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linux-on-android-without-root/spike/00-bootstrap-termux.sh
T
StefanandClaude Opus 5 95de7b6614 proot-distro 5.5.0: 'already exists' als unkritisch erkennen
Das Gerät läuft proot-distro 5.5.0. Dort gibt es '--installed' nicht mehr, und
die Meldung lautet "container 'debian' already exists" statt 'already installed'
— mein Mustervergleich hätte sie nicht erkannt und wäre in den Fehlerzweig
gelaufen, obwohl alles in Ordnung ist.

Beide Formulierungen werden jetzt abgedeckt. Gegen die tatsächliche Meldung vom
Gerät geprüft.

Die Hinweise zum Nachbessern nennen zusätzlich 'proot-distro reset', das in 5.5.0
der vorgesehene Weg zum Neuaufsetzen ist — mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass
dabei die Daten verloren gehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-10 22:04:15 +02:00

332 lines
16 KiB
Bash
Executable File
Raw Blame History

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#!/usr/bin/env bash
# Phase 0 — Grundinstallation in Termux.
#
# Richtet Termux-X11, den GPU-Pfad und ein Debian-13-Rootfs ein, damit die Beweise
# S1 bis S4 danach laufen können. Idempotent: mehrfaches Ausführen ist unschädlich.
#
# Ausführen IN TERMUX auf dem Telefon: bash spike/00-bootstrap-termux.sh
set -uo pipefail
source "$(dirname "$0")/lib.sh"
require_termux
DISTRO=debian
BIND_ROOT="$REPO_ROOT"
log "HPOS Phase 0 — Bootstrap"
log "Protokoll: $LOG"
geraete_steckbrief
# ── Repositories ─────────────────────────────────────────────────────────────
# x11-repo bringt Termux-X11 und virglrenderer, tur-repo die Mesa-/Turnip-Pakete.
section "Paketquellen"
try pkg update -y
try pkg install -y x11-repo tur-repo
try pkg update -y
# Vollupgrade vor allen Einzelinstallationen. Termux verträgt keine Teilupgrades:
# die Pakete werden gegeneinander gebaut, und ein einzeln nachinstalliertes trifft
# sonst auf veraltete Abhängigkeiten. Genau daran ist proot-distro gescheitert.
# init-phone.sh macht das schon; wer direkt hier einsteigt, bekommt es hier.
section "Termux auf einen Stand bringen"
if [ "${HPOS_OHNE_UPGRADE:-0}" = 1 ]; then
warn "Übersprungen (HPOS_OHNE_UPGRADE=1)"
else
export DEBIAN_FRONTEND=noninteractive
# --force-confold: vorhandene Konfiguration behalten, statt mitten im Lauf
# eine Rückfrage zu stellen, die niemand beantwortet.
if try pkg upgrade -y -o Dpkg::Options::=--force-confold; then
ok "Termux ist aktuell"
else
warn "Upgrade brach ab — versuche zu reparieren."
# Dateikonflikt gezielt behandeln: entsteht, wenn ein Paket aufgeteilt
# wurde und beide Teile kurzzeitig dieselbe Datei mitbringen — bei Termux
# etwa libmagic, herausgelöst aus file. --force-overwrite wird bewusst nur
# dann gesetzt, wenn der Konflikt im Protokoll nachgewiesen ist; pauschal
# hieße es, jede künftige Dateikollision stillschweigend zu übergehen.
if grep -q 'which is also in package' "$LOG" 2>/dev/null; then
warn "Dateikonflikt zwischen zwei Paketen erkannt:"
grep 'trying to overwrite' "$LOG" | tail -3 | sed 's/^/ /' | tee -a "$LOG"
hint "Typisch bei einer Paketaufteilung. Wiederhole mit --force-overwrite."
try pkg upgrade -y -o Dpkg::Options::=--force-confold \
-o Dpkg::Options::=--force-overwrite
fi
# Meist scheitert ein einzelnes Paket beim Auspacken, danach steckt dpkg
# halb fertig fest und blockiert jede weitere Installation.
try dpkg --configure -a
try apt-get -f install -y
if try pkg upgrade -y -o Dpkg::Options::=--force-confold \
-o Dpkg::Options::=--force-overwrite; then
ok "Nach der Reparatur durchgelaufen"
else
warn "Bleibt unvollständig."
hint "Speicherplatz: df -h \$PREFIX"
hint "Freier Platz unter etwa 1 GB ist die häufigste Ursache."
hint "Fehler ohne Rauschen: pkg upgrade -y 2>&1 | grep -viE 'unable to delete' | tail -20"
hint "Die vielen 'unable to delete old directory' sind Warnungen, keine Fehler."
