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duffyduckandClaude Opus 5 a62c51b7c7 Gegenbuch als Docker-Setup, lokales Buch auf eigener Maschine
Betreiber-Entscheidung: Das Gegenbuch laeuft auf einer eigenen Maschine fuer
Prod und Staging; ein externes Git-Repository entfaellt, das Buch liegt lokal.
Die Trennung, auf die es ankommt, ist damit gegeben - wer OpenCRM uebernimmt,
kommt nicht ans Buch.

Richtung bewusst so herum: Das Gegenbuch holt ueber HTTPS mit einem Token, das
nur audit:read kann. OpenCRM kennt weder Adresse noch Schluessel des
Gegenbuchs. Kein SSH-Zugang zum CRM noetig.

tools/audit-notary/ enthaelt jetzt Dockerfile, entrypoint.sh,
docker-compose.yml und .env.example. Zwei Dienste (prod, staging) mit
getrennten Verzeichnissen und Schluesseln, gesteuert ueber COMPOSE_PROFILES -
dasselbe Muster wie beim Caddy-Profil im Hauptstack. Der Signaturschluessel
wird beim ersten Start auf der Gegenbuch-Maschine erzeugt.

Lokaler Betrieb ist jetzt ein vollwertiger Modus statt eines Testschalters. Die
Erfolgsmeldung benennt bei jedem Lauf, was abgedeckt ist und was nicht - statt
der frueheren pauschalen Formulierung "kein Manipulationsschutz", die im
Einsatz auf eigener Maschine schlicht falsch war.

Verifiziert mit echtem Docker-Build gegen eine CRM-Attrappe: Genesis ohne
Bestaetigung -> Code 4; mit Bestaetigung Normalbetrieb exit 0; Eintrag
veraendert -> Alarm exit 2; Eintraege geloescht -> Alarm exit 2; Siegel
verschwunden -> Alarm.

Behoben beim Bauen: useradd -u 1000 || true verschluckte, dass UID 1000 im
Node-Image vergeben ist - der Container startete gar nicht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 18:51:45 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 773033936d Gegenbuch: Pruefmodus schreibt nicht mehr, Widerspruch aufgeloest (R181)
R181-01: Der Pruefmodus sagte zu, nichts zu veraendern und kein Schreibrecht zu
brauchen - und pushte trotzdem, weil ankerNachziehen() in jedem Modus lief. Ein
read-only Audit mutierte damit still das geteilte Substrat.

R181-02: Ein Widerspruch zwischen den eigenen Fixes. R180-01 erhebt die
Serversperre auf refs/notary/* zur tragenden Pflicht, R180-02 verlangt dort
Schreibrecht zur Selbstheilung. Sobald je ein Anker fehlte, bekam jeder
read-only pruefende Auditor dauerhaft einen Fehler auf einer voellig gueltigen
Kette, den er nicht beheben konnte. Fix: Reparieren nur im Notar-Schreiblauf,
im Pruefmodus wird der fehlende Anker gemeldet.

Eigener Rueckgabecode 5: "Anker unvollstaendig" ist nicht "nicht feststellbar" -
die Kette ist gueltig, nur das Substrat-Gedaechtnis unvollstaendig, ein
benannter reparierbarer Defekt. Dieselbe Trennung wie bei Genesis/Adoption.

Empirisch beantwortet: Die Notar-Identitaet laesst sich eng auf das Anlegen von
refs/notary/* beschraenken, ohne Loeschen oder Ueberschreiben - serverseitig
unterscheidbar an der Null-OID. Mit pre-receive-Hook verifiziert: Backfill
greift, Loeschen und Force-Overwrite bleiben abgewiesen. Hook als Beispiel in
der README.

Verifiziert: read-only --check mit fehlendem Anker -> Code 5, nichts gepusht;
Notar-Schreiblauf unter derselben ACL -> Anker nachgetragen, exit 0.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 17:56:36 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 a954f0f736 Gegenbuch: Anker belegen nichts mehr, Anker-Verlust wird laut (R180-01/-02)
R180-01: Der Code nahm den hoechsten noch vorhandenen refs/notary/seq-* als
"hoechsten je". Loescht ein Angreifer nur die oberen Anker und laesst einen
niedrigeren stehen, senkt er den Vergleichswert selbst - ein frischer
Auditoren-Klon meldete OK, exit 0 auf gewaschenem Stand. Perverser Gradient:
Wer alle Refs loeschte, flog auf (Code 4); wer weniger loeschte, kam durch,
weil ankerBelegt sowohl die Gewissheit begruendete als auch den
Code-4-Diskriminator kurzschloss.

