Nur ein Startskript per adb, Rest über git; Berechtigungen beim Installieren

Bisher schob provision.sh das ganze Repo nach /sdcard. Auf dem Telefon lag damit
eine Kopie, und jede Änderung hätte wieder den PC gebraucht. Jetzt kommt per adb
nur init-phone.sh: es installiert git und klont die Quellen nach ~/hpos. Danach
ist das eine echte Arbeitskopie und Aktualisieren heißt

    cd ~/hpos && git pull

Die Repo-Adresse liest provision.sh aus dem origin-Remote und schreibt sie fest
ins übertragene Skript, damit auf einer Bildschirmtastatur nichts abgetippt
werden muss. Bei privaten Repos bietet init-phone.sh an, das Passwort zu
speichern — mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass das im Klartext geschieht.

Die Berechtigungen wandern von provision.sh nach install-termux.sh, direkt hinter
die Installation. Eine frisch installierte App ohne Berechtigungen ist eine Falle,
die erst Stunden später zuschnappt: im ersten Gerätelauf als stumme Tonaufnahme
in Beweis S2. RECORD_AUDIO für com.termux wird danach ausdrücklich nachgeprüft,
weil genau daran der Beweis hängt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Stefan
2026-08-10 16:52:50 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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commit a58754dbfc
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+115
View File
@@ -0,0 +1,115 @@
#!/data/data/com.termux/files/usr/bin/bash
# HPOS — Startpunkt auf dem Telefon.
#
# Dieses Skript ist absichtlich das EINZIGE, was per adb aufs Telefon kommt.
# Alles Weitere holt es sich per git. Der Grund: danach ist das Repo auf dem
# Telefon eine Arbeitskopie, keine Kopie. Aktualisieren heißt dann schlicht
#
# cd ~/hpos && git pull
#
# statt jedes Mal wieder den PC anzuwerfen und Dateien zu schieben.
#
# Aufruf in Termux:
# bash /sdcard/hpos-init.sh
# bash /sdcard/hpos-init.sh https://beispiel/anderes-repo.git
set -uo pipefail
REPO="${1:-${HPOS_REPO:-@@REPO_URL@@}}"
ZIEL="$HOME/hpos"
if [ -t 1 ]; then
C_OK=$'\033[32m'; C_WARN=$'\033[33m'; C_ERR=$'\033[31m'
C_HEAD=$'\033[1;36m'; C_DIM=$'\033[2m'; C_OFF=$'\033[0m'
else
C_OK=""; C_WARN=""; C_ERR=""; C_HEAD=""; C_DIM=""; C_OFF=""
fi
kopf() { printf '\n%s══ %s ══%s\n' "$C_HEAD" "$*" "$C_OFF"; }
ok() { printf '%s ✓%s %s\n' "$C_OK" "$C_OFF" "$*"; }
warn() { printf '%s !%s %s\n' "$C_WARN" "$C_OFF" "$*"; }
fehl() { printf '%s ✗%s %s\n' "$C_ERR" "$C_OFF" "$*"; }
hinweis() { printf '%s %s%s\n' "$C_DIM" "$*" "$C_OFF"; }
case "$REPO" in
@@*) fehl "Keine Repo-Adresse hinterlegt."
hinweis "Aufruf mit Adresse: bash /sdcard/hpos-init.sh <url>"
exit 1 ;;
esac
kopf "HPOS — Ersteinrichtung auf dem Telefon"
hinweis "Repo: $REPO"
# ── git ──────────────────────────────────────────────────────────────────────
kopf "git"
if command -v git >/dev/null 2>&1; then
ok "bereits vorhanden ($(git --version))"
else
pkg update -y >/dev/null 2>&1
if pkg install -y git; then ok "installiert"
else fehl "Installation von git fehlgeschlagen"; exit 1; fi
fi
# ── Zugangsdaten ─────────────────────────────────────────────────────────────
# Bei einem privaten Repo fragt git bei jedem Zugriff nach dem Passwort. Auf einer
# Bildschirmtastatur ist das eine Zumutung, deshalb wird der Speicher angeboten.
# Er legt die Zugangsdaten im Klartext unter ~/.git-credentials ab — das gehört
# gesagt, damit die Entscheidung bewusst fällt.
case "$REPO" in
https://*@*)
if [ ! -f "$HOME/.git-credentials" ]; then
kopf "Zugangsdaten"
hinweis "Das Repo verlangt vermutlich ein Passwort."
