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ARIA-AGENT/satellite/README.md
T
duffyduckandClaude Opus 5.5 627b826226 feat(vpn): VPN-Satelliten — WireGuard-Clients als Satelliten ohne Installation beim Kunden
Einstellungen → VPN → WireGuard → Clients: WireGuard-Datei des Kunden
hochladen/einfuegen (editierbar), je Verbindung Schalter (an = auch nach
Neustart, aus = bleibt aus), bearbeiten, Download, ℹ-Verlauf, loeschen;
Log-Aufbewahrung im Reiter Einstellungen. Server-Reiter mit Anleitung fuer
UDP 443 (NPM-Stream bzw. ohne Nginx), Server selbst folgt.

Jede Verbindung ist ein eigener Container (aria-vpn-<id>, Image aus
satellite/Dockerfile.vpn) mit eigenem Netz-Namensraum: WireGuard + normaler
satellite.py (kind=vpn). Firewall im Container: Tunnel nur ausgehend, keine
Verbindung Kundennetz → ARIA; ins ARIA-Netz nur RVS + Endpunkt. Routen ohne
wg-quick, RVS-Weg nie durch den Tunnel (auch bei 0.0.0.0/0). Scan ueber den
Tunnel aktiv per TCP (kein mDNS/ARP), FritzBox an Port 49000 erkannt.
Satelliten-Ansicht: eigene Gruppe VPN-Satelliten.

Lokal Ende-zu-Ende getestet (Kunde mit WG-Server + LAN, Fake-RVS):
Tunnel, Verlauf, Scan, Sperren in beide Richtungen, Volltunnel.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-11-01 13:30:10 +01:00

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# ARIA Satellit 🛰️
Ein eigenständiger **Außenposten-Container** für ein fremdes Netz (Büro, Werkstatt,
Ferienwohnung …). Er verbindet sich als RVS-Client in Stefans Raum und gibt ARIA
**Augen und Hände in genau diesem Netz** — ohne dass der Haupt-Stack dort stehen muss.
- **Augen (Info):** entdeckt Geräte via **mDNS/Zeroconf** (Chromecast, AirPlay, Sonos,
Drucker, NAS …), **SSDP/UPnP + DIAL** (Smart-TVs, Fire TV) und der **ARP-Tabelle**
(rohe Hosts). Meldet ARIA ein Live-Inventar.
- **Hände (Steuerung):** **DIAL-App-Launch** (z.B. YouTube-Video auf dem Fire TV),
**Wake-on-LAN**, generisches **HTTP**. Nur wenn freigeschaltet (siehe Sicherheit).
## ⚠️ Wichtig: der Satellit MUSS im echten Ziel-LAN laufen
Discovery (mDNS/SSDP-Multicast + ARP) funktioniert **nur**, wenn der Prozess
tatsächlich im selben LAN wie die Geräte hängt — z.B. `192.168.0.0/24`, wo der
Fire TV steht.
**Docker Desktop (Mac/Windows) geht NICHT.** Dort ist `network_mode: host` das Netz
der Docker-Linux-VM (NAT, `192.168.65.x` / `172.x`), **nicht** dein echtes LAN.
Der Satellit sieht dann nur Docker-Container statt der echten Geräte. (Der Satellit
erkennt das selbst und meldet eine ⚠-Warnung im Diagnostic + Log.)
Richtig deployen — zwei Wege:
**A) Linux-Box im Ziel-LAN mit Docker Engine** (empfohlen, z.B. Raspberry Pi / NUC im Büro):
```bash
cd satellite
cp .env.example .env # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION
docker compose up -d --build
docker compose logs -f # "Netz: primary_ip=192.168.0.x" + "[scan] N Geraete"
```
`network_mode: host` (schon gesetzt) gibt hier echtes LAN + Multicast.
