Auf dem Gerät scheiterte das Upgrade an libmagic:
trying to overwrite '.../include/magic.h', which is also in package file 5.47
Termux hat libmagic aus dem Paket file herausgelöst. Beide bringen dieselbe Datei
mit, und dpkg verweigert grundsätzlich, wenn zwei Pakete um eine Datei streiten.
Das ist kein Defekt, sondern der normale Zwischenzustand einer Paketaufteilung —
und er blockiert danach jede weitere Installation.
Beide Skripte erkennen den Konflikt jetzt an der Meldung und wiederholen mit
--force-overwrite. Bewusst erst dann und nicht von vornherein: pauschal
mitgegeben würde die Option jede künftige Dateikollision stillschweigend
übergehen, auch eine, die auf ein echtes Problem hinweist. Die betroffene Zeile
wird vorher angezeigt, damit nachvollziehbar bleibt, was übergangen wird.
Gegen die tatsächliche Ausgabe vom Gerät geprüft: Konflikt wird erkannt, und nach
dem Rauschfilter bleiben genau die zwei Zeilen übrig, auf die es ankommt.
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Beim Wechsel der Python-Version wirft dpkg dutzende Zeilen 'unable to delete old
directory ... Directory not empty'. Das sind Warnungen — in site-packages liegen
noch .pyc-Dateien oder selbst installierte Module. Sie verdecken aber die eine
Zeile, auf die es ankommt, und werden deshalb gefiltert.
Bricht das Upgrade ab, steckt dpkg meist halb fertig fest und blockiert jede
weitere Installation. Beide Skripte versuchen jetzt 'dpkg --configure -a' und
'apt-get -f install', dann das Upgrade erneut, bevor sie aufgeben. Scheitert es
weiterhin, nennen sie den Befehl, der den echten Fehler ohne Rauschen zeigt.
Dazu eine Platzprüfung im Bootstrap gegen $PREFIX statt gegen /. In Termux zeigt
'df -h' als / die Systempartition mit oft nur zweistelligen MB — die aber nichts
mit dem Platz zu tun hat, der Termux zur Verfügung steht. Wer danach geht,
diagnostiziert am falschen Datenträger.
Der Vulkan-Treiber ist geklärt: mesa-vulkan-icd-freedreno ist verfügbar und steht
in der Kandidatenliste bereits an erster Stelle.
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Termux verträgt keine Teilupgrades: die Pakete werden gegeneinander gebaut, und
ein einzeln nachinstalliertes trifft sonst auf veraltete Abhängigkeiten. Genau
daran ist proot-distro gescheitert — es trug die Shebang-Zeile python3.13,
während eine andere Fassung installiert war.
'pkg update && pkg upgrade -y' läuft deshalb jetzt an beiden Einstiegspunkten,
jeweils vor der ersten Einzelinstallation: in init-phone.sh gleich zu Beginn, und
in 00-bootstrap-termux.sh für alle, die ohne init-phone einsteigen.
--force-confold, damit die Rückfrage nach Konfigurationsdateien den Lauf nicht
mitten in der Nacht anhält. Überspringbar mit HPOS_OHNE_UPGRADE=1 für knappes
Datenvolumen; ein Fehlschlag bricht nicht ab, wird aber deutlich als erste
Stelle zum Nachsehen benannt.
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Aus dem Gerätelauf: proot-distro trägt die Shebang-Zeile python3.13, und dieser
Interpreter fehlt. proot-distro ist inzwischen ein Python-Programm — der
klassische Termux-Teilupgrade-Fehler, bei dem ein Paket gegen eine Fassung gebaut
wurde und eine andere installiert ist.
Die Reparatur läuft in drei Stufen, von der saubersten zur unsaubersten:
python nachziehen, dann Vollupgrade (die eigentliche Lösung, denn Termux verträgt
keine Teilupgrades), und erst als Notnagel ein Verweis der fehlenden auf eine
vorhandene Python-Fassung. Der Notnagel gilt ausdrücklich nur für Python und nur
weil proot-distro reines Python ohne kompilierte Erweiterungen ist; bei anderen
Interpretern wäre das grob fahrlässig. Bleibt es defekt, nennt das Skript die
Handgriffe einzeln, statt nur aufzugeben.
Ebenfalls aus dem Lauf: mesa-vulkan-icd-wrapper gibt es unter dem Namen nicht
mehr. Die Paketnamen haben in Termux mehrfach gewechselt, deshalb werden jetzt
mehrere Kandidaten der Reihe nach probiert. Greift keiner, wird das klar benannt:
ohne Vulkan-Treiber bleibt Software-Rendering, S1 wird träge, ist aber weiterhin
aussagekräftig.
