letzter.rehashCount !== 'number') {
// Gegenbuch aus der Zeit vor diesem Melder: Es gibt keine Grundlage, gegen
// die sich etwas abheben koennte. Stillschweigend zu alarmieren waere ein
// Fehlalarm bei jedem Bestandsbuch; stillschweigend zu uebernehmen waere
// eine unsichtbare Annahme. Also: uebernehmen und es sagen.
console.log(
`Grundlage für die Rehash-Überwachung wird gesetzt: ${rehashAnzahl} protokollierte ` +
'Neuberechnung(en) im CRM. Ab dem nächsten Lauf fällt jede weitere auf.',
);
}
// Der Kopf-Hash-Vergleich steht bewusst NACH der Rehash-Pruefung.
//
// Zwei Gruende: Erstens benennt der Rehash-Alarm die Ursache, waehrend
// „Eintrag wurde veraendert“ nur die Wirkung beschreibt - bei gleicher Lage
// ist die praezisere Meldung die nuetzlichere. Zweitens aendert eine
// Neuberechnung ZWANGSLAEUFIG jeden Hash; stuende dieser Vergleich davor
// oder ungeschuetzt dahinter, liesse sich eine bestaetigte Neuberechnung nie
// aufloesen und die Bestaetigung waere wertlos.
if (rueck.atHash !== letzter.chainHead && !rehashBestaetigt) {
alarm(
`Der Eintrag ${letzter.maxId} wurde nachträglich verändert.\n` +
` beglaubigt: ${letzter.chainHead}\n jetzt : ${rueck.atHash}`,
@@ -681,10 +882,59 @@ if (letzter) {
if (letzter.sealLeafCount > 0 && aktuell.sealLeafCount === 0) {
alarm('Die Blattwerte des Bestandssiegels wurden entfernt.');
}
// Wechsel der Siegelwurzel ist ein ALARM, kein Hinweis (Pentest R185-01).
//
// Vorher stand hier ein console.warn und der Rueckgabecode blieb 0 also
// genau das Muster, das wir dem CRM zweimal angekreidet haben: die Warnung
// steht in der Prosa, die Maschine meldet „in Ordnung“. Das ist hier
// besonders teuer, weil `valid` ein ERSETZENDES Siegel per Konstruktion
// ueberlebt: Wer eine Altzeile per Datenbankzugriff entfernt und danach neu
// siegelt, bekommt eine passende Wurzel und eine beglaubigte Luecke. Die
// Vollpruefung sagt dann `true`. Der Wurzelwechsel ist der EINZIGE
// maschinell erkennbare Anker dagegen und der gehoert in den Alarm.
//
// Ein legitimes Neu-Siegeln loest hier einmal aus. Das ist gewollt: ein
// Austausch der Beweisgrundlage soll einmal wehtun und bestaetigt werden,
// statt lautlos durchzulaufen.
if (letzter.sealRoot && aktuell.sealRoot && letzter.sealRoot !== aktuell.sealRoot) {
console.warn(
`HINWEIS: Das Bestandssiegel wurde erneuert (${letzter.sealRoot.slice(0, 12)}… → ` +
`${aktuell.sealRoot.slice(0, 12)}). Legitim nach einem Retention-Lauf sonst prüfen.`,
if (siegelBestaetigt(aktuell.sealRoot)) {
console.log(
`Siegelwechsel bestätigt (NOTARY_SEAL_ACK): ${letzter.sealRoot.slice(0, 16)}` +
`${aktuell.sealRoot.slice(0, 16)}…. Die neue Wurzel wird beglaubigt.\n` +
' NOTARY_SEAL_ACK danach wieder leeren.',
);
} else alarm(
'Das Bestandssiegel wurde ERSETZT die beglaubigte Grundlage ist eine andere.\n' +
` beglaubigt: ${letzter.sealRoot.slice(0, 16)}… (${letzter.sealLeafCount} Blätter)\n` +
` jetzt : ${aktuell.sealRoot.slice(0, 16)}… (${aktuell.sealLeafCount} Blätter)\n` +
'Ein erneutes Siegeln schreibt den AKTUELLEN Stand des Altbestands fest. Wurden\n' +
'vorher Einträge entfernt, sind deren Lücken danach beglaubigt und die Prüfung im\n' +
'CRM meldet wieder valid:true dieser Wurzelwechsel ist die einzige Spur davon.\n' +
'Wenn das keine geplante Maßnahme war: Im CRM das Ereignis AUDIT_SEAL_CHANGED und\n' +
'die CRITICAL-Zeile zu /api/audit-logs/seal-backlog ansehen (wer, wann, Vorbefund).\n' +
'War es geplant, den Wechsel bestätigen und danach wieder leeren:\n' +
` NOTARY_SEAL_ACK=${aktuell.sealRoot.slice(0, 32)}`,
);
}
// Erstsiegelung: vorher nichts beglaubigt, jetzt eine Wurzel. Das ist der
// eine legitime Einrichtungsschritt aber auch das Fenster, in dem ein
// beschnittener Altbestand einmalig festgeschrieben werden koennte. Deshalb
// ebenfalls melden, mit eigenem Text statt stillschweigend zu uebernehmen.
if (!letzter.sealRoot && aktuell.sealRoot) {
if (siegelBestaetigt(aktuell.sealRoot)) {
console.log(
`Erstsiegelung bestätigt (NOTARY_SEAL_ACK): ${aktuell.sealRoot.slice(0, 16)}…. ` +
'Die Wurzel wird beglaubigt.\n NOTARY_SEAL_ACK danach wieder leeren.',
);
} else alarm(
'Erstmals ein Bestandssiegel gesetzt bisher war keines beglaubigt.\n' +
` Wurzel: ${aktuell.sealRoot.slice(0, 16)}… (${aktuell.sealLeafCount} Blätter)\n` +
'War das dein Einrichtungsschritt, ist alles in Ordnung: Der nächste Lauf läuft\n' +
'wieder auf 0, sobald diese Wurzel im Gegenbuch steht.\n' +
'War es das NICHT, dann hat jemand den Stand des Altbestands festgeschrieben \n' +
'samt aller Lücken, die zu diesem Zeitpunkt bestanden.\n' +
'Zum Bestätigen setzen und danach wieder leeren:\n' +
` NOTARY_SEAL_ACK=${aktuell.sealRoot.slice(0, 32)}`,
);
}
}
@@ -750,6 +1000,9 @@ const eintrag = {
chainHead: aktuell.chainHead,
sealRoot: aktuell.sealRoot,
sealLeafCount: aktuell.sealLeafCount,
// Grundlage fuer die Rehash-Ueberwachung des naechsten Laufs.
rehashCount: rehashAnzahl,
rehashLast: rehashLetzte,
};
const neuerInhalt = [...bisher, eintrag].map((e) => JSON.stringify(e)).join('\n') + '\n';