Vier Beweise, die das Projekt tragen, als eigenständig lauffähige Skripte:
S1 Plasma Mobile in proot über genestetes kwin_wayland im X11-Backend.
Fällt selbsttätig auf startplasmamobile und dann auf XFCE zurück, damit
ein Fehlschlag eindeutig Plasma zuzuordnen ist und nicht der Umgebung.
S2 Mikrofon über PulseAudio mit OpenSL-Quelle. Misst den Pegel statt nur die
Dateigröße — der typische Fehlschlag ist eine formal korrekte WAV-Datei
voller Stille.
S3 Virtuelle PipeWire-Kamera per GStreamer-pipewiresink, ohne Kernel-Modul.
Setzt die Firefox-Einstellung vorab, damit der Test nicht an einem
vergessenen Häkchen scheitert.
S4 Intent-Handoff mit lauffähiger Mini-Bridge: xdg-open-Handler für geo:,
tel: und sms:, Token-Authentifizierung, feste Liste erlaubter Schemata.
provision/provision.sh setzt die Hintergrundbeschränkungen per ADB und benennt,
was ADB nicht kann und von Hand erledigt werden muss.
Dokumentiert sind auch die sieben verworfenen Wege — Waydroid, AVF, QEMU, SIP,
APK-Daten-Redirect, Fenster-Durchreichung und der Android-Server — mit Belegen,
damit sie nicht erneut durchdacht werden müssen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# Anhang: Android-Server mit redroid
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> **Nicht Teil des Produkts.** Verworfen als [V7](verworfene-entscheidungen.md#v7--android-server-im-rechenzentrum-redroid),
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> weil sein Zweck sich im Lauf der Planung aufgelöst hat. Hier dokumentiert für den Fall,
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> dass sich in der Praxis doch eine echte Lücke zeigt.
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## Wann das relevant wird
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Nur für Apps, die **beide** Bedingungen erfüllen:
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1. Ihre Daten liegen rein lokal, nicht bei einem Konto — ein Restore per "APK zurück plus
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anmelden" würde also Daten verlieren.
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2. Es gibt keine brauchbare Linux-Anwendung als Ersatz.
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Vor dem Aufbau eines Servers erst prüfen, ob Bedingung 2 wirklich zutrifft. Der
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häufigste Kandidat, Authenticator-Apps, fällt weg: **KeePassXC** kann TOTP, liegt im
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Linux und ist damit vollständig im Backup.
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## Warum redroid und nicht Waydroid
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redroid ist explizit als *"Android in Cloud"* entwickelt: läuft in Docker, GPU-beschleunigt,
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remote-fähig, mehrere Instanzen parallel. Waydroid ist für den lokalen Desktop gedacht und
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kann kein Remote.
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Zitat aus der Projektdokumentation: *"It is more suitable than Waydroid as a cloud phone."*
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**Quelle:** [remote-android/redroid-doc](https://github.com/remote-android/redroid-doc)
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## Aufbau in Kürze
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- **Host:** x86_64 mit KVM, ~4 GB RAM je Instanz. Auf ARM-Hardware laufen Android-Apps
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nativ ohne Übersetzung und damit schneller — aber dort fehlt die Werkzeugreife.
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- **ARM-Apps auf x86:** `libndk_translation` ist in den offiziellen redroid-Images
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enthalten. Kostet Leistung, einzelne Apps vertragen es nicht.
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- **Play Services:** nachrüstbar, nötig für Push-Nachrichten.
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- **Streaming aufs Telefon:** scrcpy über `adb connect`, oder Moonlight/Sunshine für
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geringere Latenz.
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- **Kamera und Mikrofon durchreichen:** Stream vom Telefon über einen Tunnel zum Server,
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dort in `v4l2loopback` bzw. ein virtuelles Audio-Device — auf dem Server ist Root
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verfügbar, dort ist das unproblematisch.
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- **Backup:** Container-Daten liegen im Server-Dateisystem, restic sichert sie wie jedes
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andere Verzeichnis.
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## Was es kostet
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Ein Server, ein Tunnel, ein Streaming-Frontend, ein zweiter Zweig im Backup-System —
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und Mobilfunkvolumen plus Akku im laufenden Betrieb. Dazu die Abhängigkeit von fremder
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Infrastruktur, die dem Projekt sonst überall erspart bleibt.
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**Play Integrity** schlägt in Containern in der Regel fehl. Banking-Apps gehören deshalb
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auf den Host, nicht hierher.
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