Manifest-Kanal abgesichert (Pentest R171-01 HIGH, R171-03 LOW)
verifyIntegrity vertraute Loeschungs-Manifesten bedingungslos, ohne zu pruefen, ob die Traegerzeile signiert und gueltig ist. Das Manifest steht in changesAfter, und dieses Feld ist erst ab Hash-Version 2 mitgehasht - auf V1-Altzeilen also voellig unauthentifiziert. Ein Angreifer konnte in eine beliebige V1-Zeile ein erfundenes Manifest schreiben, ohne deren Hash zu aendern, und damit eigene Loeschungen als "erklaert" ausweisen. Damit fiel zugleich die Eskalation an signierten Zeilen aus - Anker UND Versionsgrenze umgangen. Fix: Ein Manifest zaehlt nur, wenn die Traegerzeile laut Versionsgrenze Stufe 3 sein muss, dies auch deklariert, und ihre HMAC-Signatur mit einem konfigurierten Schluessel aufgeht. Ohne Schluessel gibt es keine gueltigen Traeger - Luecken bleiben dann unerklaert, die sichere Richtung. R171-03: Eskalierte Luecken standen in tamperedEntries und chainGaps, invalidEntries zaehlte sie doppelt. Jetzt entdoppelt. Verifiziert: boeswillige Loeschung -> Befund; erfundenes Manifest in herabgestufter Traegerzeile -> ignoriert, Luecke bleibt Befund, Traegerzeile selbst beanstandet; legitimes signiertes Manifest erklaert die Luecke weiterhin. tsc gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -720,16 +720,36 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
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return 1;
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};
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// Dokumentierte Loeschungen einlesen: Luecken, die auf einen protokollierten
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// Retention-Cleanup zurueckgehen, sind erklaert – alle anderen nicht. Vorher
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// war das Manifest rein informativ und wurde von der Pruefung ignoriert,
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// wodurch sich eine boeswillige Loeschung als "harmloser Gap" tarnen konnte.
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// Dokumentierte Loeschungen einlesen – NUR aus signierten, selbst gueltigen
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// Traegerzeilen (Pentest R171-01).
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//
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// Vorher wurde jedem Manifest bedingungslos geglaubt. Das Manifest steht in
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// `changesAfter`, und dieses Feld ist erst ab Hash-Version 2 mitgehasht – auf
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// V1-Altzeilen also voellig unauthentifiziert. Ein Angreifer konnte daher in
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// eine BELIEBIGE V1-Zeile ein erfundenes Manifest schreiben, ohne deren Hash
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// zu veraendern, und damit eigene Loeschungen und Luecken als "erklaert"
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// ausweisen. Das hebelte zugleich die Eskalation an signierten Zeilen aus –
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// also Anker UND Versionsgrenze.
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// Deshalb zaehlt ein Manifest nur, wenn seine Traegerzeile
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// 1. laut Versionsgrenze Stufe 3 sein MUSS und dies auch deklariert, und
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// 2. ihre HMAC-Signatur mit einem konfigurierten Schluessel aufgeht.
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// Ohne Schluessel gibt es keine gueltigen Traeger – dann bleiben Luecken
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// unerklaert, was die sichere Richtung ist.
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const deletionRanges: Array<{ from: number; to: number }> = [];
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const manifestRows = await prisma.auditLog.findMany({
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const manifestKandidaten = await prisma.auditLog.findMany({
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where: { resourceType: 'AuditLog', action: 'DELETE', endpoint: '/api/audit-logs/cleanup' },
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select: { changesAfter: true },
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});
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for (const row of manifestRows) {
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const manifestSchluessel = [auditHmacKey(), ...auditHmacKeysOld()].filter(
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(k): k is string => !!k,
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);
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for (const row of manifestKandidaten) {
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if (erwarteteVersion(row.id) !== 3 || row.hashVersion < 3) continue;
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if (manifestSchluessel.length === 0) continue;
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const signaturOk = manifestSchluessel.some(
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(k) => row.hash === generateHashV3(row as unknown as AuditHashV2Input, k),
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);
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if (!signaturOk) continue;
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try {
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const parsed = JSON.parse(row.changesAfter || '{}');
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for (const m of parsed.manifest || []) {
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@@ -853,7 +873,9 @@ export async function verifyIntegrity(fromId?: number, toId?: number): Promise<{
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}
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}
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const invalidEntries = [...tamperedEntries, ...chainGaps].sort((a, b) => a - b);
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// Eskalierte Luecken stehen sowohl in tamperedEntries als auch in chainGaps;
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// ohne Entdopplung zaehlte dieselbe Zeile zweimal (Pentest R171-03).
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const invalidEntries = [...new Set([...tamperedEntries, ...chainGaps])].sort((a, b) => a - b);
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return {
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valid: invalidEntries.length === 0,
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@@ -97,6 +97,33 @@ isolierte Instanz (keine Multi-Tenancy im Code), Provisioning + Abrechnung
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## ✅ Erledigt
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- [x] **🔒 Manifest-Kanal abgesichert (Pentest R171-01, HIGH; R171-03, LOW)** (2026-08-18)
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- **R171-01:** `verifyIntegrity` vertraute Loeschungs-Manifesten
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bedingungslos – ohne zu pruefen, ob die Traegerzeile ueberhaupt signiert
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und gueltig ist. Das Manifest steht in `changesAfter`, und dieses Feld ist
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erst ab Hash-Version 2 mitgehasht, auf **V1-Altzeilen also voellig
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unauthentifiziert**. Ein Angreifer konnte in eine BELIEBIGE V1-Zeile ein
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erfundenes Manifest schreiben, ohne deren Hash zu veraendern, und damit
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eigene Loeschungen als „erklaert“ ausweisen – womit zugleich die
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Eskalation an signierten Zeilen ausfiel. Damit waren **Anker UND
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Versionsgrenze** umgangen. Der Pentester hat es live gezeigt; es war genau
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die Stelle, die ich beim Uebergeben als meine schwaechste benannt hatte.
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- Fix: Ein Manifest zaehlt nur noch, wenn seine Traegerzeile (1) laut
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Versionsgrenze Stufe 3 sein MUSS und dies auch deklariert und (2) ihre
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HMAC-Signatur mit einem konfigurierten Schluessel aufgeht. Ohne Schluessel
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gibt es keine gueltigen Traeger – dann bleiben Luecken unerklaert, was die
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sichere Richtung ist.
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- **R171-03:** Eskalierte Luecken standen in `tamperedEntries` UND
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`chainGaps`; `invalidEntries` zaehlte sie doppelt. Jetzt entdoppelt.
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- Verifiziert: boeswillige Loeschung → Befund; erfundenes Manifest in
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herabgestufter Traegerzeile → **ignoriert**, Luecke bleibt Befund und die
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Traegerzeile wird selbst beanstandet; **legitimes signiertes Manifest
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erklaert die Luecke weiterhin** (Funktion nicht kaputt). `tsc` gruen.
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- Hinweis: Auf der Dev-DB existiert kein V1-Bestand mehr (der Rehash-Test aus
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R170-01 hat alles auf V3 gehoben), der Angriff wurde daher mit einer gezielt
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herabgestuften Traegerzeile nachgestellt. Auf Staging/Prod ist der
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V1-Altbestand real vorhanden.
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- [x] **🧾 rehash/cleanup: Vorzustand sichern + Bestaetigung verlangen (Pentest R170-01)** (2026-08-18)
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- Fund: `POST /audit-logs/rehash` (audit:admin) rechnet die Kette MIT dem
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HMAC-Schluessel neu und macht sie damit wieder stimmig – auch wenn sie
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Reference in New Issue
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