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ARIA-AGENT/host-agent/android/README.md
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duffyduckandClaude Opus 4.8 0588a8d9b3 docs(android-agent): README-Build-Abschnitt praezisiert; Version 0.2.0
Ehrlicher Bau-Weg (nur Docker noetig, dist/aria-android-agent.apk, Debug-Key,
Installieren, Erst-Build-Kosten/Stolperer). release.sh klar als M4 geplant
markiert statt als vorhandener Befehl. versionCode 2 / versionName 0.2.0 (M1+M2).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 20:26:50 +02:00

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# ARIA Android-Agent
Ein **nativer Android-Agent** (eigene APK), der ARIA erlaubt, ein Smartphone
**fernzusteuern** — inkl. Bedienen fremder App-UIs (z.B. „ARIA, richte auf dem
Handy ein E-Mail-Konto ein"). Gegenstück zum Desktop-`host-agent` (Linux/macOS/
Windows), aber Android ist kein Unix-Shell-System — deshalb ein **anderes
Action-Set** (UI-Automation statt beliebiger Shell-Kommandos).
Verbindet sich wie die ARIA-App **ausgehend** zum RVS (gleicher Token/Raum),
Verbindungs-Setup per **QR-Scan oder manueller Eingabe**. Taucht in der
Diagnostic unter **Satelliten → Host-Agenten 💻** auf (`host_hello` mit
`os="Android …"` + Android-Caps).
## Warum nativ (Kotlin), nicht Termux/RN
- **UI-Automation** (fremde Apps bedienen) geht auf Android nur über einen
**AccessibilityService** — den kann nur eine native App bereitstellen.
- **Screenshots** einer laufenden Session: **MediaProjection** (native).
- **Dauerbetrieb**: Foreground-Service mit Notification (native).
- Termux gäbe nur Shell + `termux-api` (SMS/Anruf/Standort …), **kein** Bedienen
anderer App-UIs. Für „E-Mail-Konto durchklicken" reicht das nicht.
Tech: **Kotlin**, OkHttp-WebSocket (RVS-Client), CameraX/ML-Kit (QR),
AccessibilityService (Input), MediaProjection (Screenshot). Build via Docker
(Android-SDK + Gradle) → APK. Nur Linux baut APKs (Docker), Deploy manuell.
## Action-Set (host_command → host_result)
Android-spezifisch (statt exec/read/write des Desktop-Agents):
| Action | Was |
|---|---|
| `screenshot` | Bildschirmfoto (MediaProjection) — ARIA *sieht* den Schirm |
| `ui_dump` | Sichtbare UI als Baum (Texte, Buttons, Felder + Koordinaten) — ARIAs „Augen" für gezieltes Tippen |
| `ui_tap` | Tippen (x,y ODER auf ein Element aus ui_dump) |
| `ui_text` | Text in das fokussierte/angegebene Feld schreiben |
| `ui_swipe` | Wischen/Scrollen |
| `ui_key` | Systemtasten (BACK, HOME, ENTER …) |
| `app_launch` | App per Paketname starten (z.B. E-Mail-App) |
| `app_list` | installierte Apps auflisten |
| `info` | Gerät: Modell, Android-Version, Akku, Netz, IP |
| `notify` | Benachrichtigung anzeigen |
| *(später)* | `sms_send`, `call`, `location`, `clipboard` (je nach Bedarf + Berechtigung) |
ARIA-Flow „E-Mail einrichten": `app_launch` (Mail-App) → `screenshot`/`ui_dump`
(sehen, was da ist) → `ui_tap`/`ui_text` (durchklicken) → wieder `ui_dump` prüfen,
bis fertig. Genau das agentische Muster wie beim Endian-Fix, nur mit Handy-UI.
## Dauerbetrieb — Foreground-Service vs. Push (FCM)
Der Agent muss **immer erreichbar** sein, obwohl Android Hintergrundprozesse
aggressiv killt (Doze, App-Standby, OEM-Batterie-Manager wie Xiaomi/Huawei).
