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ARIA-AGENT/host-agent/README.md
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duffyduckandClaude Opus 4.8 d32e7e59c3 feat(host-agent): Windows-Build aus Docker (Wine) + setup.exe (Dienst)
Dockerfile.win (tobix/pywine): baut die Windows-.exe via Wine+PyInstaller und
per NSIS ein setup.exe, das den Agent via nssm als Autostart-Windows-Dienst
einrichtet und die .env aus %ProgramData%\ARIA-Host-Agent liest (AppDirectory).
build-win.sh als Einstieg; release_agent.sh baut Windows jetzt mit (SKIP_WINDOWS=1
ueberspringt). _load_dotenv haertet: sucht .env auch neben sys.executable (onefile-
.exe-Ort), nicht nur __file__/CWD. README: Windows-Build + Dienst + Release.
macOS bleibt self-build (nicht aus Docker moeglich).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 20:39:08 +02:00

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# ARIA Host-Agent
Ein schlanker Agent, der **direkt auf einem Rechner** läuft und ARIA erlaubt,
diesen Rechner zu steuern — auch wenn er sonst aus dem Netz **nicht erreichbar**
ist (hinter NAT/Firewall, kein offener Port). Der Agent verbindet sich
**ausgehend** zum RVS (gleicher Token wie der Rest von ARIA).
Unterschied zum **Satelliten**: der Satellit entdeckt und steuert *andere*
Geräte in einem LAN; der Host-Agent steuert *den Rechner, auf dem er läuft*.
## Fähigkeiten
| Aktion | Was |
|--------------|-----|
| `exec` | Shell-Kommando ausführen (optional `sudo`), stdout/stderr/exit |
| `read` | Datei lesen (Base64, mit Offset/Limit) |
| `write` | Datei schreiben/anhängen (Base64 oder Text) |
| `info` | OS, CPU/RAM/Disk-Auslastung, Uptime, IP |
| `screenshot` | Bildschirmfoto (X11: scrot/maim · Wayland: grim) |
ARIA nutzt diese über die Brain-Tools `host_list` / `host_exec` / `host_read` /
`host_write` / `host_info` / `host_screenshot`.
## Plattformen
Eine Codebasis, läuft auf **Linux, macOS und Windows** (der Agent wählt Shell,
Screenshot-Methode und Root/Admin-Check je OS automatisch):
| | exec | Root/Admin | Screenshot |
|---|---|---|---|
| **Linux** | `bash -lc` | sudo (`SUDO_PASSWORD`/`SUDO_NOPASSWD`) / root | grim (Wayland) · scrot/maim (X11) |
| **macOS** | `bash -lc` | sudo (wie Linux) | `screencapture` (Bordmittel) |
| **Windows** | PowerShell | Agent **als Administrator** starten (kein sudo) | PowerShell/System.Drawing (Bordmittel) |
PyInstaller kann **nicht cross-kompilieren** — jede Binary wird auf ihrem OS gebaut.
## Bauen
**Linux (portabel, empfohlen)** — Docker-Container mit altem glibc:
```bash
./build.sh # -> dist/aria-host-agent (~15 MB, läuft auf vielen Distros)
```
**Linux/macOS ohne Docker** — PyInstaller direkt (linkt gegen lokales glibc/OS):
```bash
./build-native.sh # -> dist/aria-host-agent
```
**Windows — nativ** (auf einem Windows-Rechner, Python 3 im PATH nötig):
```bat
build-native.bat REM -> dist\aria-host-agent.exe
```
**Windows — aus Docker heraus (auf Linux!), inkl. Installer** — Wine baut die
`.exe`, NSIS packt ein `setup.exe`, das den Agent als Windows-Dienst einrichtet:
```bash
./build-win.sh [version]
# -> dist/aria-host-agent.exe (Konsolen-Binary)
# -> dist/aria-host-agent-setup.exe (Installer: Dienst + .env in ProgramData)
```
Der erste Lauf zieht das `tobix/pywine`-Image (~1–2 GB) und richtet die Wine-
Python-Umgebung ein — das dauert; Folge-Builds sind schnell. PyInstaller kann
nicht cross-compilen, deshalb der Wine-Umweg. **macOS geht so NICHT** (Apple
lässt sich nicht legal aus Docker bauen) — dort `./build-native.sh` auf einem Mac.
### Docker scheitert? (Live-ISO / overlayfs-Root)
Wenn `build.sh` mit `failed to mount … overlayfs … invalid argument` abbricht,
läufst du wahrscheinlich auf einem **Live-System** (Live-ISO). Dessen Root ist
selbst ein overlayfs, und Dockers `overlay2`-Treiber kann kein Overlay-auf-
Overlay stapeln. Zwei Auswege:
- **Empfohlen:** Binary auf einem normal installierten Linux bauen (`./build.sh`)
und nur die fertige `dist/aria-host-agent` aufs Live-System kopieren. Die
Binary ist portabel — Ziel braucht weder Docker noch Python.
- **Nativ bauen (ohne Docker):**
```bash
sudo apt install -y python3-pip python3-venv
./build-native.sh
```
Achtung: nativ gebaut linkt die Binary gegen das glibc **dieser** Maschine —
sie läuft dann nur auf Systemen mit gleichem oder neuerem glibc.
