Gegenbuch: Anker belegen nichts mehr, Anker-Verlust wird laut (R180-01/-02)

R180-01: Der Code nahm den hoechsten noch vorhandenen refs/notary/seq-* als
"hoechsten je". Loescht ein Angreifer nur die oberen Anker und laesst einen
niedrigeren stehen, senkt er den Vergleichswert selbst - ein frischer
Auditoren-Klon meldete OK, exit 0 auf gewaschenem Stand. Perverser Gradient:
Wer alle Refs loeschte, flog auf (Code 4); wer weniger loeschte, kam durch,
weil ankerBelegt sowohl die Gewissheit begruendete als auch den
Code-4-Diskriminator kurzschloss.

Fix: Anker begruenden keine Gewissheit mehr. Sie koennen ein Zurueckspulen
widerlegen, aber nie Unversehrtheit belegen. Der Code-4-Diskriminator haengt
nicht mehr an ihnen und greift nur im Schreiblauf.

R180-02: Der Anker-Push-Fehlschlag war nur eine Warnung mit exit 0 -
ausgerechnet bei der tragenden Eigenschaft. Der Normalbetrieb senkte damit den
Hoechststand still um eins. Fix: exit 3 bei Fehlschlag, und jeder Lauf zieht
fehlende Anker nach, bevor er etwas als OK meldet.

Verifiziert: Teil-Loeschung mit frischem Auditoren-Klon -> exit 3 mit Vorbehalt
statt exit 0; Anker-Push per Hook abgelehnt -> exit 3 statt Hinweis; Folgelauf
traegt den fehlenden Anker nach.

README: Der Schutz von refs/notary/* gegen Loeschen und Ueberschreiben ist von
der Fussnote zur tragenden Voraussetzung erhoben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-22 10:59:07 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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@@ -91,8 +91,22 @@ als Ausgangspunkt übernehmen. Ab da wäre alles dauerhaft grün. Ein gutartiger
Standardzustand, den ein Angreifer gezielt herstellen kann, ist kein sicherer
Standardzustand.
> **Diese Refs gehören ebenfalls serverseitig geschützt** (kein Löschen, kein
> Überschreiben). Sonst verschiebt sich das Problem nur eine Ebene weiter.
> ### ⚠ Ohne serverseitigen Schutz dieser Refs bringt das Verfahren nichts
>
> `refs/notary/*` muss auf dem Server **gegen Löschen und Überschreiben**
> gesperrt sein. Das ist keine Empfehlung, sondern die tragende Voraussetzung
> genauso wie die Rewind-Sperre auf `main`.
>
> Der Grund ist eine unangenehme Asymmetrie: Das Skript kennt nur den
> **höchsten noch vorhandenen** Anker, nicht den höchsten je erzeugten. Wer
> *alle* Anker löscht, fliegt auf (Code 4). Wer nur die **obersten** löscht und
> einen niedrigeren stehen lässt, senkt damit den Vergleichswert selbst und
> in-repo ist das von „gab es nie" nicht zu unterscheiden.
>
> Deshalb begründen Anker **keine** Unversehrtheit. Sie können ein
> Zurückspulen *widerlegen* (wenn ein hoher Anker nicht mehr im Kopf steckt),
> aber nie belegen, dass nichts fehlt. Ein `--check` aus frischem Klon erkennt
> eine Anker-Löschung **nicht** es meldet dann Code 3 mit Vorbehalt, nicht 0.
### Wenn das Gedächtnis trotzdem fehlt