Der Endpointer hat seine EIGENE Rechenzeit als Stille gezaehlt.
Der Tick-Loop laeuft alle 200ms und ist die einzige Stelle, die akustische
Sprach-Energie misst (last_voice_at). Er hat aber auf die Zwischen-
Transkription gewartet — und die laeuft jedes Mal ueber den KOMPLETTEN Buffer.
Bei 10s Audio harmlos, bei zwei Minuten dauert sie mehrere Sekunden. In dieser
Zeit tickte nichts, danach war `now - last_voice_at` um die ganze Rechenzeit
groesser als endpoint_ms (5s) — Endpoint mitten im Satz, obwohl durchgehend
gesprochen wurde. Deshalb traf es genau die LANGEN Nachrichten, und zwar immer
spaeter werdend je laenger die Aufnahme.
Nachgewiesen: die Nachricht vom 02.10. 21:28 (1231 Zeichen) war die einzige mit
reason=endpoint statt stream_end und endet mitten im Satz ("...weil ich
weiss..."). Alle vollstaendigen Nachrichten im Thread haben reason=stream_end,
also den Stop-Knopf.
Fix:
- Zwischen-Transkription laeuft als eigener Task. Der Tick bleibt frei und
misst weiter alle 200ms — die Rechenzeit kann nicht mehr als Stille gelten.
Laeuft noch eine, wird keine zweite gestartet.
- Zwischen-Transkriptionen sehen nur noch die letzten 30s an. Damit bleibt ihre
Kosten konstant statt mit der Aufnahmelaenge zu wachsen. Der FINALE Text
entsteht unveraendert aus dem gesamten Buffer mit beam_size=5 — es geht kein
Wort verloren. stt_partial bekommt dafuer ein Feld 'windowed'.
- _finalize und drop brechen eine laufende Zwischen-Transkription ab, damit der
finale Text nicht hinter ihr auf den GPU-Lock warten muss.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>