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duffyduckandClaude Opus 5 b912578f27 Firewall-Pruefung: welche Ports offen sein muessen - und welche nicht
Auf RHEL ist firewalld ab Werk aktiv und gibt in aller Regel nur SSH
frei. Der Stack laeuft dann sauber, ist aber von aussen nicht zu
erreichen: die Agents kommen nicht durch den Receiver auf 8000, und im
Browser passiert nichts. Das war bisher nur eine Handvoll statischer
Beispielzeilen in der README und in install.sh.

Neu ist "cmk-manage.sh firewall". Erkannt werden firewalld, ufw,
nftables und iptables; welche Ports noetig sind, ergibt sich aus der
Konfiguration statt aus einer festen Liste:

  - ohne Proxy Manager wird 5000 zum Pflichtport, mit ihm soll es zu
    bleiben - offenes 5000 wird deshalb ausdruecklich angemerkt
  - der Admin-Port kommt aus NPM_ADMIN_PORT, nicht fest aus 81
  - FW_ROLE unterscheidet single/central/remote: eine Remote-Site
    braucht 6557 eingehend, die Zentrale baut die Verbindungen selbst
    auf und braucht dafuer nichts. Steht FW_ROLE=remote bei
    CMK_LIVESTATUS_TCP=off, ist der Port zwar offen, es lauscht aber
    niemand - auch darauf weist der Bericht hin.
  - Event Console ueber FW_EC_SYSLOG / FW_EC_SNMPTRAP / FW_EC_TCP,
    Agent dieses Hosts ueber FW_AGENT, alles Weitere (Grafana, NSCA)
    ueber FW_EXTRA_PORTS

Syslog und SNMP-Traps laufen ueber UDP, eine TCP-Freigabe nuetzt ihnen
nichts. Ports werden deshalb durchweg als nummer/protokoll gefuehrt -
beim Pruefen wie beim Erzeugen der Regeln. Bestehende Regeln werden
entsprechend gelesen: Portbereiche (6556-6558 bzw. 6556:6558) werden
aufgeloest, firewalld-Dienstnamen und Rich Rules zaehlen mit, bei
firewalld alle aktiven Zonen statt nur der Standardzone, und eine
ufw-Regel ohne Protokoll zaehlt fuer TCP und UDP - so wie ufw sie
anlegt.

"firewall open" zeigt die passenden Kommandos, --apply setzt sie nach
Rueckfrage, --source begrenzt sie auf ein Quellnetz (fuer Port 80 mit
Warnung, weil Lets Encrypt von aussen prueft). Ohne Befund ist der
Rueckgabewert 1, damit sich das auswerten laesst. In der Oberflaeche
steckt derselbe Bericht unter "Firewall pruefen".

Nebenbei: env_set hat Werte mit Leerzeichen samt Anfuehrungszeichen in
die laufende Umgebung exportiert. In der Datei gehoeren sie hin, im
Wert nicht - das fiel erst mit den Beschreibungen in FW_EXTRA_PORTS auf.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-20 19:46:33 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 4bbd1de4f6 Schalter: NGINX Proxy Manager abschaltbar (externer NGINX)
Wer die HTTPS-Terminierung bereits mit einem NGINX auf einem anderen
System loest, braucht den Container nicht. NPM_ENABLED=off sorgt dafuer,
dass er gar nicht erst angelegt wird: compose bekommt dann nur noch den
Checkmk-Dienst genannt.

    NPM_ENABLED=off  ->  compose up -d checkmk
    NPM_ENABLED=on   ->  compose up -d checkmk nginx-proxy-manager

Das gilt auch fuer "pull" - abgeschaltet wird nicht einmal das Image
geladen. Beim Abschalten wird ein vorhandener Container gestoppt UND
entfernt, damit ihn weder eine Restart-Regel noch ein Reboot wieder
hochzieht.

Die Daten bleiben in jedem Fall erhalten: Konfiguration, Datenbank und
Zertifikate liegen in den Bind-Mounts unter ./data/npm, nicht im
Container. Vor dem Abschalten werden beide Verzeichnisse mit Groesse
angezeigt; beim Einschalten wird die vorhandene Konfiguration samt
Zertifikaten unveraendert wieder aufgenommen.

Bedienung:
  - Menuepunkt "Proxy Manager betreiben" unter Einstellungen -> npm
  - cmk-manage.sh npm-enable [on|off]   (ohne Argument: Stand anzeigen)
  - config set NPM_ENABLED off

"npm-enable off" gibt gleich die noetige Firewall-Regel und eine
Beispielkonfiguration fuer den externen NGINX aus - Port 5000 muss dann
fuer dessen IP erreichbar sein. Der Agent-Receiver auf Port 8000 ist
davon nicht betroffen, den sprechen die Agents ohnehin direkt an.