Zwei Wege, deine WhatsApp-Intuition trifft ins Schwarze:
**A) Foreground-Service (persistente WebSocket)** — der einfache Start:
- Dauerhafte RVS-Verbindung + Foreground-Notification („Agent aktiv").
- Braucht: `FOREGROUND_SERVICE`, **Akku-Optimierung ausnehmen**
(`REQUEST_IGNORE_BATTERY_OPTIMIZATIONS` — User whitelistet die App),
`RECEIVE_BOOT_COMPLETED` + BootReceiver (Neustart nach Reboot), Auto-Reconnect
(haben wir im Protokoll schon).
- **Reutzt unser bestehendes `host_hello`/`host_command`/`host_result` 1:1.**
- Nachteil: etwas Akku; manche OEMs killen trotzdem → „Autostart" manuell erlauben.
**B) Self-hosted Push (KEIN Google!)** — genau wie WhatsApp, aber auf eigenem Server:
- **UnifiedPush + self-hosted ntfy**: Auf dem ARIA-Server läuft **ntfy** (freier,
self-hostbarer Push-Server). Der Agent nutzt **UnifiedPush** (offener Standard,
de-Google-Welt/F-Droid) mit dem ntfy-Distributor auf dem Handy. Will ARIA etwas,
POSTet die Bridge/RVS an ntfy → weckt die App → sie holt den Befehl vom RVS,
arbeitet, antwortet. **Läuft auch auf Custom-ROMs OHNE Google Play Services.**
- Akkuschonend wie FCM, aber ohne jede Google-Abhängigkeit. Nur ein Dienst mehr
(ntfy) im Stack + der Push-Auslöser serverseitig.
**C) FCM (Google) — optional:** Wer ein Stock-Android mit Play Services hat und
Googles Push-Kanal will, kann FCM statt ntfy nehmen (bester Akku auf GMS-Geräten).
Braucht Firebase-Projekt + Play Services. **Nur eine Option, keine Pflicht.**
**Custom-ROM ohne Google:** → Weg **A** (eigener Socket) oder **B** (self-hosted
ntfy). Beide brauchen KEIN Google. Für Stefans dediziertes Ziel-Handy ist **A**
sogar oft die einfachste Dauerlösung (unser eigener „Push" über den RVS-Socket).
**Hybrid (ideal, End-Ausbau):** Im Leerlauf nur Push (max. Akku). Ein Push weckt
die App → sie öffnet die RVS-Verbindung, hält sich per Wakelock für die Interaktion
wach (mehrere Befehle flüssig, z.B. E-Mail-Setup durchklicken) → schläft nach ein
paar Sekunden Ruhe wieder ein. So WhatsApp-Akku UND schnelle Multi-Befehl-Sessions.
Der Push kommt dabei von **B (self-hosted ntfy)** oder C (FCM) — freie Wahl.
Erste Push-Latenz aus tiefem Doze ~1–3 s; danach bleibt der Socket die Session offen.
**Empfehlung:** Meilenstein 1–3 mit **A (Foreground-Service)** — läuft sofort und
nutzt alles Vorhandene, damit wir schnell einen funktionierenden Agenten haben, ganz
ohne externe Dienste. Dann **Push-Hybrid mit self-hosted ntfy (B)** als Akku-Ausbau —
KEIN Google. FCM (C) nur optional für Stock-Android. Action-Set/Protokoll bleiben
identisch, nur der Wecker ändert sich.
## Sicherheit
- Reagiert nur auf den eigenen RVS-Raum (Token); Setup per QR/manuell.
- **CONTROL_ENABLED**-Schalter in der App (Default AUS) — erst wenn Stefan es
bewusst aktiviert, führt der Agent Aktionen aus.
- AccessibilityService + MediaProjection müssen vom User **explizit** in den
Android-Einstellungen freigegeben werden (kein stiller Zugriff möglich).
- Alle Aktionen werden protokolliert (In-App-Log + optional an ARIA).