> **Fehler `KeyError: 'ContainerConfig'` beim Neubauen?**
> Das ist ein **Bug im alten `docker-compose` 1.29.2** (Python-Version), nicht im
> Satelliten: Beim *Ersetzen* eines bestehenden Containers mit Volume liest es ein
> Feld aus dem Image, das neuere Docker-Versionen nicht mehr schreiben. Zwei Fixes:
> ```bash
> docker compose up -d --build # v2 (mit LEERZEICHEN) — falls vorhanden
> # oder mit der alten Version: alten Container erst weg, dann neu anlegen
> docker-compose rm -sf satellite && docker-compose up -d --build
> ```
> Der `./data`-Ordner (Credentials, ADB-Schlüssel, APK-Cache) bleibt dabei erhalten —
> er ist ein Bind-Mount, kein Container-Volume.
**B) Nativ als Python-Prozess** (für Mac/Windows-Test oder ohne Docker) — läuft direkt
auf einer Maschine im Ziel-LAN. Das Script lädt die `.env` **selbst** (muss im
`satellite/`-Ordner liegen):
```bash
cd satellite
cp .env.example .env # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION eintragen
pip install -r requirements.txt
python satellite.py # liest .env automatisch
```
(Echte Umgebungsvariablen haben Vorrang — `export RVS_TOKEN=...` überschreibt die
`.env`, falls du das lieber magst.)
`RVS_HOST/PORT/TLS/TOKEN` **identisch** zum Haupt-Stack (gleicher Raum, damit ARIA
den Satelliten erreicht). `SATELLITE_LOCATION` ist der Name, über den ARIA das Netz
anspricht („Büro").
**Satellit im selben Netz wie der RVS** (z.B. Rechenzentrum, direkt auf die
interne IP statt NAT-Hairpin): `RVS_HOST=<interne-ip>` + **`RVS_SNI=<zert-name>`**
(der Name, für den das Caddy-Zertifikat gilt). Ohne das scheitert TLS an
`tlsv1 alert internal error`. Zuhause / normal: `RVS_SNI` leer lassen.
**Kontrolle:** im Log/Diagnostic muss `primary_ip` im Ziel-LAN liegen
(`192.168.0.x`) — steht da `192.168.65.x` oder `172.x`, sitzt der Satellit im
falschen (Docker-)Netz.
## Als Dienst installieren (Autostart, ohne Docker)
Legt automatisch ein `.venv` an, installiert die Requirements und richtet einen
Dienst ein, der bei Boot startet und bei Absturz neu hochkommt. `.env` vorher
anlegen.
**Linux (systemd) / macOS (launchd):**
```bash
cd satellite
bash install.sh # installieren + starten
bash install.sh uninstall # entfernen
```
- Linux-Logs: `journalctl -u aria-satellite -f`
- macOS-Logs: `tail -f satellite.log` (evtl. „Lokales Netzwerk"-Zugriff erlauben)
**Windows (Scheduled Task) — PowerShell als Administrator:**
```powershell
cd satellite
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1 # installieren + starten
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1 -Uninstall # entfernen
```
- Log: `Get-Content -Wait satellite.log`
## So nutzt ARIA es
ARIA hat drei Brain-Tools:
- `satellite_list` — welche Netze/Satelliten sind online + was können sie.
- `satellite_devices(satellite)` — Inventar eines Netzes.
- `satellite_command(satellite, device, action, params)` — Aktion ausführen.
Beispiel „YouTube-Video auf dem Büro-Stick":
```
satellite_command(satellite="Büro", device="Fire TV",
action="dial.launch", params={"app":"YouTube","v":"<videoId>"})
```
## Sicherheit
Der Satellit scannt ein Netz **und** ist über einen Cloud-Relay erreichbar — deshalb:
- Reagiert **nur** auf den eigenen RVS-Raum (Token).
- **`CONTROL_ENABLED=false`** = reiner Info-Satellit (steuert nichts). Standard-sicher.
- Bei `true`: nur Aktionen aus **`CONTROL_ALLOWLIST`**, alles andere wird abgelehnt.
- Jede ausgeführte Aktion wird **geloggt**.
- Keine offenen Ports — reiner Client.
