Files
linux-on-android-without-root/spike/inner/s1-plasma.sh
T
StefanandClaude Opus 5 ab847cc46f S1: vorhandene Shells der Reihe nach durchprobieren
KWIN_COMPOSE=Q hat gegriffen — die Meldung 'Configured compositor not supported
by Platform' ist verschwunden, KWin compositet jetzt sauber in Software. Die
Grafik ist als Ursache damit ausgeschieden.

Bleibt, dass plasmashell die Shell verwirft. Statt weiter einen Namen zu raten,
werden die tatsächlich vorhandenen Shells nacheinander gestartet, bis eine ohne
'invalid corona' durchläuft. Das ist das brauchbare Abbruchkriterium: es sagt,
dass nichts gezeichnet wird, ohne dass man hinschauen muss.

Dabei die lange Optionsform --shell-plugin statt -p. Kurze Formen ändern sich
zwischen Plasma-Fassungen leichter, und eine unbekannte Kurzoption wird still
ignoriert statt bemängelt — genau der Verdacht.

Trägt keine Shell, wird das Ergebnis als Teilerfolg benannt statt als Fehlschlag:
der Compositor ist der schwierige Teil und bewiesen, die Shell der austauschbare.
Der doppelte Auswertungsblock nach der Schleife ist raus.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-10 23:02:20 +02:00

316 lines
14 KiB
Bash
Executable File
Raw Blame History

This file contains ambiguous Unicode characters
This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
#!/bin/bash
# Läuft INNERHALB des Debian-Rootfs, aufgerufen von 01-s1-plasma-mobile.sh.
# Direkt aufrufen ergibt keinen Sinn — die Umgebung kommt vom äußeren Skript.
set -uo pipefail
GPU_PROFIL="${HPOS_GPU_PROFIL:-virgl}"
BREITE="${HPOS_BREITE:-1080}"
HOEHE="${HPOS_HOEHE:-2340}"
echo "── Debian-Seite: Plasma Mobile ──"
export DEBIAN_FRONTEND=noninteractive
export DISPLAY=:0
export XDG_RUNTIME_DIR=/tmp/hpos-runtime
export PULSE_SERVER=127.0.0.1
export LANG=de_DE.UTF-8
mkdir -p "$XDG_RUNTIME_DIR" && chmod 700 "$XDG_RUNTIME_DIR"
# Plasma Mobile ist Touch-first: ohne diese Variablen kommt eine Desktop-Skalierung
# heraus, die auf einem Telefon unbedienbar ist.
export QT_QPA_PLATFORM=wayland
export QT_QUICK_CONTROLS_MOBILE=1
export PLASMA_PLATFORM=phone
export KDE_FULL_SESSION=true
# Ohne gesetztes Cursor-Thema meldet KWin 'Failed to load cursor theme "default"'
# und zeichnet gar keinen Mauszeiger.
export XCURSOR_THEME=breeze_cursors
export XCURSOR_SIZE=24
# Im Container immer virpipe, unabhängig vom Profil. Der Vulkan-Treiber liegt in
# Termux' Verzeichnis und ist hier drinnen nicht erreichbar — Zink hätte also
# nichts, worauf es aufsetzen könnte. Der schnelle Pfad (Zink auf Turnip) wird
# eine Ebene tiefer genutzt, vom virgl-Server auf der Termux-Seite.
export GALLIUM_DRIVER=virpipe
export MESA_GL_VERSION_OVERRIDE=4.3
export MESA_GLES_VERSION_OVERRIDE=3.2
echo " GPU-Profil: $GPU_PROFIL (im Container über virpipe)"
# ── Pakete ───────────────────────────────────────────────────────────────────
# Bewusst ohne empfohlene Pakete: sonst zieht Plasma Mobile eine komplette
# Desktop-Umgebung samt Drucksystem mit, was auf einem Telefon nur Platz kostet.
if ! command -v kwin_wayland >/dev/null 2>&1; then
echo "── Installiere Plasma Mobile (einmalig, gut 1 GB) ──"