printf ' Nach der Eingabe dauerhaft merken? (Klartext in ~/.git-credentials) [j/N] > '
read -r MERKEN
case "${MERKEN:-n}" in
j|J) git config --global credential.helper store
ok "Passwort wird nach der ersten Eingabe gespeichert" ;;
*) hinweis "Dann fragt git bei jedem Zugriff erneut." ;;
esac
fi
;;
esac
# ── Holen oder aktualisieren ─────────────────────────────────────────────────
kopf "Repo"
if [ -d "$ZIEL/.git" ]; then
ok "Arbeitskopie vorhanden — aktualisiere"
if git -C "$ZIEL" pull --ff-only; then
ok "aktuell"
else
warn "git pull fehlgeschlagen."
hinweis "Lokale Änderungen? Dann: cd ~/hpos && git stash && git pull"
exit 1
fi
else
if git clone "$REPO" "$ZIEL"; then
ok "geklont nach $ZIEL"
else
fehl "git clone fehlgeschlagen."
hinweis "Bei privaten Repos: Benutzername und Passwort prüfen."
hinweis "Adresse war: $REPO"
exit 1
fi
fi
chmod +x "$ZIEL"/spike/*.sh "$ZIEL"/spike/inner/*.sh 2>/dev/null || true
# ── Weiter ───────────────────────────────────────────────────────────────────
kopf "Fertig"
cat <<TEXT
Das Repo liegt jetzt unter ~/hpos und ist eine Arbeitskopie.
Aktualisieren später:
cd ~/hpos && git pull
Nächster Schritt:
cd ~/hpos
bash spike/00-bootstrap-termux.sh
Danach die Beweise der Reihe nach — S1 zuerst, weil er der wackligste ist:
bash spike/01-s1-plasma-mobile.sh
bash spike/02-s2-mikrofon.sh
bash spike/03-s3-pipewire-kamera.sh
bash spike/04-s4-intent-handoff.sh
TEXT
+48
View File
@@ -173,6 +173,54 @@ for eintrag in "${DATEIEN[@]}"; do
fi
done
# ── Berechtigungen ───────────────────────────────────────────────────────────
# Direkt nach der Installation, nicht erst in provision.sh: eine frisch
# installierte App ohne Berechtigungen ist eine Falle, die erst Stunden später
# zuschnappt — etwa als stumme Tonaufnahme in Beweis S2.
#
# Wichtig ist vor allem RECORD_AUDIO für com.termux SELBST. PulseAudio läuft im
# Termux-Prozess und öffnet das Mikrofon von dort über OpenSL ES; eine
# Berechtigung, die nur Termux:API hat, nützt ihm nichts.
if [ "$FEHLER" = 0 ]; then
kopf "Berechtigungen"
erteile() {
local paket="$1" perm="$2"
if adb shell pm grant "$paket" "$perm" >/dev/null 2>&1; then
ok "${perm##*.}$paket"
else
warn "${perm##*.}$paket (abgelehnt)"
hint_gegeben=1
fi
}
hint_gegeben=0
for p in android.permission.RECORD_AUDIO \
android.permission.READ_EXTERNAL_STORAGE \
android.permission.WRITE_EXTERNAL_STORAGE; do
erteile com.termux "$p"
done
for p in android.permission.RECORD_AUDIO \
android.permission.CAMERA \
android.permission.ACCESS_FINE_LOCATION \
android.permission.READ_EXTERNAL_STORAGE \
android.permission.WRITE_EXTERNAL_STORAGE; do
erteile com.termux.api "$p"
done
if [ "$hint_gegeben" = 1 ]; then
hinweis "Abgelehnt heißt meist: die App meldet diese Berechtigung gar nicht an."
hinweis "Das ist unkritisch, solange RECORD_AUDIO für com.termux durchging."
fi
# Kontrolle statt Vertrauen — genau diese eine Berechtigung entscheidet über S2.
if adb shell dumpsys package com.termux 2>/dev/null | grep -q 'RECORD_AUDIO.*granted=true'; then
ok "Nachgeprüft: com.termux darf aufnehmen"
else
warn "com.termux hat RECORD_AUDIO NICHT — Beweis S2 wird sonst stumm bleiben."
