POST /api/settings/backup/:name/restore startete bei leerem Body
sofort den destruktiven Restore. Im Unterschied zu /factory-reset
fehlte der Magic-String-Confirm-Check, sodass ein versehentlicher
Re-Fire (Doppelklick, Browser-Tab-Replay, eingeloggter Admin auf
bösartiger Drittseite) die komplette DB stillschweigend
überschreiben konnte.
Fix: gleicher Defensive-Pattern wie factoryReset – Body muss
{ "confirm": "RESTORE-BESTAETIGT" } enthalten, sonst 400. Der
Magic-String ist absichtlich ein einzigartiges Token (kein Boolean),
damit kein Auto-JSON-Tooling/Replay aus Versehen triggern kann.
Frontend-API-Client setzt das Token im Body automatisch – der
existierende Bestätigungs-Dialog im UI bleibt UX-mäßig unverändert.
Live-verifiziert:
- leerer Body → 400
- { confirm: "ja" } → 400
- { confirm: "RESTORE-BESTAETIGT" } → 200, Restore läuft
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Backup-Seite zeigt zwei neue Log-Panels: links Backup-Erstellung,
rechts Backup-Wiederherstellung. Jeder Eintrag mit ✓/✗-Status,
Summary, Timestamp + User. Klick öffnet Modal mit vollständigem
Verlauf – alle console.log/error/warn/info-Zeilen werden während
der Operation in einen Puffer mitgefangen und im fullLog-Feld
persistiert. Auto-Refresh alle 5s.
Persistenz: neue Tabelle BackupLog mit Migration
20260519100000_backup_log (CREATE TABLE IF NOT EXISTS für Re-Deploys
auf DBs mit Vorab-db-push). fullLog auf 1 MB gecappt.
Endpoints (settings:update):
- GET /api/settings/backup-logs?operation=CREATE|RESTORE&limit=50
- GET /api/settings/backup-logs/:id
EBUSY-Fix: Der neue Log-Verlauf hat sofort einen alten Bug
sichtbar gemacht. backup.service.restoreBackup rief
deleteDirectory(UPLOADS_DIR) auf, dessen finales rmdirSync auf
/app/uploads ein EBUSY warf – das Verzeichnis ist im Container ein
Bind-Mount und lässt sich nicht aushängen. Fix: neuer Helper
emptyDirectory() löscht nur die Inhalte, das Verzeichnis bleibt
stehen.
Live-verifiziert: 4867 Datensätze + 1 Datei in 13.2s
wiederhergestellt; Log-Modal zeigt den vollständigen Verlauf.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der globale ORM-Leak-Sanitizer ersetzt error/details, die TypeError/
"Cannot read properties of undefined" enthalten, durch "Operation
fehlgeschlagen". Das ist richtig für Auth-Endpoints, blockt aber bei
legitimen Admin-Operationen wie Restore die Diagnose-Info.
Backend (restoreBackup):
- console.error mit "[restore]"-Prefix loggt Backup-Name + vollen
Stack ins Server-Log. Per `docker logs opencrm-app | tail -200`
einsehbar.
- makeRestoreErrorReadable() strippt Stack-Frames, rephrased
bekannte JS-Runtime-Marker ("TypeError:" → "Code-Fehler:",
"Cannot read properties of undefined (reading 'x')" → "Wert
fehlt: x") + cuttet auf 500 Zeichen. Dadurch passiert die
Meldung den globalen Sanitizer und landet lesbar im Response.
- Response bekommt zusätzliches `hint`-Feld mit dem konkreten
docker-Befehl.
Frontend (DatabaseBackup):
- extractError liefert jetzt strukturiertes Objekt
{headline, details, hint} statt nur String.
- Dialog: Headline fett, details in Mono-Box, hint italic darunter.
- Toast: Headline + details zusammen, 10s sichtbar.
Live-verifiziert:
- Bad name → "Backup nicht gefunden" (klare Meldung)
- Echtes Backup → "4859 Datensätze wiederhergestellt" als Toast,
Dialog zu
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Pentest Runde 11:
C2 KRITISCH – Factory Reset ohne Bestätigung:
Eingeloggter Admin konnte mit leerem oder beliebigem Body die DB
plätten (3× in einer Pentest-Session passiert). Server erzwingt jetzt
confirm:"FACTORY-RESET-BESTAETIGT" als String. Frontend-API sendet
den Wert automatisch mit.