Fix: Anker begruenden keine Gewissheit mehr. Sie koennen ein Zurueckspulen
widerlegen, aber nie Unversehrtheit belegen. Der Code-4-Diskriminator haengt
nicht mehr an ihnen und greift nur im Schreiblauf.

R180-02: Der Anker-Push-Fehlschlag war nur eine Warnung mit exit 0 -
ausgerechnet bei der tragenden Eigenschaft. Der Normalbetrieb senkte damit den
Hoechststand still um eins. Fix: exit 3 bei Fehlschlag, und jeder Lauf zieht
fehlende Anker nach, bevor er etwas als OK meldet.

Verifiziert: Teil-Loeschung mit frischem Auditoren-Klon -> exit 3 mit Vorbehalt
statt exit 0; Anker-Push per Hook abgelehnt -> exit 3 statt Hinweis; Folgelauf
traegt den fehlenden Anker nach.

README: Der Schutz von refs/notary/* gegen Loeschen und Ueberschreiben ist von
der Fussnote zur tragenden Voraussetzung erhoben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 10:59:07 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 1a252c5059 Gegenbuch: Gedaechtnis ins Substrat verlegt, Verlust laut behandelt (R180)
"Erste Beobachtung -> exit 3" galt genau einen Lauf. Danach baselinete der
Waechter auf den aktuellen Kopf - nach einem Rewind also auf den gewaschenen
Stand - und meldete dauerhaft gruen. Der Angreifer musste nur ein einziges
exit 3 ueberstehen, ausgerechnet den Code, den der Betreiber bei
Remote-Ausfaellen ohnehin staendig sieht. Damit war der Waechter, der Rewind
ohne Notar-Host-Integritaet fangen sollte, wieder an genau diese gekoppelt.

Fix: Jeder verankerte Checkpoint bekommt einen eigenen Ref refs/notary/seq-N.
Der ueberlebt einen Force-Push auf den Zweig - die hoechste je existierende
Nummer ist damit aus dem Server rekonstruierbar. Geprueft wird, ob der hoechste
verankerte Checkpoint noch im aktuellen Kopf enthalten ist und ob die Reihe
mindestens so lang ist wie verankert.

Laute Verlustbehandlung mit Diskriminator "traegt der Remote schon
Checkpoints?": keine Historie -> Genesis, einmalig NOTARY_GENESIS_ACK; Historie
vorhanden aber kein Gedaechtnis -> Anomalie, Code 4, keine stille Adoption,
erst nach NOTARY_ADOPT_ACK.

Verifiziert: Genesis ohne Bestaetigung -> Code 4; mit Bestaetigung Kette
aufgebaut samt refs/notary/seq-1..5; Rewind -> exit 2 auch nach Loeschen des
lokalen Speichers und bei jedem Folgelauf (vorher: ein exit 3, danach dauerhaft
gruen); zusaetzlich Anker-Refs geloescht -> Code 4 statt stiller Uebernahme.

Dokumentiert: Die Anker-Refs muessen serverseitig ebenfalls vor Loeschen und
Ueberschreiben geschuetzt sein, sonst verschiebt sich das Problem eine Ebene.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 09:10:02 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 b6b6f7c0a7 Gegenbuch: Rewind-Waechter statt Probe-Push, Tor vor dem Anhaengen (R179 a/b)
(a) Probe-Push verworfen. Er haette nur den geprobten Ref beurteilt, die eigene
Push-Identitaet gemessen statt die des Angreifers (Bypass-Rechte fuer Admins
gehen genau dann auseinander, wenn es zaehlt), nur einen Zeitpunkt abgedeckt -
und einen zerstoerungsfreien Force-Push gibt es nicht: die bestaetigende
Beobachtung waere derselbe Vorgang wie der Schaden.

Stattdessen ein Fast-Forward-Waechter: Der beobachtete Remote-Kopf wird
ausserhalb des Klons festgehalten; beim naechsten Lauf muss der neue Kopf ein
Nachfahre des alten sein. Das erkennt das Ereignis statt die Regel abzufragen
und wirkt unabhaengig von serverseitigem Schutz. Ein belegter Fast-Forward
gilt als Nachweis und blendet den Rewind-Vorbehalt aus.

