Frage aus dem Betrieb: bestehende Installation hat noch keinen AUDIT_HMAC_KEY - was passiert beim nachtraeglichen Setzen? Antwort jetzt in README und .env.example: setzen, neu starten, fertig. Bestehende Eintraege bleiben unveraendert gueltig, neue werden gesiegelt, alt und neu koexistieren ohne Fehlalarm. Nachgemessen auf gemischtem Bestand (4903 x V1, 57 x V2, 67 x V3): 0 Beanstandungen. Rueckwirkend siegeln ist nicht moeglich. Dabei zwei Fehler in der eigenen Doku gefunden und korrigiert: 1. Behauptet war, nach dem Leeren von AUDIT_HMAC_KEY_OLD seien alte Eintraege "nicht mehr pruefbar". Tatsaechlich werden sie als MANIPULIERT gemeldet - ein falscher Schluessel ist von einer Faelschung nicht zu unterscheiden. Gemessen: 67 Eintraege als manipuliert. Nur wenn GAR KEIN Schluessel gesetzt ist, gilt "nicht pruefbar". Doku entsprechend korrigiert, inkl. Warnung, das Feld nicht voreilig zu leeren. 2. AUDIT_HMAC_KEY_OLD bot nur einen Platz. Beim ZWEITEN Wechsel waeren alle mit dem ersten Schluessel gesiegelten Eintraege faelschlich als manipuliert erschienen (reproduziert: 67). Das Feld nimmt jetzt eine kommagetrennte Liste entgegen; verifiziert: mit beiden Alt-Schluesseln 0 Beanstandungen, mit nur dem juengsten 67. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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4.9 KiB
Bash
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# Backend nutzt seit v1.1 die zentrale Root-.env im Projektverzeichnis.
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# → siehe ../.env.example für alle Variablen
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# Diese Datei bleibt als Legacy-Fallback: wenn /.env nicht existiert,
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# liest das Backend backend/.env (z.B. für isolierte Backend-Tests).
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# Database
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DATABASE_URL="mysql://user:password@localhost:3306/opencrm"
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# JWT
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JWT_SECRET="your-super-secret-jwt-key-change-in-production"
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# Access kurz (XSS-Schutz, nur JS-Memory). Refresh lang im httpOnly-Cookie.
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JWT_EXPIRES_IN="15m"
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JWT_REFRESH_EXPIRES_IN="7d"
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# Encryption (for portal credentials)
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ENCRYPTION_KEY="32-byte-hex-key-for-aes-256-gcm"
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# Server
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PORT=3001
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NODE_ENV=development
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# ==================== AUDIT-SIEGEL ====================
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# Was ist das Audit-Log?
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# OpenCRM protokolliert luekenlos, wer wann welche Daten gesehen oder
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# geaendert hat. Das ist die Beweisspur, wenn es Streit gibt oder der
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# Datenschutz nachfragt.
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# Wogegen schuetzt dieser Schluessel?
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# Ohne ihn koennte jemand mit Zugriff auf die Datenbank einen Eintrag
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# nachtraeglich umschreiben - zum Beispiel einen fehlgeschlagenen
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# Login-Versuch in einen erfolgreichen verwandeln - und die Faelschung so
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# glattziehen, dass die Pruefung sie fuer echt haelt.
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# Mit dem Schluessel bekommt jeder Eintrag ein Siegel, das sich nur mit
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# diesem Schluessel erzeugen laesst. Wer ihn nicht hat, kann nichts
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# faelschen, ohne dass es auffliegt. Bildlich: Der Schluessel ist der
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# Stempel des Notars - die Akte liegt zwar im Schrank, aber den Stempel
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# hat nur der Notar.
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# Wie einrichten?
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# Einmalig einen Schluessel erzeugen und hier eintragen:
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# openssl rand -hex 32
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# Pro Umgebung ein EIGENER Schluessel (Entwicklung, Test, Produktion).
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# Was passiert, wenn ich ihn weglasse?
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# Nichts faellt aus. Das Audit-Log laeuft normal weiter, nur eben ohne
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# dieses zusaetzliche Siegel.
