Anmeldung fehlgeschlagen: sagen, woran es liegt

Die Meldung nannte bisher nur die aufgerufene Adresse. Antwort,
HTTP-Code und curls eigene Fehlermeldung wurden weggeworfen - also
genau das, woran man es erkennt. Uebrig blieb Raten.

Jetzt werden alle drei eingesammelt und ausgewertet:

  HTTP 400/401  Der Proxy Manager hat geantwortet und abgelehnt. Damit
                ist auch gesagt, dass Port, Netz und Proxy stimmen. Die
                Meldung der Schnittstelle steht dabei ("Invalid email or
                password"), dazu der Hinweis auf npm-reset, falls das
                Konto nie angelegt wurde.
  HTTP 000      Gar keine Antwort. Der Reihe nach wird geprueft und
                benannt: NPM_ENABLED=off, Container laeuft nicht, auf
                dem Port lauscht nichts, oder er antwortet nur nicht.
  HTTP 5xx      Es hat etwas geantwortet, aber nicht wie erwartet.

Dazu: ist die Antwort HTML statt JSON, wird das ausdruecklich gesagt und
die erste Zeile gezeigt. Damit ist auf einen Blick erkennbar, dass ein
HTTP-Proxy geantwortet hat und nicht der Proxy Manager - im Test
"<html><head><title>502 Proxy Error</title>...".

Beim Pruefen der Faelle ist ein Fehler aufgefallen: container_running
benutzt RUNTIME ohne Absicherung. War die Runtime nicht erkannt, brach
die Fehlerdiagnose unter "set -u" mit "RUNTIME ist nicht gesetzt" ab -
ausgerechnet die Ausgabe, die helfen soll. Ohne erkannte Runtime lautet
die Antwort jetzt schlicht "nein".

Nebenbei korrigiert: NPM antwortet bei falschen Zugangsdaten mit 400,
nicht mit 401 - der erste Entwurf fing den haeufigsten Fall nicht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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2026-09-20 23:56:49 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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+37
View File
@@ -1197,6 +1197,43 @@ neu anlegt. **Proxy-Hosts, Weiterleitungen und Zugriffslisten sind damit weg**
– die Zertifikate bleiben. Das Kommando zeigt vorher genau das an und fragt – die Zertifikate bleiben. Das Kommando zeigt vorher genau das an und fragt
nach. Die Proxy-Hosts lassen sich mit `proxy add` in einem Aufruf neu anlegen. nach. Die Proxy-Hosts lassen sich mit `proxy add` in einem Aufruf neu anlegen.
### 10.1.1 Wenn die Anmeldung fehlschlägt
Die Meldung nennt inzwischen selbst, woran es liegt – sie zeigt den HTTP-Code,
die Antwort der Schnittstelle und, falls gar nichts antwortete, was curl
gemeldet hat:
```
[FEHLER] Anmeldung am Proxy Manager fehlgeschlagen.
Aufgerufen : http://127.0.0.1:81/api/tokens
Konto : admin@example.com
HTTP-Code : 400
Antwort : Invalid email or password
Woran es liegen kann
Der Proxy Manager hat geantwortet und die Anmeldung abgelehnt.
Der Weg dorthin stimmt also - Port, Netz und Proxy sind in Ordnung.
```
Das ist die halbe Miete: **hat es geantwortet, liegt es nicht am Netz.**
Die andere Richtung sieht so aus:
| HTTP-Code | Bedeutung | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| `400`/`401` | Der Proxy Manager lehnt ab | Konto/Kennwort in der `.env`, oder das Konto gibt es nicht → `npm-reset` |
| `000` | gar keine Antwort | Container aus? Port frei? – der Befehl prüft beides und sagt, welches zutrifft |
| `5xx` + HTML | etwas anderes antwortet | meist der HTTP-Proxy; die erste Zeile der HTML-Antwort wird mit angezeigt |
Antwortet HTML statt JSON, steht es ausdrücklich da – samt erster Zeile, an der
man erkennt, wer da geantwortet hat:
```
Die Antwort ist HTML, kein JSON - sie stammt also nicht von der
Schnittstelle des Proxy Managers, sondern von etwas davor
(HTTP-Proxy, anderer Dienst auf dem Port). Erste Zeile:
<html><head><title>502 Proxy Error</title></head>...