(b) Code 3 als Tor vor dem Anhaengen statt als Status danach: Der Schreiblauf
signiert mit dem neuen Checkpoint zugleich ueber den Bestand darunter - ist die
Basis ungeklaert, waere das Anhaengen selbst das Waschmittel. Grundlage nicht
feststellbar -> nichts anhaengen, exit 3. Erster Lauf -> Basislinie, ehrlich
gemeldet, exit 3. Anhaengen geklappt, Push gescheitert -> exit 3 mit "erstellt,
aber NICHT verankert". Nur Anhaengen + Push + belegte Verankerung -> exit 0.

Verifiziert: Basislinie exit 3; Folgelauf exit 0 ohne Vorbehalt; Rewind aus
einem frischen Auditoren-Klon ohne MIN_SEQ und ohne Zusicherung -> Alarm exit 2
(bisher stilles Gruen); kaputtes Push-Ziel -> "erstellt, aber nicht verankert"
exit 3, Folgelauf haelt den ungepushten Commit fail-closed an.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 22:29:20 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 8d1ffc0df8 Gegenbuch: Unsicherheit erreicht jetzt den Rueckgabecode (Pentest R179)
R179-b: Der Rewind-Vorbehalt stand in der Ausgabe, der Exit blieb 0. Die eigene
README sagt "fuer Cron gilt: jeder Code ausser 0 gehoert gemeldet" - der
Zustand "ich bin an dieser Stelle blind" erreichte die Ueberwachung also nie.
Dieselbe Klasse wie R174, eine Ebene hoeher. Fix: Code 0 nur bei belegter
Gewissheit (Rewind-Schutz zugesichert oder Mindesthoehe erfuellt), sonst Code 3
- bewusst nicht mit dem Manipulationsalarm 2 verschmolzen.

R179-01: NOTARY_MIN_SEQ ist eine Untergrenze, kein Ist-Stand. Ein veralteter
Wert liess einen Teil-Rewind darueber lautlos durch, und die blosse Praesenz
einer Zahl blendete den Vorbehalt aus - MIN_SEQ=0 war ein Freibrief, ein
Tippfehler wurde still verschluckt. Ein veralteter Anker erzeugte damit ein
selbstbewussteres Ergebnis als gar keiner. Fix: Der Vorbehalt haengt allein an
NOTARY_REWIND_PROTECTED=true und benennt bei gesetztem MIN_SEQ dessen Grenze;
MIN_SEQ <= 0 oder unparsbar fuehrt zu exit 1 statt stiller Annahme.

Verifiziert gegen den Pentest-Aufbau (10 Checkpoints, Rewind auf 7, DB passend
gekuerzt, frischer Klon): nicht gesetzt -> exit 3 (vorher 0); 10 und 8 -> Alarm
2; 7 veraltet -> 0 mit Vorbehalt (vorher ohne); 0 und xyz -> exit 1 (vorher
stilles 0); Rewind-Schutz zugesichert -> 0 ohne Vorbehalt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 22:10:36 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 d50d8f6036 Gegenbuch: Rewind auf signierten Praefix benennbar gemacht (Pentest R178-01)
Das Signatur-Gate faengt Force-Push mit fremder oder unsignierter Historie -
aber ein Rewind auf einen aelteren, echt signierten Stand ist signaturseitig
einwandfrei. Angreifer spult origin/main auf einen frueheren Checkpoint zurueck
und kuerzt die Datenbank passend: alle Signaturen G, Pin korrekt, Reihe
lueckenlos. Ein Notar-Klon mit lokalem Vorlauf merkt es, ein frischer
Auditoren-Klon meldete OK - ausgerechnet im dokumentierten Pruef-Fall.

Das laesst sich im Skript nicht kryptographisch erkennen, die Historie ist echt.
Deshalb zwei Dinge statt eines Scheinfixes: NOTARY_MIN_SEQ als Bezugspunkt (ist
die Reihe kuerzer, Alarm; jeder Lauf nennt die Nummer), und ohne diesen
Bezugspunkt sagt die Erfolgsmeldung ausdruecklich, dass ein Zurueckspulen nicht
erkennbar war.

README: serverseitiger Rewind-Schutz (non-fast-forward verbieten) jetzt als
Pflicht formuliert, samt Begruendung und dem Hinweis, dass ein frischer Klon
den Rewind nicht sieht.

