Root Cause fuers "geht trotzdem ans LLM": unser fast-paths-Plugin war auf
pre_gateway_dispatch registriert -- der Hook feuert laut Sourcecode nur fuer
die Gateway-Plattformen (Telegram/Discord/...), nicht fuer die TUI
(tui_gateway/server.py), die komplett am Gateway-Dispatcher vorbei direkt in
den Agent-Loop laeuft. Ein Patch an tui_gateway/server.py waere noetig
gewesen, aber Concurrency-kritischer Kern-Code -- zu riskant.
Hermes hat dafuer schon einen eigenen Mechanismus: quick_commands (type:
exec) bypassen den Agent-Loop nachweislich auf JEDER Plattform inkl. TUI,
kein LLM-Call, keine Tokens, offiziell dokumentiert. Trade-off: fester
Slash-Befehl statt Freitext (/next statt "naechstes Lied") -- gleiches
Prinzip wie Alexas Intent-Slots, ohne Slot-Fuellung.
scripts/spotify_quick.py buendelt next/previous/pause/play/volume_up/
volume_down/current in einem Skript (ein Argument pro Aktion), nutzt
denselben SpotifyClient wie der echte Tool-Dispatch. docker-compose.yml
mountet scripts/ jetzt read-only nach /opt/data/scripts statt fast-paths/
nach /opt/data/plugins/fast-paths.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Motivation: selbst mit allen bisherigen Proxy-Fixes braucht jede Nachricht
mindestens einen vollen LLM-Turn (mehrere Sekunden). Fuer "pause" oder
"naechstes Lied" unnoetig langsam -- Alexa & Co. loesen sowas ohne
generatives Modell per Intent-Klassifikation in Millisekunden.
Neues Hermes-Plugin fast-paths/, haengt am pre_gateway_dispatch-Hook
(feuert bei JEDER eingehenden Nachricht auf JEDER Plattform, noch VOR
Auth/Pairing und Agent-Dispatch -- gefunden im echten Hermes-Sourcecode,
hermes_cli/plugins.py + gateway/run.py). Matcht der normalisierte Text
gegen eine Regex, wird der Handler direkt ausgefuehrt und das LLM komplett
uebersprungen. Ein File pro Skill unter patterns/ (analog zu ARIAs eigenen
fast_patterns), erster Skill: patterns/spotify.py (pause/next/previous/
volume/current, plus "spiel Playlist X auf Geraet Y ab" per Fuzzy-Match
ohne LLM fuer den Freitext-Namen).
Sicherheit: pre_gateway_dispatch feuert VOR Hermes' eigener Autorisierung
-- der Loader prueft deshalb explizit gateway._is_user_authorized() vor
jedem Pattern-Treffer, sonst koennte ein nicht autorisierter Absender per
Fast-Path an Hermes vorbei Aktionen ausloesen. Handler koennen sich zudem
bewusst per Rueckgabe None zurueckziehen (z.B. mehrdeutiger Playlist-Name)
und faellen dann normal ans LLM zurueck statt zu raten.
Lokal verifiziert (Testharness auf aria-wohnung, Hermes' eigenen
_load_directory_module-Lademechanismus nachgebaut, gemockter SpotifyClient):
Matching, Sicherheits-Check bei nicht autorisiertem Sender, Fuzzy-Match
fuer Playlist+Geraet, und mehrere Regression-Faelle gegen False-Positives
bei laengeren/anderen Saetzen -- alle Faelle bestehen.
docker-compose.yml: neuer verschachtelter Read-Only-Mount
./fast-paths -> /opt/data/plugins/fast-paths (User-Plugin-Pfad unter
$HERMES_HOME). Muss zusaetzlich einmalig in config.yaml unter
plugins.enabled aktiviert werden (Hermes-Plugins sind Opt-in) -- siehe
README.md und fast-paths/README.md.
Root Cause (verifiziert am echten npm-Paket claude-max-api-proxy@dist):
handleStreamingResponse() in server/routes.js baut SSE-Chunks komplett
inline aus den rohen content_delta-Tokens und ruft dabei NIE den
<tool_call name="X">{json}</tool_call>-Parser aus adapter/cli-to-openai.js
auf (_parseToolCalls / cliResultToOpenai) -- der laeuft bisher nur im
Non-Streaming-Pfad (handleNonStreamingResponse). Hermes fragt aber immer
mit stream:true an. Folge: Claude gibt die Tool-Call-Tags korrekt als Text
aus (das hatten wir zuletzt gefixt), aber sie kommen nie als echtes OpenAI
tool_calls[]-Array bei Hermes an -- kein Tool wird ausgefuehrt, kein
Ergebnis geht zurueck in die Session, Claude haeuft neue <tool_call>-
Bloecke an weil nie eine Antwort kommt ("es passiert nicht viel", vier
Tags in einer Antwort).