apt-get update -qq
# Bewusst OHNE --no-install-recommends: bei KDE stecken die QML-Module
# traditionell in den Empfehlungen, nicht in den harten Abhängigkeiten.
# Ohne sie ist die Shell formal installiert, aber innen hohl — plasmashell
# lädt sie dann nicht und fällt wortlos auf die Voreinstellung zurück.
# Für einen Machbarkeitsbeweis ist ein paar hundert MB zu viel das kleinere
# Übel gegenüber einem Fehlschlag aus dem falschen Grund.
apt-get install -y \
plasma-mobile plasma-nano kwin-wayland plasma-workspace maliit-keyboard \
xdg-desktop-portal-kde qtwayland5 libqt5waylandclient5 \
|| echo " ! Paketinstallation unvollständig — Details oben"
fi
for b in kwin_wayland plasmashell; do
if command -v "$b" >/dev/null 2>&1; then echo " ✓ $b vorhanden"
else echo " ✗ $b fehlt"; fi
done
# ── Welche Shell? ────────────────────────────────────────────────────────────
# Ohne gültiges Shell-Paket startet plasmashell klaglos, meldet nur beiläufig
# "starting invalid corona" und zeichnet dann nichts. Von außen sieht das aus wie
# ein Fehlschlag des Compositors und ist keiner.
#
# In Debian liefert ausgerechnet 'plasma-mobile' KEINE Shell mit, sondern nur
# QML-Module und KWin-Skripte. Die Shell steckt in 'plasma-nano' und heißt
# org.kde.plasma.nano. Der Name org.kde.plasma.mobileshell aus den KDE-Quellen
# existiert in Debian nicht. Deshalb wird nachgesehen statt geraten.
shell_suchen() {
local kandidat
for kandidat in org.kde.plasma.mobileshell org.kde.plasma.phoneshell \
org.kde.plasma.nano org.kde.plasma.desktop; do
if [ -d "/usr/share/plasma/shells/$kandidat" ]; then
printf '%s' "$kandidat"
return 0
fi
done
return 1
}
echo "── Verfügbare Plasma-Shells ──"
if [ -d /usr/share/plasma/shells ]; then
ls -1 /usr/share/plasma/shells/ 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
[ -z "$(ls -A /usr/share/plasma/shells/ 2>/dev/null)" ] && echo " (leer)"
else
echo " (Verzeichnis /usr/share/plasma/shells fehlt)"
fi
SHELL_PAKET="$(shell_suchen || true)"
if [ -z "$SHELL_PAKET" ]; then
echo " ! Keine Shell gefunden — versuche plasma-nano nachzuinstallieren."
apt-get install -y --no-install-recommends plasma-nano plasma-mobile 2>&1 \
| tail -5 | sed 's/^/ /'
SHELL_PAKET="$(shell_suchen || true)"
fi
if [ -n "$SHELL_PAKET" ]; then
echo " ✓ Shell: $SHELL_PAKET"
else
echo " ✗ Weiterhin keine Plasma-Shell — plasmashell hat nichts zu zeichnen."
echo " Prüfen: dpkg -L plasma-nano | grep shells"
echo " Ohne Shell ist Versuch A zum Scheitern verurteilt; XFCE zeigt dann,"
echo " ob wenigstens X-Server und GPU tragen."
fi
# ── GPU-Nachweis, bevor der Desktop startet ──────────────────────────────────
# Wenn hier schon nichts kommt, ist ein Fehlschlag von Plasma keine Aussage über
# Plasma, sondern über den GPU-Pfad. Deshalb vorher messen.
echo "── Anzeige und GPU prüfen ──"
# Erst der X-Server. Wenn schon der nicht erreichbar ist, sagt jeder GL-Test
# darunter nichts aus.
if timeout 15 xdpyinfo >/tmp/hpos-xdpy.txt 2>&1; then
grep -E '^(name of display|version number|dimensions)' /tmp/hpos-xdpy.txt \
| head -3 | sed 's/^/ /'
echo " ✓ X-Server erreichbar"
else
echo " ✗ X-Server NICHT erreichbar — das wäre die Wurzel allen Übels:"
head -3 /tmp/hpos-xdpy.txt | sed 's/^/ /'
fi
# Jeden GL-Weg einzeln und mit Rückgabewert prüfen. Stürzt glxinfo ab, kommt die
# Meldung von der Shell und nicht vom Programm — sie ginge in einer
# Kommandoersetzung verloren, und die Ausgabe wäre einfach leer. Genau das ist
# vorher passiert und sah aus wie 'kein Treiber gefunden'.
gl_test() {
local name="$1"; shift
local aus rc
aus=$(env "$@" timeout 25 glxinfo -B 2>&1); rc=$?