Kleinkram: NOTARY_SIGNER_FINGERPRINT wird beim Einlesen getrimmt (ein
Zeilenumbruch loeste 4/4 Fehlalarme aus, die auf den korrekten Fingerabdruck
zeigten); die "nie gepusht"-Meldung priorisiert Untersuchen statt Pushen.
Beim Testen selbst gefunden: der erste git-Aufruf war ungeschuetzt und warf bei
kaputtem Klon einen Stacktrace.

Verifiziert: Rewind 3->1 mit gekuerzter DB -> frischer Klon ohne Bezugspunkt OK
mit Vorbehalt, mit NOTARY_MIN_SEQ=3 -> Alarm exit 2; Pin mit Zeilenumbruch kein
Fehlalarm; regulaerer Lauf unveraendert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 21:46:02 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 8d2dfb8be1 Gegenbuch: Fingerabdruck-Pin verpflichtend und vollstaendig angewandt (R177)
R177-01 (MEDIUM): Der Pin war optional. Ohne ihn war der Vertrauensanker die
gesamte allowed_signers-Menge, nicht der eine Notar-Schluessel: ein zweiter
dort gelisteter Schluessel konnte das Gegenbuch waschen und force-pushen, und
%G? war G. R176-01 hatte "jeder selbst erzeugte Schluessel" geschlossen, "jeder
erlaubte Schluessel" blieb offen. Fix: Pin wird aus user.signingkey abgeleitet;
laesst er sich nicht bestimmen, wird abgebrochen statt die ganze Liste zu
akzeptieren.

R177-02 (MEDIUM): Der Schreib-Lauf prueft den frischen Commit nur auf %G?,
nicht auf den Pin. Ein Notar-Host mit falsch konfiguriertem Schluessel meldete
"beglaubigt" und pushte - und ab da war die Kette dauerhaft rot, behebbar nur
per Force-Push, den die Branch-Protection gerade verhindern soll. Fix:
Pin-Abgleich am frischen Commit vor dem Push, bei Abweichung Ruecknahme.

Kleinkram: NOTARY_ALLOW_LOCAL faerbt Erfolgsmeldungen ein und pusht nicht mehr
ins Leere; CRM-Fehler liefern eine erklaerende Zeile statt Node-Stacktrace.

Verifiziert mit drei SSH-Schluesseln gegen echten Remote: keyC-Angriff -> Alarm
exit 2 auch ohne gesetzten Pin; Schreiblauf mit falschem Schluessel ->
zurueckgerollt, nichts gepusht; CRM nicht erreichbar/401 -> saubere Meldung;
Lokalmodus eingefaerbt; saubere Historie ohne Fehlalarm.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 21:09:58 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 5952fb1894 Gegenbuch: nur vertrauenswuerdige Signaturen, fail-closed ohne Remote (R176)
R176-01 (HIGH): Das Signatur-Gate akzeptierte %G? = G ODER U. Bei
SSH-Signaturen bedeutet U woertlich "gute Signatur, aber kein passender
Principal" - der Schluessel steht also NICHT in allowed_signers. Damit
passierte jeder selbst erzeugte Schluessel das Gate und der einzige
In-System-Vertrauensanker war wirkungslos. End-to-end reproduziert: Gegenbuch
mit fremdem Schluessel re-signiert und force-gepusht -> "OK", exit 0.
Vorbedingung war nur Remote-Schreibrecht, kein Host-Zugriff.
Fix: nur G an beiden Stellen, dazu optionales Pinnen des erwarteten
Signierschluessels ueber NOTARY_SIGNER_FINGERPRINT (%GF).

R176-02 (MEDIUM): War der Remote unerreichbar, fiel der Ablauf still auf HEAD
zurueck und die "nie gepusht"-Pruefung wurde uebersprungen - ausgerechnet unter
der Bedingung, die einen Push-Fehlschlag verursacht. --check meldete waehrend
eines Ausfalls gruenes Licht auf nicht notarisiertem Zustand. Fix: fail-closed
mit Code 3, ebenso ohne konfigurierten Remote (Testlauf nur mit
NOTARY_ALLOW_LOCAL=true).

Nebenbei: git-eigene Fehlermeldungen standen vor der eigenen Erklaerung, stderr
wird jetzt abgefangen und gezielt weitergereicht.