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Aus dem Gerätelauf: S2 lief bis Stufe 1 durch und scheiterte dann an
'proot-distro: cannot execute: required file not found'. Danach meldete die
Auswertung folgerichtig 'S2 gescheitert' — was den Beweis inhaltlich belastet,
obwohl nur die Grundlage fehlte. Genau diese Verwechslung soll der Spike nicht
produzieren.
Alle Beweise prüfen jetzt vorab, ob proot-distro ausführbar ist und das Rootfs
steht, und brechen sonst mit klarer Ansage ab statt mitten im Test aufzulaufen.
Die Meldung selbst ist irreführend: 'required file not found' heißt nicht, dass
proot-distro fehlt — bash hat es gefunden und nennt den vollen Pfad. Es fehlt der
Interpreter aus dessen Shebang-Zeile. Die Prüfung sagt das ausdrücklich und nennt
Datei und Shebang, statt den Suchenden an der falschen Stelle graben zu lassen.
00-bootstrap versucht in dem Fall selbsttätig eine Neuinstallation.
Dazu die Berechtigungsprüfung entschärft: dumpsys verlangt die DUMP-Berechtigung,
die eine gewöhnliche App nicht hat. Das Fehlschlagen ist erwartbar und kein
Warnsignal; die Meldung nennt jetzt den Weg über adb statt Ratlosigkeit zu säen.
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Bisher schob provision.sh das ganze Repo nach /sdcard. Auf dem Telefon lag damit
eine Kopie, und jede Änderung hätte wieder den PC gebraucht. Jetzt kommt per adb
nur init-phone.sh: es installiert git und klont die Quellen nach ~/hpos. Danach
ist das eine echte Arbeitskopie und Aktualisieren heißt
cd ~/hpos && git pull
Die Repo-Adresse liest provision.sh aus dem origin-Remote und schreibt sie fest
ins übertragene Skript, damit auf einer Bildschirmtastatur nichts abgetippt
werden muss. Bei privaten Repos bietet init-phone.sh an, das Passwort zu
speichern — mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass das im Klartext geschieht.
Die Berechtigungen wandern von provision.sh nach install-termux.sh, direkt hinter
die Installation. Eine frisch installierte App ohne Berechtigungen ist eine Falle,
die erst Stunden später zuschnappt: im ersten Gerätelauf als stumme Tonaufnahme
in Beweis S2. RECORD_AUDIO für com.termux wird danach ausdrücklich nachgeprüft,
weil genau daran der Beweis hängt.
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Aus dem ersten Gerätelauf: module-sles-source lädt, die Aufnahme meldet einen
kräftigen Pegel (Spitze 21658) — und trotzdem ist nichts zu hören. Drei Fehler
kamen dabei zusammen.
1. provision.sh vergab RECORD_AUDIO nur an com.termux.api. PulseAudio läuft aber
IM Termux-Prozess und öffnet das Mikrofon von dort über OpenSL ES. Die
Berechtigung muss com.termux haben; sonst lädt das Modul zwar, liefert aber
nichts Brauchbares. S2 prüft den Status jetzt vorab und nennt beide Wege, ihn
zu setzen.
2. parecord lief ohne -d und nahm damit die Standardquelle. Bei geladenem
Sink-Modul ist das häufig dessen Monitor — der zeichnet auf, was abgespielt
wird, nicht was am Mikrofon anliegt. Eine solche Aufnahme sieht technisch
einwandfrei aus und enthält doch nie eine Stimme. Jetzt wird OpenSL_ES_source
ausdrücklich gewählt.
3. 'Man hört nichts' hat drei mögliche Ursachen, die der Test nicht getrennt hat.
Er läuft jetzt dreistufig: erst ein Testton (kommt überhaupt Ton heraus?),
dann die Aufnahme, dann automatisches Gegenhören. Ohne Stufe 1 sagt ein
stummes Gegenhören nichts aus.
Die Auswertung misst zusätzlich die Schwankung des Pegels. Sprache hat laute
Silben und Pausen dazwischen; ein gleichmäßiges Signal ist Brummen oder ein
Monitor-Mitschnitt. Gegen Stille, Brummen und sprachähnliches Signal getestet.
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Termux und seine Plugins teilen sich eine Android-UID (sharedUserId=com.termux).
Android verlangt für Apps mit gemeinsamer UID denselben Signaturschlüssel — und
F-Droid und GitHub signieren verschieden. Wer die Quellen mischt, scheitert an
INSTALL_FAILED_SHARED_USER_INCOMPATIBLE, ohne dass die Meldung erklärt warum.
Das Skript lädt alle vier Apps von GitHub und installiert sie über die bestehende
adb-Verbindung, per WLAN wie per Kabel. Vorhandene Termux-Apps aus fremder Quelle
werden erkannt und auf Nachfrage entfernt — mit deutlicher Warnung, dass dabei
auch das Termux-Dateisystem verschwindet.
GitHub statt F-Droid, weil es dort Termux:X11 in einer sharedUid-Variante gibt.