fi
fi
# Platz prüfen, solange es noch nicht weh tut: das Debian-Rootfs samt Plasma
# Mobile braucht mehrere GB, und ein Abbruch mitten im Entpacken ist ärgerlicher
# als eine Warnung vorher.
FREI_KB=$(df -Pk "$PREFIX" 2>/dev/null | awk 'NR==2 {print $4}')
if [ -n "$FREI_KB" ]; then
log " Freier Speicher: $((FREI_KB / 1024)) MB"
[ "$FREI_KB" -lt 2000000 ] && warn "Unter 2 GB frei — für Debian plus Plasma Mobile knapp."
fi
fi
# ── Basispakete ──────────────────────────────────────────────────────────────
# Einzeln installiert und einzeln protokolliert: Paketnamen wandern in Termux
# gelegentlich, und wir wollen wissen, WELCHES Paket fehlt, statt nur dass etwas fehlt.
section "Basispakete"
BASIS=(termux-x11-nightly pulseaudio proot-distro termux-api git python openssl termux-tools)
for p in "${BASIS[@]}"; do
if try pkg install -y "$p"; then ok "$p"; else fail "$p — fehlt, betroffene Beweise siehe unten"; fi
done
# ── GPU-Pfad ─────────────────────────────────────────────────────────────────
# Adreno 6xx/7xx → Turnip greift direkt auf KGSL zu, das ist der schnellste Weg.
# Mali und alles andere → virgl/ANGLE. Wir installieren beides und entscheiden
# zur Laufzeit; das Ergebnis landet im GPU-Profil.
section "GPU-Pakete"
GPU_PKGS=(virglrenderer-android vulkan-loader-android vulkan-tools angle-android
mesa-zink virglrenderer-mesa-zink)
for p in "${GPU_PKGS[@]}"; do
if try pkg install -y "$p"; then ok "$p"; else warn "$p nicht verfügbar — kein Beinbruch"; fi
done
# Der Vulkan-Treiber ist der einzige GPU-Teil, der wirklich zählt: ohne ihn bleibt
# nur Software-Rendering. Die Paketnamen haben sich in Termux mehrfach geändert,
# deshalb werden mehrere Kandidaten probiert, bis einer greift.
section "Vulkan-Treiber (Turnip)"
ICD_KANDIDATEN=(mesa-vulkan-icd-freedreno mesa-vulkan-icd-wrapper
mesa-vulkan-icd-wrapper-android mesa-vulkan-icd-swrast)
ICD_GEFUNDEN=""
for p in "${ICD_KANDIDATEN[@]}"; do
if pkg install -y "$p" >>"$LOG" 2>&1; then
ICD_GEFUNDEN="$p"
ok "$p installiert"
break
fi
hint "$p — nicht verfügbar"
done
if [ -z "$ICD_GEFUNDEN" ]; then
warn "Kein Vulkan-Treiber installierbar."
hint "Ohne ihn läuft der Desktop im Software-Rendering — S1 wird träge,"
hint "sagt aber trotzdem etwas über die Machbarkeit aus."
hint "Verfügbare Kandidaten prüfen: pkg search mesa-vulkan"
fi
section "GPU erkennen"
PLATFORM="$(getprop ro.board.platform 2>/dev/null)"
HARDWARE="$(getprop ro.hardware 2>/dev/null)"
GPU_PROFIL="virgl" # konservative Vorgabe
if have vulkaninfo; then
vulkaninfo --summary >>"$LOG" 2>&1 || true
GPU_NAME="$(vulkaninfo --summary 2>/dev/null | grep -m1 -i 'deviceName' | cut -d= -f2- | xargs)"
else
GPU_NAME=""
fi
log " Plattform = ${PLATFORM:-?}"
log " Hardware = ${HARDWARE:-?}"
log " GPU = ${GPU_NAME:-unbekannt}"
case "${GPU_NAME}${PLATFORM}" in
*[Aa]dreno*|*qcom*|*sm[0-9]*|*msm*)
GPU_PROFIL="turnip"
ok "Adreno erkannt → Turnip-Profil (direkter KGSL-Zugriff, schnellster Weg)"
;;
*[Mm]ali*)
GPU_PROFIL="virgl"
warn "Mali erkannt → virgl/ANGLE-Profil. Spürbar langsamer als Turnip."
;;
*)
warn "GPU nicht eindeutig erkannt → virgl als Vorgabe."
hint "Bitte im Spike-Protokoll vermerken, welcher Pfad tatsächlich getragen hat."