Verifiziert mit zwei SSH-Schluesseln gegen echten Remote: Angriff mit fremdem
Key + Force-Push -> Alarm exit 2 (vorher OK); Remote unerreichbar -> exit 3;
kein Remote -> exit 3; falscher Fingerabdruck-Pin -> Alarm; saubere Historie
ohne Fehlalarm. Rueckgabecodes in der README dokumentiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 20:26:55 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 375d4ae1e2 Gegenbuch: verifizierender Leser statt Absichtserklaerung (Pentest R175)
R175-01 (HIGH): Die erste Fassung signierte zwar, prueft aber nie. Sie las ihre
Wahrheit per readFileSync aus der lokalen Arbeitsdatei, nirgends gab es ein
git verify-commit - das -S war write-only ohne Konsument. Live reproduziert:
DB-Tail abgeschnitten und die lokale Ledger-Zeile angepasst -> "OK, Checkpoint
beglaubigt", exit 0, kein Alarm.

Fix: Wahrheitsquelle ist der signierte Commit-Baum (bevorzugt der Remote-Kopf);
jeder Commit mit Gegenbuch-Aenderung muss eine gueltige Signatur tragen; weicht
die Arbeitsdatei vom signierten Stand ab, wird abgebrochen; lokale, nie
gepushte Commits gelten nicht als beglaubigt; die Signatur des frisch
erzeugten Commits wird gegengeprueft. Dazu ein Pruefmodus --check fuer
Auditoren.

R175-02 (MEDIUM): /checkpoint fuhr je Aufruf ein volles verifyIntegrity (O(n),
0,85 s bei 16k Zeilen) - authentifizierte DoS-Verstaerkung. Gebraucht wurde nur
die Siegel-Wurzel. Jetzt Kopf-Hash aus der Kopfzeile, Wurzel aus dem juengsten
gueltigen Marker, sealLeafCount statt des teuren Status.

R175-03: writeFileSync lief vor dem Commit, eine verwaiste Zeile wurde vom
Folgelauf zementiert. Jetzt Ruecknahme bei Fehlschlag, und NOTARY_SIGN=false
verlangt zusaetzlich NOTARY_INSECURE_ACK.

Verifiziert mit echtem SSH-Signaturschluessel: stilles Waschen -> Alarm;
erfundene Zeile -> Alarm; unsignierter Commit -> Alarm; Commit-Fehlschlag ->
zurueckgerollt; Reflex-Schalter verweigert; Pruefmodus haengt nichts an.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 16:13:54 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 f3ded9afbc Gegenbuch: externe Notarisierung der Audit-Kette
Abschluss der Anker-Kette. Alle bisherigen Schutzebenen liegen in derselben
Datenbank, die sie absichern sollen - der Pentest hat das ueber mehrere Runden
Schicht fuer Schicht gezeigt, zuletzt in R174-01 am Siegel-Marker selbst.

Aufteilung nach der Analyse des Pentesters (der Schutz kommt vom Ort, nicht von
der Signatur): Das CRM liefert nur einen lesbaren Kontrollwert ohne Geheimnisse
(GET /api/audit-logs/checkpoint, audit:read). Signiert, zeitgestempelt und
angehaengt wird auf einem anderen Rechner - Schluessel und Push-Recht liegen
nicht in den Deploy-Secrets des CRM. Ohne diese Trennung waere es D1 nochmal,
nur schlimmer: sieht nach doppeltem Boden aus, tut still nichts.

Der Kontrollwert enthaelt bewusst maxId. Ein blosser Kopf-Hash erkennt
Umschreiben, aber kein Abschneiden am Ende - genau die R174-01-Klasse, eine
Ebene hoeher. atId erlaubt der Gegenstelle, einen frueher beglaubigten Kopf
erneut abzufragen und nachzurechnen.

Gegenstelle: tools/audit-notary/notary.mjs (Cron auf zweitem Rechner, privates
Git-Repo als Append-only-Ablage, signierte Commits). Prueft vor dem Anhaengen
und bricht bei Widerspruch mit Exit-Code 2 ab, ohne zu schreiben.

Verifiziert gegen eine CRM-Attrappe mit echter DB: beglaubigte Zeile veraendert
-> Alarm; am Ende abgeschnitten (maxId 5->4) -> Alarm; Gegenbuch selbst
gekuerzt (seq-Luecke) -> Alarm; in allen Faellen nichts angehaengt.

Ehrlich dokumentiert: Restfenster zwischen zwei Laeufen bleibt und ist
inhaerent; ein stiller Cron-Ausfall erzeugt im CRM keine Warnung und muss auf
dem Gegenbuch-Rechner ueberwacht werden; Force-Push muss serverseitig gesperrt
sein, sonst ist Append-only nur geliehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 15:20:55 +02:00