Die läuft in Termux' Prozessgruppe und erbt dessen Akku-Ausnahmen; die normale
Variante ist eine eigenständige Hintergrund-App, die Android drosselt. Bei ROMs
wie ColorOS ist das der Unterschied zwischen 'läuft über Nacht' und 'war morgens
weg'.
Die Asset-Auswahl arbeitet mit einer Rangfolge statt eines festen Namens:
stabile Veröffentlichungen vor Vorabversionen, und bei termux-app die Variante
apt-android-7 vor dem Altbau apt-android-5, der sonst auf einem aktuellen Gerät
gewählt würde.
Korrektur zur bisherigen Dokumentation: Termux:X11 ist NICHT generell von der
Signaturbindung ausgenommen. Nur die normale Variante ist es, die sharedUid-
Fassung setzt GitHub-Termux voraus.
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mDNS ist bequem, scheitert aber in Netzen, die Multicast filtern — das ist keine
Seltenheit und kein Fehler des Nutzers. Bisher musste man erst eine Wartezeit
absitzen, bevor die manuelle Eingabe angeboten wurde. Jetzt steht sie
gleichberechtigt daneben: einmal gefragt, für beide Schritte gemerkt, per
HPOS_ADB_MANUELL=1 auch vorab setzbar. Aus der manuellen Eingabe kommt man mit
'm' jederzeit zurück zur Suche, und eine Adresse ohne Port wird abgewiesen statt
in ein stilles adb-connect auf Port 5555 zu laufen.
Statt nach einer bestehenden Kopplung zu raten, wird sie schlicht erfragt — das
erspart bei jedem Aufruf eine vergebliche mDNS-Suche.
Fehlt Termux, nennt provision.sh jetzt die Bezugsquellen für alle vier Apps und
bietet an, die Seite direkt auf dem Telefon zu öffnen. Mit dem Hinweis, warum
der Play Store nicht taugt und warum alle Teile aus derselben Quelle stammen
müssen: sonst passen die Signaturen nicht und die Zusatz-Apps verweigern den Dienst.
Dazu ein Terminal-Test am Anfang. Die Skripte lesen aus /dev/tty, damit Pipes die
Antworten nicht wegfressen — ohne Terminal gab das eine Kette unverständlicher
Fehler statt einer klaren Ansage. Die Umleitung 2>/dev/null muss dabei VOR dem
Schreibversuch stehen, sonst landet der Fehler trotzdem auf dem Bildschirm.
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provision.sh fragt beim Start nach USB oder WLAN, statt ohne Gerät einfach
abzubrechen. Der WLAN-Weg braucht kein Kabel — Android 11 und neuer koppeln
per sechsstelligem Code.
adb-wireless.sh sucht Kopplungs- und Verbindungsdienst per mDNS, statt die
Adressen abtippen zu lassen. Beide Ports vergibt Android bei jedem Einschalten
neu, und sie sind verschieden — das ist die häufigste Verwechslung dabei.
Fällt auf manuelle Eingabe zurück, wenn das Netz Multicast blockiert.
provision.sh kann die Skripte anschließend per adb push aufs Telefon legen.
Das erspart es, Zugangsdaten für ein privates Repo auf einer Bildschirmtastatur
einzutippen. Mit dem Hinweis, dass /sdcard keine Ausführungsrechte kennt und
die Dateien deshalb erst nach ~ kopiert werden müssen.
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Vier Beweise, die das Projekt tragen, als eigenständig lauffähige Skripte:
S1 Plasma Mobile in proot über genestetes kwin_wayland im X11-Backend.
Fällt selbsttätig auf startplasmamobile und dann auf XFCE zurück, damit
ein Fehlschlag eindeutig Plasma zuzuordnen ist und nicht der Umgebung.
S2 Mikrofon über PulseAudio mit OpenSL-Quelle. Misst den Pegel statt nur die
Dateigröße — der typische Fehlschlag ist eine formal korrekte WAV-Datei
voller Stille.
S3 Virtuelle PipeWire-Kamera per GStreamer-pipewiresink, ohne Kernel-Modul.
Setzt die Firefox-Einstellung vorab, damit der Test nicht an einem
vergessenen Häkchen scheitert.
S4 Intent-Handoff mit lauffähiger Mini-Bridge: xdg-open-Handler für geo:,
tel: und sms:, Token-Authentifizierung, feste Liste erlaubter Schemata.
provision/provision.sh setzt die Hintergrundbeschränkungen per ADB und benennt,
was ADB nicht kann und von Hand erledigt werden muss.
Dokumentiert sind auch die sieben verworfenen Wege — Waydroid, AVF, QEMU, SIP,
APK-Daten-Redirect, Fenster-Durchreichung und der Android-Server — mit Belegen,
damit sie nicht erneut durchdacht werden müssen.
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