## Installieren
1. `dist/aria-host-agent` auf den Ziel-Rechner kopieren.
2. `.env.example` → `.env` daneben, RVS-Zugang + `CONTROL_ENABLED=true` eintragen.
3. Starten: `chmod +x aria-host-agent && ./aria-host-agent`
### Als systemd-Dienst (empfohlen für Dauerbetrieb)
Der Installer kopiert Binary + `.env` an ihre Plätze und richtet den Dienst ein:
```bash
# .env-Pfad direkt übergeben:
sudo ./install-service.sh /pfad/zur/.env
# ODER ohne Argument -> ncurses-Dateidialog (dialog) zum Auswählen der .env:
sudo ./install-service.sh
```
Er legt ab:
- Binary → `/usr/local/bin/aria-host-agent`
- `.env` → `/etc/aria-host-agent/.env` (Rechte `0600`, enthält Token/Passwörter)
- Unit → `/etc/systemd/system/aria-host-agent.service`, dann `enable --now`.
Danach: `systemctl status aria-host-agent` · `journalctl -u aria-host-agent -f`.
Die Binary sucht er unter `dist/aria-host-agent` bzw. `./aria-host-agent` (oder
2. Argument). Braucht `dialog` für den Dateibrowser (bietet die Installation an).
### Windows-Dienst (setup.exe)
`aria-host-agent-setup.exe` (aus `build-win.sh` oder dem Gitea-Release) als
Administrator ausführen. Der Installer:
- kopiert die `.exe` nach `%ProgramFiles%\ARIA Host-Agent`,
- legt `%ProgramData%\ARIA-Host-Agent\.env` an (nur falls noch keine da ist),
- richtet über **nssm** den Dienst **ARIA Host-Agent** ein (Autostart) und startet ihn.
Danach die `.env` unter `%ProgramData%\ARIA-Host-Agent\` mit RVS-Zugang +
`CONTROL_ENABLED=true` füllen und den Dienst neu starten (`services.msc` →
*ARIA Host-Agent*, oder `nssm restart ARIAHostAgent`). Deinstallation über
*Apps & Features* → *ARIA Host-Agent* (die `.env` in ProgramData bleibt erhalten).
## Release (Binaries als Gitea-Assets)
`release_agent.sh <version>` baut alles Docker-Baubare und hängt es als
**Release-Asset** an den Tag `agent-v<version>` — nichts landet im Git-Tree:
```bash
./release_agent.sh 0.2.0 # Linux + Android + Windows (Wine)
SKIP_WINDOWS=1 ./release_agent.sh 0.2.0 # ohne Windows (schneller)
```
Assets: `aria-host-agent-linux-x64`, `aria-host-agent-android-agent-v<v>.apk`,
`aria-host-agent-windows.exe`, `aria-host-agent-windows-setup.exe`. **macOS** ist
nicht Docker-baubar — auf einem Mac `./build-native.sh` laufen lassen und das
Ergebnis vor dem Release nach `dist/aria-host-agent-macos` legen, dann nimmt das
Skript es automatisch mit. Gitea-Zugang via `.env`/Umgebung (`GITEA_URL`,
`GITEA_REPO`, `GITEA_USER`), Kennwort wird abgefragt.
## TLS / SNI — Agent im selben Netz wie der RVS
Steht der Rechner im **selben Netz wie der RVS** (z.B. Rechenzentrum) und soll
direkt auf dessen **interne IP** verbinden (kein NAT-Hairpin über den externen
Hostnamen), scheitert der TLS-Handshake sonst an `tlsv1 alert internal error`
(Caddy hat kein Zertifikat für die IP). Lösung — in der `.env`:
```
RVS_HOST=10.0.0.2 # interne RVS-IP
RVS_SNI=example.com # Name, für den das Caddy-Zert gilt
```
Der Agent verbindet dann auf die IP, präsentiert aber den Namen im TLS-SNI.
Zuhause / im Normalfall `RVS_SNI` leer lassen und den Hostnamen als `RVS_HOST`.
## sudo
Vier Fälle, der Agent wählt automatisch:
1. **Agent läuft als root** (z.B. systemd `User=root`) → volle Rechte, kein sudo nötig.
2. `SUDO_PASSWORD=…` in der `.env` → `sudo -S` mit Passwort.
3. `SUDO_NOPASSWD=true` → `sudo -n` (Live-ISO / passwortloses sudo, z.B. Linux
Mint vom Stick).
4. sonst → sudo-Kommandos scheitern mit klarer Meldung.
## Sicherheit
- Reagiert **nur** auf den eigenen RVS-Raum (Token) und **nur**, wenn
`CONTROL_ENABLED=true`.
- Keine offenen Ports (reiner ausgehender Client).
- Alle Kommandos werden geloggt.
- Der Agent gibt **vollen** Zugriff auf den Rechner — nur auf Maschinen
einsetzen, denen du ARIA anvertraust.
## Hinweis Screenshot
Als Systemdienst fehlt die grafische Session. Für `screenshot` den Agent in der
Desktop-Session starten (Autostart) oder `DISPLAY`/`XAUTHORITY` in der Unit setzen.