if printf '%s' "$aus" | grep -qi 'OpenGL renderer'; then
printf '%s\n' "$aus" | grep -Ei 'OpenGL (renderer|version)' | sed 's/^/ /'
echo " ✓ $name"
return 0
fi
echo " ✗ $name — Rückgabewert $rc$([ "$rc" -gt 128 ] && echo ' (abgestürzt oder abgebrochen)')"
if [ -n "$aus" ]; then
printf '%s\n' "$aus" | head -4 | sed 's/^/ /'
else
echo " (keine Ausgabe)"
fi
return 1
}
# Ist der virgl-Socket überhaupt da? Fehlt er, hängt der Client bis zum Zeitlimit
# (Rückgabewert 124) statt eine Fehlermeldung zu liefern.
if ls /tmp/.virgl_test* >/dev/null 2>&1; then
echo " ✓ virgl-Socket sichtbar: $(ls /tmp/.virgl_test* 2>/dev/null | tr '\n' ' ')"
else
echo " ! Kein virgl-Socket unter /tmp — der Container sieht den Server nicht."
echo " (Termux legt ihn in sein tmp; proot-distro bindet das über --shared-tmp.)"
fi
if gl_test "OpenGL über virgl" GALLIUM_DRIVER=virpipe; then
GL_WEG=virgl
export GALLIUM_DRIVER=virpipe
else
# Hier war ein Denkfehler: schlugen beide Prüfungen fehl, wurde der
# Software-Pfad NICHT gesetzt — ausgerechnet dann nicht, wenn er am nötigsten
# ist. Und glxinfo taugt ohnehin nicht als Richter: unter Termux-X11
# scheitert es an X_GetImage mit BadMatch, weil es Pixel zurücklesen will.
# Das sagt etwas über glxinfo, nichts über OpenGL.
#
# Deshalb: Prüfungen nur zur Information, und im Zweifel immer den
# Software-Pfad. KWin und QtQuick haben je einen, der die GL-Ebene ganz umgeht.
gl_test "OpenGL in Software (llvmpipe)" LIBGL_ALWAYS_SOFTWARE=1 || true
GL_WEG=software
unset GALLIUM_DRIVER
export LIBGL_ALWAYS_SOFTWARE=1
export KWIN_COMPOSE=Q # KWin: QPainter statt OpenGL
export QT_QUICK_BACKEND=software
export QMLSCENE_DEVICE=softwarecontext
echo " → Weiter mit Software-Rendering (KWin QPainter, QtQuick software)."
echo " Träge, aber für S1 ausreichend: die Frage ist, OB es läuft."
echo " Ein scheiterndes glxinfo schließt das nicht aus — es prüft anders."
fi
echo " Verwendeter Weg: $GL_WEG"
# ── D-Bus ────────────────────────────────────────────────────────────────────
if [ ! -e /run/dbus/system_bus_socket ]; then
mkdir -p /run/dbus
dbus-daemon --system --fork 2>/dev/null && echo " ✓ System-D-Bus gestartet" \
|| echo " ! System-D-Bus nicht gestartet (ohne logind oft verschmerzbar)"
fi
# ── Versuch A: KWin genestet im X11-Backend ──────────────────────────────────
# Das ist die eigentliche Wette. In diesem Modus braucht KWin weder DRM noch Seat.
echo ""
echo "── Versuch A: kwin_wayland --x11-display ──"
echo " Umgebung: GL_WEG=$GL_WEG KWIN_COMPOSE=${KWIN_COMPOSE:-nicht gesetzt}"
echo " QT_QUICK_BACKEND=${QT_QUICK_BACKEND:-nicht gesetzt}"
LOGA=/tmp/hpos-s1-versuchA.log
# Die lange Optionsform statt '-p': kurze Formen ändern sich zwischen den
# Plasma-Fassungen leichter als lange, und eine unbekannte Kurzoption wird still
# ignoriert statt bemängelt. Genau das ist der Verdacht.
#
# Und statt einen Namen zu raten, werden die vorhandenen Shells der Reihe nach
# ausprobiert. 'invalid corona' im Protokoll ist das Abbruchkriterium — es sagt,
# dass plasmashell nichts zeichnen wird, ohne dass man hinschauen muss.
beenden_versuch() {
[ -n "${PID_A:-}" ] && kill "$PID_A" 2>/dev/null
pkill -x kwin_wayland 2>/dev/null
pkill -x plasmashell 2>/dev/null
sleep 3
}
starte_mit_shell() {
local shell="$1"
: >"$LOGA"
dbus-run-session -- kwin_wayland \
--x11-display "$DISPLAY" \
--width "$BREITE" --height "$HOEHE" \
--xwayland \
-- plasmashell ${shell:+--shell-plugin "$shell"} \
>"$LOGA" 2>&1 &
PID_A=$!
sleep 25
kill -0 "$PID_A" 2>/dev/null || return 1
grep -q 'invalid corona' "$LOGA" && return 2
return 0
}
KANDIDATEN="$SHELL_PAKET"
for w in org.kde.plasma.mobileshell org.kde.plasma.nano; do
case " $KANDIDATEN " in *" $w "*) ;; *) KANDIDATEN="$KANDIDATEN $w" ;; esac
done
ERFOLG=0
for shell in $KANDIDATEN; do
[ -d "/usr/share/plasma/shells/$shell" ] || continue
echo ""
echo " → Versuche Shell: $shell"
starte_mit_shell "$shell"
case $? in
0) echo " ✓ läuft, und plasmashell meldet keine ungültige Shell."
