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duffyduckandClaude Opus 5.5 9b25187084 feat(vpn): WireGuard-Server — Kunden waehlen sich per UDP 443 ein, ein Verteiler fuer alle
Einstellungen → VPN → WireGuard → Server: Einwahl anlegen (Name,
Kundennetz, LAN-IP der FritzBox); ARIA erzeugt beide Schluesselpaare + PSK,
⬇ liefert die Datei fuer die Gegenseite (FritzBox-Netzwerk-Kopplung oder
Standard-WireGuard). Jede Einwahl = eigener VPN-Satellit-Container mit
fester IP im Netz aria-vpn (10.213.213.0/24, ausserhalb von Dockers Pools).

Neuer Verteiler (satellite/vpn_relay.py, aria-vpn-relay, Host-Netz,
VPN_RELAY_PORT 51820): ordnet jedes Paket per WireGuard-mac1 bzw.
Sitzungsnummer dem richtigen Container zu, ohne zu entschluesseln; Fremdes
wird still verworfen. Anleitung NPM-Stream / ohne Nginx / ufw im ℹ des
Server-Reiters und im satellite/README.

Lokal Ende-zu-Ende getestet: zwei Kunden mit demselben Netz 192.168.178.0/24
gleichzeitig ueber einen Port, jeder erreicht nur sein eigenes LAN; kein Weg
Kunde → ARIA, Kunde 1 → Einwahl 2, Container → Internet; fremder Schluessel
und Muell am Verteiler ohne Antwort.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-11-01 14:14:34 +01:00
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ARIA Satellit 🛰️

Ein eigenständiger Außenposten-Container für ein fremdes Netz (Büro, Werkstatt, Ferienwohnung …). Er verbindet sich als RVS-Client in Stefans Raum und gibt ARIA Augen und Hände in genau diesem Netz — ohne dass der Haupt-Stack dort stehen muss.

  • Augen (Info): entdeckt Geräte via mDNS/Zeroconf (Chromecast, AirPlay, Sonos, Drucker, NAS …), SSDP/UPnP + DIAL (Smart-TVs, Fire TV) und der ARP-Tabelle (rohe Hosts). Meldet ARIA ein Live-Inventar.
  • Hände (Steuerung): DIAL-App-Launch (z.B. YouTube-Video auf dem Fire TV), Wake-on-LAN, generisches HTTP. Nur wenn freigeschaltet (siehe Sicherheit).

⚠️ Wichtig: der Satellit MUSS im echten Ziel-LAN laufen

Discovery (mDNS/SSDP-Multicast + ARP) funktioniert nur, wenn der Prozess tatsächlich im selben LAN wie die Geräte hängt — z.B. 192.168.0.0/24, wo der Fire TV steht.

Docker Desktop (Mac/Windows) geht NICHT. Dort ist network_mode: host das Netz der Docker-Linux-VM (NAT, 192.168.65.x / 172.x), nicht dein echtes LAN. Der Satellit sieht dann nur Docker-Container statt der echten Geräte. (Der Satellit erkennt das selbst und meldet eine ⚠-Warnung im Diagnostic + Log.)

Richtig deployen — zwei Wege:

A) Linux-Box im Ziel-LAN mit Docker Engine (empfohlen, z.B. Raspberry Pi / NUC im Büro):

cd satellite
cp .env.example .env            # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION
docker compose up -d --build
docker compose logs -f          # "Netz: primary_ip=192.168.0.x" + "[scan] N Geraete"

network_mode: host (schon gesetzt) gibt hier echtes LAN + Multicast.

Fehler KeyError: 'ContainerConfig' beim Neubauen? Das ist ein Bug im alten docker-compose 1.29.2 (Python-Version), nicht im Satelliten: Beim Ersetzen eines bestehenden Containers mit Volume liest es ein Feld aus dem Image, das neuere Docker-Versionen nicht mehr schreiben. Zwei Fixes:

docker compose up -d --build                 # v2 (mit LEERZEICHEN) — falls vorhanden
# oder mit der alten Version: alten Container erst weg, dann neu anlegen
docker-compose rm -sf satellite && docker-compose up -d --build

Der ./data-Ordner (Credentials, ADB-Schlüssel, APK-Cache) bleibt dabei erhalten — er ist ein Bind-Mount, kein Container-Volume.

B) Nativ als Python-Prozess (für Mac/Windows-Test oder ohne Docker) — läuft direkt auf einer Maschine im Ziel-LAN. Das Script lädt die .env selbst (muss im satellite/-Ordner liegen):

cd satellite
cp .env.example .env      # RVS-Zugang + SATELLITE_LOCATION eintragen
pip install -r requirements.txt
python satellite.py       # liest .env automatisch

(Echte Umgebungsvariablen haben Vorrang — export RVS_TOKEN=... überschreibt die .env, falls du das lieber magst.)