Empfehlung: in vertrauenswürdigen Netzen `CONTROL_ENABLED=true` mit enger Allowlist;
sonst `false` und nur beobachten.
## VPN-Satelliten (WireGuard, ohne Installation beim Kunden)
Ein VPN-Satellit ist ein Satellit, der **nicht im Kundennetz** läuft, sondern auf ARIA —
verbunden über einen WireGuard-Tunnel. Angelegt wird er in der Diagnostic unter
**Einstellungen → VPN → WireGuard**; im Reiter Satelliten steht er unter „VPN-Satelliten 🔐“.
**Clients** (ARIA wählt sich beim Kunden ein): die WireGuard-Datei des Kunden hochladen
oder einfügen, Namen vergeben, einschalten.
- **An** = Container mit Neustart-Automatik (verbindet sich nach einem Neustart wieder).
**Aus** = Container weg, Datei und Log bleiben — Kundennetze nur bei Bedarf.
- ✏️ bearbeiten · ⬇ Datei wieder herunterladen · ℹ Verlauf (wann verbunden, wie lange,
Datenmenge) · 🗑 löschen. Log-Aufbewahrung im Reiter Einstellungen.
**Wie es gebaut ist** (`Dockerfile.vpn`, `vpn_entry.py`, `diagnostic/vpn.js`):
- **Ein Container pro Verbindung** (`aria-vpn-<id>`, Netz `aria-vpn`, nur `NET_ADMIN`).
Eigener Netz-Namensraum: überlappende Kundennetze (überall `192.168.178.0/24`) stören
sich nicht, und lokale Satelliten im Host-Netz sehen die VPN-Netze nie.
- **Firewall im Container:** durch den Tunnel nur ausgehend, zurück kommen nur Antworten —
auch wenn die Gegenseite den Tunnel aufgebaut hat, führt keine Verbindung vom Kundennetz
zu ARIA. Ins ARIA-Netz/Internet darf der Container nur zum RVS und zum Tunnel-Endpunkt.
- `wg0` wird selbst aufgesetzt, nicht per `wg-quick`: `DNS`/`PostUp` aus fremden Dateien
werden ignoriert, und bei `AllowedIPs = 0.0.0.0/0` bleibt der Weg zum RVS trotzdem
außerhalb des Tunnels. Endpunkte mit Hostnamen (DynDNS) werden neu aufgelöst, solange
keine Verbindung steht.
- **Scan:** über WireGuard gibt es kein mDNS/SSDP/ARP — der VPN-Satellit klopft die Netze
aktiv ab (`SCAN_NETS`, Standard = AllowedIPs ohne `0.0.0.0/0`; typische Ports, auch
„Verbindung abgelehnt“ zählt als Gerät). FritzBoxen erkennt er an Port 49000.
- Daten pro Verbindung unter `aria-data/config/diag-state/vpn/<id>/` (`tunnel/wg.conf`
mit privatem Schlüssel, `status.json`, `events.jsonl`, `data/` = Zugangsdaten usw.).
**Voraussetzungen auf der ARIA-VM:**
- WireGuard-Kernelmodul: `modprobe wireguard` und dauerhaft
`echo wireguard > /etc/modules-load.d/wireguard.conf`
- Image bauen: `docker compose up -d --build vpn-satellite-image` (baut nur das Image,
der Container beendet sich sofort wieder — das ist richtig so).
**Server** (Kunden wählen sich bei ARIA ein, z.B. per FritzBox) kommt als nächster Schritt.
Erreichbar über **UDP 443** auf dem RVS-Hostnamen (TCP 443 bleibt beim RVS):
- *Mit Nginx Proxy Manager:* Hosts → Streams → Incoming Port 443, Forward Host = ARIA-VM,
**nur UDP** (TCP würde mit den Proxy-Hosts kollidieren); im NPM-Compose `'443:443/udp'`
ergänzen; am Router UDP 443 ebenfalls auf den NPM-Rechner.
- *Ohne Nginx:* den RVS-Port am Router zusätzlich als **UDP** direkt auf die ARIA-VM weiterleiten.