Bisher gab's fuer routes.js nur einen minimalen sed-Patch (systemPrompt
durchreichen), bewusst ohne ARIAs vollen routes.js-Patch (der haengt an
ARIA-Bridge-spezifischen Extras wie Killswitch/Live-Stream). Der Fehler
sitzt aber strukturell in handleStreamingResponse selbst, sed reicht nicht
mehr.
Fix: proxy-patches/routes.js -- eigene schlanke Variante ohne Bridge-
Extras, komplett per cp ersetzt statt sed. handleStreamingResponse
streamt keine rohen Tokens mehr live, sondern wartet auf das volle
"result"-Event und baut daraus per cliResultToOpenai() (dieselbe Logik
wie Non-Streaming) den finalen Chunk inkl. tool_calls[]/finish_reason.
Kostet den Live-Tipp-Effekt, aber Tool-Calls funktionieren jetzt
ueberhaupt erst. systemPrompt-Fix ist in der neuen Datei bereits
enthalten (ersetzt den alten sed dafuer).
Lokal verifiziert: node --check auf der neuen Datei, und
cliResultToOpenai() gegen Stefans exakten Beispiel-Text (vier
zusammenhaengende <tool_call>-Tags) getestet -- liefert korrekt 4
tool_calls + finish_reason=tool_calls.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Root Cause fuer "Claude kennt Hermes-Tools nicht" gefunden: unser
openai-to-cli.js baut systemPrompt korrekt, manager.js liest options.systemPrompt
korrekt fuer --system-prompt -- aber der stock npm-Code in server/routes.js
kopiert beim subprocess.start(cliInput.prompt, {model, sessionId}) nur model+
sessionId, nie systemPrompt. Also war options.systemPrompt immer undefined,
--system-prompt kam nie mit echtem Inhalt an, Claude lief die ganze Zeit mit
seiner eigenen Default-Identitaet statt der injizierten Hermes-Tools.
Neuer sed patcht jetzt auch routes.js und reicht systemPrompt durch (trifft
beide Call-Sites: Streaming + Non-Streaming). Verifiziert lokal gegen das
echte npm-Paket claude-max-api-proxy@1.0.0.
hermes-proxy laeuft mit echter Claude-Code-CLI-Session auf ggf. demselben
Anthropic-Account wie ARIA -> account-weite Connectors (Gmail/Calendar/Drive)
und Claude Codes eigenes Skill-System wurden automatisch mitgeladen und
haben mit den per Prompt injizierten <tool_call>-Tools (Hermes-Plugins wie
Spotify) konkurriert. --safe-mode deaktiviert alle nativen Customizations
fuer diese Session, sodass nur noch die injizierten externen Tools sichtbar
sind.
hermes-agent-dashboard als separater Container ist raus. Stattdessen
supervised s6 Gateway und Dashboard jetzt als Geschwister-Prozesse im
selben hermes-agent-Container (HERMES_DASHBOARD=1 + HERMES_DASHBOARD_HOST=
127.0.0.1) -- laut Startup-Log selbst "the recommended setup for the s6
container image". Das ist der wahrscheinliche Fix fuer zwei offene Bugs:
Dashboard zeigte Gateway-Status immer als "Stopped" (lokale Prozess-
Inspektion sah den Gateway-Prozess im getrennten Container nie) und der
Restart-Button warf "no such gateway 'default'" (loeste s6-Services nur im
eigenen Container auf). README + Architektur-Diagramm entsprechend
aktualisiert.
Hermes' eigenes Auth-Gate (dashboard.basic_auth/HERMES_DASHBOARD_PASSWORD_HASH)
engagiert sich laut eigener Fehlermeldung ohnehin nur bei einem 0.0.0.0-Bind,
der Dashboard-Container bindet aber fest auf 127.0.0.1 -- das Gate haette hier
nie gegriffen. Statt es als "Fallback falls Bind mal wieder wandert" zu
behalten, jetzt sauber raus: HERMES_DASHBOARD_PASSWORD_HASH aus .env.example
und docker-compose.yml, der auskommentierte dashboard:-Block aus
config.yaml.example, README-Setup auf 8 statt 9 Schritte umnummeriert.