;;
esac
# Das Profil ist eine Datei, kein Sonderfall im Code — so bleibt es später
# erweiterbar, ohne dass jemand Skripte anfassen muss.
mkdir -p "$REPO_ROOT/rootfs/profiles"
PROFIL_DATEI="$OUT_DIR/gpu-profil.env"
{
echo "# Automatisch erkannt von 00-bootstrap-termux.sh"
echo "HPOS_GPU_PROFIL=$GPU_PROFIL"
echo "HPOS_GPU_NAME=\"${GPU_NAME:-unbekannt}\""
echo "HPOS_PLATFORM=\"${PLATFORM:-unbekannt}\""
} >"$PROFIL_DATEI"
ok "GPU-Profil geschrieben: $PROFIL_DATEI ($GPU_PROFIL)"
# ── Termux-Eigenschaften ─────────────────────────────────────────────────────
# allow-external-apps ist die Voraussetzung dafür, dass die Bridge-APK später
# Kommandos in Termux anstoßen darf. Hier gesetzt, damit Phase 2 es vorfindet.
section "Termux-Eigenschaften"
TP="$HOME/.termux/termux.properties"
mkdir -p "$(dirname "$TP")"
touch "$TP"
if grep -q '^allow-external-apps' "$TP" 2>/dev/null; then
ok "allow-external-apps bereits gesetzt"
else
echo 'allow-external-apps = true' >>"$TP"
ok "allow-external-apps = true gesetzt"
hint "Wird erst nach 'termux-reload-settings' oder Neustart von Termux wirksam."
fi
try termux-reload-settings
section "Speicherzugriff"
if [ -d "$HOME/storage" ]; then
ok "Speicherzugriff bereits eingerichtet"
else
warn "termux-setup-storage wird gleich einen Berechtigungsdialog zeigen — bitte erlauben."
try termux-setup-storage
sleep 2
[ -d "$HOME/storage" ] && ok "Speicherzugriff eingerichtet" || fail "Speicherzugriff fehlt — Backup nach /sdcard geht später nicht"
fi
# ── Wachhalten ───────────────────────────────────────────────────────────────
# Ohne Wake-Lock schläft der Stack weg, sobald der Bildschirm aus geht.
# Die herstellerseitigen Maßnahmen kommen zusätzlich, siehe provision/.
section "Wake-Lock"
try termux-wake-lock && ok "Wake-Lock aktiv" || warn "Wake-Lock nicht gesetzt"
# ── Debian-Rootfs ────────────────────────────────────────────────────────────
section "Debian-Rootfs"
# Erst prüfen, ob proot-distro überhaupt LÄUFT. Ein installiertes Paket, dessen
# Shebang-Interpreter fehlt, meldet sich mit "cannot execute: required file not
# found" — eine Meldung, die aussieht als fehle das Programm, obwohl es da ist.
if ! proot-distro list >/dev/null 2>&1; then
fail "proot-distro ist installiert, lässt sich aber nicht ausführen"
PD="$(command -v proot-distro)"
SHEBANG="$(head -1 "$PD" 2>/dev/null)"
INTERPRETER="$(printf '%s' "$SHEBANG" | sed 's|^#!||; s| .*||')"
log " Datei: $PD"
log " Shebang: $SHEBANG"
log " Interpreter: ${INTERPRETER:-keiner}"
if [ -n "$INTERPRETER" ] && [ ! -x "$INTERPRETER" ]; then
fail "Der Interpreter fehlt — nicht proot-distro selbst."
log ""
log " Das ist der klassische Termux-Teilupgrade-Fehler: das Paket wurde gegen"
log " eine Fassung gebaut, installiert ist eine andere. Termux verträgt keine"
log " Teilupgrades — hier hilft nur, alles auf denselben Stand zu bringen."
# Schritt 1: fehlendes Paket nachziehen. Bei python3.x heißt es schlicht python.
case "$(basename "$INTERPRETER")" in
python3*|python) try pkg install -y python ;;
bash) try pkg install -y bash ;;
*) try pkg install -y "$(basename "$INTERPRETER")" ;;
esac
# Schritt 2: Vollupgrade. Das ist die eigentliche Reparatur.
if [ ! -x "$INTERPRETER" ]; then
log ""
warn "Reicht nicht — jetzt das Vollupgrade. Das dauert und lädt einiges."
try pkg update -y
try pkg upgrade -y
try pkg install -y proot proot-distro
fi
# Schritt 3: Notnagel. Nur für Python, und nur weil proot-distro reines
# Python ohne kompilierte Erweiterungen ist — sonst wäre eine Version
# überzustülpen grob fahrlässig.
if [ ! -x "$INTERPRETER" ]; then
case "$(basename "$INTERPRETER")" in
python3.*)
VORHANDEN="$(ls "$PREFIX/bin"/python3.* 2>/dev/null | grep -v config | head -1)"
if [ -n "$VORHANDEN" ]; then
log ""
warn "Notnagel: verweise $(basename "$INTERPRETER") auf $(basename "$VORHANDEN")"
hint "Vertretbar, weil proot-distro reines Python ist."
