Gegenbuch-Container: Rechte am Bind-Mount selbst geraderuecken

Fehlerbild aus dem echten Betrieb: "mkdir: cannot create directory
'/gegenbuch/schluessel': Permission denied", Container in der
Neustart-Schleife. Ursache: Das Datenverzeichnis kommt als Bind-Mount vom Host;
der Betreiber hatte das Projekt als root geklont, der Container lief aber
direkt als UID 1000 und durfte dort nichts anlegen. Der .gitkeep-Ansatz hatte
stillschweigend angenommen, dass als normaler Benutzer geklont wird - auf einem
Server ist root der Normalfall.

Fix: Der Container startet als root, setzt /gegenbuch per chown auf den
Arbeitsbenutzer (PUID/PGID, Standard 1000) und startet sich per setpriv als
dieser neu. Die eigentliche Arbeit laeuft weiterhin unprivilegiert. Schlaegt
das chown fehl (rootless Docker), gibt es einen Hinweis mit dem passenden
Host-Befehl statt eines stummen Abbruchs.

Verifiziert mit exakt der Ausgangslage: Datenverzeichnis auf root:root gesetzt,
Container gestartet -> laeuft durch, erzeugte Dateien gehoeren 1000:1000, der
private Schluessel liegt mit 0600.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-08-22 19:51:10 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 1eb65809ec
commit 601fb03b22
4 changed files with 49 additions and 4 deletions
+8 -1
View File
@@ -113,7 +113,14 @@ tools/audit-notary/data/prod/
```
Der Inhalt ist vom Repository ausgenommen der Signaturschlüssel gehört dort
nicht hinein. Die Verzeichnisse selbst sind über `.gitkeep` vorhanden, damit
nicht hinein.
**Zu Dateirechten:** Der Container startet kurz als `root`, setzt das
Datenverzeichnis auf den Arbeitsbenutzer um und gibt die Privilegien dann ab.
Das ist nötig, weil das Verzeichnis vom Host kommt wer das Projekt als `root`
geklont hat, hätte sonst ein Verzeichnis, in das der Container nicht schreiben
darf. Passiert automatisch, du musst nichts tun. Ein anderer Zielbenutzer geht
über `PUID`/`PGID`. Die Verzeichnisse selbst sind über `.gitkeep` vorhanden, damit
sie nach einem `git clone` schon existieren und Docker sie nicht als `root`
anlegt.