feat(satellite): Port-Tunnel ins fremde Netz + Geraete-Namen

ARIA sitzt woanders und kommt nicht ins Buero-Netz. Der Satellit kann beides:
er sieht das LAN und haelt eine ausgehende Verbindung zum RVS. Also reicht er
eine TCP-Verbindung durch — wie der VNC-Tunnel, nur fuer beliebige Ports.
Damit erreicht ARIA einen FreeCAD-MCP, eine Web-App, ein NAS-Interface.

Entscheidend fuer die Brauchbarkeit: die Bridge macht daraus einen GANZ
NORMALEN lokalen Port (aria-bridge:19000...). Dadurch funktioniert alles, was
sowieso TCP spricht — MCP-Client, curl, Browser — ohne Sonder-API. Jede
eingehende Verbindung bekommt einen eigenen Tunnel, parallele Verbindungen
sind also kein Problem (ein Browser oeffnet gern sechs).

Geraete-Namen: "duffy-desktop" ist ansprechbar, "192.168.1.47" nicht. Stefan
kann jedem gefundenen Geraet einen Namen geben, ARIA adressiert danach.
Schluessel ist die MAC, nicht die IP — per DHCP wandert die IP, die MAC bleibt.

Absicherung, weil das ein Weg in ein fremdes Netz ist:
- TUNNEL_ENABLED default AUS, pro Satellit.
- Ohne TUNNEL_ALLOW nur Ziele, die bei der Suche GEFUNDEN wurden. Der Tunnel
  kann damit nichts ansteuern, was nicht ohnehin im LAN sichtbar ist — und
  nichts im Internet.
- Obergrenze gleichzeitiger Tunnel + Reaper fuer ungenutzte (sonst bleibt eine
  vergessene Verbindung offen, bis der Satellit neu startet).
- Faehigkeit 'tunnel' wird im sat_hello gemeldet, damit Diagnostic und ARIA
  sehen, ob der Satellit das ueberhaupt erlaubt.

Neue RVS-Typen eingetragen (sat_tunnel_*, sat_name_*) — ohne das verwirft die
Allow-List sie still, und nichts funktioniert ohne Fehlermeldung.

16 Pruefungen gegen BEIDE echten Implementierungen (nur der RVS dazwischen ist
kurzgeschlossen): Namensaufloesung, Freigabe-Regeln, fremder Satellit
ignoriert, abgeschaltet blockt, echter Byte-Durchlauf (PONG:HALLO), unbekanntes
Ziel schliesst sauber statt zu haengen, Liste/Schliessen/Doppel-Schliessen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-10-04 18:35:40 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent ae3a112868
commit cfd17b200a
5 changed files with 622 additions and 2 deletions
+22
View File
@@ -89,3 +89,25 @@ HTTP_MAX_CHARS=20000 # Default-Body-Ausschnitt (offset/max_chars pro Reque
SCAN_INTERVAL_SEC=300 # Hintergrund-Rescan-Intervall
DISCOVER_TIMEOUT_SEC=6 # Dauer eines Sweeps (mDNS + SSDP)
DEVICE_CACHE_TTL_SEC=120 # wie lange ein Inventar als "frisch" gilt
# ── Port-Tunnel ──────────────────────────────────────────────────────
# ARIA erreicht ueber den Satelliten einen beliebigen Port im LAN — z.B. ein
# FreeCAD-MCP auf einem Rechner oder eine Web-App, die nur hier lauscht. Die
# Bridge macht daraus einen lokalen Port (aria-bridge:19000...).
#
# DEFAULT AUS: das ist ein Weg in dein Netz, den schaltet man bewusst ein.
TUNNEL_ENABLED=false
# Welche Ziele sind erlaubt? LEER = nur Geraete, die der Satellit bei der Suche
# auch wirklich gefunden hat (dann aber jeder Port). Damit kann der Tunnel
# nichts ansteuern, was nicht ohnehin im LAN sichtbar ist — insbesondere nichts
# im Internet. Sonst Liste aus host oder host:port, * als Platzhalter:
# TUNNEL_ALLOW=192.168.1.50:8080,192.168.1.60,*:5000
TUNNEL_ALLOW=
TUNNEL_MAX=8 # gleichzeitig offene Verbindungen
TUNNEL_IDLE_SEC=900 # ungenutzte Tunnel nach 15 min schliessen
# Geraete-Namen ("duffy-desktop" statt 192.168.1.47). Schluessel ist die MAC,
# damit ein IP-Wechsel per DHCP den Namen nicht verliert.
DEVICE_NAMES_PATH=/data/device_names.json