```
### 10.2 Proxy-Host anlegen – ohne Browser ### 10.2 Proxy-Host anlegen – ohne Browser
Die Weboberfläche lässt sich im Terminal-Browser nur mühsam bedienen; Formulare Die Weboberfläche lässt sich im Terminal-Browser nur mühsam bedienen; Formulare
+36
View File
@@ -1196,6 +1196,42 @@ the account from `NPM_ADMIN_EMAIL`/`NPM_ADMIN_PASSWORD` on the next `up`.
remain. The command shows exactly that beforehand and asks for confirmation. remain. The command shows exactly that beforehand and asks for confirmation.
The proxy hosts can be recreated with `proxy add` in a single call. The proxy hosts can be recreated with `proxy add` in a single call.
### 10.1.1 When the login fails
The message now names the cause itself – it shows the HTTP code, the API's
reply and, if nothing answered at all, what curl reported:
```
[FEHLER] Anmeldung am Proxy Manager fehlgeschlagen.
Aufgerufen : http://127.0.0.1:81/api/tokens
Konto : admin@example.com
HTTP-Code : 400
Antwort : Invalid email or password
Woran es liegen kann
Der Proxy Manager hat geantwortet und die Anmeldung abgelehnt.
Der Weg dorthin stimmt also - Port, Netz und Proxy sind in Ordnung.
```
That is half the battle: **if it answered, the network is not the problem.**
The other direction looks like this:
| HTTP code | meaning | next step |
|---|---|---|
| `400`/`401` | the Proxy Manager refuses | account/password in `.env`, or the account does not exist → `npm-reset` |
| `000` | no answer at all | container down? port free? – the command checks both and says which applies |
| `5xx` + HTML | something else answered | usually the HTTP proxy; the first line of the HTML reply is shown |
If HTML arrives instead of JSON, it says so explicitly – including the first
line, which reveals who answered:
```
Die Antwort ist HTML, kein JSON - sie stammt also nicht von der
Schnittstelle des Proxy Managers, sondern von etwas davor
(HTTP-Proxy, anderer Dienst auf dem Port). Erste Zeile:
<html><head><title>502 Proxy Error</title></head>...
```
### 10.2 Creating a proxy host – without a browser ### 10.2 Creating a proxy host – without a browser
The web interface is painful in a terminal browser, and forms with file uploads The web interface is painful in a terminal browser, and forms with file uploads
+124 -20
View File
@@ -3769,31 +3769,135 @@ EOF
fi fi
return 1 return 1
fi fi
local body # Antwort, HTTP-Code und curls eigene Fehlermeldung getrennt
body="$(curl -sS --max-time 20 --noproxy '*' -X POST "$base/api/tokens" \ # einsammeln - ohne die drei laesst sich hinterher nicht sagen, WORAN
# es lag, und genau das ist hier der haeufigste Zeitfresser.
local body code cerr rc=0
cerr="$(mktemp)"
body="$(curl -sS --max-time 20 --noproxy '*' -w '\n%{http_code}' \
-X POST "$base/api/tokens" \
-H 'Content-Type: application/json' \ -H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"identity\":\"$NPM_ADMIN_EMAIL\",\"secret\":\"$NPM_ADMIN_PASSWORD\"}" 2>/dev/null)" || true -d "{\"identity\":\"$NPM_ADMIN_EMAIL\",\"secret\":\"$NPM_ADMIN_PASSWORD\"}" \
2>"$cerr")" || rc=$?