hint "Sauber wird es erst mit einem vollständigen 'pkg upgrade'."
ln -sf "$VORHANDEN" "$INTERPRETER" && ok "Verweis angelegt"
fi
;;
esac
fi
else
try pkg install -y bash coreutils proot proot-distro
fi
if ! proot-distro list >/dev/null 2>&1; then
fail "Bleibt defekt — ohne proot-distro geht es nicht weiter."
log ""
log " Von Hand versuchen, in dieser Reihenfolge:"
log " pkg update && pkg upgrade -y # Vollupgrade, keine Teilschritte"
log " pkg install -y python proot proot-distro"
log " termux-change-repo # falls der Spiegel unstimmig ist"
exit 1
fi
ok "proot-distro läuft wieder"
fi
# Ob ein Rootfs da ist, wird nicht mehr an Pfaden oder Ausgabeformaten festgemacht:
# proot-distro hat sein Ablageformat gewechselt (erkennbar an der Meldung
# "Migrating legacy container"), und danach lag das Rootfs woanders als erwartet.
# Ein Anmeldeversuch ist die einzige Prüfung, die das nicht betrifft — sie fragt
# nicht, wo etwas liegt, sondern ob es funktioniert.
rootfs_laeuft() { proot-distro login "$DISTRO" -- true >/dev/null 2>&1; }
if rootfs_laeuft; then
ok "$DISTRO bereits installiert und lauffähig"
else
log " Installiere $DISTRO — das dauert einige Minuten."
if proot-distro install "$DISTRO" >>"$LOG" 2>&1; then
ok "$DISTRO installiert"
else
# 'already exists' bzw. 'already installed' ist kein Fehler, sondern ein
# Wettlauf zwischen meiner Prüfung und der Wirklichkeit. Die Wortwahl hat
# sich über die Fassungen geändert (5.5.0 spricht von Containern), deshalb
# werden beide Formulierungen abgedeckt. Entscheidend ist ohnehin allein,
# ob sich danach anmelden lässt.
if grep -qiE 'already (installed|exists)' "$LOG"; then
warn "proot-distro meldet: gibt es bereits"
else
warn "Installation meldete einen Fehler:"
tail -n 12 "$LOG" | sed 's/^/ /'
fi
if rootfs_laeuft; then
ok "Anmeldung funktioniert trotzdem — weiter."
else
fail "Kein lauffähiges $DISTRO-Rootfs."
log ""
log " Von Hand versuchen:"
log " proot-distro list # was ist da?"
log " proot-distro reset $DISTRO # neu aufsetzen, Daten weg"
log " proot-distro remove $DISTRO && proot-distro install $DISTRO"
exit 1
fi
fi
fi
section "Debian-Grundausstattung"
# Der Bind macht das Repo im Rootfs unter /hpos sichtbar, damit die inneren
# Skripte dieselben Dateien benutzen und Ergebnisse am selben Ort landen.
proot-distro login "$DISTRO" --bind "$BIND_ROOT:/hpos" -- bash -lc '
set -uo pipefail
export DEBIAN_FRONTEND=noninteractive
apt-get update -qq
apt-get install -y --no-install-recommends \
ca-certificates locales dbus-x11 sudo nano less procps \
mesa-utils vulkan-tools pulseaudio-utils
# Deutsche und englische Locale, sonst meckert die halbe Desktop-Software.
sed -i "s/^# *\(de_DE.UTF-8\|en_US.UTF-8\)/\1/" /etc/locale.gen
locale-gen >/dev/null 2>&1
echo "--- Debian-Version ---"; cat /etc/debian_version
' 2>&1 | tee -a "$LOG"
# ── Abschluss ────────────────────────────────────────────────────────────────
section "Bereit"
log "GPU-Profil : $GPU_PROFIL"
log "Rootfs : $DISTRO"
log "Repo im Rootfs sichtbar unter /hpos"
log ""
log "Nächste Schritte, in dieser Reihenfolge:"
log " bash spike/01-s1-plasma-mobile.sh # der wackligste Beweis, deshalb zuerst"
log " bash spike/02-s2-mikrofon.sh"
log " bash spike/03-s3-pipewire-kamera.sh"
log " bash spike/04-s4-intent-handoff.sh"
log ""
log "Vor dem Übernacht-Test bitte provision/provision.sh vom PC laufen lassen"
log "und die herstellerseitigen Handgriffe aus docs/machbarkeit.md erledigen."