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ARIA-AGENT/host-agent
duffyduckandClaude Opus 4.8 558afee239 docs(android-agent): Push OHNE Google — self-hosted ntfy/UnifiedPush
Klargestellt: FCM (Google) ist NUR eine Option, keine Pflicht. Akkuschonender
Push geht self-hosted via UnifiedPush + ntfy auf dem ARIA-Server (laeuft auch auf
Custom-ROMs ohne Play Services). Fuer ein dediziertes Ziel-Handy ist der eigene
RVS-Socket (Weg A) oft die einfachste Dauerloesung. Empfehlung entsprechend
angepasst: A -> Push-Hybrid mit ntfy, FCM nur optional.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 19:50:14 +02:00
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ARIA Host-Agent

Ein schlanker Agent, der direkt auf einem Rechner läuft und ARIA erlaubt, diesen Rechner zu steuern — auch wenn er sonst aus dem Netz nicht erreichbar ist (hinter NAT/Firewall, kein offener Port). Der Agent verbindet sich ausgehend zum RVS (gleicher Token wie der Rest von ARIA).

Unterschied zum Satelliten: der Satellit entdeckt und steuert andere Geräte in einem LAN; der Host-Agent steuert den Rechner, auf dem er läuft.

Fähigkeiten

Aktion Was
exec Shell-Kommando ausführen (optional sudo), stdout/stderr/exit
read Datei lesen (Base64, mit Offset/Limit)
write Datei schreiben/anhängen (Base64 oder Text)
info OS, CPU/RAM/Disk-Auslastung, Uptime, IP
screenshot Bildschirmfoto (X11: scrot/maim · Wayland: grim)

ARIA nutzt diese über die Brain-Tools host_list / host_exec / host_read / host_write / host_info / host_screenshot.

Plattformen

Eine Codebasis, läuft auf Linux, macOS und Windows (der Agent wählt Shell, Screenshot-Methode und Root/Admin-Check je OS automatisch):

exec Root/Admin Screenshot
Linux bash -lc sudo (SUDO_PASSWORD/SUDO_NOPASSWD) / root grim (Wayland) · scrot/maim (X11)
macOS bash -lc sudo (wie Linux) screencapture (Bordmittel)
Windows PowerShell Agent als Administrator starten (kein sudo) PowerShell/System.Drawing (Bordmittel)

PyInstaller kann nicht cross-kompilieren — jede Binary wird auf ihrem OS gebaut.

Bauen

Linux (portabel, empfohlen) — Docker-Container mit altem glibc:

./build.sh          # -> dist/aria-host-agent  (~15 MB, läuft auf vielen Distros)

Linux/macOS ohne Docker — PyInstaller direkt (linkt gegen lokales glibc/OS):

./build-native.sh   # -> dist/aria-host-agent

Windows — PyInstaller (Python 3 im PATH nötig):

build-native.bat    REM -> dist\aria-host-agent.exe

Docker scheitert? (Live-ISO / overlayfs-Root)

Wenn build.sh mit failed to mount … overlayfs … invalid argument abbricht, läufst du wahrscheinlich auf einem Live-System (Live-ISO). Dessen Root ist selbst ein overlayfs, und Dockers overlay2-Treiber kann kein Overlay-auf- Overlay stapeln. Zwei Auswege:

  • Empfohlen: Binary auf einem normal installierten Linux bauen (./build.sh) und nur die fertige dist/aria-host-agent aufs Live-System kopieren. Die Binary ist portabel — Ziel braucht weder Docker noch Python.
  • Nativ bauen (ohne Docker):
    sudo apt install -y python3-pip python3-venv
    ./build-native.sh
    
    Achtung: nativ gebaut linkt die Binary gegen das glibc dieser Maschine — sie läuft dann nur auf Systemen mit gleichem oder neuerem glibc.

Installieren

  1. dist/aria-host-agent auf den Ziel-Rechner kopieren.
  2. .env.example → .env daneben, RVS-Zugang + CONTROL_ENABLED=true eintragen.
  3. Starten: chmod +x aria-host-agent && ./aria-host-agent

Als systemd-Dienst (empfohlen für Dauerbetrieb)

Der Installer kopiert Binary + .env an ihre Plätze und richtet den Dienst ein:

# .env-Pfad direkt übergeben:
sudo ./install-service.sh /pfad/zur/.env

# ODER ohne Argument -> ncurses-Dateidialog (dialog) zum Auswählen der .env:
sudo ./install-service.sh

Er legt ab:

  • Binary → /usr/local/bin/aria-host-agent
  • .env → /etc/aria-host-agent/.env (Rechte 0600, enthält Token/Passwörter)
  • Unit → /etc/systemd/system/aria-host-agent.service, dann enable --now.

Danach: systemctl status aria-host-agent · journalctl -u aria-host-agent -f. Die Binary sucht er unter dist/aria-host-agent bzw. ./aria-host-agent (oder 2. Argument). Braucht dialog für den Dateibrowser (bietet die Installation an).

TLS / SNI — Agent im selben Netz wie der RVS

Steht der Rechner im selben Netz wie der RVS (z.B. Rechenzentrum) und soll direkt auf dessen interne IP verbinden (kein NAT-Hairpin über den externen Hostnamen), scheitert der TLS-Handshake sonst an tlsv1 alert internal error (Caddy hat kein Zertifikat für die IP). Lösung — in der .env:

RVS_HOST=10.0.0.2            # interne RVS-IP
RVS_SNI=example.com    # Name, für den das Caddy-Zert gilt

Der Agent verbindet dann auf die IP, präsentiert aber den Namen im TLS-SNI. Zuhause / im Normalfall RVS_SNI leer lassen und den Hostnamen als RVS_HOST.

sudo

Vier Fälle, der Agent wählt automatisch:

  1. Agent läuft als root (z.B. systemd User=root) → volle Rechte, kein sudo nötig.
  2. SUDO_PASSWORD=… in der .env → sudo -S mit Passwort.
  3. SUDO_NOPASSWD=true → sudo -n (Live-ISO / passwortloses sudo, z.B. Linux Mint vom Stick).
  4. sonst → sudo-Kommandos scheitern mit klarer Meldung.

Sicherheit

  • Reagiert nur auf den eigenen RVS-Raum (Token) und nur, wenn CONTROL_ENABLED=true.
  • Keine offenen Ports (reiner ausgehender Client).
  • Alle Kommandos werden geloggt.
  • Der Agent gibt vollen Zugriff auf den Rechner — nur auf Maschinen einsetzen, denen du ARIA anvertraust.

Hinweis Screenshot

Als Systemdienst fehlt die grafische Session. Für screenshot den Agent in der Desktop-Session starten (Autostart) oder DISPLAY/XAUTHORITY in der Unit setzen.