Pentest R120 CRITICAL: IDOR auf Vertragsbaum-Endpunkt schließen
GET /api/contracts?tree=true&customerId=<fremd> gab Portal-Usern den vollständigen Vertragsbaum beliebiger Fremdkunden zurück (Name, Kundennummer, Vertragsnummern, Tarife – HTTP 200). Der tree=true-Zweig returnte früh, bevor die Portal-User-customerIds- Filterung griff, die für die flache Liste im selben Handler läuft. Vorbestehender Bug; der includeDeactivated-Toggle machte ihn nur sichtbarer (auch archivierte Fremdverträge kamen mit). Live vom Pentester bestätigt, Gegentest ohne den Param = identisches Leck. Fix: canAccessCustomer(req, res, customerId) vor dem frühen Return. Prüft eigene ID + vertretene MIT Live-Vollmacht, sendet selbst die 403. Staff passiert unverändert. Gleiches Muster wie Pentest 56.3 bei update/delete. Flacher Listenpfad war nie betroffen: getAllContracts bevorzugt das serverseitig gesetzte customerIds-Scope gegenüber dem rohen customerId-Query-Param. Docs: SECURITY-HARDENING.md § Runde 120 + docs/todo.md. Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -654,6 +654,46 @@ Modus hängt sowieso an einer schon validierten Email-Stammdate
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## 🔒 Runde 120 – KRITISCH: IDOR auf Vertragsbaum-Endpunkt (Live-Pentest-Fund)
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**Finding (CRITICAL):** Live nachgewiesen – ein Portal-User (Max,
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`customerId=1`) konnte per
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`GET /api/contracts?tree=true&customerId=2&includeDeactivated=true`
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den vollständigen Vertragsbaum eines beliebigen Fremdkunden (Erika,
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`customerId=2`) auslesen: fremder Name, Kundennummer, Vertragsnummern,
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Provider und Tarife – HTTP 200.
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**Ursache:** Der `tree=true`-Zweig in `getContracts` returnte **früh**,
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bevor die Portal-User-`customerIds`-Filterung griff, die für die flache
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Vertragsliste weiter unten im selben Handler läuft. Der Zweig prüfte
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schlicht nie, ob die angefragte `customerId` zum eingeloggten Portal-User
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gehört. Vorbestehender Bug (nicht durch das R120-Feature „Deaktivierte
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anzeigen" eingeführt) – der neue `includeDeactivated`-Toggle hat ihn nur
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sichtbarer gemacht, weil dann sogar archivierte Fremdverträge
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mitkamen. Gegentest ohne den Param: identisches Leck.
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**Fix:** `canAccessCustomer(req, res, customerId)` vor dem frühen Return
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in [`contract.controller.ts`](../backend/src/controllers/contract.controller.ts).
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Prüft eigene Customer-ID + vertretene Kunden MIT Live-Vollmacht
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(`hasAuthorization`) und sendet selbst die 403. Nicht-Portal-User (Staff)
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passieren unverändert. Gleiches Defense-in-Depth-Muster wie Pentest 56.3
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bei `updateContract`/`deleteContract`.
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**Zusatzbefund (Pentester):** In einem Staging-Vertrag lag ein
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`<script>`-Test-Artefakt in `providerName`/`tariffName`. Nicht
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exploitierbar – keine der 9 `dangerouslySetInnerHTML`-Stellen im Frontend
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rendert Vertrags-Provider-/Tarif-Namen, React escaped sie als Text.
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Schreibpfad entschärft neue Werte zusätzlich per `sanitizeContractBody`
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(`stripHtml`); der Altwert stammt aus DB-Direkteingabe.
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**Lessons Learned (Pentester-seitig):** Der Fund verzögerte sich, weil
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zunächst gegen den falschen Host getestet wurde
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(`kundencenter.hacker-net.de` = PROD statt
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`kundencenter-stage.stressfrei-wechseln.de`). Auf dem korrekten
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Staging-Host reproduzierte sich das Finding sofort.
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## 🔒 Runde 110 – Mass-Assignment-Whitelist auf 7 Katalog-Endpunkten
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**Finding (MEDIUM):** Der Pentester hat live nachgewiesen, dass
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