Der Stack bleibt bewusst erhalten: Er richtet sich an Betreiber OHNE eigenen
Reverse-Proxy, weil Caddy das Zertifikat selbst holt und erneuert. Er war
allerdings seit Februar stehengeblieben und reichte zehn Variablen nicht an
den Container durch - teils sicherheitsrelevant.
Behoben:
- HTTPS_ENABLED ergaenzt (Default true, Caddy terminiert TLS). Fehlte bisher
komplett, dadurch waere der Refresh-Cookie OHNE Secure-Attribut gesetzt
worden und trust proxy falsch gewesen.
- JWT_EXPIRES_IN Default von 7d auf 15m korrigiert - der Wert galt dem
ACCESS-Token und stammte aus der Zeit vor dem Access-/Refresh-Pattern. Ein
Access-Token mit einer Woche Lebensdauer im Browser-Speicher macht das
XSS-Fenster unnoetig gross.
- JWT_REFRESH_EXPIRES_IN, CORS_ORIGINS, LISTEN_ADDR, SSRF_BLOCK_PRIVATE_IPS
ergaenzt. JWT_REFRESH_EXPIRES_IN stand bereits in docker/.env.example,
wurde aber nie durchgereicht - dieselbe Fehlerklasse wie beim Audit-Siegel.
- Caddyfile: gzip fuer /api/* deaktiviert (BREACH, CVE-2013-3587). Die
Konfiguration komprimierte bisher alles, obwohl die README das fuer die
API ausdruecklich ausschliesst. Statische Assets bleiben komprimiert.
Mit `caddy validate` geprueft.
- docker/.env.example um die neuen Variablen erweitert, dazu ein Hinweis auf
Sonderzeichen im DB-Passwort (dieser Stack setzt die DATABASE_URL direkt
zusammen, anders als der Entrypoint im Projektstamm).
- README benennt jetzt, wann welcher Stack der richtige ist.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Ohne diesen Fix waere das Siegel im Docker-Betrieb wirkungslos geblieben - die
Variable wurde nirgends an den Container durchgereicht. docker-compose.yml
listet die Umgebungsvariablen einzeln auf und speist sie aus der .env im
Projektstamm; ein env_file gibt es nicht, backend/.env wird vom Container also
gar nicht gelesen. Dokumentiert und ergaenzt hatte ich bisher nur
backend/.env.example - also die Datei, die fuer den Container irrelevant ist.
- AUDIT_HMAC_KEY und AUDIT_HMAC_KEY_OLD in docker-compose.yml und in
docker/docker-compose.yml aufgenommen (beide mit :- Default, damit ohne Wert
weiterhin fail-safe ungesiegelt geschrieben wird)
- beide Variablen samt Erklaerung in die .env.example im Projektstamm und in
docker/.env.example uebernommen
- README benennt jetzt explizit, welche Datei fuer welchen Betrieb gilt
(Stamm-.env bei Docker, backend/.env nur ohne Container)
Verifiziert: `docker-compose config` loest AUDIT_HMAC_KEY korrekt auf.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Pentest Runde 17:
21.1 Access-Token TTL war 7 Tage statt 15min:
docker-compose.yml und .env.example standen schon richtig auf 15m
als Default. Die alten Beispiel-.env-Files (backend/.env.example,
docker/.env.example) hatten noch die alte Konvention "7d". Beide
auf 15m korrigiert + explizites JWT_REFRESH_EXPIRES_IN=7d ergänzt.
Auf prod muss die echte .env entsprechend angepasst werden.
17.5 Alte Pentest-Daten in DB:
Cleanup-Script erweitert um Pentest-Marker-Erkennung:
- Email-Pattern: ^hacker@, ^attacker@, ^pentest@, @evil\.
- XSS-Marker: <script, onerror=, javascript:
- Sonstige: SQL-Injection, Path-Traversal
Bewusst eng gefasst (Marker MUSS am Email-Anfang stehen), damit
legitime Kunden wie "stefanhacker@gmx.de" nicht als Pentest-Daten
durchgehen.
Default: nur warnen + Records auflisten. Opt-In via
CLEANUP_PURGE_PENTEST=true löscht die markierten Customer/User.
Live-verifiziert:
- stefanhacker@gmx.de (echt) → durchgelassen
- hacker@evil.de (Pentest) → erkannt + Warnung
- Mit Purge-Env → gelöscht
18.4 Klartext-Portal-PW-Abruf:
Bewusst drin gelassen (Admin-UI-Komfort). Endpoint ist mit
customers:update-Permission gated + Audit-Log (READ →
PortalPassword) – kein Bypass-Risiko, nur explizite Audit-Pflicht.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>