code="${body##*$'\n'}"; body="${body%$'\n'*}"
case "$code" in ''|*[!0-9]*) code=000 ;; esac
local tok; tok="$(json_str "$body" token)" local tok; tok="$(json_str "$body" token)"
if [ -z "$tok" ]; then if [ -n "$tok" ]; then
err "Anmeldung am Proxy Manager fehlgeschlagen." rm -f "$cerr"
local m; m="$(json_str "$body" message)" printf '%s' "$tok"
if [ -n "$m" ]; then printf ' Antwort: %s\n' "$m" >&2; fi return 0
printf ' Geprueft wurde: %s\n' "$base/api/tokens" >&2
# In Kundennetzen mit Zwangsproxy ist das die haeufigste Ursache
# fuer eine Fehlermeldung, die nach einem API-Problem aussieht.
if [ -n "${http_proxy:-}${HTTP_PROXY:-}${https_proxy:-}${HTTPS_PROXY:-}" ]; then
printf '
In dieser Umgebung steht ein HTTP-Proxy. Nimmt no_proxy die lokalen
Adressen nicht aus, geht selbst diese Anfrage an ihn - dann meldet
er den Fehler, nicht der Proxy Manager. Nachsehen mit:
%s noproxy
' "$SELF" >&2
fi
return 1
fi fi
printf '%s' "$tok"
err "Anmeldung am Proxy Manager fehlgeschlagen."
printf ' Aufgerufen : %s\n' "$base/api/tokens" >&2
printf ' Konto : %s\n' "${NPM_ADMIN_EMAIL:-<leer>}" >&2
printf ' HTTP-Code : %s\n' "$code" >&2
local cmsg; cmsg="$(sed -n '1p' "$cerr" 2>/dev/null)"
if [ -n "$cmsg" ]; then printf ' curl sagt : %s\n' "$cmsg" >&2; fi
rm -f "$cerr"
# Der Proxy Manager verpackt seine Meldung in "error" - sie ist die
# nuetzlichste Zeile ueberhaupt und gehoert nach oben, nicht ans Ende.
local m; m="$(json_str "$body" message)"
if [ -n "$m" ]; then printf ' Antwort : %s\n' "$m" >&2; fi
printf '\n %sWoran es liegen kann%s\n' "$C_BLD" "$C_RST" >&2
case "$code" in
400|401|403)
# Es hat geantwortet - der Weg stimmt also, nur die Daten nicht.
printf ' Der Proxy Manager hat geantwortet und die Anmeldung abgelehnt.
Der Weg dorthin stimmt also - Port, Netz und Proxy sind in Ordnung.\n' >&2
case "$m" in
*"fewer than"*|*"must NOT"*|*"required"*)
printf '
Die Anfrage war unvollstaendig - meist ein leerer Wert in der .env:
NPM_ADMIN_EMAIL = %s
NPM_ADMIN_PASSWORD = %s
Setzen mit: %s config set NPM_ADMIN_PASSWORD <kennwort>\n' \
"${NPM_ADMIN_EMAIL:-<leer>}" \
"$([ -n "${NPM_ADMIN_PASSWORD:-}" ] && echo '<gesetzt>' || echo '<leer>')" \
"$SELF" >&2 ;;
*)
printf '
Konto oder Kennwort stimmt nicht. Beide stehen in der .env:
%s config set NPM_ADMIN_EMAIL <adresse>
%s config set NPM_ADMIN_PASSWORD <kennwort>
Gibt es das Konto ueberhaupt? Seit Version 2.15 legt der Proxy
Manager keine Standardzugangsdaten an; das Konto entsteht nur beim
ERSTEN Start mit leerer Datenbank aus NPM_ADMIN_EMAIL/-PASSWORD.
War die Datenbank damals schon da, wurde es nie angelegt:
%s npm-reset (Datenbank beiseite, Konto entsteht neu)
Oder von Hand in der Oberflaeche: %s browser\n' \
"$SELF" "$SELF" "$SELF" "$SELF" >&2 ;;
esac
;;
000)
printf ' Es kam ueberhaupt keine HTTP-Antwort.\n' >&2
# Der Reihe nach das Naheliegende pruefen und BENENNEN
if ! npm_enabled; then
printf ' -> NPM_ENABLED=off - der Proxy Manager soll gar nicht laufen.
Einschalten: %s npm-enable on\n' "$SELF" >&2
elif ! container_running "$NPM_CONTAINER_NAME"; then
printf ' -> Der Container "%s" laeuft nicht.
