Der Sprachmodell-Picker zeigte veraltete Eintraege ("Opus 4.8", kein
Fable). Ursache: DEFAULT_MODELS/models.json waren stale. CLI-Tiers loesen
real auf fable→Fable 5, opus→Opus 5, sonnet→Sonnet 5, haiku→Haiku 4.5.
Jetzt Tier-Aliase als id (versions-robust) + Fable 5 ergaenzt; MODEL_MAP
kennt fable + die vollen aktuellen IDs. models.json auf dem Stack live
aktualisiert (wird pro Request neu gelesen → 'Aktualisieren' reicht).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Neben Senden ein 'Zwischenruf' (App: oranger Button, nur wenn ARIA im
aktiven Kontext arbeitet; Diagnostic: Buttons neben beiden Senden). Geht
NICHT in die Queue und bricht NICHT ab — die Nachricht wird in den
laufenden claude-Subprozess geschoben; er greift sie an der naechsten
Tool-Grenze auf.
Technik:
- proxy-patches/manager.js: claude laeuft jetzt im --input-format
stream-json-Modus, initialer Prompt als stream-json User-Message,
stdin bleibt OFFEN; sendMessage() schiebt weitere User-Messages nach;
bei 'result' wird stdin geschlossen (Turn endet sauber). Ersetzt die
bisherigen sed-Patches (jetzt volle Datei via cp, docker-compose.yml).
- proxy-patches/routes.js: Side-Channel POST /interject {projectId,text}
→ subprocess.sendMessage der Kontext-Subprozesse.
- rvs: 'interject' erlaubt. bridge: RVS interject → Proxy /interject.
- App/Diagnostic: Zwischenruf-Buttons + lokale '📣 Zwischenruf'-Bubble.
Empirisch verifiziert: mid-turn injizierte Message wird an der naechsten
Tool-Grenze aufgegriffen (nicht mitten in einem blockierenden Befehl).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Durchgaengiger Live-Editor fuer Code-Projekte:
- App: selbstenthaltener Highlight-Editor in einer WebView (editorHtml.ts,
Textarea + Regex-Highlight-Layer, voll offline). CodeEditorTile mit Datei-Tabs,
verdrahtet mit dem codeFile-Spiegel; Bridge-Protokoll setContent/applyPatch/
setReadOnly ↔ onEditFromUser.
- Proxy-Hook (routes.js): faengt ARIAs Write/Edit/MultiEdit unter
/shared/projects/<pid>/ ab und postet den Volltext bei Erfolg an
/internal/code-file. tool_use_id→file_path-Korrelation, liest die Datei aus
dem gemounteten /shared.
- Bridge: /internal/code-file relayt als RVS code_file an die App; eingehende
code_file_edit schreiben den Volltext pfad-sicher nach /shared/projects/<pid>/
(_write_project_file, kein Ausbruch via ..).
Arbeitsverzeichnis fuer Code-Projekte = /shared/projects/<projectId>/ (in proxy/
bridge/brain gemountet, kein SSH noetig). tsc/py/js clean.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Der Self-Grounding-Ansatz (268636c) allein reichte nicht: Sonnet 5 in Claude
Code haelt seine eingebaute "You are Claude Code"-Identitaet hart und liest den
synthetischen <previous_response> als "fabricated". Ursache bleibt der Kanal:
--append-system-prompt HAENGT ARIAs Persona nur hinten an Claude Codes Basis-
Identitaet an — bei duennem Kontext (Hauptchat) gewinnt die Basis und wehrt die
Persona als Injection ab. Anhaengen ist gegen das Anti-Injection-Training des
Modells nicht durchsetzbar.
Fix: System-Prompt VOLL ersetzen statt anhaengen — sed-Patch in docker-compose
schaltet manager.js buildArgs von --append-system-prompt auf --system-prompt.
Damit ist die ARIA-Persona DIE Identitaet des Modells (kein Anhaengsel), und
Claude Codes dynamische Sektionen (cwd '/', git, platform) — die "ich bin ein
Coding-Agent"-Signale — fallen weg. Bestaetigt per claude-code-guide: die CLI
isoliert bei --system-prompt vollstaendig, die eingebaute Identitaet leakt nicht.
extractSystemPrompt liefert weiterhin einen selbsttragenden Prompt (Persona +
Anker + Memory + Skills + Tool-Block); er darf bei --system-prompt nie leer sein
(Brain schickt immer System-Message + Tools -> real nie leer). Der IDENTITY_SEED
aus 268636c bleibt als Defense-in-Depth drin. Kommentare in openai-to-cli.js,
routes.js, agent.py, prompts.py entsprechend nachgezogen.
