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ARIA-AGENT/satellite/README.md
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duffyduckandClaude Opus 4.8 d4e3a73e89 feat(host-agent): systemd-Service-Installer + SNI-Doku ueberall
install-service.sh: installiert Binary (/usr/local/bin) + .env (/etc/aria-host-
agent/.env, 0600) + systemd-Unit und macht enable --now. .env-Pfad als Argument
ODER ohne Argument ein ncurses-Dateidialog (dialog --fselect, bietet Installation
von dialog an). Findet die Binary unter dist/ bzw. ./ oder als 2. Argument.

Doku aktualisiert (RVS_SNI fuer RZ-interne Clients + Installer):
- host-agent/README: Installer-Abschnitt + TLS/SNI-Abschnitt.
- README (zentral): Installer + SNI im Host-Agent-Abschnitt (Verweis auf
  Satellit/Compute-Nodes).
- satellite/README + xtts/README: RVS_SNI-Hinweis fuer Boxen/Satelliten im
  RVS-Netz.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 17:27:07 +02:00

108 lines
4.5 KiB
Markdown

# ARIA Satellit 🛰️
Ein eigenständiger **Außenposten-Container** für ein fremdes Netz (Büro, Werkstatt,
Ferienwohnung …). Er verbindet sich als RVS-Client in Stefans Raum und gibt ARIA
**Augen und Hände in genau diesem Netz** — ohne dass der Haupt-Stack dort stehen muss.
- **Augen (Info):** entdeckt Geräte via **mDNS/Zeroconf** (Chromecast, AirPlay, Sonos,
Drucker, NAS …), **SSDP/UPnP + DIAL** (Smart-TVs, Fire TV) und der **ARP-Tabelle**
(rohe Hosts). Meldet ARIA ein Live-Inventar.
- **Hände (Steuerung):** **DIAL-App-Launch** (z.B. YouTube-Video auf dem Fire TV),
**Wake-on-LAN**, generisches **HTTP**. Nur wenn freigeschaltet (siehe Sicherheit).
## ⚠️ Wichtig: der Satellit MUSS im echten Ziel-LAN laufen
Discovery (mDNS/SSDP-Multicast + ARP) funktioniert **nur**, wenn der Prozess
tatsächlich im selben LAN wie die Geräte hängt — z.B. `192.168.0.0/24`, wo der
Fire TV steht.
**Docker Desktop (Mac/Windows) geht NICHT.** Dort ist `network_mode: host` das Netz
der Docker-Linux-VM (NAT, `192.168.65.x` / `172.x`), **nicht** dein echtes LAN.
Der Satellit sieht dann nur Docker-Container statt der echten Geräte. (Der Satellit
erkennt das selbst und meldet eine ⚠-Warnung im Diagnostic + Log.)
Richtig deployen — zwei Wege:
**A) Linux-Box im Ziel-LAN mit Docker Engine** (empfohlen, z.B. Raspberry Pi / NUC im Büro):
```bash
cd satellite
cp .env.example .env # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION
docker compose up -d --build
docker compose logs -f # "Netz: primary_ip=192.168.0.x" + "[scan] N Geraete"
```
`network_mode: host` (schon gesetzt) gibt hier echtes LAN + Multicast.
**B) Nativ als Python-Prozess** (für Mac/Windows-Test oder ohne Docker) — läuft direkt
auf einer Maschine im Ziel-LAN. Das Script lädt die `.env` **selbst** (muss im
`satellite/`-Ordner liegen):
```bash
cd satellite
cp .env.example .env # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION eintragen
pip install -r requirements.txt
python satellite.py # liest .env automatisch
```
(Echte Umgebungsvariablen haben Vorrang — `export RVS_TOKEN=...` überschreibt die
`.env`, falls du das lieber magst.)
`RVS_HOST/PORT/TLS/TOKEN` **identisch** zum Haupt-Stack (gleicher Raum, damit ARIA
den Satelliten erreicht). `SATELLITE_LOCATION` ist der Name, über den ARIA das Netz
anspricht („Büro").
**Satellit im selben Netz wie der RVS** (z.B. Rechenzentrum, direkt auf die
interne IP statt NAT-Hairpin): `RVS_HOST=<interne-ip>` + **`RVS_SNI=<zert-name>`**
(der Name, für den das Caddy-Zertifikat gilt). Ohne das scheitert TLS an
`tlsv1 alert internal error`. Zuhause / normal: `RVS_SNI` leer lassen.
**Kontrolle:** im Log/Diagnostic muss `primary_ip` im Ziel-LAN liegen
(`192.168.0.x`) — steht da `192.168.65.x` oder `172.x`, sitzt der Satellit im
falschen (Docker-)Netz.
## Als Dienst installieren (Autostart, ohne Docker)
Legt automatisch ein `.venv` an, installiert die Requirements und richtet einen
Dienst ein, der bei Boot startet und bei Absturz neu hochkommt. `.env` vorher
anlegen.
**Linux (systemd) / macOS (launchd):**
```bash
cd satellite
bash install.sh # installieren + starten
bash install.sh uninstall # entfernen
```
- Linux-Logs: `journalctl -u aria-satellite -f`
- macOS-Logs: `tail -f satellite.log` (evtl. „Lokales Netzwerk"-Zugriff erlauben)
**Windows (Scheduled Task) — PowerShell als Administrator:**
```powershell
cd satellite
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1 # installieren + starten
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1 -Uninstall # entfernen
```
- Log: `Get-Content -Wait satellite.log`
## So nutzt ARIA es
ARIA hat drei Brain-Tools:
- `satellite_list` — welche Netze/Satelliten sind online + was können sie.
- `satellite_devices(satellite)` — Inventar eines Netzes.
- `satellite_command(satellite, device, action, params)` — Aktion ausführen.
Beispiel „YouTube-Video auf dem Büro-Stick":
```
satellite_command(satellite="Büro", device="Fire TV",
action="dial.launch", params={"app":"YouTube","v":"<videoId>"})
```
## Sicherheit
Der Satellit scannt ein Netz **und** ist über einen Cloud-Relay erreichbar — deshalb:
- Reagiert **nur** auf den eigenen RVS-Raum (Token).
- **`CONTROL_ENABLED=false`** = reiner Info-Satellit (steuert nichts). Standard-sicher.
- Bei `true`: nur Aktionen aus **`CONTROL_ALLOWLIST`**, alles andere wird abgelehnt.
- Jede ausgeführte Aktion wird **geloggt**.
- Keine offenen Ports — reiner Client.
Empfehlung: in vertrauenswürdigen Netzen `CONTROL_ENABLED=true` mit enger Allowlist;
sonst `false` und nur beobachten.