Starten: %s up\n' "$NPM_CONTAINER_NAME" "$SELF" >&2
elif ! port_in_use "${NPM_ADMIN_PORT:-81}"; then
printf ' -> Auf Port %s lauscht nichts.
Der Container laeuft, aber die Oberflaeche ist dort nicht zu
erreichen. Nachsehen: %s logs
Port pruefen/aendern: %s npm-port\n' \
"${NPM_ADMIN_PORT:-81}" "$SELF" "$SELF" >&2
else
printf ' -> Port %s ist belegt, antwortet aber nicht auf diese Anfrage.
Vielleicht startet der Dienst noch: %s proxy restart\n' \
"${NPM_ADMIN_PORT:-81}" "$SELF" >&2
fi
case "$cmsg" in
*proxy*|*Proxy*)
printf ' -> curl nennt einen Proxy. Pruefen: %s noproxy\n' "$SELF" >&2 ;;
esac
;;
5??)
printf ' Es hat etwas geantwortet, aber mit einem Serverfehler.
Kommt die Antwort ueberhaupt vom Proxy Manager? Ein
HTTP-Proxy im Netz antwortet an dieser Stelle gern selbst:
%s noproxy\n' "$SELF" >&2
;;
*)
printf ' Unerwartete Antwort - erwartet wurde ein Feld "token".\n' >&2
;;
esac
# Sieht die Antwort nach einer Webseite aus, kommt sie nicht von der
# Schnittstelle - das ist das sicherste Zeichen fuer einen Proxy
# oder einen fremden Dienst auf dem Port.
case "$body" in
'<'*|*'<html'*|*'<HTML'*)
printf '\n %sDie Antwort ist HTML, kein JSON%s - sie stammt also nicht von der
Schnittstelle des Proxy Managers, sondern von etwas davor
(HTTP-Proxy, anderer Dienst auf dem Port). Erste Zeile:
%s\n' "$C_YEL" "$C_RST" "$(printf '%s' "$body" | sed -n '1p' | cut -c1-70)" >&2 ;;
'')
: ;;
*)
if [ -z "$m" ]; then
printf '\n Antwort (gekuerzt): %s\n' "$(printf '%s' "$body" | tr -d '\n' | cut -c1-120)" >&2
fi ;;
esac
if [ -n "${http_proxy:-}${https_proxy:-}${HTTPS_PROXY:-}" ]; then
printf '
In dieser Umgebung steht ein HTTP-Proxy. Die eigenen Aufrufe gehen
zwar mit "--noproxy" daran vorbei, eigene Tests aber nicht:
%s noproxy\n' "$SELF" >&2
fi
printf '\n' >&2
return 1
} }
# npm_api METHODE PFAD [JSON] -> Antwort auf stdout, HTTP-Code via npm_code # npm_api METHODE PFAD [JSON] -> Antwort auf stdout, HTTP-Code via npm_code
NPM_CODE_FILE="${TMPDIR:-/tmp}/.cmk-manage-npmcode.$$" NPM_CODE_FILE="${TMPDIR:-/tmp}/.cmk-manage-npmcode.$$"
trap 'rm -f "$NPM_CODE_FILE"' EXIT trap 'rm -f "$NPM_CODE_FILE"' EXIT
+7 -2
View File
@@ -148,8 +148,13 @@ npm_enabled() {
esac esac
} }
container_exists() { $RUNTIME container inspect "$1" >/dev/null 2>&1; } # Ohne erkannte Runtime laesst sich nichts sagen - dann schlicht "nein"
container_running() { [ "$($RUNTIME container inspect -f '{{.State.Running}}' "$1" 2>/dev/null)" = "true" ]; } # statt unter "set -u" mitten in einer Fehlerdiagnose abzubrechen.
container_exists() { [ -n "${RUNTIME:-}" ] && $RUNTIME container inspect "$1" >/dev/null 2>&1; }
container_running() {
[ -n "${RUNTIME:-}" ] || return 1
[ "$($RUNTIME container inspect -f '{{.State.Running}}' "$1" 2>/dev/null)" = "true" ]
}
require_cmk_running() { require_cmk_running() {
container_exists "$CMK_CONTAINER_NAME" \ container_exists "$CMK_CONTAINER_NAME" \