hinweis "Auf dem Telefon: Einstellungen → Apps → Termux → Berechtigungen → Mikrofon"
fi
fi
# ── Abschluss ────────────────────────────────────────────────────────────────
kopf "Ergebnis"
adb shell pm list packages 2>/dev/null | tr -d '\r' | grep -E '^package:com\.termux' | sed 's/^package:/ /'
+33 -15
View File
@@ -266,28 +266,43 @@ case "$HERSTELLER" in
;;
esac
# ── Repo aufs Telefon ────────────────────────────────────────────────────────
# adb push funktioniert auch über WLAN. Das erspart es, auf dem Telefon Zugangsdaten
# für ein privates Repo eintippen zu müssen — auf einer Bildschirmtastatur eine Qual.
kopf "Skripte aufs Telefon"
# ── Startskript aufs Telefon ─────────────────────────────────────────────────
# Bewusst NUR dieses eine Skript, nicht das ganze Repo. Es installiert git und
# klont die Quellen — danach ist auf dem Telefon eine Arbeitskopie, keine Kopie.
# Aktualisieren heißt dann 'git pull' statt jedes Mal wieder den PC anzuwerfen.
kopf "Startskript aufs Telefon"
REPO_ROOT="$(cd "$HIER/.." && pwd)"
ZIEL=/sdcard/hpos
REPO_URL="$(git -C "$REPO_ROOT" remote get-url origin 2>/dev/null || true)"
ZIEL=/sdcard/hpos-init.sh
if [ -z "$REPO_URL" ]; then
warn "Keine Repo-Adresse gefunden (kein origin-Remote gesetzt)."
hinweis "Ohne sie kann das Telefon die Quellen nicht holen."
printf ' Adresse von Hand eingeben (leer = überspringen) > '
read -r REPO_URL </dev/tty || REPO_URL=""
fi
if [ "$TROCKEN" = 1 ]; then
warn "Trockenlauf — es wird nichts übertragen."
elif [ -z "$REPO_URL" ]; then
hinweis "Übersprungen."
else
printf ' Die Spike-Skripte jetzt nach %s übertragen? [J/n] > ' "$ZIEL"
hinweis "Repo: $REPO_URL"
printf ' Startskript nach %s übertragen? [J/n] > ' "$ZIEL"
read -r UEBERTRAGEN </dev/tty || UEBERTRAGEN=n
case "${UEBERTRAGEN:-j}" in
j|J|"")
adb shell rm -rf "$ZIEL" >/dev/null 2>&1
if adb push "$REPO_ROOT" "$ZIEL" >/dev/null 2>&1; then
# Adresse fest ins Skript schreiben, damit auf dem Telefon nichts
# abgetippt werden muss. sed mit | als Trenner, weil URLs Schrägstriche
# enthalten.
TMP=$(mktemp)
sed "s|@@REPO_URL@@|$REPO_URL|" "$HIER/init-phone.sh" >"$TMP"
if adb push "$TMP" "$ZIEL" >/dev/null 2>&1; then
ok "Übertragen nach $ZIEL"
hinweis "In Termux nach ~ kopieren, damit die Dateien ausführbar sein können:"
hinweis " cp -r /sdcard/hpos ~/hpos && cd ~/hpos"
hinweis "(auf /sdcard gibt es keine Ausführungsrechte — das ist normal)"
else
warn "Übertragung fehlgeschlagen — dann per git clone auf dem Telefon."
warn "Übertragung fehlgeschlagen."
fi
rm -f "$TMP"
;;
*) hinweis "Übersprungen." ;;
esac
@@ -297,11 +312,14 @@ kopf "Fertig"
cat <<TEXT
Nächste Schritte auf dem Telefon, in Termux:
cp -r /sdcard/hpos ~/hpos && cd ~/hpos # falls oben übertragen
# oder: pkg install -y git && git clone <repo-url> hpos && cd hpos
bash /sdcard/hpos-init.sh # installiert git und klont das Repo
cd ~/hpos
bash spike/00-bootstrap-termux.sh
Ab dann genügt zum Aktualisieren:
cd ~/hpos && git pull
Danach die Beweise der Reihe nach — S1 zuerst, weil er der wackligste ist.
Ergebnisse gehören nach docs/spike-protokoll.md.