S1: Reste vom Vorlauf selbst aufräumen, ohne sich dabei abzuschießen

Auf Wunsch räumt das Skript jetzt zu Beginn selbst auf — und zwar mehr als nur
kwin_wayland: auch plasmashell und xdg-desktop-portal bleiben hängen, dazu
verwaiste Wayland-Sockets. Bleiben die liegen, startet KWin auf wayland-1 statt
wayland-0, während plasmashell auf wayland-0 sucht.

Bewusst nicht mit 'pkill -f': das durchsucht die gesamte Kommandozeile und trifft
dabei auch den eigenen Aufruf oder eine Eltern-Shell, wenn das Muster darin
vorkommt. Beim Entwickeln dieses Blocks hat sich der Test zweimal selbst
abgeschossen — erst reichte 355477 nicht, dann auch 3136466 nicht, weil der Treffer
weiter oben in der Kette lag.

Jetzt wird die vollständige Ahnenkette über /proc/PID/stat gesammelt und
verschont. Geprüft: zwei Opfer beendet, ein Vorfahre verschont, Skript überlebt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Stefan
2026-08-10 22:54:05 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent f3ef48fd10
commit 1caaeedef1
+42 -4
View File
@@ -34,10 +34,47 @@ voraussetzungen_pruefen "$DISTRO" || {
}
# ── Alte Reste einsammeln ────────────────────────────────────────────────────
# Läufe hinterlassen Prozesse, die den nächsten stören: ein zweiter KWin findet
# den Wayland-Socket belegt, ein alter virgl-Server hält seinen Socket, und
# plasmashell hängt sich an die falsche Sitzung. Die proot-Prozesse liegen im
# selben PID-Raum wie Termux und sind von hier aus erreichbar.
#
# Bewusst NICHT mit 'pkill -f': das durchsucht die gesamte Kommandozeile und
# trifft dabei auch den eigenen Aufruf, wenn das Muster darin vorkommt. Beim
# Entwickeln dieses Blocks hat sich der Test genau so selbst abgeschossen.
# Deshalb über pgrep, mit eigener PID und Elternprozess ausgenommen.
section "Aufräumen"
pkill -f termux-x11 2>/dev/null && ok "alten X-Server beendet" || hint "kein alter X-Server"
pkill -f virgl_test_server 2>/dev/null && ok "alten virgl-Server beendet" || true
sleep 1
# Die eigene Ahnenkette. Nicht nur $$ und $PPID: wird das Skript aus einer Shell
# gestartet, deren Kommandozeile eines der Muster enthält, trifft pgrep diese
# Shell — und das Skript beendet seinen eigenen Großelternprozess. Genau das ist
# beim Entwickeln dieses Blocks passiert.
AHNEN=" "
_p=$$
while [ -n "$_p" ] && [ "$_p" != "0" ] && [ "$_p" != "1" ]; do
AHNEN="$AHNEN$_p "
_p=$(awk '{print $4}' "/proc/$_p/stat" 2>/dev/null)
done
beenden() {
local muster="$1" pid anzahl=0
for pid in $(pgrep -f "$muster" 2>/dev/null); do
case "$AHNEN" in *" $pid "*) continue ;; esac
kill "$pid" 2>/dev/null && anzahl=$((anzahl + 1))
done
if [ "$anzahl" -gt 0 ]; then ok "beendet: $muster ($anzahl)"
else hint "nichts zu beenden: $muster"; fi
}
for muster in kwin_wayland plasmashell xdg-desktop-portal \
termux-x11 virgl_test_server; do
beenden "$muster"
done
# Verwaiste Wayland-Sockets aus abgebrochenen Läufen. Bleiben sie liegen, startet
# KWin auf wayland-1 statt wayland-0 — und plasmashell sucht auf wayland-0.
rm -f /tmp/hpos-runtime/wayland-* 2>/dev/null || true
sleep 2
# ── X-Server ─────────────────────────────────────────────────────────────────
section "Termux-X11 starten"
@@ -150,4 +187,5 @@ verdict "S1" "Was zeigt die Termux:X11-App?
Die Bildschirmtastatur erst dort testen, wo es ein Eingabefeld gibt —
etwa in den Plasma-Einstellungen. Vorher gibt es nichts zu tippen."
log "Aufräumen: pkill -f termux-x11 ; pkill -f virgl_test_server"
log "Alles beenden: pkill -f 'kwin_wayland|plasmashell|termux-x11|virgl_test_server'"
log "(Das Skript macht das beim nächsten Start ohnehin von selbst.)"