Steht in der Umgebung ein HTTP-Proxy und nimmt no_proxy die lokalen
Adressen nicht aus, schickt curl selbst eine Anfrage an 127.0.0.1
dorthin. Der Proxy kennt die Adresse nicht, und die Meldung landet an
einer Stelle, die nichts dafuer kann: "Anmeldung am Proxy Manager
fehlgeschlagen". Danach sucht man an den Zugangsdaten statt am Netz.
Zwei Teile:
1. Die eigenen Aufrufe gehen jetzt grundsaetzlich am Proxy vorbei, wenn
das Ziel auf diesem Rechner liegt - erkannt an der Adresse
(127.0.0.0/8, localhost, ::1, eigene IP). Anfragen ins Internet
(Registry, Downloadportal) bleiben unberuehrt. Schlaegt die Anmeldung
trotzdem fehl und steht ein Proxy in der Umgebung, nennt die Meldung
diese Moeglichkeit jetzt ausdruecklich.
2. "noproxy" prueft und richtet ein. Erkannt wird nicht geraten, sondern
an dem, was curl selbst sagt ("Uses proxy env variable http_proxy") -
dafuer muss auf der Zieladresse nichts laufen. "--fix" schreibt
/etc/profile.d/cmk-noproxy.sh, "--fix --user" die ~/.bashrc.
Menuepunkt unter Einstellungen > Runtime und Zeitzone.
Beim Schreiben des Eintrags war der erste Entwurf falsch: er las nur
no_proxy in Kleinschreibung und haette ein vorhandenes NO_PROXY
weggeworfen. Jetzt werden beide Schreibweisen eingesammelt, Vorhandenes
steht vorn, unsere Adressen kommen dahinter, Doppelte fallen heraus.
Durchgespielt fuer: beide leer, nur klein, nur gross, beide verschieden,
127.0.0.1 schon vorhanden, Liste bereits vollstaendig.
Nachgemessen und vermerkt: no_proxy/NO_PROXY und https_proxy/HTTPS_PROXY
gelten bei curl in beiden Schreibweisen, HTTP_PROXY in Grossschreibung
dagegen nicht - das ignoriert curl absichtlich. Ist nur die gesetzt,
sagt der Bericht das dazu, statt einen Proxy zu melden, den curl gar
nicht benutzt.
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