Doku: Gegenbuch in der Haupt-README, zwei Betriebsarten getrennt
Zwei Luecken, beide beim Nachlesen aufgefallen: 1. Die Haupt-README erwaehnte das Gegenbuch mit keinem Wort - ausgerechnet dort, wo der Betreiber nach einem git pull nachschaut. Jetzt ein Abschnitt direkt nach dem Audit-Siegel: wozu es gut ist, die Richtung der Verbindung (Gegenbuch holt, CRM kennt es nicht), die vier Befehle zum Einrichten und der Verweis auf die ausfuehrliche Anleitung. Ausdruecklich als optional gekennzeichnet - ohne Gegenbuch bleibt der Schutz in der Anwendung vollstaendig. Projektbaum ergaenzt. 2. Die Notar-README stammte aus der Zeit mit externem Git-Server. Fuer den lokalen Betrieb standen darin Anforderungen, die es dort gar nicht gibt - "Force-Push serverseitig sperren, das ist Pflicht" ist ohne Server sinnlos und verwirrt. Jetzt eine Entscheidungstabelle ganz oben (lokal = Normalfall vs. externes Repository = zusaetzliche Haertung), und alles Server-Bezogene gesammelt unter einer eigenen Ueberschrift mit dem Hinweis, dass es im lokalen Betrieb uebersprungen werden kann. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -6,9 +6,28 @@ absichern sollen. Wer dort schreiben kann, sitzt am Ende immer schon auf der
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Ebene, die den Beweis führt. Genau das hat der Pentest über mehrere Runden
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Schicht für Schicht gezeigt.
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Das Gegenbuch durchbricht das: Ein zweiter Rechner holt regelmäßig einen kurzen
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Kontrollwert vom CRM, prüft ihn gegen seine eigene Historie und hängt ihn
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signiert an ein privates Repository an.
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Das Gegenbuch durchbricht das: Ein **zweiter Rechner** holt regelmäßig einen
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kurzen Kontrollwert vom CRM, prüft ihn gegen seine eigene Historie und schreibt
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ihn signiert fort. Wird später im CRM etwas nachträglich verändert,
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widerspricht das dem Gegenbuch.
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## Zwei Betriebsarten – erst hier entscheiden
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| | **Lokal** (Normalfall) | **Mit externem Repository** |
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| Das Buch liegt | auf dem Gegenbuch-Rechner | zusätzlich auf einem dritten Server |
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| Aufwand | Docker starten, fertig | privates Git-Repo, Schlüssel, Server-Regeln |
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| Schützt gegen | jemand verändert Daten **im CRM** | zusätzlich: jemand übernimmt den **Gegenbuch-Rechner** |
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**Für die allermeisten Installationen ist „lokal" die richtige Wahl.** Der
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Schutz, um den es geht – nachträgliche Änderungen im CRM auffliegen zu lassen –
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steht damit vollständig. Die zweite Variante deckt einen Angreifer ab, der
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zusätzlich den Gegenbuch-Rechner übernimmt; sie kostet spürbar mehr Einrichtung
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und laufende Aufmerksamkeit.
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Diese Anleitung beschreibt zuerst den lokalen Betrieb. Alles zur zweiten
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Variante steht gesammelt unter **„Zusätzliche Härtung"** weiter unten – wer
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lokal betreibt, kann diesen ganzen Teil überspringen.
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## Die eine nicht verhandelbare Bedingung
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@@ -102,6 +121,21 @@ bei jedem Lauf, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.
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# Zusätzliche Härtung: externes Repository
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> **Alles ab hier gilt nur für die zweite Betriebsart.** Wer das Gegenbuch
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> lokal auf einer eigenen Maschine betreibt – der Normalfall, siehe oben – kann
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> diesen gesamten Abschnitt überspringen. Die Anforderungen darin (Git-Server,
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> Rewind-Sperre, geschützte Refs) beziehen sich auf ein zusätzliches Repository
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> auf einem dritten Server und existieren im lokalen Betrieb nicht.
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Sinn der Variante: Beim lokalen Betrieb liegt das Buch auf demselben Rechner
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wie der Signaturschlüssel. Wer diesen Rechner übernimmt, kann beides
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manipulieren. Ein zusätzliches Repository auf einem dritten Server, das nur
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Anhängen erlaubt, schließt auch das – vorausgesetzt, dessen Regeln stimmen.
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## Einrichten ohne Docker
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Auf einem **anderen** Rechner als dem CRM-Server:
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