Im Betrieb entdeckt, nicht im Test. Das Staging-Gegenbuch meldete "Der
beglaubigte Eintrag 5352 existiert nicht mehr". Rekonstruktion aus dem
Protokoll: am 22.08. wurden die Aufbewahrungsfristen auf 0 gesetzt, zwei
Cleanups loeschten 3155 Eintraege (id 1-5356), danach lief ein Rehash.
Seither meldet die Pruefung "Alle Eintraege sind unveraendert und
lueckenlos verkettet".
Wahr - und praktisch das Gegenteil dessen, was ein Leser mitnimmt. Der
Rehash verknuepft alles neu; die rund 700 Kettenluecken, die davor
bestanden, sind seitdem unsichtbar. Nachweisbar im Vorbefund, den der
Rehash selbst mitschreibt (R170-01) - nur schaute den nie jemand an. Das
Gegenbuch war der einzige Zeuge; innerhalb des CRM war die Loeschung
nicht mehr feststellbar.
verifyIntegrity sammelt jetzt die Rehash-Marker; die Antwort enthaelt
rehashes[] mit Zeitpunkt, Anzahl, Signatur und Vorbefund. Die Meldung
nennt sie IMMER, auch im gruenen Fall, und der Einstiegssatz lautet dann
"...lueckenlos verkettet - allerdings erst seit der letzten
Neuberechnung".
valid bleibt unberuehrt. Ein Rehash ist eine legitime Massnahme; ihn
dauerhaft als Befund zu fuehren waere der Dauer-Alarm, den wir mit den
beglaubigten Luecken gerade beseitigt haben. Melden, nicht alarmieren.
Umgekehrte Beweislast als bei Manifest und Siegel: Dort zaehlen nur
signierte Traeger, weil ein gefaelschter Marker Luecken wegerklaeren
koennte. Hier erzeugt ein Marker eine Warnung - wuerden nur signierte
zaehlen, koennte man einen Rehash unsichtbar machen, indem man seine
Signatur zerstoert. Deshalb zaehlt jeder auswertbare Marker; eine
fehlende Signatur wird zusaetzlich gemeldet.
Getestet ueber HTTP gegen eine Wegwerf-DB mit echtem Rehash ueber den
regulaeren Endpunkt: sauberer Vorzustand, Loeschung+Rehash (der
Staging-Ablauf im Kleinen), und zerstoerte Signatur.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>