Caddy (TLS + eigene Basic-Auth) ist damit die einzige noetige Auth-Schicht --
ein Layer statt zwei, weniger Setup, weniger Verwirrung. Stale Kommentare im
Caddy-Compose-Block (redeten noch von "zweiter Basic-Auth-Schicht noetig weil
unklar ob dashboard.basic_auth greift") ebenfalls korrigiert.
Dashboard bindet seit dem Caddy-Umbau nur noch auf 127.0.0.1 -- Hermes'
Auth-Gate engagiert sich laut eigener Fehlermeldung NUR bei einem
0.0.0.0-Bind, greift also gar nicht mehr. HERMES_DASHBOARD_PASSWORD_HASH
ist damit optional statt Pflicht (kein docker-compose-Abbruch mehr bei
leerem Wert), der dashboard: basic_auth-Block in config.yaml.example ist
standardmaessig auskommentiert. Caddy (TLS + eigene Basic-Auth) bleibt
die einzige im Normalbetrieb noetige Auth-Schicht. README/.env.example
entsprechend entschlackt -- Hash-Erzeugen + Dollarzeichen-Escaping nur
noch als Fallback dokumentiert, falls der Bind mal wieder auf 0.0.0.0
wandert.
Entrypoint im caddy-Service prueft beim Start ob /certs/dashboard.{crt,key}
schon existiert und erzeugt es sonst selbst (apk add openssl + req -x509,
100 Jahre). Persistent im Volume, kein manueller Schritt mehr noetig.
Manuelle Erzeugung bleibt als Fallback in der README dokumentiert (z.B.
fuer eigenes /CN).
Stefans Entscheidung: 0.0.0.0-Bind mit unverschluesseltem Basic-Auth war nur
Testzustand. Jetzt bindet hermes-agent-dashboard wieder auf 127.0.0.1, ein
neuer Caddy-Service (network_mode: host) terminiert TLS auf 443 mit einem
manuell erzeugten selbstsignierten Zertifikat (100 Jahre Laufzeit, kein
Let's-Encrypt-Domain-Zwang) und erzwingt eine zweite, eigene Basic-Auth-Schicht
(bcrypt-Hash in CADDY_BASIC_AUTH_HASH, getrennt von Hermes' pbkdf2-Hash) -
noetig weil Hermes' eigenes Auth-Gate laut Fehlermeldung nur bei 0.0.0.0-Binds
"engagiert". README + .env.example um die Setup-Schritte (Cert-Erzeugung,
Caddy-Hash, $-Escaping-Falle) ergaenzt.
Hermes' eigenes Auth-Gate blockt den Container-Start hart, wenn --host 0.0.0.0
gesetzt ist aber keine Auth konfiguriert wurde. Basic-Auth-Block in
config.yaml.example ergaenzt, dashboard-Service bekommt HERMES_DASHBOARD_USER
+ HERMES_DASHBOARD_PASSWORD_HASH als Pflicht-Env, .env.example dokumentiert
die Hash-Erzeugung ueber Hermes' eingebautes plugins.dashboard_auth.basic.
Hatte nur image: hermes-agent ohne eigenen build:-Kontext, im Unterschied
zum hermes-agent-Service. Compose versucht bei up erst zu pullen (Image
existiert nicht auf Docker Hub), hermes-agent faengt das per build:-Fallback
ab, dashboard nicht -> harter Error. Fix: gleicher build-Kontext + explizites
pull_policy: build fuer beide, damit gar nicht erst gepullt wird.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Stefan-Entscheidung: Hermes Agent (Nous Research) laeuft auf derselben
Maschine wie der Claude-Max-Proxy, nicht mehr remote. Ergaenzt:
- hermes-agent + hermes-agent-dashboard Services (offizielle Definition,
gebaut aus separat geklontem hermes-agent-src/), network_mode: host
- hermes-agent-config/config.yaml.example: seedet Hermes' model:-Block
automatisch auf provider: custom -> unser hermes-gateway, per ${VAR}-
Expansion aus .env (kein manuelles Config-Editieren mehr)
- hermes-gateway bindet jetzt nur noch auf 127.0.0.1 statt 0.0.0.0, da
Hermes lokal mitlaeuft und kein Remote-Zugriff mehr noetig ist
- .gitignore fuer hermes-agent-src/, hermes-data/, .env (Secrets/Sourcecode
gehoeren nicht ins Repo)
- README auf Single-Machine-Architektur aktualisiert, inkl. Setup-Schritten
und Einordnung des optionalen API_SERVER (fuer spaeteren mobilen Client,
andere Richtung als unser Proxy)