Damit der Schalter auch nach einem Reboot gilt, ruft die von install.sh
erzeugte systemd-Unit jetzt cmk-manage.sh auf statt compose direkt.
Bei Quadlet wird die Unit nginx-proxy-manager.container uebersprungen
und entfernt, solange der Schalter auf "off" steht.

Verifiziert mit einem compose-Stub, dass in beiden Schalterstellungen
genau die erwarteten Dienste uebergeben werden, sowie ueber das Menue.
Dokumentiert als Abschnitt 12.4 in beiden Sprachfassungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-20 15:11:55 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 15369f829d RHEL ohne Subskription: Paketzugang dokumentiert und abgefangen
Auf einem frisch installierten RHEL liefert dnf ohne Registrierung gar
keine Pakete - weder podman noch git oder dialog. Das ist jetzt in
beiden READMEs als Kapitel 5.1 beschrieben, mit drei Wegen:

  1) kostenlose Developer Subscription for Individuals (bis 16 Systeme,
     kleine Produktivnutzung eingeschlossen). RHEL 9 nutzt Simple
     Content Access, ein "subscription-manager attach" entfaellt.
  2) Installations-DVD als lokales Repository - ohne Konto und offline,
     aber ohne Sicherheitsupdates, daher nur als Ueberbrueckung.
  3) Wechsel auf Rocky Linux oder AlmaLinux.

Dazu eine Tabelle, welche Pakete das Projekt wirklich braucht und aus
welchem Repository sie kommen, sowie der Hinweis, dass EPEL hier nicht
weiterhilft (es setzt die Basis-Repositories voraus) - in dem Fall ist
der Quadlet-Weg ohne podman-compose die Loesung.

install.sh:
  - rhel_repo_check prueft vor der Installation, ob ueberhaupt ein
    nutzbares Repository vorhanden ist, und nennt sonst die drei Wege,
    statt den nackten dnf-Fehler stehen zu lassen.
  - "dialog" ist nicht mehr zwingend: es liegt in AppStream, bei
    Fehlschlag wird "newt" (whiptail, BaseOS) versucht. Vorher brach die
    Installation ab, wenn dialog fehlte - obwohl die Skripte whiptail
    ohnehin unterstuetzen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-20 13:22:32 +02:00
duffyduckandClaude Opus 5 1693330162 Terminal-Browser, konfigurierbarer Admin-Port und Einstellungsmenue
Der NGINX Proxy Manager laesst sich jetzt auch dann einrichten, wenn
seine Oberflaeche auf Port 81 aus dem Netz nicht erreichbar ist.

browser
  Terminal-Browser in einem eigenen Container, gestartet mit
  "run --rm -it --network host" - damit erreicht er 127.0.0.1 genau wie
  der Proxy Manager selbst. Engines: browsh und carbonyl (rendern einen
  echten Browser und koennen JavaScript, das die Adminoberflaeche
  benoetigt) sowie links2/w3m/lynx und eine Shell mit curl/jq/openssl
  fuer Diagnose. Werkzeug-Image unter containers/browser/.
  Bewusst kein Compose-Dienst: ein Browser ist interaktiv, und
  podman-compose behandelt Profile unzuverlaessig.

npm-port
  Port der Adminoberflaeche frei waehlbar. Das Image bindet fest auf 81
  ("listen 81 default;"), eine Umgebungsvariable dafuer gibt es in 2.15.1
  noch nicht. Ein abweichender Port wird deshalb ueber den nginx-
  Erweiterungspunkt /data/nginx/custom/http.conf bereitgestellt. Nur der
  markierte Block wird verwaltet, eigene Eintraege bleiben erhalten.
  Port 81 lauscht weiterhin lokal und ist per Firewall zu sperren.

config
  Alle Werte der .env sind menuegefuehrt bzw. ueber config get/set
  aenderbar - der Editor bleibt als Menuepunkt erhalten. Geprueft wird
  beim Setzen: Portbereich und Kollisionen, Site-Namen, vollqualifizierte
  Image-Namen, installierte Runtime, Zahlen- und URL-Felder.

Fehlerbehebungen
  - ui_*-Funktionen initialisieren sich selbst; eine von aussen gesetzte
    UI_BIN fuehrte unter "set -u" zum Abbruch.
  - Eine nicht installierte CMK_RUNTIME machte das gesamte Werkzeug
    unbenutzbar, auch den Aufruf zum Korrigieren. Jetzt wird gewarnt und
    selbst gesucht.
  - env_set setzt Werte mit Leerzeichen in Anfuehrungszeichen und laesst
    optional leere Werte zu.

README auf 22 Kapitel erweitert: Kapitel 11 (Terminal-Browser inkl.
NPM-API als Fallback fuer den Zertifikats-Upload), Kapitel 12 (Admin-Port)
und Abschnitt 14.3 (Einstellungsmenue).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-24 10:48:42 +02:00
duffyduck 75fba0229a first commit 2026-08-20 10:33:59 +02:00