- Voller Gerätezugriff — nur auf eigenen/anvertrauten Geräten nutzen.
## Meilensteine
1. **✅ Verbinden + sichtbar** — Gradle-Projekt, AndroidManifest, RVS-WS-Client,
Foreground-Service, Connect-UI (QR-Scan + manuell), `host_hello`/`host_ping`.
→ Agent erscheint in der Diagnostic. `info` funktioniert.
2. **✅ Sehen** — MediaProjection-Screenshot (`ScreenCapturer`, gleicher
`{format,bytes,base64}`-Vertrag wie der Desktop-Agent → `host_screenshot`) +
`ui_dump` (`AriaAccessibilityService`, nur lesend → Brain-Tool `host_ui_dump`).
Freigabe einmalig in der App: „Bildschirm-Zugriff erlauben" + „Bedienungshilfe
öffnen". → ARIA sieht den Schirm und liest die UI-Elemente mit Koordinaten.
3. **Steuern** — `ui_tap`/`ui_text`/`ui_swipe`/`ui_key`/`app_launch` über den
AccessibilityService. → ARIA bedient Apps (E-Mail-Setup).
4. **Feinschliff** — `info`/`app_list`/`notify`, Build-Härtung, `release.sh`
(Version-Param → Gitea-Release-Asset, wie die App).
## Bauen
APK-Builds laufen **nur unter Linux** — deshalb im Docker-Container. Du brauchst
nichts Android-spezifisches installiert, **nur Docker**. Android-SDK, Gradle und
Build-Tools zieht der Container selbst (`Dockerfile.build`).
```bash
cd host-agent/android
./build.sh
```
`build.sh` baut das Image `aria-android-agent-build` und lässt darin
`gradle assembleDebug` laufen. Ergebnis:
```
host-agent/android/dist/aria-android-agent.apk
```
Das ist ein **Debug-APK**: auto-signiert mit dem Android-Debug-Key, also direkt
installierbar — ohne eigenen Keystore, ohne Play Store.
### Auf dem Handy installieren
1. `dist/aria-android-agent.apk` aufs Zielgerät kopieren (USB, Cloud, `adb install
dist/aria-android-agent.apk`, …).
2. Antippen → Android fragt nach **„Unbekannte Quellen / Aus dieser Quelle
installieren erlauben"** → erlauben.
3. App öffnen → verbinden (QR/manuell), „Steuerung erlauben" an, für M2 zusätzlich
„Bildschirm-Zugriff erlauben" + „Bedienungshilfe öffnen".
### Was der erste Build kostet
Der **erste** Lauf lädt viel (JDK-Image, Gradle, Android-SDK, Dependencies) und
dauert entsprechend — mehrere Minuten. Folge-Builds sind schnell (Docker-Layer +
Gradle-Cache im Image). Häufige Stolperer:
- **Docker fehlt / kein Zugriff** → `docker`-Rechte prüfen (`docker ps`).
- **Overlay-on-Overlay auf einem Live-ISO** („invalid argument" beim Image-Bau) —
gleiches Problem wie beim Desktop-Agent auf dem Mint-Live-System; von einer
installierten Linux-Kiste bauen.
- **Kotlin-/Manifest-Fehler** beim allerersten Bau eines neuen Meilensteins: den
Gradle-Fehler posten, das glätten wir schnell.
### Version setzen
Bis es `release.sh` gibt, wird die Version in `app/build.gradle` gepflegt
(`versionCode` / `versionName`). Aktuell `1` / `0.2.0` (M1+M2).
## Release (geplant — Meilenstein 4)
`release.sh <version>` — wie die `release.sh` der Haupt-App: nimmt die
Versionsnummer als Parameter, baut das APK, taggt und lädt es als
**Gitea-Release-Asset** hoch, damit der Download einfach ist. Noch nicht gebaut.
> Status: **M1 + M2 fertig** (verbinden, `info`, `screenshot`, `ui_dump`).
> Als Nächstes Meilenstein 3 (Steuern), Release-Skript in M4.