ERFOLG=1; break ;;
2) echo " ✗ 'invalid corona' — diese Shell trägt nicht."
grep 'invalid corona' "$LOGA" | tail -1 | sed 's/^/ /'
beenden_versuch ;;
*) echo " ✗ Prozess sofort beendet."
tail -n 15 "$LOGA" | sed 's/^/ /' ;;
esac
done
if [ "$ERFOLG" = 1 ] && kill -0 "$PID_A" 2>/dev/null; then
echo ""
echo " ✓ Versuch A läuft — jetzt in die Termux:X11-App wechseln und schauen."
echo " Verwendete Shell: $shell"
echo " Beenden mit: pkill -x kwin_wayland"
echo " Protokoll: $LOGA"
tail -n 20 "$LOGA" 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
exit 0
fi
if kill -0 "${PID_A:-0}" 2>/dev/null; then
# Läuft noch, aber keine Shell hat getragen: KWin steht, plasmashell zeichnet
# nichts. Das ist ein Teilerfolg und soll auch so benannt werden — der
# Compositor ist der schwierige Teil, die Shell der austauschbare.
echo ""
echo " ! KWin läuft, aber keine der vorhandenen Shells ließ sich laden."
echo " Der Compositor ist damit bewiesen, die Shell nicht."
echo " Nächster Schritt von Hand, zeigt die eigentliche Ursache:"
echo " plasmashell --shell-plugin org.kde.plasma.mobileshell"
echo " Protokoll: $LOGA"
tail -n 20 "$LOGA" 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
exit 0
fi
echo " ✗ Versuch A beendet. Letzte Zeilen:"
tail -n 40 "$LOGA" 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
# ── Versuch B: die von Debian mitgelieferte Sitzung ──────────────────────────
# Startet KWin selbst und wählt sein Backend eigenständig. Weniger Kontrolle,
# aber manchmal weiß das Distributionsskript etwas, das wir nicht wissen.
echo ""
echo "── Versuch B: startplasmamobile ──"
if command -v startplasmamobile >/dev/null 2>&1; then
LOGB=/tmp/hpos-s1-versuchB.log
KWIN_COMPOSE=O2 dbus-run-session -- startplasmamobile >"$LOGB" 2>&1 &
PID_B=$!
sleep 25
if kill -0 "$PID_B" 2>/dev/null; then
echo " ✓ Versuch B läuft — in die Termux:X11-App wechseln."
tail -n 25 "$LOGB" 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
exit 0
fi
echo " ✗ Versuch B beendet. Letzte Zeilen:"
tail -n 40 "$LOGB" 2>/dev/null | sed 's/^/ /'
else
echo " ! startplasmamobile nicht vorhanden"
fi
# ── Rückfallebene: XFCE, damit der Abend nicht umsonst war ───────────────────
# Beweist zumindest, dass X-Server und GPU-Pfad tragen. Damit ist ein Fehlschlag
# von S1 eindeutig Plasma zuzuordnen und nicht der Umgebung.
echo ""
echo "── Rückfallebene: XFCE zur Gegenprobe ──"
if ! command -v startxfce4 >/dev/null 2>&1; then
apt-get install -y --no-install-recommends xfce4 xfce4-terminal >/dev/null 2>&1 \
|| echo " ! XFCE-Installation fehlgeschlagen"
fi
if command -v startxfce4 >/dev/null 2>&1; then
dbus-run-session -- startxfce4 >/tmp/hpos-s1-xfce.log 2>&1 &
sleep 12
if pgrep -f xfwm4 >/dev/null 2>&1; then
echo " ✓ XFCE läuft. S1 ist gescheitert, aber X-Server und GPU-Pfad tragen."
echo " → Im Protokoll als 'S1 gescheitert, XFCE-Profil wird Hauptweg' vermerken."
else
echo " ✗ Auch XFCE startet nicht — dann liegt es an X-Server oder GPU, nicht an Plasma."
fi
fi
exit 1