Gegenbuch: Dienstkonto statt Token, .env mit gueltigen Werten

Blocker behoben: Ich hatte ein dauerhaftes API-Token vorausgesetzt - das gibt
es in OpenCRM nicht. Zugangstoken leben 15 Minuten, der Gegenbuch-Container
waere nach dem ersten Durchlauf gestorben. Aufgefallen erst durch die Frage des
Betreibers, woher er den Token nimmt.

Loesung: Das Gegenbuch meldet sich bei jedem Lauf selbst an, mit einem eigenen
Benutzerkonto, dessen Rolle ausschliesslich audit:read traegt. Damit kann es
nur Pruefwerte lesen - keine Kundendaten, keine Aenderungen. CRM_TOKEN bleibt
fuer Tests moeglich, ist aber nicht mehr der Normalweg. Fehlerfaelle (falsches
Passwort, Anmelde-Bremse, CRM nicht erreichbar) werden unterschieden und im
Klartext gemeldet.

.env.example nennt jetzt zu jedem Schalter die gueltigen Werte - bisher liess
sich nur raten, ob es prod oder production heisst. Einschliesslich des Falls
"erst nur Staging testen, Prod spaeter dazunehmen".

Beide READMEs um "Zugang einrichten" ergaenzt: Rolle mit nur audit:read,
Benutzer damit, Zugangsdaten in die .env. Mit dem Hinweis, dass jede Anmeldung
im Audit-Log erscheint - gewollt, denn so faellt auch auf, wenn das Gegenbuch
aufhoert zu arbeiten.

Verifiziert gegen eine Attrappe, die wie das echte CRM eine Anmeldung verlangt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-08-22 19:31:46 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 89d617ab70
commit 1eb65809ec
7 changed files with 167 additions and 26 deletions
+27 -1
View File
@@ -57,10 +57,36 @@ soll nicht versehentlich passieren.
getrennte Dienste mit getrennten Verzeichnissen und getrennten Schlüsseln.
Welche laufen, steuert `COMPOSE_PROFILES` in der `.env`.
### Zugang einrichten (das brauchst du vorher)
Das Gegenbuch braucht ein **eigenes Benutzerkonto** im CRM kein Token. Der
Grund: Zugangstoken laufen nach 15 Minuten ab und wären beim nächsten
stündlichen Durchlauf längst ungültig. Das Gegenbuch meldet sich deshalb bei
jedem Lauf selbst an.
Im CRM, als Administrator:
1. **Rolle anlegen**, z. B. `Gegenbuch` und ihr **ausschließlich** das Recht
`audit:read` geben. Sonst nichts.
2. **Benutzer anlegen**, z. B. `gegenbuch@deine-domain.de`, mit dieser Rolle
und einem langen, zufälligen Passwort.
3. E-Mail und Passwort in die `.env` des Gegenbuchs eintragen
(`PROD_CRM_EMAIL` / `PROD_CRM_PASSWORD`).
Mit `audit:read` allein kann dieses Konto **nur Prüfwerte lesen** keine
Kundendaten, keine Verträge, nichts ändern. Selbst wenn die Zugangsdaten
abhandenkommen, ist damit nichts anzufangen.
Für Produktion und Test jeweils ein eigenes Konto in der jeweiligen Instanz.
> Jede Anmeldung erscheint im Audit-Log der jeweiligen Instanz. Das ist so
> gewollt: Man sieht, dass das Gegenbuch arbeitet und wenn es aufhört, fällt
> auch das auf.
### Wer redet mit wem
```
Gegenbuch ──holt lesend──> OpenCRM (HTTPS, Token nur mit audit:read)
Gegenbuch ──holt lesend──> OpenCRM (HTTPS, Konto nur mit audit:read)
OpenCRM ─────────────────> (kennt das Gegenbuch nicht)
```