RVS_HOST/PORT/TLS/TOKEN identisch zum Haupt-Stack (gleicher Raum, damit ARIA den Satelliten erreicht). SATELLITE_LOCATION ist der Name, über den ARIA das Netz anspricht („Büro").

Satellit im selben Netz wie der RVS (z.B. Rechenzentrum, direkt auf die interne IP statt NAT-Hairpin): RVS_HOST=<interne-ip> + RVS_SNI=<zert-name> (der Name, für den das Caddy-Zertifikat gilt). Ohne das scheitert TLS an tlsv1 alert internal error. Zuhause / normal: RVS_SNI leer lassen.

Kontrolle: im Log/Diagnostic muss primary_ip im Ziel-LAN liegen (192.168.0.x) — steht da 192.168.65.x oder 172.x, sitzt der Satellit im falschen (Docker-)Netz.

Als Dienst installieren (Autostart, ohne Docker)

Legt automatisch ein .venv an, installiert die Requirements und richtet einen Dienst ein, der bei Boot startet und bei Absturz neu hochkommt. .env vorher anlegen.

Linux (systemd) / macOS (launchd):

cd satellite
bash install.sh              # installieren + starten
bash install.sh uninstall    # entfernen
  • Linux-Logs: journalctl -u aria-satellite -f
  • macOS-Logs: tail -f satellite.log (evtl. „Lokales Netzwerk"-Zugriff erlauben)

Windows (Scheduled Task) — PowerShell als Administrator:

cd satellite
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1              # installieren + starten
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File install.ps1 -Uninstall  # entfernen
  • Log: Get-Content -Wait satellite.log

So nutzt ARIA es

ARIA hat drei Brain-Tools:

  • satellite_list — welche Netze/Satelliten sind online + was können sie.
  • satellite_devices(satellite) — Inventar eines Netzes.
  • satellite_command(satellite, device, action, params) — Aktion ausführen.

Beispiel „YouTube-Video auf dem Büro-Stick":

satellite_command(satellite="Büro", device="Fire TV",
                  action="dial.launch", params={"app":"YouTube","v":"<videoId>"})

Sicherheit

Der Satellit scannt ein Netz und ist über einen Cloud-Relay erreichbar — deshalb:

  • Reagiert nur auf den eigenen RVS-Raum (Token).
  • CONTROL_ENABLED=false = reiner Info-Satellit (steuert nichts). Standard-sicher.
  • Bei true: nur Aktionen aus CONTROL_ALLOWLIST, alles andere wird abgelehnt.
  • Jede ausgeführte Aktion wird geloggt.
  • Keine offenen Ports — reiner Client.

Empfehlung: in vertrauenswürdigen Netzen CONTROL_ENABLED=true mit enger Allowlist; sonst false und nur beobachten.

VPN-Satelliten (WireGuard, ohne Installation beim Kunden)

Ein VPN-Satellit ist ein Satellit, der nicht im Kundennetz läuft, sondern auf ARIA — verbunden über einen WireGuard-Tunnel. Angelegt wird er in der Diagnostic unter Einstellungen → VPN → WireGuard; im Reiter Satelliten steht er unter „VPN-Satelliten 🔐“.

Clients (ARIA wählt sich beim Kunden ein): die WireGuard-Datei des Kunden hochladen oder einfügen, Namen vergeben, einschalten.

  • An = Container mit Neustart-Automatik (verbindet sich nach einem Neustart wieder). Aus = Container weg, Datei und Log bleiben — Kundennetze nur bei Bedarf.
  • ✏️ bearbeiten · ⬇ Datei wieder herunterladen · ℹ Verlauf (wann verbunden, wie lange, Datenmenge) · 🗑 löschen. Log-Aufbewahrung im Reiter Einstellungen.

