Docker-Compose-Setup ohne benannte Volumes

Der Container bringt die gebaute Anwendung mit; einziger Mount ist
./data:/app/data. Die Buchhaltung bleibt damit als gewöhnliche SQLite-Dateien
im Projektverzeichnis und lässt sich ohne Docker sichern und einsehen.

Der Server band bisher fest an 127.0.0.1 und wäre im Container von außen nicht
erreichbar gewesen. Die Adresse ist jetzt über HOST einstellbar und bleibt
außerhalb des Containers unverändert auf 127.0.0.1; im Container gilt 0.0.0.0,
abgesichert über eine Portfreigabe, die nur auf 127.0.0.1 lauscht.

Weitere Festlegungen:
- Lauf unter der UID des aufrufenden Kontos, damit ./data nicht root gehört
- schreibgeschütztes Containerdateisystem, beschreibbar nur /app/data und /tmp
- .env wird nicht ins Image gebacken, sondern von docker-compose eingelesen
- ERiC bleibt außen vor und ist bei Bedarf vom Host einzubinden

Die Startmeldung nannte bisher nur, ob eine .env-Datei existiert. Im Container
gibt es keine, obwohl die Konfiguration vollständig vorliegt – gemeldet wird
jetzt der tatsächliche ERiC-Zustand.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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duffyduck
2026-08-03 21:53:35 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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commit 49ddaeccff
5 changed files with 212 additions and 5 deletions
+26
View File
@@ -0,0 +1,26 @@
# Nichts davon gehört in den Build-Kontext teils groß, teils vertraulich.
node_modules
**/node_modules
dist
**/dist
*.tsbuildinfo
# Buchhaltungsdaten kommen zur Laufzeit per Bind-Mount, nicht ins Image
data
# Zugangsdaten: .env wird von docker-compose eingelesen, nicht eingebacken
.env
.env.*
!.env.beispiel
*.pfx
*.p12
*.pem
*.key
.git
.gitignore
*.log
.vscode
.idea
Dockerfile
docker-compose.yml
+56
View File
@@ -0,0 +1,56 @@
# syntax=docker/dockerfile:1
# Debian-Basis statt Alpine: better-sqlite3 ist ein natives Modul und findet
# für glibc fertige Binaries. Unter musl müsste es im Image übersetzt werden.
FROM node:22-bookworm-slim AS builder
WORKDIR /app
# Erst die Manifeste kopieren solange sie sich nicht ändern, bleibt die
# Installationsschicht im Cache und ein Codeänderung baut in Sekunden.
COPY package.json package-lock.json ./
COPY server/package.json ./server/
COPY web/package.json ./web/
RUN npm ci
COPY server ./server
COPY web ./web
RUN npm run build
# Entwicklungsabhängigkeiten entfernen, das übersetzte better-sqlite3 bleibt
# erhalten. Ein erneutes npm ci im Laufzeit-Image würde es neu bauen müssen.
RUN npm prune --omit=dev
FROM node:22-bookworm-slim AS runtime
ENV NODE_ENV=production \
HOST=0.0.0.0 \
PORT=3311
WORKDIR /app
# Die Anwendung leitet ihre Pfade aus dem Ort von server/dist ab
# (siehe server/src/pfade.ts). Deshalb muss die Ordnerstruktur erhalten bleiben:
# /app/server/dist, /app/web/dist und /app/data.
COPY --from=builder /app/node_modules ./node_modules
COPY --from=builder /app/package.json ./package.json
COPY --from=builder /app/server/package.json ./server/package.json
COPY --from=builder /app/server/dist ./server/dist
COPY --from=builder /app/web/dist ./web/dist
COPY .env.beispiel ./.env.beispiel
# Der Node-Basisimage-Benutzer hat bereits UID 1000 und passt damit zu einem
# typischen Desktop-Konto die Dateien in ./data bleiben so dem Host gehören.
RUN mkdir -p /app/data && chown -R node:node /app/data
USER node
EXPOSE 3311
# Ohne curl im Image: die Prüfung läuft über Node selbst.
HEALTHCHECK --interval=30s --timeout=5s --start-period=10s --retries=3 \
CMD node -e "fetch('http://127.0.0.1:'+(process.env.PORT||3311)+'/api/gesundheit').then(r=>process.exit(r.ok?0:1)).catch(()=>process.exit(1))"
CMD ["node", "server/dist/index.js"]
+41
View File
@@ -28,6 +28,47 @@ die Beispieldaten ein zweites Mal eingespielt und alle Auswertungen verdoppeln.
