Siegel-Entfernung wird erkannt (Pentest R174-01, HIGH)

Der Siegelzustand hing ausschliesslich am Marker im Audit-Log - und den kann
ein DB-Schreiber ohne Schluessel loeschen. Danach meldete die Pruefung
kein_siegel, also Entwarnung, ununterscheidbar von "nie versiegelt". Die
Blattwerte blieben verwaist liegen und wurden nie konsultiert, die zuvor
erkannte V1-Faelschung war wieder unsichtbar.

Besonders bitter im Tail-Fall: Steht der Marker am Ketten-Ende - genau der
Zustand direkt nach dem einmaligen seal-backlog beim Deploy - reisst beim
Loeschen nicht einmal eine Luecke. Ergebnis war valid:true und "Alle Eintraege
unveraendert und lueckenlos verkettet", also null Spur. Meine Antwort auf die
Frage des Pentesters war damit falsch: die Luecke reisst nur, solange der
Marker nicht am Ende steht.

Fix: Gegen-Check "Blaetter vorhanden, aber kein gueltiger Marker" -> neuer
Status entfernt statt kein_siegel, mit ausdruecklicher Meldung. Ein gebrochenes
oder entferntes Siegel kippt jetzt valid auf false, auch ohne beanstandete
Einzelzeile. Der beruhigende Einstiegssatz entfaellt bei Siegelproblemen.

Verifiziert ueber den echten HTTP-Pfad, exakt Szenario 4: Marker nachweislich
das Ketten-Ende, Marker + Middleware-Decoy geloescht, 0 Ketten-Luecken ->
valid:false, Status entfernt, Klartext-Warnung. Auch der Nicht-Tail-Fall
geprueft. Wegwerf-Datenbanken danach geloescht, Dev unberuehrt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-21 14:45:10 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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@@ -97,6 +97,36 @@ isolierte Instanz (keine Multi-Tenancy im Code), Provisioning + Abrechnung
## ✅ Erledigt
- [x] **🚨 Siegel-Entfernung wird erkannt (Pentest R174-01, HIGH)** (2026-08-18)
- Fund: Der Siegelzustand hing **ausschliesslich** am Marker im Audit-Log
und den kann ein DB-Schreiber **ohne Schluessel** loeschen. Danach meldete
die Pruefung `kein_siegel`, also **Entwarnung**, ununterscheidbar von „nie
versiegelt“. Die 11 Blattwerte blieben verwaist liegen und wurden nie
konsultiert; die zuvor erkannte V1-Faelschung war wieder unsichtbar.
- Besonders bitter im **Tail-Fall**: Steht der Marker am Ketten-Ende genau
der Zustand direkt nach dem einmaligen `seal-backlog` beim Deploy reisst
beim Loeschen nicht einmal eine Luecke. Ergebnis war `valid: true`,
„Alle Einträge unverändert und lückenlos verkettet“, **null Spur**. Meine
Antwort auf seine Frage (b) war damit falsch: die Luecke reisst nur,
solange der Marker NICHT am Ende steht.
- Fix (sein Vorschlag): Gegen-Check „Blaetter vorhanden, aber kein gueltiger
Marker“ → neuer Status **`entfernt`** statt `kein_siegel`, mit
ausdruecklicher Meldung („Das ist KEIN Normalzustand“). Zusaetzlich kippt
ein gebrochenes ODER entferntes Siegel jetzt `valid` auf `false`, auch wenn
keine einzelne Zeile beanstandet ist sonst bliebe der stille Anker-Verlust
ohne Wirkung. Und der beruhigende Einstiegssatz entfaellt bei
Siegelproblemen, damit er die Warnung nicht entwertet.
- Verifiziert ueber den echten HTTP-Pfad, exakt sein Szenario 4: Marker war
nachweislich das Ketten-Ende, Marker + Middleware-Decoy geloescht,
**0 Ketten-Luecken** Ergebnis jetzt `valid: false`, Status `entfernt`,
Klartext-Warnung. Zusaetzlich der Nicht-Tail-Fall geprueft. Zwei
Wegwerf-Datenbanken, beide danach geloescht; Dev unberuehrt.
`tsc` + `vite build` gruen.
- Seine Gegenchecks bestaetigt: Frage (a) Middleware kann keine Marker-/
Manifest-Signatur mit auswertbarem Inhalt nachbilden; Frage (c)
Re-Insert mit derselben id umgeht nichts, weil das Blatt alle Spalten
deckt.
- [x] **🔧 Bestandssiegel betriebstauglich gemacht (Pentest R173-01 HIGH, R173-02/-03 MEDIUM)** (2026-08-18)
- **R173-01 (HIGH) Siegel war ueber HTTP tot.** Die generische
`auditMiddleware` protokolliert den `POST /seal-backlog`-Request SELBST als