Wie es gebaut ist (Dockerfile.vpn, vpn_entry.py, diagnostic/vpn.js):

  • Ein Container pro Verbindung (aria-vpn-<id>, Netz aria-vpn, nur NET_ADMIN). Eigener Netz-Namensraum: überlappende Kundennetze (überall 192.168.178.0/24) stören sich nicht, und lokale Satelliten im Host-Netz sehen die VPN-Netze nie.
  • Firewall im Container: durch den Tunnel nur ausgehend, zurück kommen nur Antworten — auch wenn die Gegenseite den Tunnel aufgebaut hat, führt keine Verbindung vom Kundennetz zu ARIA. Ins ARIA-Netz/Internet darf der Container nur zum RVS und zum Tunnel-Endpunkt.
  • wg0 wird selbst aufgesetzt, nicht per wg-quick: DNS/PostUp aus fremden Dateien werden ignoriert, und bei AllowedIPs = 0.0.0.0/0 bleibt der Weg zum RVS trotzdem außerhalb des Tunnels. Endpunkte mit Hostnamen (DynDNS) werden neu aufgelöst, solange keine Verbindung steht.
  • Scan: über WireGuard gibt es kein mDNS/SSDP/ARP — der VPN-Satellit klopft die Netze aktiv ab (SCAN_NETS, Standard = AllowedIPs ohne 0.0.0.0/0; typische Ports, auch „Verbindung abgelehnt“ zählt als Gerät). FritzBoxen erkennt er an Port 49000.
  • Daten pro Verbindung unter aria-data/config/diag-state/vpn/<id>/ (tunnel/wg.conf mit privatem Schlüssel, status.json, events.jsonl, data/ = Zugangsdaten usw.).

Voraussetzungen auf der ARIA-VM:

  • WireGuard-Kernelmodul: modprobe wireguard und dauerhaft echo wireguard > /etc/modules-load.d/wireguard.conf
  • Image bauen: docker compose up -d --build vpn-satellite-image (baut nur das Image, der Container beendet sich sofort wieder — das ist richtig so).

Server (Kunden wählen sich bei ARIA ein, z.B. per FritzBox): im Reiter Server „+ Hinzufügen“, Namen, Kundennetz (z.B. 192.168.178.0/24) und LAN-IP der FritzBox eintragen. ARIA erzeugt beide Schlüsselpaare und einen Pre-Shared-Key; ⬇ liefert die Datei für die Gegenseite:

  • FritzBox (Netzwerk-Kopplung): Address = LAN-IP der Box, AllowedIPs = ARIAs Tunnelnetz 10.222.<n>.0/24 (kein 0.0.0.0/0 — das lehnt die FritzBox ab). Import: Internet → Freigaben → VPN (WireGuard) → Verbindung hinzufügen → Netzwerke koppeln → Einstellungen aus Datei übernehmen. Noch nicht an einer echten FritzBox getestet.
  • Standard-WireGuard (Linux, andere Router): eigene Tunnel-Adresse 10.222.<n>.2; das Kundennetz muss die Gegenseite dann selbst weiterleiten bzw. maskieren.

Alle Einwahlen kommen über einen Port: Der Verteiler (vpn_relay.py, Container aria-vpn-relay, Host-Netz, VPN_RELAY_PORT, Standard 51820) ordnet jedes Paket anhand der WireGuard-Prüfsumme mac1 der richtigen Verbindung zu — jede Einwahl hat ihr eigenes Server-Schlüsselpaar und ihren eigenen Container mit fester IP im Netz aria-vpn (10.213.213.0/24, änderbar mit VPN_SUBNET). Entschlüsselt wird dabei nichts; fremde Schlüssel und alles andere verwirft er still. Auch zwei Kunden mit demselben Netz (192.168.178.0/24) funktionieren gleichzeitig.

Erreichbar machen — UDP 443 auf dem RVS-Hostnamen (TCP 443 bleibt beim RVS):

  • Mit Nginx Proxy Manager: Hosts → Streams → Add Stream: Incoming Port 443, Forward Host = ARIA-VM, Forward Port 51820, TCP Forwarding aus, UDP Forwarding an (TCP würde mit den Proxy-Hosts kollidieren). Im docker-compose des NPM - '443:443/udp' ergänzen und neu starten. Am Router UDP 443 ebenfalls auf den NPM-Rechner leiten. Hinweis: ARIA sieht dann als Absender den NPM statt der Kunden-IP; die erzeugten Dateien senden alle 25 s ein Lebenszeichen, damit nginx die Zuordnung behält.
  • Ohne Nginx: den RVS-Port am Router zusätzlich als UDP weiterleiten — direkt auf die ARIA-VM, Port 51820.
  • Mit ufw als Firewall:
    # auf dem NPM-Rechner: UDP 443 aus dem Internet erlauben
    ufw allow 443/udp comment 'WireGuard -> ARIA'
    # auf der ARIA-VM: Verteiler-Port NUR vom NPM erlauben
    ufw allow proto udp from <IP-des-NPM> to any port 51820 comment 'VPN-Verteiler nur vom NPM'
    # ohne Nginx statt dessen (der Router leitet direkt auf die VM):
    ufw allow 51820/udp