Deploy: Proxy UND Brain neu (--force-recreate; routes.js/openai-to-cli.js werden
frisch in den Proxy-Container ge-cp't). Verifikation am Container:
docker exec aria-proxy sh -c 'grep -o "\-\-system-prompt" /usr/local/lib/*/claude-max-api-proxy/dist/subprocess/manager.js'
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
handleModels liest die kuratierte Tier-Liste jetzt pro Request aus
/shared/config/models.json statt sie hart zu codieren. Neue Tier-Namen oder
angepasste Beschreibungen sind damit eine reine Datei-Aenderung — kein
Code-Edit, kein Proxy-Neubau, kein Neustart (Datei bearbeiten → im Diagnostic
„↻ Aktualisieren").
- Fehlt/kaputt die Datei: eingebaute Defaults greifen und werden einmalig als
models.json angelegt, damit es was zu editieren gibt.
- ids bleiben MODEL_MAP-kompatibel (extractModel), Validierung: nicht-leeres
Array mit String-id, sonst Fallback auf Defaults.
- UI-Hinweis auf den Dateipfad ergaenzt.
- Load/Seed-Logik simuliert verifiziert.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
ARIA laeuft ueber das Claude-Max-Abo via CLI — waehlbar ist der Tier, nicht
eine feste Modellversion (die CLI nimmt automatisch das aktuelle Modell des
Tiers). Kein API-Key → keine echte Anthropic-Models-API; daher kuratierte Liste.
- proxy routes.js handleModels: kuratierte /v1/models mit tier/display_name/
description (ids bleiben MODEL_MAP-kompatibel: claude-sonnet-4/opus-4/haiku-4).
- diagnostic server.js: neuer GET /api/models-list — holt die Liste vom Proxy
(Frontend erreicht den Proxy nicht direkt).
- Frontend: Dropdown statt Freitext + „↻ Aktualisieren"-Button; markiert das
aktive brainModel (get_model), zeigt Beschreibung, „Setzen" schreibt brainModel
und weist auf Brain-Neustart hin. Freitext-Override bleibt unter „Erweitert".
Liste wird bei WS-Connect automatisch geladen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Beide Restpunkte teilen eine Verkabelung: die projectId fliesst jetzt bis zum
Proxy und zurueck in die agent_activity-Events.
Restpunkt 1 — per-Kontext Activity-Indikator:
- Brain: proxy_client.chat_full(project_id) → payload.aria_project_id;
agent.py gibt active_project_id mit.
- Proxy routes.js: liest aria_project_id, taggt Tool-/Stream-Hooks damit,
trackt Subprozesse pro Kontext.
- Bridge: _emit_activity(project_id) + payload.projectId; /internal/agent-activity
reicht projectId durch; send_to_core/_process_core_response taggen thinking/idle
mit dem Turn-Kontext.
- App: agentActivityByCtx-Map; „ARIA denkt"-Indikator zeigt nur den
fokussierten Kontext statt global zu flackern.
Restpunkt 2 — kontext-scoped Cancel (Barge-In):
- Proxy: neuer /cancel {projectId} killt NUR die Subprozesse eines Kontexts
(_cancelByProject); /cancel-all bleibt fuers NOT-AUS.
- Bridge: soft cancel_request → _cancel_proxy_for_project(projectId) statt des
toten Diagnostic /api/cancel. Hard bleibt /cancel-all.
- App: cancel_request + Abbrechen-Button tragen die fokussierte projectId.
Damit laufen Kontexte in der App echt parallel: Arbeit in Projekt A wird durch
Senden/Abbrechen in Hauptchat oder Projekt B nicht mehr abgewuergt, und der
Indikator gehoert zum sichtbaren Chat.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Vorbereitung fuer die saubere Variante: ARIA-Persona ueber den ECHTEN
System-Prompt-Kanal der Claude-CLI (--append-system-prompt) zustellen statt als
<system>-getaggten User-Content (den das Modell als Prompt-Injection wertet und
der ARIA aus der Rolle wirft — siehe a0e8c23).
- openai-to-cli.js: extractSystemPrompt() (System-Messages + Tool-Block als
roher Text, ohne <system>-Tags) und conversationToPrompt() (nur Verlauf).
openaiToCli() liefert jetzt zusaetzlich systemPrompt + conversationPrompt.