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# Ich habe bisher keinen Schluessel - kann ich ihn nachtraeglich setzen?
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# Ja. Schluessel erzeugen, eintragen, Backend neu starten - fertig.
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# Bestehende Eintraege bleiben unveraendert gueltig, ab dem Neustart
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# werden neue gesiegelt. Alt und neu liegen nebeneinander, es gibt
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# dadurch KEINE Fehlalarme. Rueckwirkend siegeln geht nicht - je frueher
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# gesetzt, desto groesser der geschuetzte Zeitraum.
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# Was passiert, wenn ich ihn verliere?
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# Laesst du das Feld LEER, gelten die gesiegelten Eintraege als
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# "nicht pruefbar" - NICHT als gefaelscht, also kein Fehlalarm. Der
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# Nachweis fuer diesen Zeitraum ist aber weg.
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# Traegst du stattdessen einen NEUEN Schluessel ein, ohne den alten unten
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# zu hinterlegen, werden die alten Eintraege als "manipuliert" gemeldet -
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# ein falscher Schluessel ist von einer Faelschung nicht zu unterscheiden.
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# Deshalb: Schluessel sichern, so wie ein Passwort.
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AUDIT_HMAC_KEY=
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# Frueher verwendete Schluessel - beim Wechsel hier eintragen.
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# Moechtest du den Schluessel oben austauschen (z. B. weil du vermutest,
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# dass er in falsche Haende geraten ist), trage den ALTEN Schluessel hier
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# ein und den NEUEN oben. Dann bleiben die bisherigen Eintraege pruefbar,
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# waehrend neue schon mit dem neuen Schluessel gesiegelt werden.
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# ACHTUNG: Dieses Feld NICHT voreilig leeren. Solange Eintraege existieren,
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# die mit einem alten Schluessel gesiegelt wurden, muessen sie hier stehen.
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# Sonst werden diese Eintraege als "manipuliert" gemeldet (nicht als
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# "nicht pruefbar"). Gefahrlos leeren kannst du erst, wenn die betroffenen
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# Eintraege durch die Aufbewahrungsfristen ohnehin geloescht sind.
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# Mehrfach gewechselt? Mehrere Schluessel kommagetrennt, juengster zuerst:
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# AUDIT_HMAC_KEY_OLD=<vorheriger>,<davor>,<ganz alter>
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AUDIT_HMAC_KEY_OLD=
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# --- Technisch (fuer Entwickler/Admins) ---------------------------------
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# Verfahren : HMAC-SHA256 ueber alle Inhaltsspalten eines Audit-Eintrags,
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# inkl. previousHash (Verkettung). Entspricht Hash-Version 3.
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# Abdeckung : Version 1 = 7 Felder (Altbestand), Version 2 = alle 24
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# Inhaltsspalten (SHA-256, unsigniert), Version 3 = wie 2, aber
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# HMAC-signiert. Die erwartete Version wird aus der Kette
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# abgeleitet (Version-Floor), nicht aus der Selbstauskunft der
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# Zeile - sonst liesse sich per Downgrade die schwaechere
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# Pruefung erzwingen.
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# Fail-safe : Ohne Schluessel schreibt der Dienst weiter Version 2. Bereits
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# signierte Zeilen landen dann in `unverifiableEntries`,
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# ausdruecklich NICHT in `tamperedEntries`.
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# Rotation : AUDIT_HMAC_KEY_OLD (kommagetrennte Liste) wird bei der
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# Pruefung zusaetzlich akzeptiert - Wechsel ohne Rehash. Ein
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# falscher/fehlender Alt-Schluessel liefert einen HMAC-Mismatch
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# und damit einen Manipulations-Befund; das ist nicht von einer
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# echten Faelschung unterscheidbar und daher Absicht.
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# Grenze : Schuetzt gegen DB-Schreibzugriff ohne Schluessel. Wer Schluessel
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# UND Datenbank hat, kann die Kette konsistent neu rechnen.
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# Erzeugung : openssl rand -hex 32 (256 Bit)
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