`npm run seed -- reset` setzt die Bewegungsdaten zurück und legt sie neu an; `npm run seed -- reset` setzt die Bewegungsdaten zurück und legt sie neu an;
dabei gehen auch selbst erfasste Buchungen verloren. dabei gehen auch selbst erfasste Buchungen verloren.
## Betrieb mit Docker
```bash
cp .env.beispiel .env # optional, für ELSTER
export UID GID=$(id -g) # damit ./data dem eigenen Konto gehört
docker-compose up -d --build
```
Danach läuft die Anwendung auf <http://localhost:3311>.
**Keine benannten Volumes.** Der einzige Mount ist `./data:/app/data` die
Buchhaltung liegt als gewöhnliche SQLite-Dateien im Projektverzeichnis und lässt
sich sichern, kopieren und einsehen, ohne Docker zu bemühen. Der Container läuft
mit der UID des aufrufenden Kontos, deshalb gehören die Dateien nicht root.
Weitere Festlegungen:
- **Port nur auf 127.0.0.1 veröffentlicht.** Die Anwendung kennt keine
Benutzeranmeldung, und hier liegen Steuernummer und Umsätze. Für den Zugriff
aus dem Netz gehört ein Reverse Proxy mit Authentifizierung davor.
- Das Dateisystem des Containers ist schreibgeschützt (`read_only`), beschreibbar
ist nur `/app/data` und ein `tmpfs` unter `/tmp`.
- `.env` wird **nicht** ins Image gebacken. `docker-compose` liest die Datei für
die Variablenersetzung und reicht die Werte als Umgebungsvariablen weiter.
- **ERiC ist nicht enthalten** und darf es auch nicht sein. Wer echt übermitteln
will, hebt in `docker-compose.yml` die Zeilen für `/opt/eric` und das
Zertifikat auf und setzt die Pfade in `.env`.
Beim Start meldet der Container, woher die Konfiguration stammt und ob ERiC
eingebunden ist:
```
open-eur-webapp läuft auf http://localhost:3311
Konfiguration aus der Prozessumgebung.
ELSTER: Simulationsmodus, es wird nichts übermittelt (…).
Mandanten: standard aktiv ohne Angabe: standard
```
Ohne Docker bindet sich der Server weiterhin an `127.0.0.1`; im Container setzt
`HOST=0.0.0.0`, weil die Portfreigabe den Prozess sonst nicht erreicht.
## Mandanten ## Mandanten
Jeder Mandant hat **eine eigene SQLite-Datei** unter `data/mandanten/`. Das ist Jeder Mandant hat **eine eigene SQLite-Datei** unter `data/mandanten/`. Das ist
+66
View File
@@ -0,0 +1,66 @@
# Aufruf: docker-compose up -d --build
#
# Die Anwendung läuft dann unter http://localhost:3311
#
# Es werden bewusst keine benannten Volumes verwendet: die Buchhaltung liegt als
# gewöhnliche SQLite-Dateien im Projektverzeichnis unter ./data und lässt sich
# damit sichern, kopieren und einsehen, ohne Docker zu bemühen.
version: "3.8"
services:
euer:
build:
context: .
dockerfile: Dockerfile
image: open-eur-buchhaltung:latest
container_name: open-eur-buchhaltung
restart: unless-stopped
# An 127.0.0.1 gebunden: die Anwendung kennt keine Benutzeranmeldung, und
# hier liegen Steuernummer und Umsätze. Für den Zugriff aus dem Netz gehört
# ein Reverse Proxy mit Authentifizierung davor.
ports:
- "127.0.0.1:3311:3311"
# Mit der UID des aufrufenden Kontos laufen, damit die Dateien in ./data
# dem Host gehören und nicht root. UID/GID notfalls fest eintragen.
user: "${UID:-1000}:${GID:-1000}"
volumes:
# Einziger Mount: die Daten bleiben im Projektverzeichnis.
- ./data:/app/data
# ERiC ist proprietär und darf nicht ins Image. Wer echt übermitteln will,
# bindet die Installation vom Host ein und setzt die Pfade in .env.
# - /opt/eric:/opt/eric:ro
# - ./zertifikat.pfx:/app/zertifikat.pfx:ro
environment:
# Im Container muss auf allen Schnittstellen gelauscht werden, sonst
# erreicht die Portfreigabe den Prozess nicht.
HOST: 0.0.0.0
PORT: 3311
NODE_ENV: production
TZ: Europe/Berlin
# Die folgenden Werte kommen aus ./.env, sofern vorhanden. docker-compose
# liest diese Datei automatisch für die Ersetzung ein; fehlt sie, greifen
# die Vorgaben und die Anwendung läuft im ELSTER-Simulationsmodus.
LOG_LEVEL: "${LOG_LEVEL:-warn}"
EUER_DB: "${EUER_DB:-./data/euer.sqlite}"
EUER_MANDANT: "${EUER_MANDANT:-}"
ERIC_LIB_PATH: "${ERIC_LIB_PATH:-}"
ERIC_PLUGIN_PATH: "${ERIC_PLUGIN_PATH:-}"
ERIC_LOG_PATH: "${ERIC_LOG_PATH:-./data/eric-log}"
ELSTER_ZERTIFIKAT: "${ELSTER_ZERTIFIKAT:-}"
ELSTER_PIN: "${ELSTER_PIN:-}"
ELSTER_HERSTELLER_ID: "${ELSTER_HERSTELLER_ID:-}"
ELSTER_TESTMERKER: "${ELSTER_TESTMERKER:-}"
# Die Anwendung schreibt außerhalb von /app/data nichts.
read_only: true
tmpfs:
- /tmp
security_opt:
- no-new-privileges:true
+23 -5
View File
@@ -15,6 +15,7 @@ import {
schliesseAlleVerbindungen, schliesseAlleVerbindungen,
standardMandant, standardMandant,
} from './mandanten.js'; } from './mandanten.js';
import { ericStatus } from './elster/eric.js';
import { mandantenRouten, mandantenScoping } from './routes/mandanten.js'; import { mandantenRouten, mandantenScoping } from './routes/mandanten.js';
import { stammdatenRouten } from './routes/stammdaten.js'; import { stammdatenRouten } from './routes/stammdaten.js';
import { buchungsRouten } from './routes/buchungen.js'; import { buchungsRouten } from './routes/buchungen.js';
@@ -59,13 +60,30 @@ for (const signal of ['SIGINT', 'SIGTERM'] as const) {
}); });
} }
/*
* Standardmäßig nur auf dem Rechner selbst erreichbar hier liegen Steuerdaten.
* Im Container ist 0.0.0.0 nötig, sonst kommt keine Verbindung von außen an;
* die Absicherung übernimmt dort die Portfreigabe (127.0.0.1:3311:3311).
*/
const host = process.env.HOST ?? '127.0.0.1';
const port = Number(process.env.PORT ?? 3311); const port = Number(process.env.PORT ?? 3311);
await app.listen({ port, host: '127.0.0.1' }); await app.listen({ port, host });
console.log(`open-eur-webapp läuft auf http://127.0.0.1:${port}`); if (host !== '127.0.0.1' && host !== 'localhost') {
console.log(
`Achtung: Der Server lauscht auf ${host} und ist damit nicht auf diesen Rechner beschränkt.`,
);
}
console.log(`open-eur-webapp läuft auf http://${host === '0.0.0.0' ? 'localhost' : host}:${port}`);
// Im Container gibt es keine .env die Konfiguration kommt über die Umgebung.
// Deshalb wird der tatsächliche ERiC-Zustand gemeldet, nicht nur die Dateilage.
const eric = ericStatus();
console.log( console.log(
envDatei envDatei ? `Konfiguration aus ${envDatei} geladen.` : 'Konfiguration aus der Prozessumgebung.',
? `Konfiguration aus ${envDatei} geladen.` );
: 'Keine .env gefunden ELSTER läuft im Simulationsmodus (Vorlage: .env.beispiel).', console.log(
eric.verfuegbar
? `ELSTER: ERiC eingebunden${eric.testmodus ? ' (Testmerker gesetzt)' : ''}.`
: `ELSTER: Simulationsmodus, es wird nichts übermittelt (${eric.meldung}).`,
); );
if (start.uebernommen) { if (start.uebernommen) {
console.log('Vorhandene data/euer.sqlite als Mandant "standard" übernommen (Datei unverändert).'); console.log('Vorhandene data/euer.sqlite als Mandant "standard" übernommen (Datei unverändert).');