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duffyduckandClaude Opus 5 5952fb1894 Gegenbuch: nur vertrauenswuerdige Signaturen, fail-closed ohne Remote (R176)
R176-01 (HIGH): Das Signatur-Gate akzeptierte %G? = G ODER U. Bei
SSH-Signaturen bedeutet U woertlich "gute Signatur, aber kein passender
Principal" - der Schluessel steht also NICHT in allowed_signers. Damit
passierte jeder selbst erzeugte Schluessel das Gate und der einzige
In-System-Vertrauensanker war wirkungslos. End-to-end reproduziert: Gegenbuch
mit fremdem Schluessel re-signiert und force-gepusht -> "OK", exit 0.
Vorbedingung war nur Remote-Schreibrecht, kein Host-Zugriff.
Fix: nur G an beiden Stellen, dazu optionales Pinnen des erwarteten
Signierschluessels ueber NOTARY_SIGNER_FINGERPRINT (%GF).

R176-02 (MEDIUM): War der Remote unerreichbar, fiel der Ablauf still auf HEAD
zurueck und die "nie gepusht"-Pruefung wurde uebersprungen - ausgerechnet unter
der Bedingung, die einen Push-Fehlschlag verursacht. --check meldete waehrend
eines Ausfalls gruenes Licht auf nicht notarisiertem Zustand. Fix: fail-closed
mit Code 3, ebenso ohne konfigurierten Remote (Testlauf nur mit
NOTARY_ALLOW_LOCAL=true).

Nebenbei: git-eigene Fehlermeldungen standen vor der eigenen Erklaerung, stderr
wird jetzt abgefangen und gezielt weitergereicht.

Verifiziert mit zwei SSH-Schluesseln gegen echten Remote: Angriff mit fremdem
Key + Force-Push -> Alarm exit 2 (vorher OK); Remote unerreichbar -> exit 3;
kein Remote -> exit 3; falscher Fingerabdruck-Pin -> Alarm; saubere Historie
ohne Fehlalarm. Rueckgabecodes in der README dokumentiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 20:26:55 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 375d4ae1e2 Gegenbuch: verifizierender Leser statt Absichtserklaerung (Pentest R175)
R175-01 (HIGH): Die erste Fassung signierte zwar, prueft aber nie. Sie las ihre
Wahrheit per readFileSync aus der lokalen Arbeitsdatei, nirgends gab es ein
git verify-commit - das -S war write-only ohne Konsument. Live reproduziert:
DB-Tail abgeschnitten und die lokale Ledger-Zeile angepasst -> "OK, Checkpoint
beglaubigt", exit 0, kein Alarm.

Fix: Wahrheitsquelle ist der signierte Commit-Baum (bevorzugt der Remote-Kopf);
jeder Commit mit Gegenbuch-Aenderung muss eine gueltige Signatur tragen; weicht
die Arbeitsdatei vom signierten Stand ab, wird abgebrochen; lokale, nie
gepushte Commits gelten nicht als beglaubigt; die Signatur des frisch
erzeugten Commits wird gegengeprueft. Dazu ein Pruefmodus --check fuer
Auditoren.

R175-02 (MEDIUM): /checkpoint fuhr je Aufruf ein volles verifyIntegrity (O(n),
0,85 s bei 16k Zeilen) - authentifizierte DoS-Verstaerkung. Gebraucht wurde nur
die Siegel-Wurzel. Jetzt Kopf-Hash aus der Kopfzeile, Wurzel aus dem juengsten
gueltigen Marker, sealLeafCount statt des teuren Status.

R175-03: writeFileSync lief vor dem Commit, eine verwaiste Zeile wurde vom
Folgelauf zementiert. Jetzt Ruecknahme bei Fehlschlag, und NOTARY_SIGN=false
verlangt zusaetzlich NOTARY_INSECURE_ACK.

Verifiziert mit echtem SSH-Signaturschluessel: stilles Waschen -> Alarm;
erfundene Zeile -> Alarm; unsignierter Commit -> Alarm; Commit-Fehlschlag ->
zurueckgerollt; Reflex-Schalter verweigert; Pruefmodus haengt nichts an.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 16:13:54 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 f3ded9afbc Gegenbuch: externe Notarisierung der Audit-Kette
Abschluss der Anker-Kette. Alle bisherigen Schutzebenen liegen in derselben
Datenbank, die sie absichern sollen - der Pentest hat das ueber mehrere Runden
Schicht fuer Schicht gezeigt, zuletzt in R174-01 am Siegel-Marker selbst.

Aufteilung nach der Analyse des Pentesters (der Schutz kommt vom Ort, nicht von
der Signatur): Das CRM liefert nur einen lesbaren Kontrollwert ohne Geheimnisse
(GET /api/audit-logs/checkpoint, audit:read). Signiert, zeitgestempelt und
angehaengt wird auf einem anderen Rechner - Schluessel und Push-Recht liegen
nicht in den Deploy-Secrets des CRM. Ohne diese Trennung waere es D1 nochmal,
nur schlimmer: sieht nach doppeltem Boden aus, tut still nichts.

Der Kontrollwert enthaelt bewusst maxId. Ein blosser Kopf-Hash erkennt
Umschreiben, aber kein Abschneiden am Ende - genau die R174-01-Klasse, eine
Ebene hoeher. atId erlaubt der Gegenstelle, einen frueher beglaubigten Kopf
erneut abzufragen und nachzurechnen.

Gegenstelle: tools/audit-notary/notary.mjs (Cron auf zweitem Rechner, privates
Git-Repo als Append-only-Ablage, signierte Commits). Prueft vor dem Anhaengen
und bricht bei Widerspruch mit Exit-Code 2 ab, ohne zu schreiben.

Verifiziert gegen eine CRM-Attrappe mit echter DB: beglaubigte Zeile veraendert
-> Alarm; am Ende abgeschnitten (maxId 5->4) -> Alarm; Gegenbuch selbst
gekuerzt (seq-Luecke) -> Alarm; in allen Faellen nichts angehaengt.

Ehrlich dokumentiert: Restfenster zwischen zwei Laeufen bleibt und ist
inhaerent; ein stiller Cron-Ausfall erzeugt im CRM keine Warnung und muss auf
dem Gegenbuch-Rechner ueberwacht werden; Force-Push muss serverseitig gesperrt
sein, sonst ist Append-only nur geliehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 15:20:55 +02:00