M1 – Settings Mass Assignment:
PUT /api/settings akzeptierte beliebige Keys (superAdminEmail,
debugMode, allowedOrigins). Neue Whitelist ALLOWED_SETTING_KEYS in
appSetting.service.ts; updateSetting + updateSettings prüfen jeden
Key, unbekannte → 400.
M3 – Prisma-Error-Leak:
Statt 30+ Controller einzeln zu fixen, globaler res.json()-Wrapper
unter /api: error/details-Strings werden durch Pattern-Filter
geschickt, der ORM-/Stack-Trace-Muster zu "Operation fehlgeschlagen"
ersetzt. Original bleibt im Server-Log.
M2 – Stored XSS in Customer/User-Strings:
Neuer stripHtml()-Helper. pickCustomerUpdate/Create + pickUserUpdate/
Create rufen ihn auf jeden String-Wert. Defense-in-Depth gegen PDF/
E-Mail-Template-XSS-Vektoren – React-Frontend ist eh auto-escaped.
Live-verifiziert:
- factory-reset {} / {confirm:true} / {confirm:false} → 400, DB ok
- PUT /settings {superAdminEmail,...} → 400 + Keys aufgezählt;
PUT /settings {customerSupportTicketsEnabled:"true"} → 200
- PUT /users/99999 → "Operation fehlgeschlagen" (vorher Prisma-Stack)
- PUT /customers/3 {companyName:"<script>...</script>EvilCorp"} →
gespeichert als "EvilCorp"
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Nach der ersten Runde habe ich parallel 3 Audit-Agents auf die Codebase
angesetzt. Die fanden noch eine Menge: Zip-Slip, Mass Assignment inkl.
Privilege Escalation, 13 weitere IDOR-Stellen, 2x Path-Traversal.
Alles gefixt. Details + Angriffsvektoren in docs/SECURITY-REVIEW.md.
🔴 KRITISCH gefixt:
1. Zip-Slip im Backup-Upload: extractAllTo() entpackte bösartige ZIPs ohne
Pfad-Validierung. Ein Angreifer mit Admin-Zugang hätte mit einem ZIP
mit Entries wie ../../etc/crontab das ganze Filesystem überschreiben
können. Jetzt wird jeder ZIP-Entry einzeln validiert (path.resolve,
starts-with-Check). Absolute Pfade + Null-Bytes werden abgelehnt.
2. Mass Assignment bei Customer/User Controllers:
- updateCustomer/createCustomer: req.body ging komplett an Prisma.
Angreifer konnte portalPasswordHash, portalPasswordResetToken,
consentHash, customerNumber direkt setzen.
- updateUser/createUser: roleIds und isActive waren übernehmbar.
**Privilege Escalation**: normaler Mitarbeiter konnte sich Admin-Rechte
durch PUT /users/:id mit {"roleIds":[1]} geben, oder andere User
deaktivieren.
Fix: Neue Whitelist-Helper pickCustomerCreate/Update, pickUserCreate/Update
in utils/sanitize.ts. Nur erlaubte Felder werden durchgelassen.
3. IDOR bei 13 weiteren Endpoints (neben denen aus Runde 1):
- GET /meters/:meterId/readings
- GET /emails/:emailId/attachments/:filename
- GET /emails/:emailId/attachments (Liste)
- GET /customers/:customerId/emails
- GET /contracts/:contractId/emails
- GET /emails/:id (einzelne Email)
- GET /stressfrei-emails/:id (leakte emailPasswordEncrypted)
- weitere…
Fix: accessControl.ts ausgebaut um canAccessAddress, canAccessBankCard,
canAccessIdentityDocument, canAccessMeter, canAccessStressfreiEmail,
canAccessCachedEmail. In allen betroffenen Endpoints angewendet.
🟡 WICHTIG gefixt:
4. Path-Traversal bei Backup-Name (GET /settings/backup/:name/*): req.params.name
wurde ohne Filter in path.join. Neuer isValidBackupName() erlaubt nur
[A-Za-z0-9_-]+ ohne "..".
5. Path-Traversal bei GDPR-Proof-Download: proofDocument-Pfad aus DB wurde
ohne Validation gejoined. Jetzt path.resolve + starts-with-uploads-Check.
Neue/erweiterte Files:
- backend/src/utils/accessControl.ts - 6 neue can-Access-Helper
- backend/src/utils/sanitize.ts - 4 neue Whitelist-pick-Helper
- docs/SECURITY-REVIEW.md - Runde 2 dokumentiert
Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 (1M context) <noreply@anthropic.com>