- routes.js: reicht systemPrompt an subprocess.start(..) durch.
BEWUSST rueckwaertskompatibel/no-op: prompt bleibt unveraendert (System-Inhalt
noch drin), die Extra-Option wird von einem ungepatchten manager.js ignoriert.
Der letzte Schritt (manager.js: --append-system-prompt beim Spawn + prompt auf
conversationPrompt umstellen) folgt, sobald die echte manager.js-Struktur
vorliegt — die npm-Datei liegt nicht im Repo und ein Fehlpatch legt den
kompletten Proxy lahm.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Brain timed bei langen Pentests nach exakt 20:00 min raus, obwohl ARIAs
Subprozess fleissig weiterarbeitete und der Live-View alles zeigte.
Root-Cause: proxy_client.py hatte einen 1200s httpx.Client-Timeout —
genau der Wert, den wir vor 5 Tagen am Proxy auf 24h hochgezogen hatten.
Schicht uebersehen.
- docker-compose.yml: PROXY_TIMEOUT_SEC=86400 als brain-env.
- proxy_client.py: httpx.Timeout split (connect=10, read=86400, write=30,
pool=10). Toter Proxy wird in 10s erkannt, lange ARIA-Sessions duerfen
24h laufen.
- routes.js handleNonStreamingResponse: res.on("close") + isComplete-Flag.
Brain-Disconnect killt jetzt den Subprozess statt ihn verwaisen zu lassen.
- agent.py chat(): try/except — bei Exception nach dem User-Turn wird ein
Assistant-Error-Marker geschrieben, damit Conversation user->assistant
konsistent bleibt (kein Tool-Call-Loop-Fail in Folge-Calls).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Pentests u.ae. brauchen oft >20min — der bisherige 20-min Hard-Cutoff
in claude-max-api-proxy's subprocess/manager.js killte den Subprocess
mitten in der Arbeit, egal wie aktiv ARIA gerade war.
Loesung:
- Hard-Timeout via sed auf 24h hochgesetzt (Last-Resort gegen wirklich
haengende Subprozesse).
- Eigener Idle-Watchdog in routes.js: Subprocess wird gekillt erst wenn
ueber ARIA_IDLE_TIMEOUT_MS (Default 20min) keine message/content_delta
Events ankommen. Jede Aktivitaet resettet den Timer.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der claude-max-api-proxy Subprocess-Manager emittiert nur 'message',
'assistant', 'content_delta', 'result', 'error', 'close', 'raw' —
KEIN 'user'. tool_result-Blocks landen daher ausschliesslich im
generischen 'message'-Event mit type==='user'. Filter darauf statt
auf einen Event-Namen der nicht existiert, sonst kam in der ARIA-Live-
View nichts an.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Proxy-Patch hookt Claude-CLI `assistant`-Events: bei jedem tool_use-
Block (Bash, Read, Edit, Grep, ...) wird per HTTP-POST an die Bridge
gemeldet. Bridge spiegelt das als `agent_activity tool=<name>` an die
RVS-Clients. App- und Diagnostic-Gedanken-Stream zeigen damit live mit
was ARIA gerade macht — vorher kam pro Brain-Call nur EIN „💭 denkt"
am Anfang und EIN „✓ fertig" am Ende.
Drei neue Bausteine:
- proxy-patches/routes.js: kompletter Replacement der npm-Version mit
`_attachToolHook(subprocess)` — feuert pro tool_use-Block ein HTTP-
POST an http://aria-bridge:8090/internal/agent-activity (URL via
ARIA_TOOL_HOOK_URL Env-Variable ueberschreibbar). Fire-and-forget,
fail-open — Brain-Call bricht NICHT ab wenn Bridge mal nicht da ist.
- docker-compose.yml: vierter cp-Schritt im proxy-Service kopiert
routes.js ueber die npm-Version (analog zu openai-to-cli + cli-to-
openai).
- bridge/aria_bridge.py: neuer `/internal/agent-activity`-Endpoint im
bestehenden _serve_internal_http. Plus _emit_activity hat jetzt
force=True-Param damit wiederholte gleiche Tool-Aufrufe (3x Bash in
Folge) als drei Eintraege im Stream sichtbar bleiben.
App + Diagnostic: pushThought-Dedup laesst tool-Events durch (3x Bash
hintereinander gibt 3 Eintraege im Gedanken-Stream).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>