1. "Die LLM-Box meldet noch keine Karten": die Box schickte die Karten-
Belegung, aber workerList() im Diagnostic-Server gibt nur eine feste
Feldliste an den Browser — slots stand nicht drauf. Meine UI-Tests haben
die Flotte direkt im Browser gesetzt und sind an genau dieser Stelle
vorbeigelaufen. Jetzt Ende-zu-Ende getestet: echter Diagnostic-Server +
RVS + Box-Meldung → Browser (per DevTools-Protokoll gelesen).
2. Lokales Modell sprang auf "Qwen3 8B" zurueck: die Auswahl wurde gespeichert,
aber die Seite behielt intern das alte Modell und stellte das Dropdown beim
naechsten Lebenszeichen der Box (10 s) darauf zurueck. Dazu wie gewuenscht
umgebaut: nur Modelle, die im Cluster geladen sind, jedes einmal, ohne
Karte. Ist das gewaehlte gerade nirgends geladen: "(offline)" — geht
automatisch weiter, sobald eine Box es hat. Nichts da: "kein Modell
verfuegbar". Waehrend die Auswahl offen ist, wird nicht umgebaut.
3. "Bereit", aber Karte leer: der llm-adapter meldet pro Karte den belegten
VRAM. Laeuft ein Modell "ready" und die Karte bleibt unter 400 MB, rechnet
llama.cpp auf der CPU (Treiber zu alt fuer das CUDA im Image) — das sagt
llama.cpp nicht nach aussen. Diagnostic zeigt es jetzt in Flotte,
LLM-Karten und Modell-Auswahl ("laeuft auf der CPU").
4. bootstrap.sh: der normale Lauf meldete "✓ Treiber aktiv", auch wenn er fuer
das LLM zu alt ist. Jetzt Warnung mit Version und dem Befehl
(--upgrade-driver), wenn das LLM-Profil aktiv ist.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
Local-LLM-Adapter (AI-Box) — Plan B, Phase B0
Bringt ein lokales, schnelles LLM (Qwen3 8B) auf die AI-Box und haengt es
per RVS an ARIA — fuer die einfachen ~80 % der Turns (<1 s), waehrend Claude
das Tiefen-Hirn bleibt. Siehe docs/plan-local-llm-router.md im Repo-Root.
Zwei Container (in xtts/docker-compose.yml)
llama—llama.cpp-Server (CUDA), serviert das GGUF OpenAI-kompatibel auf:8081, nur im Compose-Netz.llm-adapter— verbindet sich per Token an den RVS (wie f5tts/whisper), nimmtllm_requestentgegen, ruftllamalokal, antwortetllm_response.
Modell — Auto-Download (nichts manuell ablegen)
llama.cpp zieht das GGUF beim ersten Start selbst von Hugging Face und
cached es unter xtts/models/ (Bind-Mount → kein Re-Download bei Restart).
Default: Qwen3 8B, Q4_K_M aus dem offiziellen Repo Qwen/Qwen3-8B-GGUF.
Modell/Quant wechseln = in der .env der AI-Box setzen (kein Code):
LLM_HF_REPO=Qwen/Qwen3-8B-GGUF # HF-Repo
LLM_HF_QUANT=Q4_K_M # Quant-Tag (Q4_K_M, Q5_K_M, Q8_0, …)
LLM_CTX=8192 # Kontextfenster (kleiner = weniger VRAM)
Mistral statt Qwen testen (A/B): LLM_HF_REPO auf ein Mistral-Small-3-GGUF-Repo
umstellen + Container neu — Ein-Zeilen-Wechsel, kein Code.
Der erste Start lädt mehrere GB — Log zeigt den Download-Fortschritt. Danach liegt das GGUF im Cache und der Start ist sofort.
Modell-Auswahl in ARIA Diagnostic (on-demand laden/aktivieren mehrerer
Modelle) ist ein geplanter Folge-Baustein via llama-swap — siehe
docs/plan-local-llm-router.md.
Start (auf der AI-Box)
cd xtts
docker compose up -d --build llama llm-adapter
docker logs -f aria-llm-adapter # "RVS verbunden — llm-adapter online"
Standalone-Test (ohne ARIA), direkt gegen llama.cpp
curl http://localhost:8081/v1/chat/completions -H "Content-Type: application/json" -d '{
"messages":[{"role":"system","content":"Du bist ARIA."},
{"role":"user","content":"sag kurz hallo"}],
"max_tokens":64
}'
VRAM-Hinweis (RTX 3060, 12 GB)
whisper-small (~1–2) + f5tts (~1–2) + qwen3-8b-q4 (~6) ≈ 9–10 GB. Passt, aber
knapp. Bei OOM: LLM_CTX reduzieren, -ngl senken (weniger Layer auf GPU),
oder kleineres Quant (Q4_K_S / IQ4_XS).
Nachrichten-Kontrakt (RVS)
llm_request→{ requestId, messages:[{role,content}], max_tokens?, temperature?, stop? }llm_response←{ requestId, ok, content, error?, model, elapsedMs }llm_partial— reserviert fuer B2 (Token-Streaming), noch ungenutzt.